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Polizeihubschraubereinsatz über Künzelsau

Mehrere Minuten schwebte am Mittwoch, 21. April 2021, gegen Mittag ein Polizeihubschrauber über dem südlichen Kocherufer in Höhe des Gewerbegebietes Kocherwisesen, bis er plötzlich abdrehte und Richtung Osten verschwand.

Laut Information der Polizeipressestelle wurde nach einer vermißten Person gesucht. Der Einsatz war erfolgreich, die vermißte Person wurde aufgefunden. Weitere Angaben machte die Polizei bisher noch nicht.

Text: Matthias Lauterer




76-jähriger Senior wird vermisst

Seit Sonntagvormittag, den 02. Juni 2019, wird der 76-jährige Binali Göker aus Esslingen vermisst. Er war gegen zehn Uhr von seinem Wohnort in der Hauptstraße im Stadtteil Zell aufgebrochen, um den Tag in der Stadt zu verbringen. Da er entgegen sonstiger Gewohnheiten am Abend nicht wieder nach Hause zurückkehrte, meldeten ihn Angehörige am Montag bei der Polizei als vermisst. Nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei wurde er am Sonntag, gegen elf Uhr, zuletzt im Bereich des Bahnhofs gesehen. Danach verliert sich seine Spur. Der Vermisste könnte sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein. Aufgrund seines allgemeinen Gesundheitszustands kann derzeit ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden. Bisherige Fahndungsmaßnahmen und die Überprüfung möglicher Hinwendungsorte verliefen negativ.

Zur Person:

Der Vermisste ist etwa 173 cm groß und hat eine normale Statur. Er hat kurze, weiße Haare an den Seiten, ansonsten aber eine Glatze. Bei seinem Verschwinden trug er eine Jeanshose, ein hellblaues T-Shirt mit schwarzen Streifen, eine graue Strickjacke und schwarze, offene Schlappen ohne Socken. Zeugen, die Herrn Göker nach seinem Verschwinden gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0711/39900 zu melden

Vermisstenfahndung nach 76-jährigen Senior.
Foto: Polizeipräsidium Reutlingen

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Reutlingen




Tauberbischofsheim: Leiche aus der Tauber identifiziert

Unter sehr schwierigen Umständen wurde am Mittwochnachmittag, den 22. Mai 2019, gegen 14.45 Uhr, eine bereits seit längerer Zeit im Wasser der Tauber liegende weibliche Leiche geborgen. Ein Spaziergänger hatte der Polizei gegen 12.45 Uhr gemeldet, dass im Bereich der Tauberbrücke zwischen Hochhausen und Werbach ein menschlicher Körper an einem Ast hängt. Trotz des hohen Pegelstands und der hochwasserbedingten Strömung der Tauber gelang es der Feuerwehr gemeinsam mit dem Flussamt den Leichnam zu bergen.

Bei der in der Tauber aufgefundenen Tote handelt es sich um die seit dem 09. Januar 2019 vermisste 13-Jährige aus Tauberbischofsheim. Dies ergab nun eine molekulargenetische Untersuchung.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




44-Jähriger vermisst

Seit Dienstag, den 16. April 2019, wird ein 44-Jähriger Jürgen H. aus Walldürn vermisst. Der letzte telefonische Kontakt mit seinen Angehörigen fand gegen 23 Uhr statt. Zu diesem Zeitpunkt soll sich der Mann an seinem Arbeitsplatz in der Hollergasse in Buchen aufgehalten haben. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Eventuell ist er mit seinem Pkw Skoda Octavia, Kombilimousine, amtliches Kennzeichen MOS-JH 167, Farbe Grau, unterwegs. Der 44-Jährige hat einen Dreitagebart, eine große OP-Narbe am Bauch sowie am Rücken und trägt beidseitig spezielle Gesundheitsschuhe. Da nicht auszuschließen ist, dass er sich in einer hilflosen Lage befindet, wird die Öffentlichkeit dringend um Mithilfe bei der Suche nach dem Vermissten gebeten. Wer Hinweise über den Verbleib des Vermissten geben kann, wird gebeten sich unverzüglich mit dem Polizeirevier Buchen unter der Telefonnummer 06281 9040 in Verbindung zu setzen.

Wer hat Jürgen H. gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Vermisster Junge vermutlich in Nordeuropa

Der vermisste Junge, welcher seit Freitag aus Winnenden vermisst wird, hält sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wohlbehalten in Nordeuropa auf.

Der Kriminalpolizei Waiblingen liegen nach umfangreichen Ermittlungen sehr konkrete Hinweise vor, wonach sich der Junge aus eigenem Antrieb zu Familienangehörigen nach Nordeuropa begeben hat.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Öffentlichkeitsfahndung wird hiermit zurückgenommen!

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Der 11-jährige Hisam wird vermisst

Seit Freitag, den 22. März 2019, fehlt aus Winnenden der 11-jährige Hisam Almsto. Dieser hat in Winnenden gegen 12.30 Uhr die Stöckachschule in der Ringstraße verlassen und ist anschließend nicht in seiner Wohngruppe in der Paulinenpflege erschienen. Derzeit sind keine Hinwendungsorte bekannt. Suchmaßnahmen unter Einsatz eines Polizeihubschraubers und eines Mantrailer-Hundes blieben bislang erfolglos. Der Junge wird wie folgt beschrieben: Zirka 150 cm groß, südasiatische Erscheinung, bekleidet mit schwarzen, fingerlosen Handschuhen, schwarzen Schuhen und khakifarbener Oberbekleidung mit Kapuze.

Das Polizeipräsidium Aalen, Tel.: 07151/9500, bittet Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Verbleib des Jungen machen können, sich zu melden.

Wer hat Hisam gesehen? 
Foto: Polizeipräsidium Aalen

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Warum laufen Kinder und Jugendliche von zu Hause weg?

Im Januar 2019 wurden im Hohenlohekreis insgesamt drei Mädchen vermisst. Eine Zehnjährige konnte dank eines aufmerksamen Fahrradfahrers nach einem Tag wieder nach Hause gebracht werden. Zwei Mädchen aus Künzelsau im Alter von 15 und 17 Jahren meldeten sich selbst bei der Polizei in Leipzig.

Warum laufen Kinder von Hause weg? „Meistens sind es pubertäre oder familiäre Probleme – sei es ein Streit im Elternhaus oder der Jugendliche möchte einfach nur weg“, erklärt Dieter Ackermann, erster Kriminalhauptkommissar im Haus des Jugendrechts in Heilbronn. Aber auch schulische Probleme wie schlechte Noten oder Mobbing, oder Gewalt zu Hause können Gründe dafür sein, dass Jugendliche von zu Hause weglaufen und als vermisst gemeldet werden. Viele Vermisste seien auch aus einem Heim ausgebüchst.

Mehr Jungs als Mädchen laufen von zu Hause weg

Aber was passiert, wenn das Kind weg ist und man nicht mehr weiß, wo man noch suchen soll?
Ackermann sagt, dass Eltern meist selbst versuchen, ihr Kind oder die Freunde des Kindes telefonisch zu erreichen und schalten dann erst die Polizei ein. Die meisten Jugendlichen, die von zu Hause weglaufen, seien laut dem Kriminalkommissar zwischen 15 und 17 Jahren alt. „Mittlerweile sind es mehr Jungs, als Mädchen die von zu Hause weglaufen“, so Ackermann. Pro Jahr werden zwischen 800 und 1000 Jugendliche im Heilbronner Stadt- und Landkreis als vermisst gemeldet. Gesonderte Zahlen für den Hohenlohekreis hat die Polizei nicht. Sobald ein Kind als vermisst gemeldet wird, kommt es darauf an, wie alt das Kind ist. „Wir hatten den Fall, dass ein Vierjähriger mit dem Bobbycar losgefahren ist und nach dem fünften Abbiegen nicht mehr nach Hause gefunden hat. Die Polizeistreifen haben den Jungen dann ein paar Straßen weiter gefunden. Wenn es sich aber um einen Jugendlichen handelt, versuchen wir telefonisch oder per WhatsApp, mit dem vermissten in Kontakt zu treten“, beschreibt Ackermann die polizeiliche Suche. Dem vermissten Jugendlichen werde dabei vermittelt, dass die Polizei nach ihm sucht, aber nicht, um ihn zu bestrafen, sondern weil man sich um die Person sorgen macht und nicht weiß, ob alles in Ordnung ist. Man wäge auch ab, denn wenn ein Jugendlicher in zwei Wochen 18 Jahre alt werde und er nach einem Gespräch mit der Polizei dennoch nicht nach Hause wolle, aber in Sicherheit sei, dann wird keine Suchaktion durchgeführt.

Wenn sich Vierjährige mit dem Bobbycar verfahren

Dass eine Person erst nach 24 Stunden bei der Polizei als vermisst gemeldet werden kann, ist laut Ackermann falsch: „Natürlich muss man unterscheiden, ob es ein Kind oder Rentner ist, der vermisst wird und die Menschen hilflos sein könnten. Oder ob es sich um das Klischee handelt, dass der Ehemann nur mal schnell Zigaretten holen geht und dann nicht mehr nach Hause kommt.“

Zu allererst werde das Haus der vermissten Person durchsucht, damit sichergestellt werden kann, dass das Kind sich nicht irgendwo im Haus oder im Keller versteckt. Wenn auch die Kontaktaufnahme über das Handy und die Überprüfung bei den Freunden erfolglos bleibt, kämen die sozialen Medien ins Spiel.

Sinah Moll, Polizeihauptmeisterin des Polizeipräsidiums Heilbronn, erklärt: „Social-Media-Kanäle wie Facebook und Twitter bieten die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit sehr viele Menschen zu erreichen. Dies geschieht aber nur nach enger Absprache mit den Eltern.“

Vermisstes Mädchen schlief in hohem Gras

Die Polizei sei natürlich immer auf Zeugenhinweise angewiesen. Denn ohne Anhaltspunkt ist es schwer, nach der vermissten Person zu suchen. Es werden Polizeistreifen und auch Hubschrauber bei der Suche nach den Vermissten eingesetzt. Moll erzählt von ihrem persönlichem Erfolgserlebnis: „Ein Mädchen wurde vermisst. Wir wussten, dass sie zuletzt am einem Waldstück gesehen wurde. Wir liefen das Gebiet ab. Das Mädchen lag im Gras und schlief. Da das Gras aber so hoch war, konnten wir sie nicht finden. Der Hubschrauber konnte uns aber dank seiner Wärmebildkamera per Funk zu der Stelle lotsen, an der das Mädchen lag.“

Auch die Schulen helfen mit. Wenn ein Kind nach drei Tagen unentschuldigt fehle, melde sich die Schule umgehend bei der Polizei. Einige Schulen haben Schulsozialarbeiter, an die sich die Kinder mit ihren Problemen wenden können. Der Kinderschutzbund in Heilbronn hat das Projekt „Anna & Marie“ ins Leben gerufen. Es ist ein großes Schwesterprojekt, „bei dem ehrenamtliche Frauen mit Jugendlichen einfach mal ein Eis essen gehen und ein offenes Ohr für deren Probleme haben“, beschreibt Ackermann.

„Meist kommen die Jugendlichen von alleine wieder nach Hause. Ihnen geht das Geld aus, sie haben Hunger oder wissen nicht, wo sie hin sollen“, erläutert Ackermann. Aber er weist auch auf die Gefahren hinsichtich vereinfachter Mobilität und den sozialen Medien hin: „In der heutigen Zeit ist es nicht schwer, wegzulaufen. Es gibt den FlixBus oder andere Möglichkeiten, um wegzukommen. Die Jugendlichen lernen auch über das Internet Freunde kennen und können so viel leichter bei, für die Eltern, unbekannten Personen unterkommen.“

Aber auch zwischen untereinander bekannten Familien kann es zu Kommunikationsschwierigkeiten kommen: „Für viele Eltern ist es kein Problem, wenn ein Freund des eigenen Kindes bei ihnen übernachtet. Aber es ist wichtig, dass die Eltern in Kontakt mit den anderen Eltern treten, um nachzufragen. Es könnte sein, dass niemand weiß, wo das Kind ist, weil das Kind zu Hause nicht davor gesagt hat, dass es bei einem Freund übernachtet“, so Ackermann.

In den letzten 14 Jahren seien laut Ackermann alle vermissten Jugendlichen im Stadt- und Landkreis Heilbronn gefunden worden. Selbst die Vermissten, die Opfer eines tragischen Unglücksfalls geworden sind, sind laut Ackermann gefunden worden. Ackermann betonte, dass es bei der Suche nach Vermissten niemals um Schuldzuweisungen gehe. Eltern können Glück haben, wenn ihr Kind nicht von zu Hause wegläuft oder einfach Pech, falls es doch passiert. Meist gäbe es keinen bestimmten Grund, nur ein Schlüsselerlebnis, dass die Jugendlichen dazu bewegt, von zu Hause wegzulaufen. Auch Moll sagt, dass Kinder einfach nur ernst genommen werden wollen und manchmal keine andere Möglichkeit sehen als wegzulaufen.




37-jähriger Mann vermisst

Seit dem Sonntag, den 10. Februar 2019, wird ein 37-jähriger griechischer Staatsangehöriger vermisst. Dieser war zuvor seit Mitte Dezember 2018 bei Angehörigen in Niedernhall im Hohenlohekreis zu Besuch.

Der Vermisste ist 180 Zentimeter groß und hat eine schlanke Figur. Er hat eine Stirnglatze und an den Seiten kurzes Stoppelhaar. Zudem trägt er einen Vollbart. Zuletzt war der Mann mit einer schwarzen Winterjacke, einer schwarzen Trainingshose und hellen Turnschuhen bekleidet. Darüber hinaus ist er starker Raucher und der deutschen Sprache nicht mächtig. Ein Lichtbild des Vermissten ist unter fahndung.polizei-bw.de auf der Internetseite der Polizei Baden-Württemberg eingestellt und für Print-Veröffentlichungen diesem Beitrag beigefügt.

Das Kriminalkommissariat Künzelsau bittet Personen, die im Kontakt zum Vermissten sind oder diesen gesehen haben, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Zwei vermisste Mädchen wieder da

Die beiden seit Montag, den 14. Januar 2019, vermissten Mädchen aus Künzelsau meldeten sich am Freitagmittag, den 18. Januar 2019,  persönlich bei einem Polizeirevier in Leipzig. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut. Die Eltern der Vermissten wurden umgehend verständigt und machten sich sofort auf den Weg zu ihren Kindern. Wo die Mädchen seit Montag überall waren konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Derzeit ist nicht klar, wieso die beiden von Zuhause wegliefen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 18. Januar 2019

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Zwei Mädchen aus Künzelsau vermisst

Seit Montag, den 14. Januar 2019, 8 Uhr, werden die 15-jährige Lisa und die 17-jährige Michelle aus Künzelsau vermisst. Die beiden befreundeten Mädchen gehen auf unterschiedliche Schulen und verließen wie gewohnt am Montagmorgen ihr jeweiliges Zuhause. Sie kamen aber nie in ihren Schulen an. Es liegen Hinweise vor, die vermuten lassen, dass die beiden Mädchen mit öffentlichen Verkehrsmitteln überregional unterwegs sind.

 

Zu der Beschreibung von Lisa und Michelle

 

Lisa ist 15 Jahre alt, zirka 165 Zentimeter groß, wiegt 55 Kilogramm, ist sehr schlank, hat lange braune Haare (meistens zum Zopf gebunden). Bekleidet ist sie mit einer kakifarbenden Parkajacke mit beigem Innenfutter.

Wer hat Lisa gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Michelle ist 17 Jahre alt, zirka 158 Zentimeter groß, wiegt 61 Kilogramm, hat eine normale Figur und lange glatte Haare (im oberen Bereich braun, nach unten Übergang zu blond), bekleidet ist sie mit einer Steppjacke mit Kapuze, trägt eine auffällige goldene Brille mit roten Bügeln.

Wer hat Michelle gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Wer Hinweise zu den Mädchen geben kann oder sie gesehen hat, soll sich unter der Telefonnummer 07940 9400 an das Kriminalkommissariat Künzelsau oder unter der 110 an die Polizei wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn