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Woher das Wasser in der Blauen Lagune seine Farbe hat

…nein, wir sprechen hier nicht von der Schweiz. Das teuerste Land in Europa ist aktuell eindeutig und mit großem Abstand Island. Die Isländer sind sich dessen vermutlich gar nicht so bewusst, zahlen sie doch nach wie vor noch mit ihrer ureigenen Währung, den isländischen Kronen und verdienen recht ordentlich.

Ein Snack für über 20 bis 30 Euro ist normal

Wer jedoch mit Euro im Gepäck einreist, dem schlackern schon die Ohren beim Essengehen. Eine Crêpes mit Zimt und Zucker kostet da schnell über 20 Euro. Wer noch etwas mehr Belag drauf haben möchte, kann dafür auch über 30 Euro hinblättern. Wir sprechen hier allerdings auch von der direkten Innenstadt in der Hauptstadt Islands, Reykjavik. Diese ist komplett auf Tourismus ausgelegt. Hotels reihen sich am Hafen wie Perlen an einer Schnur. Hier geht es auch direkt zu WhaleWatching-Touren, die wir auch gemacht haben, aber nicht empfehlen können. Island ist bekannt dafür, dass sich um die Insel herum Richtung Grönland viele unterschiedliche Walarten tummeln, was auch richtig ist. Wir konnten unter anderem einen Orca bewundern Allerdings ist das mehr Whalehunting, als Whalewatching. Denn sobald Wale gesichtet werden, fahren alle Touristenboote zu dem Wal und umzingeln ihn.

Das Whale watching war nicht wirklich tierfreundlich

So richtig freuen kann man sich an dem Anblick daher nicht. Tierfreundlicher ist die Walbeobachtung sicher von einem Apartment mit Blick auf das Meer und einem Fernglas in der Hand.

Die Altstadt von Reykjavik ist ebenfalls sehenswert. Hier reicht aber in jedem Fall ein Tagesbesuch, an dem man alles leicht ablaufen und in den diversen kleinen Touristenshops stöbern kann. Besonders beeindruckend ist die Kirche, die eine optische Täuschung durch ihren raffinierten Bau hervorruft. von Weitem wirkt sie dadurch wesentlich größer, ähnlich den Kathedralen im Süden Europas. Wenn man näher kommt, erschließt sich die optische Täuschung dann. Die bekannte Regenbogenstraße führt zu eben dieser Kirche.

Kirche Reykjavík. Foto: GSCHWÄTZ

Die Blaue Lagune ist nicht nur auf Fotos beeindruckend

Wer es sich zutraut, im Winter auf den eisigen, schneegetriebenen Straßen ein Mietauto zu steuern, sollte dies in jedem Fall tun. Denn Mietwagen sind  relativ günstig, Taxis dagegen umso teurer. Zumal auch hier unseriöse Anbieter lauern. Zwei seriöse Taxigesellschaften sind Hreyfill (Telefon: 00354/5885522) und BS12 (Telefon: 00354/5610000). Wer eine wirklich nette Taxifahrerin sucht, die einem auch diverse Dinge Dinge zeigen kann und einen günstigen Tarif anbietet, ist Elena. Sie ist von Polen vor einigen Jahren nach Island ausgewandert (Telefon: 00354/7725724).

Achtung vor Vulkanausbrüchen

Ansonsten kann man auch Tagestouren mit Bussen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten buchen.  Wir waren kurz nach einem größeren Vulkanausbruch über den Winter in Island. Überall sah man noch die inzwischen abgekühlten schwarzen Lavafelder auf dem Weg in die Blaue Lagune. Die Blaue Lagune ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit in Island. Und man kann definitiv sagen: Sie sieht wirklich so unglaublich aus wie auf den Fotos im Internet. Das extrem hellblaue Wasser ist schon ziemlich beeindruckend. Allerdings ist sie im Vergleich zur Sky Lagoon wesentlich voller mit Touristen. Was wir auch gemerkt haben: Man sollte wegen der hohen Konzentration an Mineralien auch nicht allzu lange in der Blauen Lagune bleiben.

Sky Lagoon. Quelle: GSCHWÄTZ

Blaue Lagune aus Abflusswasser entstanden

Die Blaue Lagune ist übrigens technisch gesehen von Menschenhand gemacht, da sie aus dem Abflusswasser des nahegelegenen geothermischen Kraftwerks entstanden ist. Das Wasser in der Lagune ist jedoch natürlich und kommt aus dem tiefen Untergrund, wo es durch geothermische Energie erhitzt wird. Das Wasser in der Blauen Lagune wird auf natürliche Weise durch die geothermische Energie der Erde erwärmt und hat in der Regel eine Temperatur von 37 bis 39°C. Das Wasser hat eine milchig-blaue Farbe, die auf die hohe Konzentration von Kieselsäure und anderen Mineralien im Wasser zurückzuführen ist.

Der direkt ans Meer angrenzende Infinity-Pool ist unbeschreiblich

Während die Blaue Lagune unweit des Flughafens ist (viele Touristen besuchen daher die Blaue Lagune als erstes, wenn sie nach Island kommen – oder aber am Ende Ihrer Reise als Ausklang), befindet sich die Sky Lagoon unweit der Hauptstadt. Erst 2021 eröffnet ist sie wesentlich moderner als die Blue Lagoon, was die Angebote an Essen, Trinken, die Umkleiden und den SPA-Bereich betrifft. Das 7-Stufen-SPA-Ritual sollte man allein schon wegen des Ausblicks auf den Ozean von der Panoramasauna aus mit buchen. Aber auch der Infinity-Pool mit dem 40 Grad heißen Wasser, der direkt an das Meer angrenzt, ist unbeschreiblich.

Viele Touristen kommen, um die Nordlichter zu sehen – und werden nicht enttäuscht

Viele Touristen kommen, um die Nordlichter zu sehen. Hier werden viele verschiedene Touren angeboten, unter anderem eine Yacht-Tour abends auf dem Ozean oder eine Jeep-Tour, um Nordlichter zu „fangen“. Wir haben sie durch Zufall extrem gut in der Silvesternacht gesehen. Weg vom Trubel haben wir uns eine Übernachtung im Northern Lights Inn gebucht. Das Hotel befindet sich direkt neben der Blauen Lagune in einer relativ einsamen Landschaft. Hier haben wir dann kurz vor Mitternacht die grünen Streifen am Himmel gesehen, Am besten sieht man die Lichter tatsächlich, wenn man Fotos davon mit dem Handy macht. Auf den Bildern sind sie richtig grün zu sehen. Wenn man sie hingegen filmt, erkennt man sie auf den Handyvideos leider kaum.

Nordlichter am Hotel Northern Lights inn direkt neben der Blauen Lagune. Foto: GSCHWÄTZ

Auch das Inland hat einiges an atemberaubenden Landschaften zu bieten

Ein weiteres Hotel, das wir empfehlen können, ist das Hotel Kriunes. Es befindet sich rund 15 Kilometer von der Hauptstadt entfernt direkt an einem See. Alle Hotelzimmer bieten einen direkten Blick und Zugang zum See. Im Hintergrund sieht man sie Skyline der Hauptstadt.

Wer nicht nur die Küste, die Lagunen und die Hauptstadt erleben möchte, sondern auch die vielfältige atemberaubende Landschaft, sollte in jedem Fall die Golden Circle Tour entweder mit einem Bus buchen (Tagestouren über getyourguide) oder sie selbst mit dem Auto abfahren. Aber wie gesagt, im Winter ist Island wirklich nur etwas für sehr geübte Autofahre.

Wir sind über über getyourguide mit einem Reisebus (ab Reykjavik) die Sehenswürdigkeiten abgefahren. Die Tickets dieses Tagestour haben wir wie viele anderen Touren über getyourguide gebucht. Das ging immer problemlos. Als wir einmal eine Doppelbuchung hatten, hat uns getyourguide das Geld sofort zurückerstattet. Man hat auf dieser Plattform auch immer die Möglichkeit, bis maximal 24 Stunden vor Beginn des Events kostenlos zu stornieren.

Die Golden Circle Tour (8 bis 9 Stunden) hat bei uns folgendes umfasst:

    • Þingvellir-Nationalpark.
    • Geysir-Geothermalgebiet
    • Wasserfall Gullfoss besonders im Winter durch seine Dimension und halb zugefroren beeindruckend)
    • Vulkankrater Kerid

Vulkankrater Kerid. Touristen können auch in den Schlund hinabsteigen. Foto: GSCHWÄTZ

  • Secret Lagoon (die älteste Lagune Islands)

    Wasserfall Gullfoss. Quelle: GSCHWÄTZ

Wir hatten einen sehr angenehmen Guide, der uns auf humorvolle Art und Weise viel über Island, die Menschen und die Kultur erzählt hat, während wir die Insel mit dem Bus erkundeten.

Uns haben viele gewarnt vor unserer Reise vor der Dunkelheit und Kälte. Aber es ist im Winter von 10 bis 17 Uhr hell und es war nur rund drei Grad kälter als in Deutschland. Gute Schneekleidung ist natürlich Pflicht.

Geysir im Geothermalgebiet im Landesinneren. Foto: GSCHWÄTZ

Dampfende heiße Quellen im Geothermalgebiet. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Von Mythen und Märchen – Mit dem Elektroauto nach Korsika

Wir fahren mit einem Elektroauto nach Korsika und stellen fest: Es ist so einfach, wenn da nur nicht die Fähre wäre.

Voll “beladen“ – im wahrsten Sinne nicht nur mit dem Gepäck, sondern auch mit Strom, starten wir von Schrozberg. Etwas versteckt, direkt hinter einer keinen Avia-Tankstelle können wir unser Reiseauto, einen Cupra, an einer Schnelladesäule aufladen. In 20 Minuten weist das Autodisplay 80 Prozent geladenen Akku auf, was uns umgerechnet rund 330 km weit bringt. Die meisten Hersteller empfehlen keine höhere Akkuladung als diese 80 Prozent, um den Akku zu schonen. Aber man könnte auch, wenn man es freigibt, auf 100 Prozent laden.

Direkt neben einem McDonalds laden

Anschließend fahren wir über Lindau in die Schweiz und durch Italien. Damit wir nicht blind irgendwo stehen, wenn die Reichweite irgendwann knapp werden sollte oder an einer 22-KW-Ladesäule 8 Stunden unser Auto aufladen müssen, bis der Akku wieder voll ist, haben wir bereits in Deutschland gegoogelt und unsere nächste Schnellladesäule ausgemacht – passend zur Mittagszeit direkt an einem Mc-Donalds. Auch hier klappt das Laden schnell und problemlos. Während wir in dem Schnellrestaurant essen und andere Elektro-Fahrer beobachten, wie sie ihre Autos ebenfalls an einer der vier Ladesäulen aufladen, denke ich, dass die Ladesäulen eine absolute Win-Win-Situation für jedes Restaurant ist. So lockt man natürlich noch mehr Kunden nicht nur zum Tanken auf den Parkplatz, die sich währenddessen dann auch noch etwas zu essen kaufen.

Fähre: Wie voll darf ein Akku noch sein?

Weiter geht es bis zum Fährhafen nach Savona. Von Freunden haben wir gehört, was auch Google teilweise ausspuckt, wenn wir danach fragen, nämlich dass wir anscheinend nur mit 40 Prozent Akkuladung auf die Fähre fahren dürfen. Ob das stimmt? Typisch deutsch haben wir unseren Cupra an der MC-Donalds-Säule nur so viel geladen, dass wir mit genau 40 Prozent am Fährhafen eintreffen.

Was erwartet uns an Ladesäulen in Korsika?

Die Mitarbeiter von Corsica Ferries sagen uns nun auf Nachfrage, dass Elekroautos dürfen gerade NICHT mit einer Reichweite unter 30 Prozent auf die Fähre fahren dürfen – also genau das Gegenteil. Ein zu 100 Prozent geladener Akku wäre dagegen kein Problem. Da wir nicht wissen, was uns ladesäulenmäßig in Korsika erwartet, tanken wir daher das Auto vor der Abfahrt noch einmal voll. Mehrere Schnellladesäulen befinden sich in 1 km Entfernung vom Hafen in Savona, Ob wir hier den Akku auch hätten notfalls entladen können, haben wir dann gar nicht mehr geprüft. Als wir mit dem Auto schließlich auf die Fähre fahren, prüft übrigens dann doch mal so gar niemand den Ladestand der ganzen Elektroautos.

Sehr viele E-Autos unterwegs

Auf Korsika selbst haben wir zunächst keine Ladesäule gebraucht, so dass wir uns von der Hafenstadt Bastia direkt zu unserer Unterkunft aufmachen. 1,5 Sunden später sind wir da. Wir haben Glück, denn auch in dieser relativ großen Ferienanlage gibt es eine Ladesäule, allerdings nur eine 22-kw-Säule. Das bedeutet, will man hier den Akku von 0 auf 80 Prozent laden, kann das bis zu 8 Stunden dauern. Anstatt 89 zahlen wir hier aber nur fast die Hälfte pro KWH, knapp 50 Cent. Wir laden das Auto von 12 bis 20 Uhr, während wir am Pool und am Meer sind. Dann ist der Akku wieder fast voll. Überall auf Korsika gibt es derartige 22-kw-Ladesäulen. Schnellladesäulen sind dagegen eher rar gesät. Auf unserer Ferienanlage sind extrem viele Elektroautos unterwegs. Daher macht es in jedem Fall Sinn, wenn Ferienanlagen dementsprechende Ladesäulen bereithalten, da dies auch deren Attraktivität für Buchungstouristen steigert. Bei uns in der Ferienanlage waren erstaunlich viele deutsche E-Autos vor Ort. Schnellladesäulen wären sogar noch besser. Wenn wir keine Ladesäule vor Ort gehabt hätten, hätten wir das Laden einfach mit einem Ausflug in eine Stadt in der umliegenden Umgebung gekoppelt.

Tesla schon wesentlich weiter

Bei der Rückfahrt stehen wir mehrere Stunden im Stau, als wir Italien und die Schweiz durchqueren. In der Schweiz müssen wir auf Höhe von Chur tanken. Das Problem: Entweder passt der Ladestecker nicht oder die auf der App angezeigte Ladesäule finden wir nicht oder sie funktioniert nicht oder es ist nur eine 22-kw-Ladesäule. Nach einer 30-minütigen Suche finden wir am Ende doch noch eine passende Säule. Es wäre sicher einfacher, wenn auch die E-Auto-Branche schon einheitliche Stecker und Ladesäulen für alle anbieten würde mit einheitlichen Apps. Hier ist Tesla schon wesentlich weiter. Die Ladesäulen gibt es wirklich überall und funktionieren immer nach demselben Prinzip.

Hilfsbereite Italiener

Unser Fazit: Mit einem Elektroauto in den Urlaub zu fahren, ist in der heutige Zeit wirklich kein Problem mehr. Wir würden es immer wieder machen. Ein Zeitverlust entsteht kaum im Vergleich zum normalen Laden mit einem Benziner, wenn man bedenkt, dass man bei einem Tankvorgang oft nach dem Tanken noch in die Tankstelle schlendert, einen Kaffee bestellt und Essen für die Kinder kauft. Das alles hat man (noch) nicht bei vielen E-Ladesäulen, da sie teilweise einfach irgendwo im nirgendwo stehen. Daher spart man sich hier viel Nörgelei und Geld. Und wenn eine Ladesäule dann doch mal bei einem Schnellrestaurant ist, kann man es mit einem Mittagessen verbinden. Am schönsten sind tatsächlich die Ladesäulen, wo es (noch) keinen Kiosk oder ähnliches nebendran gibt, wie etwa am Fährhafen in Savona, und man einfach nur wartet und die Ruhe genießt. Hier kommt man denn auch schnell mit hilfsbereiten Italienern ins Gespräch, die hier ebenfalls tanken.

Kosten

Man tankt nur unwesentlich günstiger, um dieselbe Reichweite zu erzielen wie bei einem Benziner. Wer ein Elektroauto fährt, sollte diesen daher nicht wegen vermeintlich günstiger Tankkosten kaufen. Viele fahren ein E-Auto aktuell schlicht und ergreifend, weil er für Selbstständige und Unternehmer aktuell attraktiver beim Versteuern ist. Für Privatmenschen lohnt sich das E-Auto insbesondere, wenn sie sowieso bereits eine PV-Anlage auf dem Dach ihres Hauses haben und dadurch kostenfrei tanken.

Das Video dazu gibt es auf unserem Tiktok-Kanal: gschwaetz.dasmagazin




Urlaub auf der Schiene: das 9€-Ticket kommt

Bundestag und Bundesrat haben es beschlossen: In den Monaten Juni, Juli und August wird es möglich sein, den Öffentlichen Personennahverkehr im gesamten Bundesgebiet mit einem einheitlichen Ticket, welches für neun Euro pro Monat erhältlich ist, zu nutzen. Das Ticket gilt während dieser Zeit in allen Nahverkehrsverbünden, also auch in den Zügen der Eisenbahnbetreiber, sofern diese dem Nahverkehr angehören.

Die Deutsche Bahn informiert:

  • Das 9-Euro-Ticket kann bundesweit auf allen Strecken und in allen Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für beliebig viele Fahrten genutzt werden.
  • Das Ticket ist nicht in den Zügen des Fernverkehrs (z.B. IC, EC, ICE) und in Fernbussen gültig.
  • Die Fahrradmitnahme ist nicht generell im 9-Euro-Ticket inkludiert. Grundsätzlich gelten die kostenpflichtigen Mitnahmeregelungen der teilnehmenden Verkehrsverbünde.
  • Bitte beachten Sie: Von Juni bis August werden die Züge sehr voll werden, daher kann die Mitnahme Ihres Fahrrads nicht garantiert werden.
  • Für Hunde kann grundsätzlich kein 9-Euro-Ticket erworben werden. Hunde können aber, wie sonst üblich, gemäß der regulären Tarifbestimmungen, je nach Verbund ggf. mit einem separaten Ticket, mitgenommen werden. Dies gilt auch für Blinden- und Assistenzhunde, hier gelten, die bestehenden Regelungen weiter.

Besonders leicht macht es der NVH

Das Ticket ist ab dem 23. Mai 2022 im Verkauf, genutzt werden kann es aber erst ab dem 01. Juni. Besonders einfach macht es dabei der NVH seinen Fahrgästen: Das Ticket kann direkt beim Einsteigen in den Bus gelöst werden. Aber auch im Kundencenter in Künzelsau und im Moritz in Öhringen kann das Ticket erworben werden.

Chance für den Nahverkehr

Ziel der Bundesregierung ist primär, mit diesem Ticket vielen Menschen ein Schnupperangebot zu machen, das Auto einfach mal stehenzulassen und mit dem ÖPNV zur Arbeit oder zum Einkauf zu pendeln. Viele Menschen haben mit dem Ticket aber ganz anderes im Sinn: Sie planen Ausflüge in der näheren Umgebung. Andere organisieren Reisen quer durch die Bundesrepublik, die sie ausschließlich mit Nahverkehrsmitteln durchführen wollen. Einige touristische Ziele, etwa die Insel Sylt, stehen dem befürchteten Ansturm höchst skeptisch gegenüber. Andere Ziele rechnen mit einem positiven Effekt auf die Übernachtungszahlen.

BW-Verkehrsminister Hermann ist nicht nur begeistert

„Das Neun-Euro-Ticket ist eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance, neue Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen. Wir haben die Hoffnung, dass es eine wirksame Werbemaßnahme zum Umsteigen vom Auto und zum Einsteigen in den öffentlichen Verkehr ist.“ Deshalb habe Baden-Württemberg der entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt. Minister Hermann erklärte: „Wir müssen aber auch auf die Risiken hinweisen. Denn es kann auch abschreckend wirken, wenn Menschen, die zum ersten Mal den ÖPNV nutzen, am Bahnsteig stehen und nicht mitgenommen werden, weil der Zug schon voll ist.“

Begleitende Massnahmen fehlen

Minister Hermann spricht einen wichtigen Punkt an: Zumindest in den größeren Städten ist der ÖPNV in den Stoßzeiten bereits heute unterdimensioniert. Ob man potentielle „Neukunden“ von den Vorteilen des ÖPNV überzeugt, wenn sie sich wie die Sardinen in überfüllte Busse und Bahnen zwängen müssen? Auf der anderen Seite war die Planung dieses Tickets lange bekannt – auch das Verkehrsministerium in Stuttgart hätte Massnahmen treffen können, beispielsweise die Verstärkung einiger Linien. Aus Hermanns Aussagen mag man herauslesen, dass er von den Chancen, die der ÖPNV den Menschen, aber vor allem auch den Kommunen bieten kann, nicht wirklich überzeugt ist.

Idealer Zeitpunkt für Verkehrsbefragungen

Dringend nötig wäre es auch, die „Neukunden“ der ÖPNV-Anbieter nach ihren Erfahrungen und ihren Anforderungen zu befragen. Die Gelegenheit wäre günstig, denn niemals zuvor hatte man die Chance, zielgerichtet mit denjenigen Menschen zu reden, die den ÖPNV prinzipiell als Alternative zum Auto ins Auge fassen und ihn konkret ausprobieren. Die Erkenntnisse aus solchen Befragungen könnten, insbesondere auf dem Land, ganz neue Erkenntnisse über Verkehrsströme ergeben, die zu einer Verbesserung des Angebots führen könnten. Darüber, dass derartige Befragungen von den Verkehrsanbietern großflächig und eventuell mit finanzieller Unterstützung des Landes oder Bundes durchgeführt werden, ist bisher nichts zu lesen.

GSCHWÄTZ probierts aus

GSCHWÄTZ wird das 9€-Ticket ausprobieren: Sowohl innerhalb des NVH als auch in der weiteren Region werden wir das Ticket gezielt nutzen und über die Erfahrungen mit dem Ticket und über Erlebnisse während der Fahrten berichten.

Text: Matthias Lauterer




Coronalage: Inzidenzen in Hohenlohe stabil niedrig, in den Urlaubsländern teils deutlich höher.

Weiterhin  auf dem niedrigen Niveau der letzten Wochen bewegen sich die Inzidenzen im Hohenlohekreis. Nur noch vereinzelt werden positive Personen erkannt und gemeldet. Derzeit sind 9 aktive Fälle bekannt.

Mit einer Inzidenz von 2,7 laut Lagebericht Baden-Württemberg vom 4. Juli 2021 liegt der Hohenlohekreis unter der Inzidenz für Baden-Württemberg, die mit 5,6 angegeben wird. Für die bundesweite Inzidenz meldet das RKI einen Wert von 2,6.

Delta-Variante auf dem Vormarsch

Trotz absolut sehr niedriger und weiter fallender Fallzahlen in Baden-Württemberg steigt die Anzahl der Infektionen mit der Delta-Variante an:

Entwicklung der Varianten in Baden-Württemberg, Stand 04. Juli 2021. Quelle: Landesgesundheitsamt

 

Situation in den Urlaubsländern

Ganz anders sieht die Situation in den beliebten Mittelmeer-Urlaubsländern der Deutschen aus:
Liegt die Inzidenz in Italien heute bei 8,7,  meldet Spanien aktuell den Wert 110,0 und Portugal sogar 142,6. Auch die Inzidenzen in der Türkei und Griechenland liegen mit 37,2 und 48,5 deutlich über Deutschland. Kein empfehlenswertes Reiseziel ist wohl Zypern – dort liegt die Inzidenz bei 364,5.
Urlauber sollten also vorsichtig sein: Die Beurteilung der Situation im Urlaubsland kann sich kurzfristig ändern und ein Urlaubsland, das bei der Abreise noch sicher scheint, kann bei der Rückreise schon ein Risikogebiet sein, das eine Quarantänepflicht zuhause auslöst.

Text: Matthias Lauterer

Europaweite Inzidenz, Stand: 03. Juli 2021. Quelle: Risklayer.




Nach Stornierungswelle folgt nun Run auf Wohnmobilvermietungen & Campingplätze

Die Chancen auf Urlaubsfreuden im Sommer 2020 steigen. Einige Länder haben mit schrittweisen Lockerungen begonnen. Reisen innerhalb Deutschlands sollen schon in den Pfingstferien wieder möglich sein und die Grenzen in Europa wieder geöffnet werden.

Keine einheitliche Richtlinie

Seit Jahren erlebt der Camping-Urlaub einen Boom, durch die Corona-Krise bekommt diese Individualpsparte nun einen weiteren Schub. Der Campingplatzspezialist ACSI schreibt auf seiner Homepage  https://www.acsi.eu/de/corona/:  „In einigen Bundesländern können Campingplätze ab Mitte Mai 2020 wieder geöffnet werden. Dies kann von Region zu Region unterschiedlich sein – auch in demselben Bundesland. Für Campingplätze in ganz Deutschland gibt es noch keine einheitliche Richtlinie“. Auf der ACSI-Homepage finden sich auch Informationen und Links zu den beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen. Dennoch sind nun schon einige Campingplätze ausgebucht im Zuge der Coronapandemie. Deutschland ist das neue Reiseziel der Deutschen. Und auch Wohnmobilvermietungen, die während der ersten Beschränkungen im März 2020 von einer Stornierungswelle überrollt wurden, gehören nach den schrittweisen Öffnungen derzeit zu den Gewinnern der Pandemie https://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article229097701/Ansturm-auf-Wohnmobil-Vermieter.html

Öffnung für Gäste mit autarker Versorung

Das Problem: Es gibt (bislang noch) keine einheitliche, bundesweite Regelung. Jedes Bundesland entscheidet selbst über schrittweise Lockerungen und berücksichtigt dabei auch die regionalen Infektionszahlen. Seit dem 18. Mai 2020 dürfen beispielsweise in Baden-Württemberg Campingplätze für Dauercamper sowie Reisemobile und Wohnwagen mit autarker Versorgung öffnen. Sanitärgebäude müssen bis auf weiteres geschlossen bleiben, so dass jeder Gast das eigene WC und Nasszelle nutzen muss. Eine Entsorgung der Kassetteninhalte ist aber möglich. Auch auf dem Campingplatz müssen die vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. So muss ein Camper einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sobald er seinen Stellplatz verlässt. Animationsprogramme sind bis auf weiteres gestrichen, der Verkauf zum Beispiel von Brot und Brötchen soll aber möglich sein.

Unterschiede innerhalb der Bundesländer

Laut der Homepage des baden-württembergischen Innenministeriums sollen ab dem 29. Mai 2020 Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze unter Auflagen weiter geöffnet werden. Die Auflagen werden zeitnah unter https://im.baden-wuerttemberg.de/de/aktuelle-corona-verordnung-der-landesregierung/ veröffentlicht werden. Auch das bayerische Innenministerium plant laut seiner Homepage https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.php weitere Lockerungen: „Für das Pfingstwochenende ist eine mögliche Öffnung der Campingplätze geplant.“ Weitere Informationen zu allen Bundesländern finden sich auf der Homepage der deutschen Bundesregierung unter https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198

Nur 50-prozentige Belegung der Campingplätze erlaubt

In Niedersachsen dürfen laut Verordnung bereits seit dem 11. Mai 2020 „Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Bootsliegeplätze wieder an Gäste vermietet werden“. Für Ferienwohnungen und Ferienhäuser gelten dabei laut der Homepage https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/niedersachsische-verordnung-zur-bekampfung-der-corona-pandemie-tritt-am-montag-in-kraft-neue-phase-mit-weiteren-lockerungen-startet-188195.html eine Wiederbelegungsfrist von sieben Tagen. Das bedeute, dass „Vermieter erst nach sieben Tagen neu vermieten dürfen.“ Außerdem dürfen Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Bootsliegeplätze nur zu 50 Prozent belegt werden. Tagestouristen dürfen dann auf die niedersächsischen Inseln fahren, wenn die jeweiligen Kommunen oder Landkreise dies gestatten.

Erneute Reisewarnung für Auslandsreisen

Zu Reisen ins Ausland sprach das Auswärtige Amt am 14. Mai 2020 eine weitere Reisewarnung aus. Auf der Homepage https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762 heißt es wie folgt: „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da weiterhin mit starken drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist. Dies gilt bis auf weiteres fort, vorerst bis einschließlich 14. Juni 2020“.

Gelockerte Grenzkontrollen

An den Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz sowie bei ankommenden Flügen aus Italien und Spanien soll es weiterhin bis zum 15. Juni 2020 Binnengrenzkontrollen durch die Bundespolizei geben. Sprich: In Frankreich etwa ist die Einreise für touristische Zwecke derzeit noch nicht erlaubt. Dies soll sich aber ab Mitte Juni 2020 ändern. Auch die Kontrollen an der Grenze zu Dänemark werden zunächst weiter durchgeführt. Der Termin zur Einstellung der Grenzkontrollen soll in Abstimmung mit der dänischen Regierung festgelegt werden. Es werde „am Erfordernis eines triftigen Einreisegrundes im Grundsatz festgehalten, es wird aber zusätzliche Erleichterungen für Reisen aus familiären oder persönlichen Gründen geben“. Außerdem: „Für die EU-Außengrenzen hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, die Beschränkungen für Einreisen aus Drittstaaten bis zum 15. Juni 2020 zu verlängern. Dieser Empfehlung wird Deutschland entsprechen“.

Links zu Reiseveranstaltern

Auch der größte Reiseverbund Europas – die im August 2002 gegründete Quality Travel Alliance (QTA) – gibt auf seiner Homepage https://q-t-a.de/covid-19/ Informationen zu Corona und Reisebstimmungen weiter. Hier finden sich auch Links zu den Homepages zahlreicher Reiseveranstalter.

Text: Sonja Bossert

Ein bisschen Urlaubsluft auf dem BUGA-Gelände in Heilbronn schnuppern. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Reisebüroinhaber aus Künzelsau: „Viele von uns stehen vor dem Aus“

Rettet die Reisebüros – rettet die Touristik. Unter diesem Motto gehen am Mittwoch, den 29. April 2020, Mitarbeiter der Touristikbranche, insbesondere auch die der Reisebüros,deutschlandweit auf die Straße, um für staatliche Rettungsmaßnahmen ihrer Arbeitsplätze und Existenzen zu kämpfen. Das Aktionsbündnis Wir zeigen Gesicht! ist auch in Künzelsau präsent.

„Viele von uns stehen vor dem Aus“

„Wir zeigen Gesicht, da die Touristik nicht nur aus den großen Konzernen, wie etwa TUI und Lufthansa, besteht“, erklärt Joachim Schmidt, Inhaber des TUI ReiseCenters in Künzelsau. „Fast völlig unbeachtet von Politik und Medien bleiben die zehntausenden klein- und mittelständischen Unternehmen, insbesondere auch wir – die Reisebüros – mit rund 11.000 Betrieben, die 80.000 bis 100.000 Arbeitsplätze sichern. Viele von uns stehen vor dem Aus!“

Schmidt führt weiter aus: „Die Corona-Pandemie hat die Touristik in Deutschland und weltweit in einem Ausmaß getroffen, wie das bei keiner anderen Branche der Fall ist. Wir waren die erste Branche, die von der Krise betroffen war und wir werden die Letzen sein, die dort wieder herauskommen. Die Bundesregierung hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, viele Länder haben ein Einreiseverbot verhängt. Die Reisebranche steht still! Tausende Unternehmen verzeichnen keinerlei Einkünfte. Dabei hängen allein in Deutschland nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) rund 2,9 Millionen Arbeitsplätze an der Touristik.

Reisebranche fordert finanzielle Hilfen

Was fordert die Reisebranche? „Wir fordern eine finanzielle Soforthilfe für die Vielzahl der touristischen Unternehmen, wie auch für uns Reisebüros“, sagt Schmidt. „Diese Hilfe sollte zeitnah ausgezahlt werden und nicht rückzahlbar sein. Die Finanzhilfe könnte beispielsweise in Form eines Notfallfonds bereitgestellt werden, der speziell für die Tourismuswirtschaft einschließlich der Reisebüros eingerichtet wird.“

Laut einer Pressemitteilung der Werbegemeinschaft Künzelsau werden am Mittwoch, den 29. April, von 12 bis 15 Uhr, deutschlandweit Betroffene der Reisebranche auf die Straße gehen, um für staatliche Rettungsmaßnahmen ihrer Arbeitsplätze und Existenzen zu kämpfen. Auch in Künzelsau am Alten Rathaus ist eine Kundgebung geplant

Quelle: Pressemitteilung des TUI ReiseCenter Künzelsau sowie der Werbegemeinschaft Künzelsau




Mit dem Hund bequem und komfortabel Reisen

Sie möchten einen erholsamen und entspannten Urlaub mit Ihrem Vierbeiner planen und genießen? Dann sind Sie bei
Lucky Dog Camper genau richtig. Die Wohnmobilvermietung in Bieringen bietet für jeden Kunden individuelle Lösungen an, um den Vierbeiner sicher und bequem mit in den Urlaub nehmen zu können.

„Aus eigener Erfahrung heraus – wir haben selbst zwei Hunde“, so Geschäftsführer Thomas Massler, „war es nicht immer einfach, eine passende Urlaubsunterkunft zu finden. Deshalb haben wir 2017 den Entschluss gefasst, ein Wohnmobil zu kaufen und dieses von unserem Partner Andreas Schlitter,
der sich auf den Bau von hochwertigen Hundeboxen spezialisiert hat, umbauen zu lassen.

„Für uns steht auch während der Fahrt die Sicherheit der Tiere an erster Stelle. Während des Urlaubes nutzen die Vierbeiner die Hundeboxen auch gerne, um sich zurückziehen zu können“, so Massler. Die Boxen sind für mehrere und auch größere Hunde geeignet, es gibt keine Rasseneinschränkung bei den Hunden. Diese Boxen haben sowohl vom Inneren des Wohnmobils einen Zugang als auch von außen. Überdies können sie mit einem sonnengeschützten Außenfenster belüftet werden. Zudem sind die Wohnmobile mit Extras wie zum Beispiel einem Erste-Hilfe-Set, zwei Schleppleinen, einer Außendusche für Hundpfoten mit Warm- und Kaltwasser sowie Befestigungsmöglichkeiten an den Fahrzeugen zum Anbinden ausgestattet.

„Wegen der großen Nachfrage 2018 haben wir ab diesem Jahr das Angebot der Lucky-Dog-Camper-Flotte auf vier Fahrzeuge erweitert. Diese können von April bis Oktober gerne gemietet werden.“ Die Innenausstattung der Knaus-Wohnmobile ist sehr hochwertig, farblich angenehm und modern gestaltet. Alle Fahrzeuge sind mit den speziellen Hundeboxen bestückt.

Die Hauptsaison der Vermietung geht von Mai bis September (ab 125 Euro pro Tag), in die Nebensaison fallen die Monate April und Oktober (ab 105 Euro pro Tag).
Eine Online-Reservierung ist ebenso möglich wie eine telefonische Anfrage.
Die Wohnmobile stehen nach dem Saisonende zum Verkauf bereit.

 

 

 

Alle Fahrzeuge sind mit speziellen Hundeboxen ausgestattet. Foto: privat

 

Die Boxen sind auch für größere Hunde geeignet. Foto: privat

 

Wegen der hohen Nachfrage wurde die Flotte auf vier Fahrzeuge erweitert. Foto: privat

Kontaktdaten:
Thomas Massler
Fahrzeugpflege Halsberger Straße 2
74214 Bieringen
Telefon: 07943/ 9435499
Mobil: 0176/39300096
Email: info@Lucky-dog-camper.de
www.lucky-dog-camper.de

 

Text: Elke Brand

Fotos: privat

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbeanzeige von Lucky Dog Camper.




Video-Umfrage von GSCHWÄTZ-Reporter Dr. Felix Kribus

„Trekkingrunde durch Nepal“ – Umfrage: Wo geht‘s in den Urlaub hin?

Mallorca, Kreta und Bali – das sind die Topreiseziele in diesem Jahr. Ägypten und Tunesien anstatt der Türkei, da derzeit politisch zu unsicher. Oder eine Woche Kroatien für 376 Euro? Rhodos alles inklusive – für schlappe 924 Euro! Die Deutschen waren mal Reiseweltmeister. Jetzt haben die Chinesen uns den Rang abgelaufen. Die Reisen sind längst gebucht. Kurzentschlossene nehmen, was noch bleibt. Und das entpuppt sich sogar zeitweise als Schnäppchen. Immerhin machen 26 Prozent der Deutschen Urlaub im eigenen Land. Und wohin fahren die Hohenloher ? Was ist ihr aktuelles Reiseziel für die kostbarsten Tage im Jahr? Videoreporter Felix Kribus lag wieder auf der Lauer und hat vorwiegend Frauen zugehört, wohin die Reise geht. Die meisten Männer bleiben angesichts der nahenden Fussball-WM wohl zu Hause.

 

 

Die komplette Umfrage können Sie nachlesen in unserer gedruckten Juni-Ausgabe 2018 – ab sofort in unseren Verkaufsstellen erhältlich – oder als Abo direkt in Ihren Briefkasten. Einfach über unseren Online-Shop oder telefonisch bestellen: +49 (0)7940 93 55 57 44.

// Wir lieben unser Ländle //

// Fotos & Video: Dr. Felix Kribus