Unfallautobahn A6: „Gefährliche Situationen, die uns auch selbst zu schaffen machen“
Die Autobahn A6 ist ein Unfallschwerpunkt, immer wieder liest man von schweren Lkw-Unfällen. Erst in der vergangenen Woche gab es wieder mehrere Tote. Matthias Lauterer war für GSCHWÄTZ bei einer Großkontrolle der Polizei auf dem Autobahnparkplatz Hohenlohe Nord dabei. Bei Carsten Diemer vom Polizeipräsidium Heilbronn, zuständig für Pressearbeit, hat er nachgefragt, was die Polizei gegen die zahlreichen Unfälle unternimmt
„Wir können da in erster Linie nur versuchen, den Kontrolldruck sehr hoch zu halten“, sagt der Polizist. Dazu würden auch solche Kontrollen dienen. „Wir nehmen die Verkehrsteilnehmer unter die Lupe“, so Diemer weiter. „Wir schauen und überprüfen, ob sie alle verkehrstüchtig sind und die Verkehrssicherheit gewährleistet ist, beispielsweise auch durch die Ladungssicherung.“ Die A6 sei aber eine sehr stark befahrene Autobahn und durch diese Verkehrsdichte gebe es immer wieder gefährliche Situationen, die auch der Polizei selbst zu schaffen machen.
Carsten Diemer weiter: „Es gibt ja aktuell sehr viele Baumaßnahmen. Wir versprechen uns eine deutliche Verbesserung, wenn der Verkehr wieder problemlos fließen kann.“ Aber auf machen Abschnitten gebe es nahezu 50 Prozent Baustellen. Da sei es einfach so, dass sich der Verkehr noch mehr verdichtet und die Situationen noch gefährlicher werden.
Als Hauptunfallursachen nennt der Polizist „gerade bei den Lkw-Fahrern oftmals die Ablenkungen“. Die Lkw-Fahrer seien lange unterwegs und wenn sie dann möglicherweise abgelenkt sind, könne es durchaus sein, dass der Abstand einfach zu kurz gewählt ist und es dann zu folgenschweren Auffahrunfällen komme.
Videointerview: Matthias Lauterer

Schau mer mal, was drin ist. Foto: GSCHWÄTZ