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Neue Broschüre „In Künzelsau ist was los“

Ganz neu konzipiert wurde die Broschüre „In Künzelsau ist was los“. Neben dem bisherigen städtischen Kulturprogramm umfaßt sie jetzt weitere Veranstaltungen und Aktionen von verschiedenen Anbietern sowie touristische Angebote wie Erlebnistouren, Stadtführungen oder die vielseitigen Rad- und Wanderwege in und um Künzelsau.

Pandemiegerecht

„Pandemiegerecht könnten wir einiges möglich machen. Alle Beteiligten sind bereit, sobald sich die Lage deutlich verbessert“, so Bürgermeister Stefan Neumann.

Zwei Ausgaben pro Jahr geplant

Seit Oktober 2020 ist die neue Broschüre im Umlauf, die zukünftig zweimal im Jahr aufgelegt wird. Sie ist Bürgerbüro im Künzelsauer Rathaus, in den Geschäften in Künzelsau sowie in den Rathäusern im Hohenlohekreis erhältlich. Außerdem ist die Broschüre als PDF-Dokument unter http://www.kuenzelsau.de/inkuenzelsauistwaslos zu finden.

Renate Kilb, Helen Bühler und Laura Asum (von links nach rechts) vom Kultur- und Marketingbereich der Stadtverwaltung Künzelsau freuen sich über die neue Broschüre. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

Die neue Broschüre „In Künzelsau ist was los“ erscheint in neuem Design und Format. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

 




Freizeitparks sollen als erstes öffnen

Tourismuswirtschaft, Hotellerie und Gastronomie sind massiv von der Corona-Krise betroffen. Um den Unternehmen und den bundesweit drei Millionen Mitarbeitern eine Perspektive zu geben und die Auflagen für diesen Sektor schrittweise zurückzunehmen, haben laut einer Pressemitteilung Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ein Konzept entwickelt, das sie in die Wirtschaftsministerkonferenz einbringen. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten. In der zweiten Phase folgen Restaurants und mit eingeschränkter Nutzung Ferienwohnungen und Hotels. Später soll dann der Übernachtungstourismus ohne Restriktionen wieder möglich sein.

Sehr umsatzstarke Branche

Mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Milliarden Euro ist der Tourismus in Deutschland eine sehr umsatzstarke und beschäftigungsintensive Branche. In das Konzept der drei Bundesländer sind Anregungen aus dem Kreis der Wirtschaftsministerkonferenz sowie der Industrie- und Handelskammern, der Branchenverbände und der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten eingeflossen.

„Der Gesundheitsschutz der Bürger hat Vorrang.“

„Bei den Szenarien für die schrittweise Rücknahme der Beschränkungen haben wir es uns nicht leichtgemacht. Denn natürlich ist bei allen Maßnahmen zu beachten, dass der Gesundheitsschutz der Bürger Vorrang hat. Deshalb sieht das Konzept die Einhaltung strikter Abstandsregelungen, Hygienevorgaben und Registrierungspflichten vor. Voraussetzung ist auch immer, dass die epidemiologische Lage sich weiter stabilisiert“, erklärten Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut, Tourismusminister Guido Wolf, der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in der Mitteilung vom Mittwoch, den 29. April 2020.

„Umso wichtiger ist eine konkrete Perspektive.“

Aus Sicht der Minister Wolf und Hoffmeister-Kraut könnten die Ministerpräsidenten in ihrer Konferenz mit der Kanzlerin am Mittwoch, den 06. Mai 2020, entsprechende Beschlüsse auf den Weg bringen, sodass in Baden-Württemberg Lockerungen und Wiedereröffnungen der ersten Stufe bereits ab Mitte Mai möglich wären. Tourismusminister Guido Wolf: „Uns war es wichtig, gemeinsam und länderübergreifend für diese Branche ein realistisches Konzept zu entwickeln. Tourismus, Gastronomie und Hotellerie sind durch die Krise massiv betroffen und werden leider noch längere Zeit mit Einschränkungen leben müssen. Umso wichtiger ist für diese Branche eine konkrete Perspektive. In einigen Bereichen von Tourismus, Gastronomie und Hotellerie sind absehbar Lockerungen möglich, ohne dass dadurch der Infektionsschutz vernachlässigt würde. Zuerst Wiedereröffnen könnten Angebote und Ziele an der frischen Luft, wo sich Abstandsregeln ohne Weiteres einhalten lassen. Auch für Gastronomie und Hotellerie kann und soll es aus unserer Sicht baldige Öffnungen, zumindest mit reduzierten Auslastungen, geben.“

Wiedereröffnungen nur auf Grundlage von Hygienemaßnahmen

„Gerade weil wir noch lange mit dem Coronavirus leben werden müssen, braucht unsere Hotellerie und Gastronomie schnellstmöglich eine verlässliche Perspektive. Nur so können wir eine nie da gewesene Insolvenzwelle vermeiden, die nicht nur die Wirtschaftsstruktur unseres Landes, sondern auch die Lebensqualität und Anziehungskraft in unseren Regionen massiv beeinflussen wird“, erklärte Ministerin Hoffmeister-Kraut in der Mitteilung. Klar sei aber auch: Wiedereröffnungen und Lockerungen dürften nur auf Grundlage von konsequenten und allgemeingültigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen erfolgen. Das schaffe Akzeptanz und Vertrauen bei den Kunden und sei Voraussetzung dafür, für das Gastgewerbe eine verlässliche Zukunftsperspektive zu schaffen. Mit den nun erarbeiteten fundierten Konzepten werde beiden Anliegen gleichermaßen Rechnung getragen. 

Verlässliche Regelungen sind erforderlich

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Pinkwart schloss sich dem an: „Der Tourismus ist die Branche, die von der Corona-Krise am härtesten betroffen ist. Deshalb wollen wir den Unternehmen und den Mitarbeitern eine konkrete wirtschaftliche Perspektive geben und gleichzeitig einen Vorlauf zur Öffnung der Betriebe ermöglichen“. Dazu seien jetzt schnell verlässliche Regelungen zur Wiedereröffnung erforderlich. Es gelte, eine kluge Balance zu halten zwischen dem Schutz der Gesundheit und einer jeweils neu zu bewertenden und zu begründenden Einschränkung der wirtschaftlichen Betätigung für die Betriebe und deren Mitarbeiter und Kunden, damit auch der Tourismussektor an der Aufwärtsentwicklung nach der Krise teilhaben könne.

Risiken der Verbreitung

Niedersachsens Tourismusminister Dr. Bernd Althusmann meinte dazu: „Mit Blick und unter Beachtung des Infektionsgeschehens scheint der richtige Zeitpunkt gekommen, um dem Tourismus wieder eine Perspektive zu geben. Jede der drei Phasen eröffnet weitere Freiheiten für Touristen und Anbieter“. Damit seien natürlich auch Risiken der Verbreitung verbunden. Deshalb werde ein maßvolles Tempo vorgeschlagen und die strikte Einhaltung von Hygiene und Abstandsvorgaben vorausgesetzt. Der Tourismus in Zeiten von Corona stelle alle vor eine große Herausforderung. Er habe jedoch großes Vertrauen, dass sich Tourismusunternehmen und Gäste verantwortungsvoll verhalten werden. In Niedersachsen könnte baldmöglichst in die erste Lockerungsphase starten. Ein konkretes Startdatum wird in der Pressemitteilung nicht genannt.

Quelle: Pressemitteilung vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Baden-Württemberg

 




Ba-Wü: „Gastrobranche steht vor gewaltiger Insolvenzwelle“ – Daher möglicherweise Öffnungen ab 05. Mai 2020

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat laut einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums mit ihren Ministerkollegen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen vereinbart, bis zur Besprechung der Regierungschefs von Bund und Ländern am Mittwoch, den 29. April 2020, ein gemeinsames Konzept für eine weitere und gestufte Öffnung des Einzelhandels sowie von Gastronomie und Hotellerie auszuarbeiten. Bei der am heutigen Donnerstag, den 23. April 2020, stattfindenden Sonder-Wirtschaftsministerkonferenz im Rahmen einer Telefonkonferenz wollen demnach die Ministerin und die Minister außerdem über mögliche Lockerungen mit ihren Ressortkollegen sprechen und um Unterstützung für ihre Initiative werben.

„Es muss uns gelingen, diese einzigartigen Strukturen zu erhalten.“

„In unseren drei Ländern haben Tourismus, Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie eine besondere Bedeutung. Angesichts der Vielzahl attraktiver Ausflugsziele und Erholungsgebiete und der hohen Qualität der Angebote prägen Einzelhandel, Hotellerie und Gastronomie unser Wirtschaftsgefüge nachhaltig. Es muss uns gelingen, diese einzigartigen Strukturen zu erhalten. Die Unternehmen der Tourismuswirtschaft, insbesondere der Hotellerie und Gastronomie und ihre Beschäftigten sind in der aktuellen Krisensituation durch den nahezu vollständigen Ausfall ihrer Wirtschaftstätigkeit stark belastet, der Bestand zahlreicher Betriebe und der damit verbundenen Arbeitsplätze ist gefährdet. Deshalb benötigen wir jetzt schnell eine wohlüberlegte, zielgerichtete und zwischen unseren Ländern abgestimmte Vorgehensweise, zumal der Öffentlichkeit eine uneinheitliche Strategie für das Gastgewerbe kaum vermittelbar ist“, erklärten Hoffmeister-Kraut, der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart in der Mitteilung. Ihre Ministerien erarbeiten derzeit ein Konzept, das unter Einhaltung strenger Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen weitere Öffnungsschritte nach dem 04. Mai ermöglichen sollen. Ziel ist es, das Papier bis zur Ministerpräsidentenkonferenz am 29. April vorzulegen.

„Gesundheisschtz und differenzierte Öffnungsstrategien sind möglich.“

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister Kraut: „Die Hotel- und Gaststättenbranche steht vor einer gewaltigen Insolvenzwelle, sollten die Schließungen noch länger andauern. Das dürfen wir nicht zulassen“, so Hoffmeister-Kraut weiter. Deshalb sei es das gemeinsame Ziel, den Betrieben und ihren Kunden klare Orientierung zu bieten. Gesundheitsschutz und differenzierte Öffnungsstrategien seien möglich und dringend notwendig, um dem Gastgewerbe eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen.

„Tourismus und Gastronomie brauchen einen Fahrplan.“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann schloss sich dem an: „Tourismus und Gastronomie brauchen einen Fahrplan. Der Shutdown wurde von den Branchen ohne Wenn und Aber akzeptiert, trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen um der Gesundheit willen“. Deshalb müsse schnellstmöglich ein gestuftes Wiederanfahren zugelassen werden unter konsequenter Berücksichtigung der Regeln des Gesundheitsschutzes.

„Wir wollen Spielräume für eine vorsichtige Öffnung nutzen.“

Auch Wirtschafts Prof. Dr. Andreas Pinkwart meinte: „Auf dem Weg in eine verantwortungsvolle Normalität brauchen auch die Unternehmer im Bereich Gastronomie und Hotellerie eine Perspektive“. Dazu würde nun nun gemeinsam ein Konzept erarbeitet werden, wie Schritt für Schritt wieder mehr ermöglicht werden könne. Dabei gelte es eine kluge Balance zu halten: „Wir wollen die Gesundheit schützen und die Spielräume für eine vorsichtige Öffnung nutzen, damit auch der Tourismussektor an der wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung nach der Krise teilhaben kann.“ 

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg