1

SWR Fernsehen: Am Samstag Astronauten-Duell Oberwesel gegen Künzelsau

„Stadt Land Quiz“ am 4. Oktober 2025 im SWR Fernsehen

Künzelsau im Weltraum-Wettbewerb mit Oberwesel

Das SWR-Team um Jens Hübschen war in Künzelsau unterwegs und hat Friedericke Spieles und Stefan Kraut mit Kenntnissen über Stadt und Weltraum gefordert. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

Am Samstag, 4. Oktober 2025, um 18.45 Uhr zeigt das SWR Fernsehen eine neue Ausgabe der Rateshow „Stadt Land Quiz“. Dieses Mal steht alles im Zeichen des Weltraums. Wie immer treten dabei zwei Städte gegeneinander an. Eine aus Rheinland-Pfalz und eine aus Baden-Württemberg. Für das Weltraum-Spezial wählte die Redaktion Oberwesel, bekannt durch sein Meteorite-Museum, und Künzelsau, den Geburtsort des ESA-Astronauten Dr. Alexander Gerst und Heimat einer Space-Art-Ausstellung.

Direkte Einbindung der Menschen vor Ort

Das Besondere an „Stadt Land Quiz“ ist die direkte Einbindung der Menschen vor Ort: Moderator Jens Hübschen stellt die Quizfragen nicht im Studio, sondern spontan Passantinnen und Passanten auf den Straßen der beiden Städte. Zusätzlich gibt es in jeder Stadt ein Stadtpatenteam, das sich einer besonderen Herausforderung stellen muss. In Künzelsau gingen Friedericke Spieles und Stefan Kraut für ihre Stadt ins Rennen. Innerhalb von fünf Stunden galt es für die Teams, ein zuvor fotografiertes Detail in der jeweils eigenen Stadt wiederzufinden, ob Fassade, Straßenzug oder markantes Objekt. Unterstützt werden durfte dabei durch die lokale Gemeinschaft, soziale Netzwerke oder persönliche Kontakte.

Jens Hübschen Im Stadtmuseum Künzelsau mit Friedericke Spieles und Stefan Kraut. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

Zum Abschluss des Drehtages mussten die Stadtpatenteams in einer Schnellraterunde zusätzlich zehn Fragen zum Thema Weltraum beantworten. Spannung, Wissenswertes und unterhaltsame Begegnungen sind garantiert, wenn Oberwesel und Künzelsau am 4. Oktober 2025 um 18.45 Uhr um den Quiz-Sieg wetteifern.

Wer am Ende die Nase vorn hatte, bleibt bis zur Ausstrahlung offen. Klar ist jedoch: Oberwesel und Künzelsau lieferten sich einen spannenden Wettbewerb.

Virtueller Weltraumspaziergang

Die Besucherinnen und Besucher der Space ART im Stadtmuseum sind begeistert von dem Angebot des virtuellen Weltraumspaziergangs. Am Sonntag, 26. Oktober 2025, von 14 bis 16 Uhr, gibt es wieder die Möglichkeit, den Weltraum virtuell zu erkunden. Kleine und große Weltraumfans können mithilfe von VR-Brillen im zweiten Stock im Stadtmuseum in ferne Galaxien eintauchen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Künzelsau




Razzia bei Reichsbürgern

Am Mittwoch, den 27. Mai 2020, hat das Landeskriminalamt eine Razzia in der Reichsbürger-Szene durchgeführt. Wie der SWR unter https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/reichsbuerger-durchsuchung-in-bw-100.html berichtete, wurden 25 Wohnungen von 34 Beschuldigten durchsucht. Rund 450 Beamte sowie ein Spezialkommando sollen bei den Razzien im Bereich Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Offenburg, Pforzheim, Reutlingen und Ulm sowie Hessen im Einsatz gewesen sein und dabei hunderte Waffen, Drogen sowie gefälschte Papiere sichergestellt haben.

Die Beschuldigten werden den Reichsbürgerorganisationen „Republik Baden“ und „Freier Volksstaat Württemberg“ und ihrer Dachorganisation „Staatenbund Deutsches Reich“ zugeordnet.

Reichsbürger

Laut dem Verfassungsschutz berufen sich „Reichsbürger“ auf die Fortexistenz eines wie auch immer gearteten „Deutschen Reiches“ und lehnen daher die Bundesrepublik Deutschland ab. Gelegentlich markieren sie ihr Wohnanwesen durch „Grenzziehungen“, „Schilder“, „Wappen“ oder andere Kennzeichen, aus denen die „Selbstverwaltung“ hervorgehen soll. Der Anteil von Rechtsextremisten an der „Reichsbürger-Szene“ ist laut dem Verfassungsschutz gering, ein kleiner Teil jedoch zeige sich offen rechtsextremistisch. Mitunter seien antisemitische Ideologieelemente und Argumentationsmuster zu beobachten, insbesondere im rechtsextremistischen Teil der Szene. In ihrer Gesamtheit ist die Szene der „Reichsbürger“ laut dem Verfassungsschutz als  als staatsfeindlich einzustufen. https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-reichsbuerger-und-selbstverwalter/was-sind-reichsbuerger-und-selbstverwalter

 




DRK: „Vorwürfe des SWR treffen nicht zu“

Die große Berichterstattung des SWR in den vergangenen beiden Tagen über das Rettungswesen in Baden-Württemberg –  sowohl im Fernsehen, als auch im Radio und online – hat bereits vor der Veröffentlichung beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) hohe Wellen geschlagen.

In einem internen Dokument an die Mitarbeiter, das GSCHWÄTZ vorliegt, bereiteten der DRK-Landesverband Baden-Württemberg e.V. und der DRK-Landesverband Badisches Kreuz e.V. bereits vor einer Woche ihre Mitarbeiter auf einen „zu erwartenden kritschen Ton der Berichterstattung“ vor. An anderer Stelle des dreiseitigen Informationsschreiben heißt es: „Wir rechnen daher mit einer insgesamt kritischen Berichterstattung des DRK in Baden-Württemberg.“

Das Dokument ist eine Woche vor der geplanten SWR-Berichterstattung (diese fand am 17. und 18. Januar 2018 statt) auf den 11. Januar 2017 datiert. Weiter heißt es: „Unsere Bitte an Sie: […] Die Vorwürfe, die der SWR gegen den Rettungsdienst und das DRK in Baden-Württemberg erheben wird, treffen in den meisten Rettungsdienstbereichen nicht zu und sind oftmals regional zu erklären.“

Die beiden DRK-Landesverbände sind sich laut dem Mitarbeiterschreiben bereits vor der Ausstrahlung der SWR-Beiträge sicher, dass es in der Berichterstattung des SWR zu „einer Pauschalisierung“ kommen könne oder mit „Fehleinschätzungen“ zu rechnen sei. „Das heißt: Analysen oder Beschreibungen des SWR zu einzelnen Themen können sich für Ihren Rettungsdienstbereich anders darstellen oder auch gar nicht zutreffen.“

Wenn Mitarbeiter Fragen „in Folge der Berichterstattung haben“, so der DRK, empfielt der DRK, sich an die DRK-Vorgesetzten und/oder Landesverbände zu wenden.

// Hintergrund

Ein Dreivierteljahr hat der SWR alle Rettungsdienste im Ländle analysiert und eine Unmenge an Daten ausgewertet. Dabei kam unter anderem heraus:

// Bei medizinischen Notfällen sind 900 Gemeinden unterversorgt

// In über 20 Prozent der Einsätze trifft der Rettungswagen später als 15 Minuten am Geschehen ein. Experten fordern laut dem SWR, dass der Rettungsdienst etwa bei schweren Unfällen, Bei Herzinfarkt oder Schlaganfall bereits nach zehn Minuten vor Ort sein müsste:

https://www.swr.de/swraktuell/bw-hilfe-im-notfall-notarzt-notfallrettung/-/id=396/did=20965982/nid=396/t0wo4p/index.html

Siehe auch GSCHWÄTZ-Berichterstattung zum Rettungsdienst und zur personellen Unterversorgung in diesem Bereich in Hohenlohe: