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Stadtradeln – Preisübergabe an die Schul-Teams

Mit über einer halben Million geradelten Kilometern war die Aktion „Stadtradeln“ im Hohenlohekreis wieder ein großer Erfolg. Der Landkreis hat in diesem Jahr Gewinne für die Teams mit den meistgefahrenen Kilometern pro aktivem Radelnden ausgeschrieben. Die Gewinne wurden in den vier Kategorien Schulen, Unternehmen, Vereine und Sonstige vergeben. Berücksichtigt wurden alle Teams mit einer Teamgröße von mehr als 15 aktiven Mitgliedern.

Schulen waren mit dabei

In der Kategorie Schulen wurden noch vor den Sommerferien die Gewinne übergeben. Den ersten Platz teilen sich das Ganerben-Gymnasium Künzelsau und die Gewerbliche Schule Öhringen mit jeweils exakt 137,7 Kilometern pro aktivem Radelnden. Das Ganerben-Gymnasium war mit 77 und die Gewerbliche Schule Öhringen mit 23 Aktiven vertreten. Auch die Pestalozzi-Schule Pfedelbach mit 129,8 Kilometern pro aktivem Radelnden wurde mit einem Preis bedacht, da sie sich mit diesem Ergebnis nur knapp hinter den beiden Siegern platzieren konnte. Die beiden Erstplatzierten erhielten Gutscheine für eine Genießerkiste von Hohenloher Produzenten. Hier können die Schulen selbst entscheiden, wie sie die Gutscheine verwenden möchten, beispielsweise beim nächsten Schulfest. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pestalozzi-Schule erhielten alle eine Fahrradklingel im Hohenlohekreis-Design. Die Gewinne der weiteren Kategorien werden in den kommenden Wochen übergeben.

Den Schulweg eigenständig zurücklegen

Die Organisatoren der Aktion „Stadtradeln“, Mobilitätsmanager Martin Hellemann und Radwegebeauftragte Yvonne Hoffmann, freuen sich, dass sich wieder viele Schulen an der dreiwöchigen Aktion beteiligt haben. Gerade für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, den Schulweg eigenständig zurückzulegen. Darüber hinaus wollen sie auch nachhaltig unterwegs sein und etwas für die eigene Gesundheit tun.

Pressemitteilung LRA Hohenlohekreis




Erster Platz beim Stadtradeln für das Team GEMÜ

Auch in diesem Jahr hat das Ingelfinger Technologieunternehmen GEMÜ wieder als Team beim Stadtradeln teilgenommen. Beim Stadtradeln geht es darum, 21 Tage möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und dabei selbst die Vorteile des Radfahrens zu erleben. 74 GEMÜ Mitarbeitende entschieden sich ganz bewusst dazu, diese 21 Tage verstärkt in die Pedale zu treten und auf Fahrten mit dem Auto zu verzichten. In diesem Zeitraum haben die teilnehmenden GEMÜ Mitarbeitenden pro Kopf durchschnittlich 271 km auf dem Rad zurückgelegt und haben dabei insgesamt 3.090 kg CO2-Ausstoss vermieden.

Der geschäftsführende Gesellschafter Gert Müller ist stolz auf sein Team GEMÜ: „Ich möchte mich bei allen teilnehmenden GEMÜ Mitarbeitenden herzlich für Ihren Einsatz auf dem Rad bedanken. Sie schützen die Umwelt und gehen mit gutem Beispiel voran – ebenso wie GEMÜ.“

Der Ventilspezialist verfolgt konsequent den Weg zur Klimaneutralität und möchte bei allen Beschäftigten ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen sowie gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Dabei zählen kleine Schritte genauso wie große Projekte, um immer ein bisschen nachhaltiger zu werden.

Pressemitteilung GEMÜ




160.000 Kilometer in der ersten Woche erradelt

In der ersten Woche der Aktion Stadtradeln im Hohenlohekreis wurden bereits rund 160.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. „Wären diese Radkilometer mit dem Auto zurückgelegt worden, hätte dies unser Klima mit 25 Tonnen CO₂ belastet“, so der Mobilitätsmanager des Hohenlohekreises, Martin Hellemann. Selbst wenn nur jede dritte Fahrt tatsächlich in dieser ersten Aktionswoche vermieden worden wäre, brächte das immer noch über acht Tonnen CO₂-Einsparung. „Die Aktion soll aber auch Spaß machen“, so Hellemann weiter, „deshalb haben wir einen Wettbewerb ausgeschrieben für die Teams, die am meisten Kilometer pro Mitradelnden zusammenbringen.“ Gewertet werden Teams ab 15 Mitradelnden in den Kategorien Schule, Verein, Unternehmen und Sonstige. Insgesamt führt hier bislang das Team Möglingen mit 25 Radlerinnen und Radlern und einer Fahrleistung von 162 km pro Kopf. Dicht auf den Fersen ist das Team Schäfers&Peters GmbH mit 31 Radelnden und 147 km pro Kopf. Bei den Schulen liegt das Team Ganerben-Gymnasium mit 49 radelnden Schülerinnen und Schülern und 57 km pro Kopf knapp vor der Pestalozzischule Pfedelbach mit 47 Aktiven und 54 km pro Radelndem.

Während der drei Aktionswochen im Hohenlohekreis finden immer wieder einzelne Veranstaltungen statt. Mit dem Start des Stadtradelns im Nachbarkreis Heilbronn fand am vergangenen Samstag die Neuenstädter Firmenradtour statt, die auch in Ernsbach auf dem Marktplatz am Kocherwerk einen Verpflegungsstop hatte. Hier war auch das Landratsamt Hohenlohekreis mit einem Informationsstand zum Mobilitätsmanagement vertreten.

Hintergrund

Die bundesweite Aktion Stadtradeln findet im Hohenlohekreis vom 20. Juni bis 10. Juli 2022 statt. Ziel des kommunalen Wettbewerbs ist es, innerhalb von drei Wochen möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen und dabei sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen, Verwaltungen und Schulen für das Radfahren im Alltag zu begeistern. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich, es genügt eine Anmeldung unter www.stadtradeln.de/hohenlohekreis.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




21 Tage lang kein Auto von innen gesehen

Joachim Knoche aus Pfedelbach-Oberhöfen hat als Stadtradeln-Star drei Wochen lang alle seine Wege mit dem Rad absolviert und kein Auto von innen gesehen. Im Vorfeld der Stadtradeln-Aktion im Hohenlohekreis vom 14. Juni bis 04. Juli 2021 hat er sich hierzu verpflichtet und die 21 Tage auch durchgehalten. Dafür erhielt er nun vom Klima-Bündnis einen Preis und von Landrat Dr. Matthias Neth eine Urkunde, teilt das Landratsamt Hohenlohekreis mit.

Werbung für andere Teams

Der Kommunalpolitiker Knoche hat für das Team Gemeinderat Pfedelbach fast 700 Kilometer erradelt. Dabei hat er aber auch für andere Teams in Pfedelbach kräftig die Werbetrommel gerührt. Nicht zuletzt auch für das Team Namibia, das kreisweit die drittmeisten Radkilometer zusammengebracht hat.

Motivation für Alltagswege

Der ehemalige Lehrer Knoche ist schon immer begeisterter Radfahrer und versucht sämtliche Wege so gut es geht mit dem Rad zu absolvieren. Dort ist er direkt dem Wetter ausgesetzt, was bei Sonnenschein eine wunderbare Sache ist, aber bei Regengüssen sehr unangenehm sein kann. Sein Tipp: „Gute, vor Nässe schützende Kleidung ist dafür ausgesprochen wichtig.“ In Knoches Blog zur Stadtradeln-Aktion finden sich seine ganzen Erfahrungen als Stadtradeln-Star. Dort ermuntert er alle teilnehmenden Radleri:nnen: „Bleiben Sie dran, radeln Sie die vielen kleinen Alltagswege weiter, es hilft der Umwelt und Ihrer Beweglichkeit!“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Eine halbe Million Kilometer „stadtgeradelt“

Die Aktion Stadtradeln, die am 14. Juni eröffnet wurde (GSCHWÄTZ berichtete), ist für den Hohenlohekreis nach drei Wochen beendet. Die Zahlen sind eindrucksvoll: 2.366 Radfahrer strampelten bis zum 4. Juli 2021 mehr als eine halbe Million Kilometer und sparten damit der Umwelt den Ausstoß von 74 Tonnen CO₂.

10 Teams melden mehr als 10.000km

313 Teams hatten sich im Hohenlohekreis angemeldet, davon haben 10 Teams die stolze Zahl von 10.000km erreicht. Ein Radler meldete 2.446km, das heißt über 100km pro Tag. Die meisten Teilnehmer verzeichnet das Team der Pestalozzi-Schule aus Pfedelbach: 82 Radelnde haben sich diesem Team angeschlossen.

 

 

 

 




Ganerben-Gymnasium bisher beim Stadtradeln auf Platz acht

Zwei Wochen Stadtradeln sind um und die Stadt Künzelsau hat mit 318 Teilnehmern zusammen bereits 48.308 gefahrene Kilometer gesammelt, schreibt die Stadtverwaltung. Kreisweit hat das Ganerben-Gymnasium in Künzelsau mit rund 7.000 die meisten Gesamtkilometer erradelt – und liegt damit auch in der Gesamtwertung des Hohenlohekreises auf dem achten Platz. Bei den Teams mit einer Größe von mehr als 15 aktiven Radlern führt momentan das Team Ziehl-Abegg mit 330 Kilometern pro aktivem Radler.

Jeder Kilometer zählt

Die Aktion geht noch bis Sonntag, den 04. Juli. Bis dahin können noch einige Strecken mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, um das Klima zu schonen und das Auto stehenzulassen. Wer das Fahrrad für seine Wegstrecken nutzt, kann sich an der Aktion beteiligen und seine gefahrenen Kilometer online eintragen. Beim Stadtradeln zählt jeder Kilometer, egal ob man jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit fährt oder zweimal in der Woche das Rad nutzt, um den Einkauf vom Wochenmarkt nach Hause zu transportieren. Jede Fahrt mit dem Fahrrad ist ein Beitrag zum Klimaschutz, vor allem, wenn das Auto dafür stehen bleibt. Im Kreis sind während der Aktion bisher 50 Tonnen CO₂ eingespart worden, so die Schätzung des Landratsamtes Hohenlohekreis.

Am Ende der Aktion werden Titel wie „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ und „Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern“ vom Klima-Bündnis verliehen. Also heißt es für die Künzelsauer Stadtradler:innen nochmal kräftig in die Pedale treten.

Radfahren im Alltag

Die bundesweite Aktion Stadtradeln findet im Hohenlohekreis vom 14. Juni bis 4. Juli statt. Ziel des kommunalen Wettbewerbs ist es, innerhalb von drei Wochen möglichst viele Wege mit dem Rad zurückzulegen und dabei sowohl Bürger:innen als auch Unternehmen und Verwaltungen für das Radfahren im Alltag zu begeistern. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich, es genügt eine Anmeldung unter http://www.stadtradeln.de/kuenzelsau

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Warum der Landrat nicht mit dem E-Bike fahren durfte

Erst habe er gezweifelt, als die Anfrage der Stadtradeln-Organisatoren kam, sagt Landrat Dr. Matthias Neth. Auch die Bürgermeister hätten eher mit „Was sollen wir denn dabei?“ reagiert. So begann der Landrat seine Rede zur Eröffnung der Stadtradeln-Wochen am 14. Juni 2021. Andererseits würden die Bürger deutlich ein „geändertes Mobilitätsbedürnis“ zeigen, sodass man die Mobilitätsformen hinterfragen müsse.

Bürger und Politiker aufs Rad bringen

So erklärt Neth, warum sich der Hohenlohekreis und seine Gemeinden am Stadtradeln trotz anfänglicher Zweifel jetzt aktiv an der Aktion Stadtradeln beteiligen. Stadtradeln will Menschen die Vorteile des Radfahrens näherbringen – indem die Menschen mit dem Rad fahren. „Über viele Jahrzehnte war das Auto die relevante Kategorie im Bereich Mobilität. Das muss sich ändern, um verkehrsbedingte Umweltschäden zu reduzieren! Da die Verkehrswende im Kopf beginnt, wollen wir das Thema Radverkehr im öffentlichen Diskurs präsenter machen. Dafür schafft das STADTRADELN überregional und lokal in den Kommunen Kommunikationsanlässe“, schreiben die Organisatoren auf ihrer Homepage www.stadtradeln.de. Deswegen wenden sie sich speziell auch an die politisch Verantwortlichen der teilnehmenden Städte und Kreise und wollen auch diese aufs Rad bringen, damit sie eine andere Art der Mobilität im wahrsten Sinn des Wortes „erfahren“ können.

Von Zweiflingen hergeradelt

Dass man im Hohenlohekreis auch größere Strecken mit dem Rad zurücklegen kann, bewiesen Kreisrat Michael Schenk und Zweiflingens Bürgermeister Klaus Gross, die vom anderen Ende des Kreises angeradelt waren. Ebenfalls per Fahrrad war Kreisrat Martin Braun gekommen – er hatte es allerdings nicht so weit, da er in Künzelsau wohnt.

Landrat durfte nicht mit dem E-bike fahren

Das Landratsamt hat kürzlich erst Elektroautos und e-bikes angeschafft, um seinen Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten. Die neu angeschafften Dienst-e-bikes für Mitarbeiter des Landratsamts würden gut angenommen, berichtet Neth: „Sie sind dauernd in Betrieb“. Nur er selber habe das Fahrrad anfangs nicht benutzen dürfen: Der zuständige Mitarbeiter habe ihn darauf hingewiesen, dass die Nutzung nur nach einer Einweisung in die Bedienung der e-bikes möglich sei. Inzwischen hat er den Kurs offenbar erfolgreich absolviert, denn er berichtet von einer dienstlichen Ausfahrt mit dem neuen e-bike des Landratsamts: „Das hat Spaß gemacht und gut getan“. Damit gibt er schmunzelnd seiner Frau recht, die ihm sagen würde, etwas mehr Radfahren würde ihm guttun.

Radfahren gesund?

Wenn man die aufgestellten Infostände betrachtet, kann man zu der Meinung kommen, dass das Radfahren doch nicht so gesund ist: Ariane Kurzhals von der Abteilung Gesundheitsprävention des Gesundheitsamtes mahnt richtigen Sonnenschutz an und gibt Verhaltensempfehlungen zum richtigen Sporteln im Freien: Nicht in der prallen Mittagshitze, Schatten aufsuchen und natürlich regelmäßig und ausreichend trinken.

Dringender Appell für das Tragen eines Fahrradhelms

Die Verkehrswacht propagiert das Tragen von Fahrradhelmen. Zwei anschauliche Beispiele von Helmen, die einen Unfall hinter sich haben, hat Klaus Kempf mitgebracht. Der eine davon, ein Kinderhelm, ist total zerstört, aber den Kopf eines 9-jährigen Mädchens hat er geschützt. Kempf zeigt den Eiertest: Ein Ei wird in eine Styroporschale in Form eines Helms eingelegt und aus Kopfhöhe zu Boden fallen lassen: Das Ei wird nicht beschädigt. Zum Beweis, dass es ein echtes Ei ist, läßt er es aus derselben Höhe nochmals auf den Boden fallen, diesmal ohne Helm: Es zerbricht.

Eine Helmpflicht gibt es, außer für S-Pedelecs, die bis 45 km/h schnell fahren dürfen, in Deutschland nicht. So bleibt Kempf nur der Appell an alle Radfahrer, einen Helm zu tragen. Selbst die Discounterhelme trügen die notwendigen Prüfzeichen und könnten in kurzer Zeit an die Kopfform angepaßt werden. Argumente wie „damit wird meine persönliche Freiheit eingeschränkt“ oder „die Frisur geht kaputt“ mag er nicht gelten lassen. Fast alle der rund 25 Radfahrer, die die Veranstaltung besuchten, waren mit Helm erschienen.

Mobilität bedeutet Verkehrsmittelmix

Martin Hellemann, der Mobilitätsmanager des Hohenlohekreises, sieht die Mobilität der Zukunft vernetzt. Alle Mobilitätsformen können sich ergänzen, angefangen von der Schiene, über das Auto und den ÖPNV bis zum Fahrrad. Ein wichtiges Zukunftsthema ist für ihn der Bahnverkehr von Schwäbisch-Hall, durch den Hohenlohekreis bis nach Heilbronn. Die Elektrifizierung der Hohenlohebahn und der geplanten Kochertalbahn seien erforderlich, um einen schnellen und umsteigearmen Verkehr aus dem Hohenlohekreis bis Heilbronn oder Schwäbisch-Hall gewährleisten zu können. Das wird allerdings noch einige Jahre dauern, so seine Einschätzung.

Neth: Am Anfang einer neuen Mobilität

In dieselbe  Kerbe schlägt auch Landrat Dr. Neth, wenn er einen Verkehrsmix fordert, der den bewußten Einsatz der Verkehrsmittel erst ermögliche. Er sieht unsere Gesellschaft „am Anfang einer neuen Mobilität“.

Jeder kann mitmachen

Noch kann sich jeder auf www.stadtradeln.de für die Aktion registrieren. Der Wettbewerb dauert noch bis zum 4. Juli 2021. Bisher haben sich, so teilt das Landratsamt mit, mehr als 1.000 Bürgerinnen und Bürger in über 200 Teams registriert, zwölf Kommunen machen mit.
Als Teilnehmer hat man die Chance, einen der hochwertigen Preise rund ums Fahrrad zu gewinnen.

Text: Matthias Lauterer

Klaus Kempf beim Eiertest: Das Ei bleibt heil im Helm. Foto: GSCHWÄTZ

… und jetzt das Ei ohne Helm … Foto: GSCHWÄTZ

… nicht mehr zu retten … Foto: GSCHWÄTZ

Am Stand des ADFC. Foto: GSCHWÄTZ

Ariane Kurzhals vom Gesundheitsamt berät über Maßnahmen beim Sport im Sommer. Foto: GSCHWÄTZ

Die neuen Elektrofahrzeuge des Kreises. Foto: GSCHWÄTZ

Landrat Dr.Neth im neuen Stadradeln-Trikot. Foto: GSCHWÄTZ

Dr. Julia Hammerich und Landrat Dr. Matthias Neth präsentieren einen Teil des elektrischen Fuhrparks des Kreises. Foto: GSCHWÄTZ

v.l. Michael Schenk, Kreisrat (FDP), Dr.Matthias Neth, Martin Helleman, Mobilitätsmanager des HOK und Martin Braun, Kreisrat (GRÜNE), Foto: GSCHWÄTZ




Möglichst viele Wege mit dem Rad zurücklegen

In der Zeit von Montag, den 14. Juni, bis Sonntag, den 4. Juli 2021, findet die bundesweite Kampagne Stadtradeln statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, innerhalb von 21 Tagen möglichst viele Wege im Alltag mit dem Fahrrad zurückzulegen, teilt die Stadtverwaltung Künzelsau mit. „Diese Aktion ist der perfekte Anlass, drei Wochen lang das Auto stehenzulassen und für die eigene Gesundheit und die Umwelt aktiv etwas zu tun. Und egal ob in der Gruppe oder allein, jeder Kilometer zählt“, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann, der begeisterter Fahrradfahrer ist, in der Pressemitteilung „Ich selbst komme mehrmals die Woche mit dem Fahrrad ins Rathaus und starte so frisch in den Tag.“

Wer kann wie mitmachen?

Alle Menschen, egal ob jung oder alt, die in Künzelsau wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, können beim Stadtradeln für Künzelsau mitmachen. Die Aktion ist eine Kampagne des Klima-Bündnisses, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit über 1.700 Mitgliedern in 27 Ländern Europas. Sie ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrradfahren vorangebracht wird. Wer nun Lust hat mitzufahren, registriert sich unter dem Link www.stadtradeln.de/kuenzelsau – Stichwort „Mitmachen“ – und gründet ein neues Team oder tritt dem Team „Offenes Team Künzelsau“ bei. Mitmachen lohnt sich: Das Klima-Bündnis zeichnet als kommunales Netzwerk anhand der Einwohnerzahl Preise in den Kategorien „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“ und „Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern“ aus.

Teilnahme für Unternehmen

Auch die Stadtverwaltung Künzelsau hat sich mit einer Gruppe am Stadtradeln angemeldet. „Mit dem Fahrrad zur Arbeit, das ist für einige Mitarbeiter:innen ganz normaler Alltag. Trotzdem möchten wir weitere Kolleg:innen motivieren, für ihre eigene Gesundheit und das Klima auf das Fahrrad umzusteigen“, so Personalleiterin Carmen Class. Daher sind besonders Unternehmen aufgerufen, ihre Mitarbeiter:innen für das Stadtradeln zu begeistern. Alle Angebote der RadKultur für Unternehmen sind hier zu finden: www.radkultur-bw.de/unternehmen

Eine App vereinfacht das Sammeln der Kilometer

Mit der kostenfreien Stadtradeln-App können die Teilnehmer:innen die geradelten Strecken via GPS nachverfolgen und direkt ihrem Team und ihrer Stadt gutschreiben. In der Ergebnisübersicht ist auf einen Blick erkenntlich, wo das Team und die Kommune stehen. Im Team-Chat können sich die Mitglieder zu gemeinsamen Touren verabreden oder sich gegenseitig anfeuern.

Informationen zu Rad- und Wanderwegen in und um Künzelsau

Unter www.kuenzelsau.de/rad-undwanderwege finden Radfans tolle Radstrecken in und um Künzelsau. Begleitend zur Aktion finden alle Interessierten weitere Informationen und Broschüren rund ums Radeln im Hohenlohekreis auf einem Info-Tisch im Künzelsauer Rathausfoyer. An den Wertwiesen gibt es eine kostenlose Ladestation für E-Bikes.

Weitere Informationen

Auskünfte zum Stadtradeln im Hohenlohekreis gibt Martin Hellemann-Brenner unter Telefon 07940/18 272 oder E-Mail hellemann.brenner@hohenlohekreis.de. Bei Fragen zu Künzelsau stehen Renate Kilb unter Telefon 07940/129 121 oder E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de oder Helen Bühler unter Telefon 07940/129 120 oder E-Mail helen.buehler@kuenzelsau.de zur Verfügung.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Stadtradeln 2021: Hohenlohekreis ist dabei

Zwischen Bretzfeld und Mulfingen, Krautheim und Pfedelbach heißt es im Juni: Ab aufs Rad! Der Hohenlohekreis hat sich für die Aktion „Stadtradeln“ angemeldet. Vom 14. Juni bis 4. Juli sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, das Auto stehen zu lassen und stattdessen in die Pedale von Fahrrad, e-Bike oder Lastenrad zu treten. Alle können mitmachen: ob täglich auf dem Weg zur Arbeit, am Wochenende beim Ausflug oder zwischendurch. Die Anmeldung erfolgt über www.stadtradeln.de/hohenlohekreis. Firmen, Vereine, Parteien, Schulen und andere Gruppen können eigene Teams gründen. Für Mitglieder des Kreistags und der Gemeinderäte gibt es zudem den eigenen Wettbewerb „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“.

Hohenlohische Landschaft ganz neu entdecken

„Wir freuen uns, wenn viele Bürgerinnen und Bürger des Hohenlohekreises dabei sind und wir gemeinsam drei Wochen lang Kilometer für Kilometer sammeln“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth. „Neben den Vorteilen, die das Radeln für Gesundheit und Klima bereithält, lässt sich dabei auch noch die schöne hohenlohische Landschaft ganz neu entdecken.“

Alternativen zum motorisierten Individualverkehr

Mit dabei sind zudem zahlreiche Städte und Gemeinden des Kreises. Gemeinsam mit dem Landratsamt unterstützen sie mit der Teilnahme beim „Stadtradeln“ das gesamtgesellschaftliche Anliegen, die Mobilität breiter aufzustellen. „Auch im ländlichen Raum gibt es Alternativen zum motorisierten Individualverkehr“, sagen Yvonne Hoffmann, Radbeauftragte, und Martin Hellemann, Mobilitätsmanager des Landkreises. „Und dazu gehört zwischen Kocher und Jagst das Fahrrad, als stressfreie und klimaschonende Alternative zum Auto.“

Hintergrund

„Stadtradeln“ ist ein seit 2008 stattfindender Wettbewerb des Klimabündnisses, dem Netzwerk europäischer Kommunen, das auf lokaler Ebene Antworten auf den Klimawandel entwickelt. Im Rahmen der Aktion sollen 21 Tage lang möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ihre Alltagswege mit dem Rad zurücklegen und dies via App dokumentieren. Teilnehmende und Kommunen mit den meisten gefahrenen Kilometern werden prämiert. Ziel des „Stadtradelns“ ist, die Vorteile des Radfahrens erfahrbar zu machen und die kommunale Radverkehrsplanung zu unterstützen. Dazu wertet die Technische Universität Dresden anonymisierte Daten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, die dann den Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen unter www.stadtradeln.de

Pressemitteilung des Hohenlohekreises