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Nach 30 Tagen hängt man sich Kochlöffel um den Hals und trommelt damit auf einer Gurkenreibe, die am Bauch baumelt

Ein TikTikok-Video, das derzeit viral geht, zeigt eine Mutter, die diverses Küchengeschirr an ihrem Bauch baumeln hat: zwei Töpfe an Schnüren hängend vor ihren Brüsten, eine Gurkenreibe an einer Schnur befestigt an ihrem Bauch, mit Kochlöffel trommelt sie auf den Töpfen und der Gurkenscheibe ein Lied, während sie durchs Wohnzimmer marschiert. Der Ehemann sitzt auf der Couch und kann kaum glauben, was seine Frau da macht. Betitelt ist das das Ganze mit: Nach den Sommerferien ist vor den Sommerferien.

Die Sommerferien. Der August. Am 23. Tag dieser Ferien hat man dann als Eltern gefühlt auch so alles durch, was das kreative Repertoire hergibt – Freizeitpark, Spaßbad, backen, wandern, Maislabyrinth, Kino, Gesellschaftsspiele, auf die irgendwann mal so gar keiner mehr Lust hat, dazwischen noch ein Urlaub (must have in der heutigen Zeit) und nebenbei arbeiten – und noch immer liegen zwei Wochen Sommerferien vor uns. Der August ist der Horrormonat vieler Eltern in Baden-Württemberg – weil der Spagat zwischen Ferien, Freizeit, täglichem Animationsprogramm für den Nachwuchs und parallel oftmals arbeiten – stark an den Corona-Spagat von vor drei Jahren erinnert.

Nur dass dieser Spagat Eltern jedes Jahr aufs Neue bevorsteht. Denn Deutschlands Bildungswelt hat es noch immer nicht geschafft, wie in anderen Ländern adäquate Ferienprogramme in diesen 6 Wochen anzubieten – mal ganz davon abgesehen, dass wir im Jahr in Baden-Württemberg insgesamt auf über 14 Wochen Ferien kommen – also 3,5 Monate. Umgerechnet sind das 105 Ferientage – bei 30 Tagen Urlaub, wenn man als Arbeitnehmer bei einem Unternehmen beschäftigt ist, wie die meisten Deutschen (und nicht etwa selbstständig).

Glücklich das Doppelverdiener-Ehepaar, das sich dann abwechseln kann mit Urlaub und so auf bis zu 60 abgedeckte Ferientage kommt (was aber immer noch nicht reicht) und/oder die Großeltern mit einbeziehen kann. Auch das Hausfrau/Haumann-Modell kann diese hohe Anzahl an Ferien abdecken. Aber viele andere können es nicht. Etwa Alleinerziehende, die nur 30 Tage Urlaub on the wohle zur Verfügung haben.

Wie soll das funktionieren, will man nicht irgendwann mit einer Gurkenreibe um den Bauch hängend das Animationsprogramm für die Kids trommeln, während man gedanklich schon beim nächsten Geschäftsmeeting ist?

Die Schulen und Kindergärten sind in der Hauptferienzeit geschlossen. Alternativprogramme gibt es seitens öffentlicher Bildungseinrichtungen kaum. Diese weisen nur ständig darauf hin, dass man einen „kontrollierten Medienumgang“ mit den Kindern pflegen soll, also sie nicht 8 Stunden vor einem medialen Endgerät parken, sondern optimalerweise auch noch jeden Tag idealerweise mit den Kindern lesen und ein paar Aufgäbchen von der Schule nacharbeiten soll. Die Praxis schaut – verständlicherweise oft ganz anders aus.

Wie Eltern diesen Tanz auf dem Vulkan meistern, interessiert in Deutschland, dem Land, das bekannt ist für familienfreundliches Auftreten (Achtung, Ironie) auch nicht wirklich.

Manche größeren Firmen auch im Hohenlohekreis bieten nun  Activity-Wochen für die Kinder von ihren Arbeitnehmern an – damit die Arbeitnehmer adäquat arbeiten können in dieser Zeit.  Das ist löblich, aber nicht jeder arbeitet bei einem derart fortschrittlichen Unternehmen.

Daher ist es an der Politik, Kinderbeschäftigungswochen, zumindest zwei, in den Sommerferien anzubieten oder zumindest staatlich zu fördern, wie etwa Reiterferien, Golf-Camps oder Wanderwochen. So einfach sähe im Grunde die Lösung aus, damit nicht jedes Jahr im August der gefühlte kollektive Zusammenbruch der Familien droht.

 




Das macht die Jugend in ihren Sommerferien

Die Jugendlichen sind sich einig.

Corona bringt vieles an Negativem mit sich und verdirbt so manchen Spaß. Besonders die Jugendlichen mussten sehr darunter leiden. Und dann gibt es da ja noch die Sommerferien die in kürzester Zeit bevorstehen. GSCHWÄTZ hat hierzu eine Umfrage unter den Jugendlichen gestartet, um herauszufinden, was die Jugend von heute in ihren Ferien plant und worauf sie sich am meisten Freuen. In den meisten Punkten und Plänen waren sich die Jugendlichen einig.

„Ich muss gezwungenermaßen mitgehen.“

Der 15-jährige Luca Weidner hat bisher noch nicht viel geplant. Außer dem Urlaub der mit seinen Eltern ansteht. „Es geht nach Frankreich.“ Aber begeistert klingt der 15-Jährige nicht. „Ich muss gezwungenermaßen mitgehen.“ Er wäre lieber zu Hause geblieben, denn nichts Spannendes tun und dann noch mit den Eltern, geht gar nicht. Für ihn ist jedoch nach dem Urlaub sicher, „Ich will mich auf jeden Fall mit meinen Freunden treffen.“

Was soll man denn auch groß sonst machen?

Auch die beiden Brüder Marvin und Dennis Rieger, aus Künzelsau wollen in ihren Sommerferien viel mit Freunden machen. „Was soll man denn auch groß sonst machen“, sagt Dennis, 17. Auch ist er viel Zuhause bei sich. „Ich bin eher der Typ der gerne Zuhause ist, deswegen finde ich es nicht schlimm, dass wir nicht in den Urlaub gehen. Ich vermisse es nicht in den Urlaub zu gehen.“ Sein Bruder Marvin, 15, sieht das ähnlich, auch er bleibt, anstatt in den Urlaub zu gehen, lieber zu Hause und unter seinen Freunden.

„Ich habe das vermisst in der Corona Zeit.“

Der 19-jährige Marc aus Criesbach hat bisher ebenfalls auf die Planung seiner Sommerferien verzichtet. „Aufgrund wegen Corona kann man im Moment ja nicht viel planen.“ Aber dennoch hätte der Criesbacher Lust in den Urlaub zu gehen. „Wo weiß ich noch nicht, aber es wäre schön mal wieder in den Urlaub zu gehen. Ich habe das vermisst in der Corona-Zeit.“  Verständlich, wenn man bedenkt wie viele Urlaube wegen Corona schon ins Wasser gefallen sind und bei dem Wetter in Deutschland bekommt man Sehnsucht nach den warmen Urlaubsländern. „Aber ich treffe mich sicher mit Freunden auch mal am See und nicht nur zu Hause.“

Anderes Highlight wie bei den anderen Jugendlichen

Urlaub geplant hat dagegen Phillipp Schmidt aus Harsberg. Er geht mit seiner Familie in der Mitte der Ferien und das für zwei Wochen. „In den ersten beiden Wochen der Ferien habe ich vor einen Ferienjob zu machen, um mir ein bisschen Geld nebenher zu verdienen.“ Darum kümmert sich der 16-Jährige aktiv. Aber sein Highlight ist ein anderes wie bei den meisten. „In meinen Freien Stunden werde ich viel mit Freunden machen, das hat mir während Corona auch am meisten gefehlt, deswegen freue ich mich so sehr auf diese Zeit in den Ferien.“

Jugendliche planen nichts mehr

Insgesamt habe ich bei dieser Umfrage bemerkt, dass die Jugendlichen nichts mehr planen. Sie zucken mit den Schultern, wenn man sie fragt was genau sie in den Sommerferien vorhaben und geben nur sehr schwer etwas preis. Ob es an der Ungewissheit liegt, die mit Corona verbunden ist oder ob sie es einfach nicht erzählen wollen, ist fraglich. Aber man merkt sehr schnell, dass die Jugendlichen ihre sozialen Kontakte pflegen wollen und mit Gleichaltrigen ihre Freizeit verbringen möchten. Das ist nachvollziehbar nach dem langen Lockdown. Denn die sozialen Kontakte haben sehr gelitten und es ist schön für die Jugendlichen, ihre Zeit mit ihren liebsten Freunden und mit der Clique wieder „legal“ verbringen zu dürfen.

Text: Cora-Lee Pusker




„Uns kann so schnell nichts erschüttern“

Endlich – die Sommerferien stehen vor der Tür, ein turbulentes Schuljahr geht zu Ende. Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen können für rund sechs Wochen aus- und durchatmen. GSCHWÄTZ hat bei Hohenloher Schulleiter:innen nachgefragt, mit welchen Gefühlen sie in die unterrichtsfreie Zeit starten und welche Erwartungen sie für den Re-Start in ein paar Wochen haben.

„Das grenzt an Wahrsagerei“

Markus Autenrieth, Leiter der Gemeinschaftsschule in Kupferzell, geht „mit sehr gemischten Gefühlen“ in die Ferien. Doch er hofft, „dass sich die pandemische Lage durch mehr Impfbereitschaft etwas verbessert“. Zum Start ins neue Schuljahr nach den Ferien schreibt Authenrieth in seiner Antwortmail: „Hier eine verifizierbare Aussage zu machen grenzt an Wahrsagerei. Ich hoffe sehr, dass wir nach den Ferien in den regulären Präsenzunterricht zurückkehren können.“ Die Kupferzeller Schule sei aber „auf alle Szenarien vorbereitet“: „Wir haben immer einen Plan B und C in der Tasche. Im Moment gehen wir davon aus, mit Plan A zu starten, und haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir diesen auch durchführen dürfen.“

Gewünscht sind klare Aussagen

Der Schulleiter wünscht sich besonders „vonseiten der Politik klare Aussagen, die eine längerfristige Planung möglich machen. Fahren auf Sicht, mit Entscheidungen, die innerhalb eines Wochenendes vollzogen werden müssen, kann nicht länger durchgeführt werden.“ Das seitherige Verfahren führe bei allen Beteiligten – Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte – lediglich „zu sehr großem Unmut“. Stattdessen fordert er „zeitnah Verlässlichkeit“.

„Schulleitungen und Lehrkräfte sollten sich da heraushalten“

Hinsichtlich der zurzeit laufenden Diskussion über Corona-Impfungen und einem anonymen Schreiben, das die GSCHWÄTZ-Redaktion erreicht hat (https://www.gschwaetz.de/2021/07/20/sie-machen-sich-moeglicherweise-strafbar/), empfiehlt Authenrieth „allen Schulleitungen und Lehrkräften, sich aus dieser Diskussion herauszuhalten. Es liegt nicht in unserer Entscheidung, ob sich die Eltern für eine Impfung ihrer Kinder entscheiden.“ Lehrer:innen seien Pädagogen und keine Mediziner. „Hier müssen die medizinischen Vertreter – RKI, Impfkommission, Ärzteschaft – klarere Aussagen treffen, um die Unsicherheit bei den Eltern zu vermeiden. Eine Positionierung in dieser Sache darf nicht von den Schulen kommen.“

Start mit guten Gefühlen und Zuversicht

Ganz anders als der Kupferzeller Schulleiter startet Angelika Schmidt, Gesamtleiterin der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau, in die Sommerferien. Auf die GSCHWÄTZ-Anfrage nach ihren Gefühlen schreibt sie: „Mit einem sehr guten Gefühl. Die Sommerferien bieten den Kindern die Möglichkeit, sich wieder mit Freunden zu treffen, gemeinsam etwas zu unternehmen und hoffentlich ohne Corona und Leistungsstress Freundschaften und Freizeit zu genießen. Ich bin zuversichtlich, dass die Kinder genügend Bildung erhalten haben und hoffe, dass die Angstmache in Bezug auf Lernrückstände ein wenig in den Hintergrund rückt.“

„Kinder brauchen wieder das Gefühl der Planungssicherheit“

Ein Erziehungs- und Bildungsplan gebe schließlich nicht nur „Ziele in den Unterrichtsfächern vor, sondern geht in seinem Auftrag weit darüber hinaus“. Sie ist der Ansicht, dass Kinder „in erster Linie wieder das Gefühl der Planungssicherheit benötigen in solchen Bereichen, die für Kinder und Jugendliche eminent wichtig sind.“ Als da seien „Treffen mit Freunden, mit Großeltern, gemeinsames Feiern, positive Begegnungen, leistbare Herausforderungen und angemessene und nachvollziehbare Begrenzungen“. Doch vor allem müsse sich die „allgegenwärtige Existenz- und Todesangst in realistische und verlässliche Strategien umwandeln“.

Den Optimismus bewahren

Auch die Freie Schule Anne-Sophie fühlt sich auf das, was nach den Ferien kommt, gut vorbereitet: „Wir haben in den letzten Monaten doch alle gut gelernt, mit Herausforderungen umzugehen. Ob digital, gesundheitlich oder persönlich. Wir sind für alle bereits bekannte Szenarien hervorragend vorbereitet.“ Dennoch hofft die Leiterin auf Präsenzunterricht zu Beginn des Schuljahres. „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt die Schule schon eine Woche früher“, schreibt sie. „Wir nehmen uns Zeit und Raum, um uns gemeinsam auf den Unterrichtsstart nach den Sommerferien vorzubereiten.“ Doch eine Prognose könne sie nicht abgeben: „Die vergangenen Monate haben uns allen gezeigt, dass Unvorhersehbares alltäglich geworden ist. Dennoch bin ich sehr optimistisch, ich finde, das sollten wir uns bewahren.“

„Die Gesellschaft muss wieder lernen, Verbündete zu sein“

In ihrer Antwort appelliert Angelika Schmidt an die Gesellschaft, „wieder zu lernen, einander zuzuhören, aufeinander zuzugehen, einzubinden und nicht auszugrenzen, Verbündete zu sein und nicht Gegner, dann werden wir auch das Kommende gut überstehen“. Hinsichtlich möglicher Kinder-Impfungen gegen Corona ist die dreifache Mutter überzeugt, dass „das jeder Elternteil für sich abwägen und eine eigene wohlüberlegte Entscheidung treffen wird.“ Etwas, was Eltern doch ständig tun müssten. Man sollte ihnen deshalb auch etwas zutrauen – auch dass Sie sich bei vertrauten Ärzten Rat holen. „Eltern zu sein, das ist wahrlich oft eine Herausforderung, aber sehr oft auch eine sehr große Freude.“

Hoffen auf Präsenzunterricht

Mit gemischte Gefühle wegen der steigenden Inzidenzzahlen geht Petra Schüler, Leiterin der Geschwister-Scholl-Schule in Forchtenberg in die Sommerferien. Sie hofft nach den Ferien auf einen Schulbetrieb wie er zurzeit abläuft: mit Präsenzunterricht und Testungen. „Das klappt gut und verschafft uns ein gutes Gefühl im Miteinander.“

Anwesenheit auch in den Ferien

Auch die Grundschule hat für alle Szenarien einen Plan: „Wir haben ja schon alle Szenarien erlebt, deshalb kann uns nichts so schnell erschüttern.“ Die Rektorin will auch in den Ferien in der Schule anwesend sein, um entsprechende Elternabfragen und Elterninformationen rechtzeitig starten zu können – das sei bei Ganztagsschulen mit einem immensen Aufwand verbunden. Doch „zum Glück erfahren wir große Unterstützung vom Schulträger“. Auch die Einschulungsfeier für die ABC-Schützen, die im September in ihr erstes Schuljahr starten, könne „erst konkret geplant werden, wenn wir die Inzidenzzahlen im September vorliegen haben“.

Text: Sonja Bossert




Künzelsau: Sommerschule & kreative Malwerkstatt

Die Stadtverwaltung Künzelsau bietet aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr eine durchgängige Betreuung in den Sommerferien für Kindergarten- und Schulkinder bis zur sechsten Klasse an: Die ersten drei Ferienwochen sind laut der Pressemitteilung der Stadtverwaltung neu im Betreuungsangebot. In diesen Wochen findet eine Ferienbetreuung an der Georg-Wagner-Schule am Kocher in Künzelsau von 7.30 Uhr bis 14 Uhr statt. Die Kosten pro Woche belaufen sich auf 20 Euro. Anmeldungen hierfür nimmt Barbara Schütz an der Georg-Wagner-Schule unter Telefon 07940/98 290 53 oder per E-Mail Barbara.Schuetz@gewas-kuenzelsau.de entgegen.

In der Sommerschule den Lernstoff erschließen

Daran schließt sich die Sommerschule in den letzten drei Ferienwochen an. Die Sommerschule findet von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr ebenfalls an der Georg-Wagner-Schule am Kocher statt. Neben Spaß und Betreuung gibt es hier auch die Möglichkeit, Lernstoff anders als im Schulalltag zu erschließen. Praktisches Alltagswissen wird erworben und Gemeinschaft mit anderen Kindern erlebt. Altersgerecht und spielerisch werden dabei auch die sozialen Kompetenzen wie Motivation, Kommunikationsfähigkeit und Teamarbeit gefördert. Eine Woche kostet inklusive Mahlzeiten und Ausflüge 60 Euro. Dieses günstige Angebot der Stadtverwaltung Künzelsau ist nur durch die finanzielle Unterstützung der Albert Berner-Stiftung möglich. Anmelden können Eltern ihre Kinder ab sofort bei Jessica Rudolph von der Stadtverwaltung unter Telefon 07940/129 209 oder per E-Mail jessica.rudolph@kuenzelsau.de sowie bei Barbara Schütz unter Telefon 07940/982 9053 oder per E-Mail Barbara.Schuetz@gewas-kuenzelsau.de.

Fast 40 Termine im Sommerferienprogramm

Das klassische Sommerferienprogramm enthält fast 40 Programmpunkte von der Kreativen Malwerkstatt über den Kinofilm „Die Eiskönigin“ bis hin zu Drei Tage auf dem Pferdehof. Die meisten Angebote sind kostenlos und richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen vier und siebzehn Jahren. Zum ersten Mal finden im Rahmen des Ferienprogramms auch Space Days in Kooperation mit der experimenta Heilbronn statt. Eine Woche lang dreht sich für die Teilnehmer im Alter von acht bis elf Jahren alles um Astronomie, Weltraum und Wissenschaft. Die Teilnahme kostet für die gesamte Woche 60 Euro. Anmeldungen nimmt Milen Fuchs von der Stadtverwaltung Künzelsau unter Telefon 07940/129 109 oder per E-Mail milen.fuchs@kuenzelsau.de entgegen.

Termine Sommerferienprogramm:
#1 Kreative Malwerkstatt, Montag, 3. August
#2 Töpfern (drei Termine, vormittags), Montag, 3. August, Dienstag, 4. August, Dienstag, 18. August
#3 Töpfern (drei Termine, nachmittags), Montag, 3. August, Dienstag, 4. August, Dienstag, 18. August
#4 Eine kleine Bewegungsschule, Nordic Walking, Montag, 3. August
#5 Das perfekte Rezept für deine Fotografien, Dienstag, 4. August
#6 Wanderung mit dem Zeichenblock, Mittwoch, 5. August
#7 Kinofilm: Der König der Löwen (2019), Mittwoch, 5. August
#8 Bücherschätze entdecken in Künzelsau, Mittwoch, 5. August
#9 Mi-Ma-Mä-Mi-Mu – Das Mit Mach Märchen Mit Musik. Lesereisen in der Bibliothek Frau Holle für Kinder. Mit-Mach-Abenteuer – „Komm‘ wir spielen Indianer“, Donnerstag, 6. August
#10 Taste dich ran, Montag, 10. August
#11 Space Days, Montag, 10. bis Freitag, 14. August (mit täglicher Heimkehr)
#12 Kreative Malwerkstatt, Montag, 10. August
#13 Wanderung mit dem Zeichenblock, Dienstag, 11. August

#14 Kinofilm: Die Eiskönigin, Mittwoch, 12. August
#15 Mit der Hand oder doch mit dem Pinsel? Mittwoch, 12. August
#16 Mi-Ma-Mä-Mi-Mu – Das Mit Mach Märchen Mit Musik. Lesereisen in der Bibliothek Frau Holle für Kinder. Mit-Mach-Abenteuer – „Komm‘ wir spielen Indianer“, Donnerstag, 13. August
#17 Sicheres Radfahren, Donnerstag, 13. August
#18 Zwei Tage auf dem Pferdehof, von Montag, 17. August bis Dienstag, 18. August (zwei Tage am Stück mit Übernachtung)
#19 Luftballonmodellage, Illusions-, Zauber-, und Feuershows, Dienstag, 18. August, vormittags
#20 Luftballonmodellage, Illusions-, Zauber-, und Feuershows, Dienstag, 18. August, nachmittags
#21 Bücherschätze entdecken in Künzelsau, Mittwoch, 19. August
#22 Kreative Malwerkstatt, Mittwoch, 19. August
#23 Kinofilm: Trolls World Tour, Mittwoch, 19. August
#24 Wanderung mit dem Zeichenblock, Donnerstag, 20. August
#25 Naturfreunde aufgepasst, Donnerstag, 20. August
#26 Mi-Ma-Mä-Mi-Mu – Das Mit Mach Märchen Mit Musik. Lesereisen in der Bibliothek Frau Holle für Kinder. „Die Bremer Stadtmusikanten“, Donnerstag, 20. August
#27 Drei Tage auf dem Pferdehof, von Montag, 24. August bis Mittwoch, 26. August (drei Tage am Stück mit Übernachtung)
#28 Kinofilm: Lassie – eine abenteuerliche Reise, Mittwoch, 26. August
#29 Ist es wirklich „nur“ Natur! Mittwoch, 26. August
#30 Mi-Ma-Mä-Mi-Mu – Das Mit Mach Märchen Mit Musik. Lesereisen in der Bibliothek Frau Holle für Kinder. „Die Bremer Stadtmusikanten“, Donnerstag, 27. August
#31 D`Artagnan und die Musketiere – Einführung in die Sportart Fechten, Donnerstag, 27. August
#32 Kreative Malwerkstatt, Montag, 31. August
#33 Kinofilm: Shaun das Schaf – Ufo Alarm, Mittwoch, 2.September
#34 Wanderung mit dem Zeichenblock, Donnerstag, 3. September
#35 Selbstbehauptung und Selbstverteidigung mit Wendo (für Mädchen von 10 bis 12 Jahren), Montag, 7. September
#36 Selbstbehauptung und Selbstverteidigung mit Wendo (für Mädchen/junge Frauen von 14 bis 17 Jahren), Montag, 7. September
#37 Puppenspiel und Puppenbau, Mittwoch, 9. September
#38 Kinofilm: Die Heinzels – Rückkehr der Heinzelmännchen, Mittwoch, 9. September
#39 Pony-Pferd-Kuh-Runde auch für die Kleinen, Samstag, 12. September

Schriftliche Anmeldung

Die Betreuungsangebote sind für Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet sowie den Teilorten. Das Anmeldeformular und weitere Informationen gibt es online unter http://www.kuenzelsau.de/tagesbetreuung. Anmeldungen müssen schriftlich an die Stadtverwaltung Künzelsau, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau gerichtet werden. Für alle Aktionen und Veranstaltungen gilt: Die Auflagen und Einschränkungen der Corona-Verordnungen müssen eingehalten werden.

Durchgängiger Ferienkindergarten

Ferienkindergarten und Sommervorschule: Die Einrichtungen haben normalerweise 25 feste Schließtage. Die längste Zeitstrecke ist drei Wochen in den Sommerferien. Zum Ausgleich für die lange Schließzeit durch Corona bietet die Stadtverwaltung einen durchgängigen Ferienkindergarten für Kindergartenkinder in elf Kindergärten und drei Krippen vom 3. bis 21. August 2020 an. Erstmalig speziell für Vorschulkinder, die nach den Kindergartenferien keine Betreuung mehr haben, gibt es in den letzten drei Sommerferienwochen bis zum Schulstart, von 24. August bis 11. September 2020, die Sommervorschule mit spielerischer Schulvorbereitung und Ausflügen am Schulstandort der Georg-Wagner-Schule am Kocher. Die Kosten pro Woche Schulvorbereitung betragen 60 Euro, inklusive Frühstück und Mittagessen. Die Abfrage der Eltern zur Buchung der einzelnen Wochen erfolgte über die Kita-Info-App in den jeweiligen Einrichtungen direkt und ist bereits abgeschlossen. 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau