Ausländerbehörde des Landratsamts Künzelsau weist fünf serbische Schwarzarbeiter aus
Bei der Prüfung einer Künzelsauer Baustelle am 14. Dezember 2020 trafen die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit aus Tauberbischofsheim fünf serbische Staatsangehörige an. Diese hielten sich ohne die erforderlichen Papiere im Land auf und gingen unerlaubt einer Beschäftigung als Bauhelfer nach. Auf Anordnung der Ausländerbehörde des Landratsamts Künzelsau müssen sie in ihr Heimatland ausreisen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Hauptzollamts Heilbronn hervor.
„Die Arbeiter haben keinen erforderlichen Aufenthaltstitel, der zur Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland für ausländische Arbeitskräfte erforderlich ist. Ihnen war somit lediglich ein touristischer Aufenthalt, nicht jedoch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gestattet,“ so die Einsatzleitung.
Gegen die fünf Arbeiter wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts mit unerlaubter Arbeitsaufnahme eingeleitet.
Den kroatischen Bauunternehmer und Arbeitgeber der fünf Serben, der als Subunternehmer einer deutschen Baufirma aus dem Raum Heilbronn tätig ist, erwartet indes eine Anzeige wegen des Verdachts der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt und der Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne gültige Arbeitsgenehmigung.
Die Auswertung der Unterlagen und die weiteren Ermittlungen dauern an.