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Tochter von Reinhold Würth stirbt im Alter von nur 66 Jahren

Es ist wohl der schwerste Schicksalsschlag, den Eltern erleiden können. Im Alter von 90 Jahren muss der so genannte „Schraubenkönig“ Reinhold Würth Abschied von seiner Tochter nehmen.

Tochter von Reinhold Würth gestorben

Zu der Todesursache ist bislang nicht viel bekannt

Marion Würth war erst 66 Jahre alt. Zu der Todesursache ist bislang nicht viel bekannt. In einem offiziellen Statement spricht die Familie von einem plötzlichen gesundheitlichen Schicksalsschlag.

Ihr Herz gehörte der Natur und den Tieren

Im Gegensatz zu ihrer Schwester Bettina Würth war Marion Würth weniger involviert in das Firmen-Imperium, das ihr Vater geschaffen hatte. Ihr Herz gehörte der Natur und den Tieren. Biolandwirtschaft, Demeter, ein regional bekannter Hofladen – das war ihr Leben. Ihre Söhne Benjamin und Sebastian dagegen verkörpern beide die Zukunft des Unternehmens Würths. Benjamin soll nach dem Rückzug von Reinhold Würth der offizielle „Stammesnachfolger“ sein.

Sie hinterlässt viel

Zum 90. Geburtstag ihres Vaters Reinholds war Marion Würth Impulsgeberin für einen ganz besonderen Baumgarten in der Nähe der Firmenzentrale und des Carmen-Würth-Forums am Firmensitz in Künzelsau-Gaisbach. 100 Bäume aus im wahrsten Sinne aller Herren Länder wurden hier gepflanzt, sinnbildlich für die Länder, in welchen Würth vertreten ist, aber auch sinnbildlich für Vielfalt, Wachstum und für ein „geerdetes Leben“.

Auch ihr wird ein Denkmal gesetzt werden

So wie auch Anne-Sophie, die mit nur 9 Jahren verstorbene Tochter von Bettina Würth bis heute weiterlebt in zahlreichen besonderen Häusern, die ihren Namen tragen, wie etwa die Freie Schule Anne-Sophie („Jedes Kind soll hier als Gewinner herausgehen“), so wird auch Marion Würth ein Denkmal bekommen, das sie und ihre Werte verkörpert: die Natur, die Tiere, das Leben an sich, Wachstum und die Vielfalt von allem.

Die beiden Töchter mit ihrem Papa: Bettina, Reinhold und Marion Würth (von links).

Ein Kommentar von GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann