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OB Thilo Michler: „Alles ist wieder so wie vor der Pandemie“

Nach zwei von der Coronapandemie geprägten Jahren inklusive der bekannten Einschränkungen, herrscht ab Samstag Vollbetrieb im H2Ö – das Strandbad. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen hervor. „Wir können wieder unbegrenzt viele Personen im Freibad begrüßen, es gibt keine Zeitfenster und die beliebten Saisonkarten sind wieder da. Sie gelten für das Öhringer Freibad und das Freibad Michelbach. Auch sind die Eintrittspreise stabil geblieben. Es gibt keine Erhöhungen. Alles ist wieder so, wie vor der Pandemie“, freut sich Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler.

Keine Preiserhöhungen

„Sicherlich hatten die Einschränkungen auch ihre positiven Seiten. Durch die Gästeobergrenze und die Zeitfenster gab es mehr Platz zum Schwimmen und alles war ein bisschen entspannter“, sagt der OB. Dennoch freuen sich die Bäderbetriebe der Großen Kreisstadt das Freibad wieder wie gewohnt für alle zu öffnen. Das Freibad in Michelbach startet am Samstag, 4. Juni 2022.

Beheizte Becken

Der Vorverkauf der beliebten Saisonkarten läuft bereits seit dem 25. April. Die Nachfrage ist groß. Es wurden bereits rund 230 Karten verkauft. Sie gelten sowohl für das H2Ö – das Strandbad als auch für das Bädle in Michelbach. Die Saisonkarten sind im Rathaus-Foyer jeweils von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Rathauses erhältlich. Ab Samstag können sie auch im H2Ö – das Strandbad direkt erworben werden. Für den Erwerb der Dauerkarten ist ein Lichtbild mitzubringen, weiterhin ist die Vorlage eines Personal-, Schüler- oder Schwerbehindertenausweises notwendig. Der Verkauf von Familienkarten ist nur möglich gegen Vorlage eines Familiennachweises (Familienstammbuch).

Das H2Ö – das Strandbad bietet folgende Attraktionen: Springerbecken, Schwimmerbecken, Spaßbecken (Nichtschwimmer) mit Riesenrutsche, Massagedüsen, Sprudler, Strömungskanal sowie ein Kinderbecken mit kleiner Rutsche und Wasserspielen. Die Becken sind auf ca. 22° C beheizt. Für den Spaßfaktor außerhalb des Wassers wartet ein Spielplatz mit Kletterschiff, Schaukeln, Sandkasten, Rasenliegefläche und Sandbereich, Beachvolleyball- und Beachsoccerfelder. Hunger und Durst können im großen Kioskbereich oder dem schönen Biergarten außerhalb des Bades gestillt werden. Das Bad ist täglich von 8 bis 19:30 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten

Täglich von 8 bis 19:30 Uhr

Bis 30 Minuten vor Ende der Badezeit ist der Eintrittsbereich geöffnet.

H2Ö – Das Strandbad

Rendelstraße 31, 74613 Öhringen

Telefon 07941 68 43 50

Bäderverwaltung im Rathaus

Telefon 07941 68-137 oder 68-131

Bade-Preise

  • Personen ab 17 Jahren 4 Euro. 5er-Karte 1 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 2 Euro.
  • Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche bis einschl. 16 Jahre 2 Euro. 5er-Karte 8,50 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 1 Euro.
  • Familien mit Kindern bis einschl. 16 Jahre 10 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 4 Euro.
  • Schwerbehinderte ab 50 %, Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende gegen Vorlage eines Ausweises 2 Euro. 5er-Karte 8,50 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 1 Euro.
  • Auswärtige Kindergärten, Schulklassen und Gruppen (Zeltlager usw.) ab 15 Personen 1,50 Euro

Saisonkarten (Eintritt ins Öhringer Freibad H2Ö – das Strandbad und Freibad Michelbach)

Familien mit Kindern bis einschl. 16 Jahre gegen Vorlage eines Familienstammbuches oder Ausweises 85 Euro. Personen ab 17 Jahre 60 Euro. Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche bis einschl. 16 Jahre 30 Euro. Schwerbehinderte ab 50 %, Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende gegen Vorlage eines Ausweises 30 Euro. Familie Schwerbehinderte gegen Vorlage eines Ausweises 70 Euro.

Am Samstag, den 14. Mai 2022, öffnet das H2Ö – das Strandbad in Öhringen seine Pforten.

 




Rettet die Bäder

Das Bädersterben ist aktuell in Niedernhall ein großes Thema. Das Solebad muss saniert werden – aber wer zahlt das? Niedernhall ist aber kein Einzelfall. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ruft eine Petition „Rettet die Bäder. Schwimmbadschließungen stoppen!“ ins Leben. Mehr als 32.000 Menschen haben bereits unterschrieben.

Die Fränkischen Nachrichten berichteten am 25. Januar 2019 darüber:

Bundesweites Bädersterben beenden

„Durchschnittlich alle vier Tage schließt in Deutschland ein Schwimmbad. Die DLRG will den Trend nun stoppen – hat deshalb eine bundesweite Petition gestartet und sammelt nun Unterschriften.

Main-Tauber-Kreis. Mittwoch abend, Hallenbad Weikersheim. An der Kasse liegt eine Unterschriftenliste aus. Unter dem Motto „Rettet die Bäder“ sammelt die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft die Autogramme der Badegäste, um ihren Forderungen mehr Nachdruck und Gewicht verleihen zu können. Zahlreiche Besucher des Bads haben bereits unterschrieben, die beiden Schwimmmeister Stefan Lahr und Steffen Grimm unterstützen die Aktion – und haben ihre Signatur ebenfalls auf die Blätter gesetzt. Die Weikersheimer DLRG ist eine von vielen Ortsgruppen in Deutschland, die sich dafür engagieren.

Das Bädersterben in Deutschland soll gestoppt werden. Nach Überzeugung der DLRG ist solch eine Online-Petition die ideale Möglichkeit, Bürgerbeteiligung zu fördern, Menschen zur Teilnahme anzuregen und zu einem transparenten Bürger-Politik-Dialog beizutragen.

Hoffen auf 100 000 Unterschriften

Die Initiatoren der Petition hoffen auf mindestens 100 000 Unterschriften; bereits deren 50 000 genügen als Quorum, um offiziell an die gewählten Volksvertreter heranzutreten in der Hoffnung, dass sie zeitnah die entsprechenden Schritte einleiten, um diesem Trend entgegenzuwirken.

Bäder sind gleichermaßen Wirtschaftsfaktor, Lernort für Schulen, sozialer Treffpunkt und Wettkampf- sowie Trainingsraum. Wie die Initiatoren begründen, versuchten unter Finanzdruck geratene Städte und Gemeinden durch die Schließung von Schwimmbädern, ihre Haushalte zu bereinigen, was zulasten der Wassersicherheit der Bevölkerung und bezahlbarer sozialer Angebote gehe.

Seit 2000 seien jährlich im Schnitt 80 Bäder in Deutschland geschlossen worden. Etwa die Hälfte der noch bestehenden Anlagen weise einen großen Sanierungsstau auf. Die wegen der sozialen und gesellschaftlichen Leistungen der Bäder nötigen Zuschüsse könnten wegen oftmaliger Finanzknappheit und Unterfinanzierung von Trägern immer weniger aufgebracht werden, betonen die Initiatoren.

Aufgrund dieser bedenklichen Entwicklung könne teilweise keine adäquate Schwimmausbildung mehr gewährleistet werden. Rund 60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer, hatte eine von der DLRG 2017 in Auftrag gegebene Studie ermittelt. Und etwa 25 Prozent aller Grundschulen hätten mittlerweile keinen Zugang mehr zu einem Bad – das erschwere die Schwimmausbildung ganz wesentlich.

„Schwimmen lernen kostet Geld, Ertrinken das Leben“ – so wird bewusst ganz deutlich formuliert. In den ersten acht Monaten des vergangenen Jahres sind in deutschen Gewässern mindestens 445 Menschen ertrunken, 148 mehr als im Vorjahreszeitraum. Hier spiele auch die zurückgehende Schwimmfähigkeit der Deutschen – auch infolge der Bäderschließungen – eine Rolle.

Die DLRG hofft, dass bald von der Politik Maßnahmen ergriffen werden. So sollte eine angemessene, nachhaltige Bäderversorgung durch systematische Bedarfsplanung und -deckung im Rahmen eines bundesweiten Masterplans sichergestellt werden.

Den Bedarf ermitteln

Der Raum für Schwimmen könne nur weiterentwickelt werden, wenn auf sämtlichen räumlichen Ebenen der jeweilige Bedarf der Öffentlichkeit, der Schulen und der Sportvereine auf wissenschaftlicher Basis festgestellt und, darauf aufbauend, Raumprogramme aufgestellt und umgesetzt werden.

„Wir fordern einen goldenen Plan, ähnlich dem der 1960er Jahre. Und wir fordern die Politik auf, eine Gesellschaft, ähnlich der Deutschen Olympischen Gesellschaft, zu gründen, die ausschließlich die Koordination der Bädersanierung zur Aufgabe hat – mit einem Zeitrahmen von zehn Jahren“, so die klare Aussage.

Thomas Lang, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Tauberbischofsheim, steht hinter der bundesweiten Initiative seiner Rettungsorganisation: „Wir hoffen auf zahlreiche Unterschriften, denn Ziel muss es sein, die breite Masse zu erreichen.“

Denn auch die Kleinschwimmhalle in der Kreisstadt sei von der Schließung betroffen (wobei hier bereits über einen Hallenbad-Neubau diskutiert wird).

Er halte es, so Thomas Lang weiter , für sehr wichtig, dass dem Trend der Bäderschließungen wirkungsvoll entgegengewirkt werde, um zum Beispiel mehr Grundschulkindern zu ermöglichen, Schwimmen zu lernen.

Dass es auch anders geht, zeigt sich im Main-Tauber-Kreis. Hier wurde zum Beispiel das Hallenbad in Lauda 2011/12 umfassend generalsaniert; eine ähnliche Maßnahme steht demnächst bei der Einrichtung in Weikersheim an.“

https://www.gschwaetz.de/2019/01/18/natuerlich-war-mir-klar-dass-der-seehofer-nicht-ohne-grund-da-war/
https://www.gschwaetz.de/2018/01/23/solebad-niedernhall-afd-landtagabgeordneter-baron-schreibt-offenen-brief-ans-land/



Neue Angebote im TollKÜN

Das Künzelsauer Hallenbad TollKÜN  öffnet am Dienstag, den 28. August 2018, nach den Renovierungsarbeiten wieder. „Wir haben nicht nur turnusgemäße Wartungs- und Reinigungsarbeiten gemacht, sondern auch neue Angebote für unsere Badegäste“, erklärt Bernd Scheiderer. Als technischer Leiter der KünWerke hat er mit dem TollKÜN-Team und der Volkshochschule ein neues Konzept erarbeitet:

Warmbadetag

Jeden Mittwoch von 15 bis 21 Uhr wird es einen Warmbadetag geben. Dann wird das Wasser im großen Becken auf 31/32 Grad angehoben.

Aqua-Fitness-Kurse

Ab September werden Aqua-Fitness-Kurse – auch speziell für Schwangere, Eltern mit ihren Kindern, Männer und Senioren von der Volkshochschule angeboten. Die Kurse werden von Anna Müller, Nadine Ziegler und Simone Schweigert geleitet. Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Künzelsau entgegen.

Trainingsuhr

Wer Bahnen schwimmen möchte, hat dazu ab sofort donnerstags und freitags von 19.30 bis 21 Uhr sowie sonntags von 8 bis 9.30 Uhr eine abgesperrte Bahn zur Verfügung. Dafür ist die neue Trainingsuhr ideal. „Für den Schulsport ist sie ebenso ideal wie für das Training der Triathleten“, erklärt Rettungsschwimmer Matthias Bezold. Aber auch Freizeitschwimmer können die Neuanschaffung im TollKÜN gerne testen. „Wer das Training mit der Uhr ausprobieren möchte, soll sich einfach bei der Badeaufsicht kurz melden, damit sie eingeschaltet wird“, wirbt Matthias Bezold. Die Uhr schaltet automatisch nach einer Stunde wieder ab. Generell soll die Trainingsuhr in Betrieb sein, wenn die Sportschwimmerbahn im Becken abgesperrt ist: Donnerstag und Freitag von 19.30 bis 21 Uhr und Sonntag von 8.00 bis 9.30 Uhr.

Die neue Trainingsuhr im TollKÜN.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Das neue Angebot im Überblick:

Dienstag

18.30 bis 19.30 Uhr Aqua-Fitness

19.30 bis 20.30 Uhr Aqua-Fitness für Männer

Zeitraum: 25. September bis 4. Dezember 2018. Buchung über Volkshochschule Künzelsau.

 

Mittwoch „Warmbadetag“

15.15 bis 16.00 Uhr Eltern-Kind-Schwimmen, Kurs 1

16.00 bis 16.45 Uhr Eltern Kind-Schwimmen, Kurs 2

17.00 bis 18.00 Uhr Aqua-Fitness für Senioren

18.00 bis 19.00 Uhr Aqua-Fitness für Schwangere

Zeitraum: 26. September bis 12. Dezember 2018. Buchung über Volkshochschule Künzelsau.

 

Donnerstag

18.45 bis 19.45 Uhr Aqua-Fitness.

19.30 bis 21 Uhr abgesperrte Schwimmerbahn

Jeweils wöchentlich, ohne Anmeldung und Gebühr.

 

Freitag

20 bis 21 Uhr abgesperrte Schwimmerbahn

Jeweils wöchentlich, ohne Anmeldung.

 

Samstag

8.30 bis 9 Uhr Wassergymnastik, wöchentlich ohne Gebühr und Anmeldung.

18.15 bis 19.15 Uhr Aqua-Fitness

Zeitraum: 15. September bis 20. Oktober 2018. Buchung über Volkshochschule Künzelsau.

 

Sonntag

8 bis 9.30 Uhr abgesperrte Schwimmerbahn, wöchentlich ohne Gebühr und Anmeldung.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 15 bis 21 Uhr

Samstag, Sonntag und Feiertag: 8 bis 18 Uhr

Eintrittspreise:

Kinder von bis drei Jahre haben freien Eintritt, ebenso Geburtstagskinder im Alter von vier bis 17 Jahren.

Einzelkarte: Erwachsene drei Euro, ermäßigt 1,80 Euro.

Zehnerkarte: Erwachsene 27 Euro, ermäßigt 16 Euro.

 

Quelle: Pressemitteilung Stadtverwaltung Künzelsau