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Mit 2,2 Promille gegen eine Mauer gefahren

Alkohol war vermutlich die Ursache eines Unfalls am Sonntagmorgen, den 04. August 2019, bei Schöntal. Ein 25-Jähriger war kurz vor 7 Uhr mit seinem BMW unterwegs. Er passierte die Ortsdurchfahrt in Schöntal-Winzenhofen in Richtung Schöntal-Westernhausen und bog dann an der Einmündung zur Aschhäuser Straße nach rechts ab. Beim Abbiegen verlor der Mann jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug, sodass es dann gegen eine Mauer prallte. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher einfach weiter. Den beschädigten BMW entdeckte ein Zeugen wenig später oberhalb von Westernhausen. Die darüber informierte Polizei traf den mutmaßlichen Unfallverursacher alkoholisiert dann im Bereich eines Abhangs an. Ein von dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von zirka 2,2 Promille. Er musste die Beamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten und muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen. An dem BMW entstand schätzungsweise 20.000 Euro Sachschaden. Der an der Mauer entstandene Sachschaden wird auf 1.500 Euro geschätzt.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Radfahrer schlägt Jungen

Zu einem Übergriff auf dem Radweg in Schöntal am Donnerstagnachmittag sucht die Polizei Zeugen. Gegen 16.15 Uhr befand sich eine Gruppe von sechs Schülerinnen und Schülern im Bereich des Radwegs beim „Großen Garten“. Die Kinder, im Alter zwischen 13 und 14 Jahren, befanden sich auf dem Rückweg von einem Schulprojekt, das sie im Rahmen ihres Landschulheimaufenthalts absolviert hatten. Unterwegs kam ihnen ein Paar entgegen, das mit Fahrrädern in Richtung Berlichingen fuhr. Beim Vorbeifahren schlug der männliche Radfahrer unvermittelt einen der Schüler mit der Faust ins Gesicht. Der 13-Jährige ging dabei benommen zu Boden. Danach hielt der Unbekannte an, wickelte sich sein Fahrradschloss um die Hand und meinte sinngemäß, wenn die Kinder heutzutage nicht mehr Platz machen würden, müsse man sie eben schlagen. Danach fuhr der rabiate Radler zusammen mit seiner Begleiterin weiter. Die Kinder setzten ihren Weg zunächst fort bis der Junge plötzlich erneut zusammenbrach und das Bewusstsein verlor. Sofort wurde ein Rettungswagen angefordert, der den 13-Jährigen mit Sondersignal ins Krankenhaus bringen musste.

Drei Polizeistreifen fahndeten unterdessen nach dem unbekannten Schläger, konnten ihn jedoch trotz intensiver Suche nirgends entdecken. Die Polizei sucht nun Zeugen, die das Radler-Paar gesehen haben oder Hinweise zur Identität der beiden geben können. Beide sind etwa 50 bis 60 Jahre alt, trugen zum Tatzeitpunkt keinen Schutzhelm und waren mit identischen, rot-schwarzen Fahrradtrikots bekleidet. Am Fahrrad des Mannes waren Packtaschen im gleichen Design angebracht. Der Mann ist eher von kleiner und dicker Statur, hat graue, kurze Haare und trug eine Sonnenbrille. Seine Begleiterin hat auffallend blonde, kurze Haare. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Krautheim, Telefon 06294 234, zu melden. Der Junge konnte im Übrigen nach medizinischer Behandlung wieder aus der Klinik entlassen werden. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Der Dorfladen in Oberkessach geht in die Schulbücher ein

Der Hohenlohekreis ist als Beispiel für die ländlichen Regionen Baden-Württembergs im aktuellen Jahr 2019 erschienenen Schulbuch zum Fach Geographie für Gymnasien in Baden-Württemberg der Klassen 9 und 10 ausgesucht worden (Diercke Geographie 9/10 – Gymnasien Baden Württemberg). Thematisiert wird der Hohenlohekreis im Kapitel „Ländliche Räume – Zukunftsfähigkeit gestalten“. Am Beispiel des Landkreises lernen Schüler unter anderem die großen Herausforderungen, die es bei der zukunftsfähigen Gestaltung der Ländlichen Räume gibt, kennen. Eine der Herausforderungen ist die Sicherung der Grundversorgung, worunter auch die Lebensmittelgeschäfte fallen.

Der Dorfladen

Ein solches Grundversorgungsangebot konnte durch die LEADER Förderung der LAG Hohenlohe-Tauber in Schöntal-Oberkessach gesichert werden. Nachdem mit der Schließung der alteingesessenen Dorfbäckerei im Jahr 2014 nur noch ein Ladengeschäft, der „Nah und Gut Markt“, zur Sicherung der Nahversorgung übrig blieb, wurde der Markt  saniert und modernisiert. Dadurch können die Menschen dort weiter durch den Dorfladen versorgt werden.

Durch seine hohe strukturelle Bedeutung hat das Projekt für Aufsehen in der Redaktion gesorgt und es aufgrund seiner Beispielhaftigkeit in das Schulbuch geschafft.

Hintergrund

LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein Förderschwerpunkt der Europäischen Union zu Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Mit dem Programm unterstützt die Europäische Union erfolgsversprechende Konzepte zur Entwicklung des Ländlichen Raums.

Oberkessach steht im Diercke Geographieschulbuch. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

Der Text über den Dorfladen in Oberkessach im Schulbuch. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises




Schöntal zeigt sich tiefschwarz: Fast jeder 2. wählt CDU

Hier die Ergebnisse der Europawahlen 2019 in Schöntal:

Wahlergebnisse in Schöntal. Europawahl 2019. Foto: GSCHWÄTZ




Vollsperrung wegen abgestorbener Bäume

Baumfällarbeiten in der „Honigsteige“ mit Helikopterunterstützung vom 11. – 19. März 2019

Von Montag, den 11. März 2019, bis Dienstag, den 19. März 2019, werden im Staatswald „Honigsteige“ aus Gründen der Verkehrssicherheit Baumfällarbeiten durchgeführt. Das Eschentriebsterben der Bäume stellt durch abgestorbene Baumkronen, Totäste oder Wurzelfäule eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Zur Beseitigung dieser Gefahren muss die Straße zwischen Neuhof und Schöntal (K2322) voll gesperrt werden. Die Wanderwege durch das „Honigwäldchen“ sind ebenfalls betroffen und bleiben bis zum 21. März 2019 gesperrt. Für den Fahrzeugverkehr ist eine Umleitung nach Schöntal in beiden Richtungen ausgeschildert.

An der sehr steilen Bachklinge ist die Fällung und Bergung des Holzes auf herkömmlichem Wege sehr problematisch. Daher setzt das Forstamt aus sicherheitstechnischen Gründen sowie zur maximalen Schonung des Bachbereichs unterstützend einen Helikopter ein. Zum Abladeplatz des Holzes wird der Hubschrauber über eine kurze Strecke Straße und Feld überfliegen. Das Betreten des Gebietes ist für alle Personen (z. B. Spaziergänger) aus Sicherheitsgründen strengstens verboten.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 25. Februar 2019

 




Er wäre viel lieber Förster geworden

Eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit: Klosterapotheke in Schöntal

Die Klosterapotheke in Schöntal ist anders als andere Apotheken. Sie strahlt einen ganz eigenen Charme vergangener Zeiten aus. Betritt man das Gebäude, fühlt man sich in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt. „Ich wäre viel lieber in die Försterei“, sagt Peter Holch heute, wenn er an die Zeit zurückdenkt, bevor er die Klosterapotheke in Schöntal in den 1950er Jahren
übernahm. Durch seine selbstlose Entscheidung blieb die Apotheke jedoch in Familienbesitz, in dem sie sich seit 1872 befindet. In dem Jahr starb der damalige Besitzer und Apotheker Polack in jungen Jahren an Tuberkulose. Er war der erste Mann von Holchs Großmutter. Nach seinem Tod ging die Apotheke in ihren Besitz über.

„Meine Großmutter durfte die Apotheke nicht betreiben, da sie keine Apothekerin war“

Doch das Apothekerhandwerk war seit jeher mit vielen Restriktionen verbunden. „Meine Großmutter durfte die Apotheke nicht betreiben, da sie keine Apothekerin war“, so Peter Holch über die damalige Zeit. „Sie musste einen Apotheker als Verwalter einsetzen.“ Ihr Schwager sprang damals kurzerhand ein und gab ihr somit die Zeit, einen dauerhaften Nachfolger zu finden. Diesen fand sie in Carl d’Alleux, der viele Jahre später ihr zweiter Mann wurde. Aus der 1896 geschlossenen Ehe gingen zwei Kinder hervor: ein Sohn und eine Tochter, die Mutter von Peter Holch.

Neben dem Apothekerhandwerk liebte Carl d’Alleux das Fotografieren. „Ich wundere mich, wie er dafür noch die Zeit gefunden hat“, schmunzelt Peter Holch, „war die Arbeit als Apotheker damals doch noch sehr viel zeitintensiver als heute“. Der Tatsache, dass er die Zeit dazu fand oder sie sich bewusst nahm, verdanken wir heute sehr viele Fotografien, die als Zeitzeugen das damalige Leben dokumentieren und bereits von der Kulturstiftung Hohenlohe in Büchern veröffentlicht wurden.

Von außen wie von innen scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Auch die Försterei hatte in der Familie eine große Tradition

Nach dem Tod seiner Großeltern war die Apotheke erst einmal verpachtet und Peter Holch machte sich die Entscheidung nicht leicht, ob er das Familienerbe antreten wolle. Das Gebäude war seinerzeit in einem sehr schlechten Zustand und er selbst fühlte sich als junger Mensch vom Wald deutlich mehr angezogen, als von Salben und Pasten. Denn auch die Försterei hatte in der Familie eine große Tradition. Doch in fremde Hände sollte die Apotheke nicht fallen und so wandte er sich nach langem Für und Wider dem Apothekertum zu, absolvierte seine Ausbildung und übernahm im Jahre 1954 den Familienbetrieb.

Die Klosterapotheke ist wie eine etwas verschrobene alte Dame, die ein wenig altbacken daher kommt

Inzwischen ist er stolze 88 Jahre alt und hat die Geschäfte längst an seine Tochter Ulrike übergeben. „Für Ulrike wird es jedoch schwer werden, einen Nachfolger zu finden. Es gibt wenig Apothekernachwuchs in der heutigen Zeit“, sagt Holch nachdenklich. Und der ohnehin schon dünn gesäte Nachwuchs wünscht sich vermutlich einen hochmodernen Arbeitsplatz auf der Höhe der Zeit. Doch genau das ist sie nicht, die Klosterapotheke: modern. Und genau deshalb lieben sie ihre Kunden, weil sie eben nicht so ist, wie andere Apotheken. Sie ist einfach anders, sie ist eine etwas verschrobene alte Dame, die ein wenig altbacken daher kommt und gleichzeitig aus der Masse hervorsticht.

Manche der Einrichtungsgegenstände sind fast 200 Jahre alt.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Die alten Einrichtungsgegenstände stammen laut Kunsthistorikern aus dem Zeitraum um 1830/40.

Betritt man die Apotheke, spürt man deutlich die vergangenen Zeiten, die in den altehrwürdigen Mauern fortzudauern scheinen. Die Klosterapotheke Schöntal wurde nicht zwanghaft immer wieder modernisiert, wie es in der Apothekerbranche in den letzten Jahrzehnten rundherum geschah. Die alten Einrichtungsgegenstände stammen laut Kunsthistorikern aus dem Zeitraum um 1830/40. Dieser konnte aufgrund ihrer Bemalung eingestuft werden und die Familie Holch wollte sich nie davon trennen. Die Apotheke hat sich dadurch etwas bewahrt, das die Menschen heute begeistert und vielleicht auch manchmal etwas innehalten lässt. Innehalten vom Alltagsstress, denn dieser fällt augenblicklich von einem ab, wenn man das alte Gebäude gegenüber des Klosters betritt. Es riecht nach Vergangenheit und man hat den Eindruck, dass Carl d’Alleux jeden Moment um die Ecke kommen könnte, um ein Glasbehältnis mit dem entsprechenden Medikamentennamen zu beschriften.

 

Text & Fotos: Nadine Cwik




Heißer Wettkampf der Kinder- und Jugendfeuerwehren in Neuenstein

Die Kinder- und Jugendfeuerwehren des Hohenlohekreises stellten sich am 15. Juli 2018  in diversen Wettkämpfen den Herausforderungen, die dieser heiße Beruf mit sich bringt. Austragungsort: Kelter Eschelbach/Neuenstein.

Mit verbundenen Augen einen Löschschlauch zusammenbauen

Die Kinder und Jugendlichen mussten sich in unterschiedlichsten Disziplinen beweisen, etwa im Wasserbombenwerfen, im Wasserstrahlzielschießen, im Wasserschlauchwettrennen und im Löschschlauch zusammenbauen (mit verbundenen Augen!). Tobias Bechle, Kreisjugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Hohenlohekreis: „„Der Wettkampf steht ganz im Zeichen des olympischen Gedankens. Das Ziel ist, dass die Kinder heute einen tollen Tag haben und Spaß haben.“

Gar nicht so einfach: mit verbundenen Augen einen Wasserschlauch zusammenbauen. Foto: GSCHWÄTZ

Teamgeist, Zusammenhalt, technisches Verständnis, aber auch Geschicklichkeit und sich lokal auskennen werde von den Kindern und Jugendlichen gefordert – wichtige Eigenschaften für angehende Feuerwehrmänner und -frauen. Unter anderem schieben die Nachwuchsfeuerwehrler einen ihrer Kameraden möglichst unbeschadet durch den „heißen Draht“ oder puzzlen den Hohenlohekreis zusammen – was selbst für die darum stehenden Eltern schwierig sein dürfte.

Wettkampf der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Hohenlohekreises am 15. Juli 2018 in Neuenstein. Foto: GSCHWÄTZ

Schwere Aufgabe: Wie sieht nochmal der Hohenlohekreis aus? Foto: GSCHWÄTZ

Teamwork war bei den Nachwuchsfeuerwehrlern gefragt.

Wettkampf der Kinder- und Jugendfeuerwehren des Hohenlohekreises am 15. Juli 2018 in Neuenstein. Foto: GSCHWÄTZ

„Generell haben wir viele junge Nachwuchskräfte am Start. Wir sind sehr zufrieden. Klar, es könnte immer mehr sein. Man will ja wachsen, auch für die Zukunft der Jugendfeuerwehren. Aber der Hohenlohekreis steht im Vergleich auch zu anderen Kreisen sehr gut da“, so Bechle.

Viel Nachwuchs im Hohenlohekreis, alles ehrenamtlich

„Wir haben im Hohenlohekreis keine Berufsfeuerwehr, das heißt, der Berufsstand Feuerwehr ist im Hohenlohekreis nicht möglich“, erklärt  Aber in der freiwilligen Feuerwehr gelten die gleichen Prinzipien.“

Ruhe bewahren und ohne wackeln durchschieben: der heiße Draht am lebendigen Leib

Ruhe bewahren und ohne wackeln durchschieben: der heiße Draht am lebendigen Leib

Die Feuerwehr, dein Freund und Helfer

Tatü, tata, die Feuerwehr ist da

Gemeinsam geht es leichter.

Zwei in einem: greifen mit den Füßen und eine erfrischende Kneippkur.

Wasser marsch!

Viele Gemeinden haben Kinderfeuerwehren, bei denen Kinder bereits ab sechs Jahren mitmachen können.

Gewinner der Wettbewerbe

Die Gewinner der einzelnen Wettbewerbe lauten wie folgt:

Kinderwettbewerb:

1. Bretzfeld 1

2. Kupferzell 2

3. Kupferzell 1

4. Waldenburg

5. Bretzfeld 2

6. Pfedelbach

 

 

Die besten sechs bei dem Jugendwettbewerb waren:

1. Öhringen 2

2. Schöntal 4

3. Kupferzell 1

4. Zweiflingen 1

5. Waldenburg

6. Schöntal 3

 

Alle Fotos: GSCHWÄTZ

Video: GSCHWÄTZ




Ingelfingen: Neues Theater in den Weinbergen

Theater in den Weinbergen bietet sich im Kochertal an, gab es aber in dieser Form bislang noch nicht. Nun hat sich unter Renate Kilb eine neue Theatergruppe gegründet, die genau das in diesem Sommer anbietet.

Vor einigen Monaten hat Renate Kilb mit ein paar Freunden die „Freie Theatergruppe Die Ooniche“ gegründet. Kilb führt auch Regie und hat bereits Erfahrung in diesem Bereich gesammelt: „Drei Jahre war ich als Schauspielerin und Regisseurin beim Freilichttheater Braunsbach aktiv. Die neue  Gruppe setzt sich aus langjährigen Schauspielern und ein zwei Anfängern zusammen.“

In diesem Sommer sind vier Aufführungen geplant. Der Erlös geht jeweils an einen guten Zweck. Kilb: „Wir haben Lust, Theater zu spielen und wollen dies für einen guten Zweck machen. Der Erlös geht teilweise an den Tafelladen in Künzelsau sowie die evangelische Kirche Buchenbach.“

Zwei Theateraufführungen gibt es in der Weinbergscheune Gaufer in Ingelfingen zu sehen. „Das gab es noch nie, Theater  in den Weinbergen. Das wird bestimmt ein besonderes Erlebnis. Dazu gutes Essen und Wein“, stellt Renate Kilb in Aussicht. Die beiden anderen Aufführungen sind in Mulfingen-Buchenbach.

Der ungewöhnliche Name der Thetergruppe „Die Ooniche“ kam daher zustande, „weil wir uns oonich (einig) sind“, so Kilb.

In diesem Jahr starten sie mit der Komödie: „Suche Mann für bessere Hälfte“.

Informationen zum Stück „Suche Mann für bessere Hälfte“

Komödie von Beate Irmisch in drei Akten

In der Komödie „Suche Mann für bessere Hälfte“, einem Drei-Akter von Beate Irmisch, geht es um Max Prossel. Der Jungbauer ist zum Leidwesen seines Vaters Franz und seiner jungen Frau Rosa ein ausgemachter Hypochonder. Unterstützt in seinen eingebildeten Leiden wird er von seiner Tante Irmine einer eingefleischten Jungfer, die Max aufgezogen aber auch leider verzogen hat. So hütet Max Tag ein Tag aus Bett und kommt aus seinem alten ausgedienten Bademantel gar nicht mehr heraus. Da ist guter Rat teuer. Wie heilt man einen eingebildeten Kranken, der eigentlich putzmunter ist? Sogar Gemeindeschwester Agathe ist mit ihrem Latein am Ende. Doch wie so oft kommt Kommissar Zufall zur Hilfe. Agathe, die nicht nur für die Leiden der Dorfbewohner, sondern auch für deren Viehbestand verantwortlich ist, behandelt im Hause Prossel auch den Zuchteber Schorsch. Ihre Diagnose für das arme Tier ist vernichtend! Leider belauscht Max das Gespräch und münzt die schwere Krankheit des Tieres auf sich…

Was hat der hinterhältige Viehhändler Anton Hühnervogel damit zu tun, und warum schleicht der Pfarrer die ganze Zeit durchs Haus und weiß die alte Magd Bruni mehr, als sie sagt?

Aufführungen

Freitag, den 17. August 2018, und  Samstag, den 18. August 2018

19.30 Uhr in der Weinbergscheune Gaufer in Ingelfingen

Karten für acht Eurogibt’s beim Weingut Gaufer in Ingelfingen, Telefon 07940-57373

und Foto Linke in Künzelsau, Telefon 07940-3533, freie Sitzplatzwahl

 

Freitag, den 14. September und Samstag, den 15. September 2018

19.30 Uhr in der Mehrweckhalle in Buchenbach

Karten für acht Euro gibt’s bei der Raiffeisenbach Buchenbach, Telefon 07938-289

und Foto Linke in Künzelsau, Telefon 07940-3533, freie Sitzplatzwahl

 

Für Speis und Trank ist gesorgt.

Die Darsteller

 

Max                                                                     Thomas Müller

Jungbauer und eingebildeter Kranker und

Mann von Rosa

 

Irmine                                                                  Renate Kilb

alte Jungfer, die übriggeblieben ist und

Max wie ihren Sohn großgezogen hat

 

Anton Hühnervogel                                              Andras Pletl

Hinterhältiger Viehhändler, der immer

versucht alle übers Ohr zu hauen

 

Franz                                                                   Paul Kruck

Vater von Max, der mit aller Arbeit alleine

da steht und sich keinen Rat mehr weiß

 

Pfarrer                                                                 Armin Böger

immer im falschen Moment mitten im

Geschehen und hat den Überblick verloren

 

Bruni                                                                   Ursula Karle

alte Magd auf dem Hof, die mehr

mitbekommt, als man ihr zutraut

 

Agate                                                                   Emilia Kilb

Gemeindeschwester für Mensch

und Viecher und vor allem nicht zimperlich

 

Rosa                                                                    Anna-Lena Müller

Jungbäuerin und Frau von Max, die

das Gejammere ihres Mannes leid ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flyer Die Ooniche