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Schnelltests: Erste Corona-Symptome, aber erst Tage später positives Ergebnis

Während die baden-württembergische Landesregierung schon wieder die ersten Öffnungsschritte mit dem Wegfall der 3G-Pflicht im Einzelhandel einleitet, häufen sich die Coronafälle im Hohenlohekreis immer mehr – oft jedoch glücklicherweise mit einem milden grippeähnlichen Verlauf.

Schnelltests liefern erstmal beharrlich ein negatives Ergebnis

Doch die Virusvariante Omikron scheint förmlich wie ein Wirbelwind alle zu erfassen, die in der Nähe einer/s Betroffenen sind. Die Verbreitung läuft rasanter als bei seinem Vorgänger, vor allem innerhalb von Familien. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Schnelltests oftmals trotz ersten Anzeichen wir Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen weiterhin beharrlich ein negatives Ergebnis liefern und erst nach Tagen bei einem weiteren Schnelltest auf einmal ein positives angezeigt wird.

Ansteckender als Delta

Dadurch haben Betroffene weiterhin Kontakt mit Angehörigen und Kollegen und stecken dadurch weiter Menschen im näheren Umfeld an, bis sie in Quarantäne sind. Hinzu kommt, dass die Omikronvariante an sich schon ansteckender ist als Delta, weil sich die Viren in den oberen Atemwegen befindeen und nicht wie bei Delta, in den unteren. Dafür – dass sei zum Trost hier nochmal gesagt – beschert Omikron den Betroffenen häufiger einen milderen Verlauf als Delta.




Hilfe, ich brauche auch als Geimpfte:r einen Schnelltest

Auch die Geimpften treffen die neuen Coronaverordnungen angesichts steigender Infektionszahlen hart. Sie unterliegen, möchten sie etwa einen Restaurantbesuch in der Adventszeit wagen, der 2-G-Regel. Diese besagt: Auch Geimpfte brauchen einen aktuellen Schnelltest, durchgeführt von einem neutralen Dritten, also nicht privat zu Hause.

Im Künzelsauer Raum schaut es da schon ganz anders aus.

In Norddeutschland gibt es derartige Teststationen auch tourismusbedingt quasi an jeder Straßenecke. Auch ohne Voranmeldung ist es problemlos möglich, sich testen zu lassen. Im Künzelsauer Raum schaut es da schon ganz anders aus.

Rares Angebot, wenn freie Termine

Hier heißt es: Frühzeitig Termine buchen, denn das Angebot ist derzeit mehr als überschauba und schnell ausgebucht. Derzeit gibt es die von den örtlichen Aoptheken betriebene Teststation in der Stadthalle in Künzelsau. Termine sind unter folgendem Link buchbar, sind aber teilweise über eine Woche vorher ausgebucht: https://apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau

Während der dritten Coronawalle im Rahmen der Sommerferien wurde auch die von einem privaten Betreiber angebotene Teststation am Globus Baumarkt in Künzelsau förmlich überrannt. Dieses Testzelt gibt es zumindest derzeit nicht. In Bad Mergentheim ist eine Teststation direkt in der Altstadt. Hier ist die Terminvergabe noch etwas entspannter wie in der Künzelsauer Stadthalle und auch kurzfristiges Testen eher noch möglich:

Teststation in Bad Mergentheim

Die Stadt Bad Mergentheim hat an zentraler Stelle ein Corona-Schnelltestzentrum eingerichtet: am „Kulturforum“ (Hans-Heinrich-Ehrler-Platz 35). Eine Parkmöglichkeit besteht unter anderem im Parkhaus Altstadt/ Schloss (1. Stunde kostenlos).

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 20 Uhr – auch ohne Anmeldung

Seit 13. November 2021 hat jede und jeder wieder Anspruch auf einen kostenlosen Antigen-Schnelltest pro Woche.

Nur ein von drei Teststationen in Öhringen geöffnet

Für einen Schnelltest kann man zu den genannten Öffnungszeiten an das Kulturforum auf dem Hans-Heinrich-Ehrler-Platz kommen. Mitzubringen ist ein Personalausweis, außerdem muss eine FFP2-Maske getragen werden. Die Vorab-Buchung ist nicht zwingend, bietet aber den Vorteil einer verlässlichen Reservierung und macht die Abläufe im Test-Zentrum noch etwas schneller, da Bescheinigungen bereits vorbereitet werden können. Die Vorab-Buchung ist online möglich: https://apo-schnelltest.de/teststation-siga-distribution

In Öhringen hat aktuell nur die Teststation an der Hirsch Apotheke geöffnet. Auch in der dortigen Stadthalle, der Kultura, ist sie derzeit geschlossen, ebenso am Ö-Center. Buchungen für die Hirsch Apotheke sind unter folgendem Link möglich: https://apo-schnelltest.de/diehirschapotheke




„Selbst schuld“

Familie Mayer* hatte alles so schön geplant und dann kam doch alles ganz anders.

Im Hohenlohekreis sind die Schnelltestmöglichkeiten an einem Samstagabend begrenzt

Wer in Coronazeiten in den Urlaub gehen möchte, braucht oftmals noch, insbesondere, wenn er mit Kindern verreist, einen Coronachnelltest vor Abreise, durchgeführt von einer offiziellen dritten Stelle. Im Hohenlohekreis sind die Möglichkeiten für Coronaschnelltests, durchgeführt von offiziellen Stellen, begrenzter als etwa in Touristenregionen wie dem deutschen Norden, wo in jeder Stadt Corona-Schnelltest-Drive-Ins aufgebaut sind.

Im Voraus buchen

Daher muss ein Hohenloher am besten Schnelltesttermine im Voraus online buchen, ansonsten kann es einem  passieren, dass man keinen Termin mehr bekommt und dann in Nachbarkreise ausweichen muss wie in den Haller oder den Main-Tauber-Kreis.

„Warten seit heute morgen um 11 Uhr auf Tests“

Die Familie Mayer jedenfalls hatte für sich und ihr Kind ein Testangebot eines privaten Unternehmens, dem H.i. Competence Testzentrum, eine Woche vor Urlaubsantritt Ende Juli 2021 gebucht. Samstagabend, 16.30 Uhr, sollte es sein, Sonntagmorgens sollte es dann in den Urlaub gehen. Die Bestätigungen ihrer gebuchten Testtermine hatten sie via E-Mail erhalten. Als sie Samstagabend um 16.30 Uhr am Globus Baumarkt erscheinen und zu dem Testzelt hinlaufen, erfuhren sie von einem jungen Mann in gebrochenem Deutsch, der dort in dem Testzelt saß, dass er sie nicht testen könne, weil sie Lieferschwierigkeiten hätten und seit heute morgen um 11 Uhr auf Tests warten würden. Die Familie fragte ihn, ob das ein schlechter Scherz sei? Nein, das sei kein schlechter Scherz, erklärte der Mann der Familie. Das müsse er gerade jedem sagen, der einen Termin gebucht habe.

Was nun?

Warum man das nicht früher erfahren habe, etwa via E-Mail, dann hätte man eine andere Teststelle buchen können? Daraufhin habe der Mann nur mit den Schultern gezuckt. Was man nun tun solle, fragte die Familie den Mann. Der meinte: „Probieren Sie es vielleicht über den Apothekennotdienst, die machen vielleicht auch solche Tests.“

Der Apotheker erklärte: Selbst Schuld

Viele Möglichkeiten blieben der Familie an einem Samstagabend in Künzelsau nicht, von offizieller Stelle noch getestet zu werden. Also riefen sie den Apothekennotdienst an. Die Comburg-Apotheke war an diesem Wochenende zuständig. Von dem Mann am anderen Ende der Leitung erfuhren sie, dass die Apotheken so etwas nicht anbieten und dass man schließlich „selbst Schuld sei, wenn man bei privaten Organisationen Selbsttests bucht und nicht die von den Apotheken durchgeführten Tests im Testzentrum in der Stadthalle in Künzelsau in Anspruch nehme. Immerhin wüssten die Mitarbeiter an den privaten Stationen oft gar nicht, wie man richtig teste. Dann legte er einfach auf.

In Bad Mergentheim hatten sie Glück

Daraufhin fuhr die Familie Mayer zum Testzentrum in der Stadthalle in Künzelsau, doch dieses hatte bereits geschlossen. Also googelten sie, wo noch eine Teststelle in der Nähe mit freien Terminen ist, die noch offen hat. In Bad Mergentheim in der Innenstadt hatten sie Glück. Und konnten am Tag darauf doch in den Urlaub fahren.

Privater Betreiber bedauert den Lieferengpass

Der Betreiber der Testzentren, die H.i. Competence Group, hat auf GSCHWÄTZ-Nachfrage sehr schnell reagiert und alle offenen Fragen ausführlich beantwortet. Volker Pulskamp vom Pressebüro in Gelsenkirchen meinte hierzu: „Wir können bestätigen, dass es an dem betreffenden Tag in unserem Schnelltestzentrum in Künzelsau am Baumarkt Globus zu vereinzelten, vorübergehenden Engpässen bei der Verfügbarkeit von Testkits gekommen ist. […] Jedoch konnte es gerade zu Beginn der Sommerferien aufgrund der sehr hohen Nachfrage an einzelnen wenigen Standorten zu kurzfristigen Nachfragespitzen mit vorübergehenden Engpässen kommen, diese wurden aber umgehend behoben. Ebenso kam es auf Lieferantenseite in wenigen Einzelfällen auf Grund der überdurchschnittlich hohen Nachfrage vereinzelt zu verzögerten Lieferungen, die sich leider nicht immer kurzfristig kompensieren lassen. Bei dem betreffenden Engpass im Schnelltestzentrum in Künzelsau handelt es ich daher um einen sehr bedauerlichen Einzelfall.“ Zu der Kritik des Apothekers meint Pulskamp: „Wir selbst haben die höchsten Ansprüche an Service und Qualität und geben dies stets auch an alle Mitarbeiter:innen an allen Standorten sowie zentral als Bedingung und als höchsten Standard mit. Die korrekte Durchführung von Tests sowie die Einhaltung aller Sicherheits- und Hygieneanforderungen hat bei uns stets höchste Priorität.“

Sehr hohe Nachfrage am Anfang der Sommerferien

Anbei veröffentlichen wir die vollständige Presseanfrage an die H.i. Competence Group:

GSCHWÄTZ: Ist es korrekt, dass es an diesem Tag Lieferschwierigkeiten gab? Wenn ja, woran lagen diese begründet und kam so etwas bereits häufiger vor?

Pulskamp: Wir können bestätigen, dass es an dem betreffenden Tag in unserem Schnelltestzentrum in Künzelsau am Baumarkt Globus zu vereinzelten, vorübergehenden Engpässen bei der Verfügbarkeit von Testkits gekommen ist. Diese konnten jedoch sehr schnell vor Ort behoben werden. Als einer der bundesweit führenden Betreiber von Testzentren hat die H.i. Competence Group ein qualitativ hochwertiges Logistikkonzept, das sich Tag für Tag in der Alltagspraxis in den letzten Monaten bewährt hat. Jedoch konnte es gerade zu Beginn der Sommerferien aufgrund der sehr hohen Nachfrage an einzelnen wenigen Standorten zu kurzfristigen Nachfragespitzen mit vorübergehenden Engpässen kommen, diese wurden aber umgehend behoben. Ebenso kam es auf Lieferantenseite in wenigen Einzelfällen auf Grund der überdurchschnittlich hohen Nachfrage vereinzelt zu verzögerten Lieferungen, die sich leider nicht immer kurzfristig kompensieren lassen. Bei dem betreffenden Engpass im Schnelltestzentrum in Künzelsau handelt es ich daher um einen sehr bedauerlichen Einzelfall, den wir selbstverständlich sehr ernst nehmen und dem wir direkt nachgegangen sind, da auch wir den Bürgerinnen und Bürgern als zuverlässiger und vertrauensvoller Partner bekannt sind und dies auch zukünftig weiter sein werden.“

„Die korrekte Durchführung der Tests hat bei uns höchste Priorität“

GSCHWÄTZ: Warum wurden den betroffenen Personen, die vorab online die Termine gebucht haben, nicht Bescheid gegeben, damit sie woanders einen Termin buchen hätten können (im Hohenlohekreis gibt es ja nur sehr wenige Testmöglichkeiten, insbesondere an einem Samstagabend)?

Pulskamp: Hierzu möchten wir gerne feststellen, dass die Terminvergabe für unsere Testzentren über eine bundesweit, zentral geführte Online-Plattform erfolgt, welche fortlaufend an die aktuelle Verfügbarkeit unserer Testzentren angepasst wird. Bei der Vielzahl von Standorten, die wir aktuell bundesweit betreuen, kann es hier jedoch systemseitig bis zu 24 Stunden dauern, bis die vorübergehende Nicht-Verfügbarkeit eines einzelnen Standorts im System vollständig berücksichtigt werden kann. Sollte daher an dem betreffenden Tag keine rechtzeitige Information an die betroffenen Personen erfolgt sein, so bedauern wir dies auf jeden Fall sehr und werden alles daransetzen, dass sich dies möglichst nicht mehr wiederholen kann. Entsprechende Gespräche mit den IT-Verantwortlichen zur Optimierung laufen diesbezüglich bereits.

GSCHWÄTZ: Ein Apotheker aus Künzelsau erklärte den betroffenen Personen, dass sie „selbst Schuld“ seien, wenn man solche Tests bei einem privaten Betreiber buche, da das Personal diese Tests nicht korrekt durchführen würden. Möchten Sie sich dazu äussern?

Pulskamp: Die H.i. Competence Group ist als professioneller, privater Betreiber von Testzentren bundesweit für ihre Seriosität, Zuverlässigkeit und die strenge Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften bekannt und im Markt etabliert. Wir selbst haben die höchsten Ansprüche an Service und Qualität und geben dies stets auch an alle Mitarbeiter:innen an allen Standorten sowie zentral als Bedingung und als höchsten Standard mit. Die korrekte Durchführung von Tests sowie die Einhaltung aller Sicherheits- und Hygieneanforderungen hat bei uns stets höchste Priorität. Alle Mitarbeiter:innen der Testzentren werden dazu intensiv vorab geschult und zur Einhaltung aller Vorgaben verpflichtet. Jegliche Zuwiderhandlung wird von uns intern streng verfolgt und würde entsprechend umgehend geahndet.Es ist unser eigener Anspruch, unser Angebot permanent weiter zu verbessern. Wir haben dazu ein umfassendes Qualitätsmanagement etabliert, das rund um die Uhr im Einsatz ist, damit potenzielle Verbesserungen schnell und transparent adressiert und vor Ort umsetzt werden.  Zudem haben wir eine Service-Hotline eingerichtet, über die sich die Bürgerinnen und Bürger bei allen Fragen und Anliegen zu unseren Corona-Teststationen an uns wenden können. Sie erreichen unsere Service-Hotline Mo-Fr 8-22 Uhr | Sa 10-18 Uhr | So 10-17 Uhr unter 0209/51307848. Von daher können wir die von Ihnen zitierte Aussage in keiner Weise nachvollziehen.“

Text: Dr. Sandra Hartmann

 

*Name von der Redaktion geändert. Der richtige Name ist der Redaktion bekannt




Corona-Schnellteststation am Alten Rathaus in Künzelsau schließt

Die Inzidenz liegt seit Tagen stabil unter der Marke von 35 und in vielen Bereichen sind darum keine Schnelltests mehr erforderlich. Das macht sich auch in den kommunalen Testzentren und -stationen bemerkbar. Dort ist die Nachfrage nach Tests massiv gesunken. Deswegen passt die Stadtverwaltung Künzelsau das Testangebot und die Öffnungszeiten der Testzentren an. Das geht aus einer Meldung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Nur mit Terminvereinbarung

Ab Freitag 25. Juni 2021 ist die Schnellteststation in der Innenstadt beim Alten Rathaus geschlossen. Das Corona-Schnelltestzentrum bleibt weiterhin in Betrieb. Es können Termine für kostenlose Schnelltests zu folgenden Zeiten vereinbart werden: Montag bis Sonntag 9 bis 11 Uhr; Montag, Mittwoch und Freitag 18 bis 20 Uhr. Eine Anmeldung ist online möglich über folgendes Termin-Buchungsportal: www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau .

Wer sich testen lassen möchte, muss eine FFP2-Maske tragen, symptomfrei sein und einen Ausweis dabeihaben. Es wird darum gebeten, die Anmeldebestätigung ausgedruckt zum Termin mitzubringen. Anmeldungen von Personen ohne Internetzugang werden bei der Stadtverwaltung Künzelsau entgegengenommen: Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr, Telefon 07940 129-0.

 

 




Corona-Schnelltests in vielen Gemeinden möglich

Wo kann sich mittels eines Schnelltestestes auf Corona testen lassen? Das ist inzwischen nicht mehr nur in den Schnelltestzentren in Künzelsau und Öhringen möglich, in vielen Gemeinden gibt es Möglichkeiten, sich vor Ort testen zu lassen.

Eine Übersicht der Schnellteststellen für den Hohenlohekreis und den Landkreis Schwäbisch-Hall:

Hohenlohekreis

Bretzfeld

  • Dres. Dönmez/Buteanu, Humboldtstraße 2. Ohne Anmeldung von Mo, Di, Do, Fr 14-15 Uhr
  • Schnelltestzentrum Brettachtal (Kooperation „Little Pinguin“ aus Ellhofen und Gemeinde Bretzfeld), Humboldtstraße 3 (Brettachtalhalle), Anmeldung unter www.sz-br.de

Dörzbach

  • Marien-Apotheke Dörzbach,  Marktplatz 2 (Sitzungssaal Rathaus),  Di 14-16 Uhr, Do 14-17 Uhr, nach Anmeldung unter 07937/91190

Forchtenberg

  • MVZ Hohenlohe Forchtenberg, Am Bahnhof 1, Mo-Fr 12-13.30 Uhr, Sa 9-11 Uhr. Nach Anmeldung unter 07947/91900
    oder info@mvzhohenlohe.de.

Ingelfingen

  • Testzentrum Ingelfingen (Kooperation Stadt Ingelfingen, Seniorenstift Ingelfingen und DRK), Schlossstraße 8 (Schwarzer Hof). Di, Do 18.30-20.30 Uhr, Sa 9-11 Uhr. Nach Anmeldung www.apo-schnelltest.de/testcenter-ingelfingen oder unter 07940/130924 während der Öffnungszeiten des Rathauses

Künzelsau

  • Testzentrum Künzelsau (KooperationMediKÜN-Apotheke, Hohenlohe-Apotheke, DRK und Stadt Künzelsau), Schulstraße 9 (Stadthalle). Mo, Mi, Fr 18-21 Uhr und Di, Do, Sa 9-12 Uhr. Nach Anmeldung unter www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau
    oder 07940/129-0 (nur für Personen ohne Internet)

Kupferzell

  • Schnelltestzentrum Kupferzell (Kooperation „Little Pinguin“ aus Ellhofen und Gemeinde Kupferzell), Jahnweg 2 (Carl-Julius-Weber-Halle). Anmeldung und Information unter www.sz-ku.de.

Krautheim

  • Stadt-Apotheke Krautheim, Götzstraße 17 Mo-Fr 17-19 Uhr. Nach Anmeldung unter 06294/42-100
  • Katholische Sozialstation Krautheim, Schulstraße 11 (im TSC Tennisheim), Mo-Fr 11-14 Uhr Nach Anmeldung unter 06294/98-0

Neuenstein

  • Schnelltestzentrum Neuenstein (Kooperation „Little Pinguin“ aus Ellhofen und Stadt Neuenstein), Öhringer Straße 28 (Alte Turnhalle), Info unter www.sz-neu.de.

Niedernhall

  • Kommunales Testzentrum (Kooperation Stadt Niedernhall mit TSV Niedernhall), Brückenwiesenweg 2 (Stadthalle), Mo-Fr 18-19 Uhr, derzeit noch ohne Terminvereinbarung
  • Praxis Dr. med. Jens Ehrmann/Dr. med. Elke Renner, Bachwiesenstraße 1, Mo u. Fr 13.30-14.30 Uhr, Di u. Do 12-13 Uhr, Mi 12.30-13.30 Uhr. Nach Anmeldung unter 07940/51050

Öhringen

  • AWO – Pflege & Betreuung gGmbH Rathausstraße 18. Mobiles Angebot für Arbeitgeber nach Anmeldung unter
    07941/9852-98
  • Bahnhof-Apotheke Öhringen, Bahnhofstraße 25. Nach Anmeldung unter 07941/8584
  • Corona-Teststation als „Drive-In“ (Kooperation Dayan Security & Services GmbH aus Bretzfeld und Dres. Dönmez/Buteanu), Steinsfeldle 13 (Parkplatz gegenüber Obi), http://www.schnelltesten-bw.de
  • dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Büttelbronner Straße 5. https://www.dm.de/services/services-im-markt/corona-schnelltest-zentren-613504#termin
  • Dres. Baier/Hiller/Zich, Schillerstraße 28, Mo, Di, Do 17-18 Uhr, Fr 15-16 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/989460
  • Dres. Baumann/Wagner/Hauser, Poststraße 8. Ohne Anmeldung von Mo-Fr 8-10 Uhr und 16-18 Uhr
  • Dres. Brändle/Füller Marktplatz 7, Mo-Fr 12-13 Uhr, Di 14-16 Uhr, Do 7.30-8.30 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/2263 oder
    www.terminland.eu/praxis-braendlefueller
  • Dres. Haupt/Schubert, Bahnhofstraße 28, Mo, Di, Do, Fr 14-16 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/91350
  • Dres. Sandig/Bublitz/Lupu, Haagweg 38, Mo, Di, Do, Fr 7-8 Uhr. Nach Anmeldung unter www.terminland.de/praxis-sandig-bublitz, Termine außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung unter praxis-sandig-bublitz@web.de
  • Dr. Schwengber, Herrenwiesenstraße 11, Mo-Fr 10-11 Uhr, Mo, Di, Do 15-16 Uhr
    nach Anmeldung unter 07941 /94970
  • Dr. Senghaas, Karlsvorstadt 8, Mo-Fr 11-12 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/2311
  • Dr. Zeqiraj, Nussbaumweg 1, Mo-Fr 10.30-12.00 Uhr. Nach Anmeldung unter 07941/9630186
  • Die Hirsch-Apotheke, Marktplatz 3, Termine kurzfristig nach Verfügbarkeit und mobiles Team für Firmen, Tel. 07941/2404 oder corona@diehirschapotheke.de
  • Die Hirsch-Apotheke / Testzentrum an der Kultura, Herrenwiesenstraße Parkplatz Nord (an der Kultura), Mo-Fr 13-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr. Nach Anmeldung unter www.schnelltest-hohenlohe.de, Tel. 0152-23203948
  • Hof-Apotheke Öhringen, Marktplatz 9,  Anmeldung: www.apo-schnelltest.de/hof-apotheke
  • Schiller-Apotheke Öhringen, Schillerstraße 64. Nach Anmeldung unter 07941/39404
  • Corona Schnellteststation am Toom Baumarkt, Austraße 10 (Toom-Parkplatz), Mo-Sa 10-18 Uhr, Registrierung unter www.schnelltest.hn oder vor Ort. Keine Terminvereinbarung notwendig.

Pfedelbach

Schöntal

Landkreis Schwäbisch Hall

Testzentrum Crailsheim

  • Kistenwiesenhalle, In den Kistenwiesen 7, Crailsheim (Sa. 9 bis 16 Uhr, Mi. 13 bis 18 Uhr), keine Anmeldung notwendig

Testzentrum Gaildorf

Teststelle Michelfeld

  • Rathaus Michelfeld, Untergeschoss, Haller Straße 35, Michelfeld (Di. 17 bis 19 Uhr, Fr. 16 bis 18 Uhr), www.michelfeld.de

Kommunales Testzentrum Schwäbisch Hall

  • Schulzentrum West, Berliner Straße 16, Schwäbisch Hall (Mo. bis Fr. 7:30 bis 18 Uhr, Sa. und So. 9 bis 15 Uhr), keine Anmeldung notwendig

Kommunale Teststelle Vellberg

  • Stadthalle, Schönblickstraße 4, Vellberg (Di. 7 bis 10 Uhr und 17 bis 20 Uhr), Do. 7 bis 10 Uhr und 17 bis 20 Uhr, Sa. 8 bis 13 Uhr, keine Terminvereinbarung nötig

Weitere teilnehmende Apotheken in Baden-Württemberg sind auf der Internetseite der Landesapothekerkammer unter https://www.lak-bw.de/service/patient/antigen-schnelltests.html zu finden (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). In den einzelnen Städten und Gemeinden gibt es außerdem weitere dezentrale Schnelltestmöglichkeiten.

 




Nun auch vormittags kostenfrei schnelltesten

Vor dem Friseur oder dem Besuch bei Angehörigen schnell zum Test? Das geht mit den erweiterten Öffnungszeiten des Corona-Schnelltestzentrums in der Stadthalle in Künzelsau jetzt noch besser. Ab Montag, den 03. Mai 2021 sind die kostenfreien Tests buchbar von Montag bis Samstag, jeden Vormittag von 9 bis 12 Uhr, sowie Montag, Mittwoch und Freitag weiterhin von 18 bis 21 Uhr. Die Tests werden von den Teams der Hohenlohe-Apotheke, der Apotheke MediKÜN in Kooperation mit den Ortsvereinen Künzelsau und Kupferzell des Deutschen Roten Kreuz abgenommen. Die Parkplätze bei der Stadthalle stehen Testzentrum-Besuchern kostenfrei zur Verfügung. Es muss kein Parkticket gelöst werden.

Anmeldungen zum kostenfreien Corona-Schnelltest sind online möglich über das Buchungsportal: http://www.apo-schnelltest.de/testcenter-kuenzelsau . Wer keinen Internetzugang hat, kann sich bei der Stadtverwaltung Künzelsau telefonisch anmelden: Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr, Telefon 07940 129-0.

 




Nach der Ostereiersuche geht es zurück ins homeschooling

Lange wurde in den vergangenen Tagen und Wochen über die Einführung kostenloser Schnelltests an den Schulen in Baden-Württemberg diskutiert. Nach den Osterferien sollten diese flächendeckend ermöglicht werden.

Verpflichtende Schnelltests

Am Donnerstag, den 01. April 2021 nun, am Anfang der Osterferien, verschickte das Kultusministerium ein Schreiben an alle Schulen im Ländle, dass es nach den Osterferien erst einmal für die große Mehrheit der Schüler zurück ins homeschooling geht. Als Grund werden die hohen Inzidenzzahlen und der Verweis auf die Mutationen genannt, die sich anscheinend besonders unter Schüler:innen verbreitet. Ab 19. April sollen die Schulen dann wieder mit Wechselunterricht starten, in Kombination mit einer verpflichtenden Schnelltestung an den Schulen. Ob diese verpflichtenden Schnelltests zu einer Aufhebung der Maskenpflicht führen könnten, ist noch nicht bekannt.

Anbei veröffentlichen das ganze Schreiben:




Freiwillige kostenlose Schnelltests für alle Sitzungsteilnehmer und Besucher

Die Kreisverwaltung bietet vor der kommenden Sitzung des besonderen beschließenden Ausschusses zur Vorbereitung der Wahl des Landrats/der Landrätin am Montag, den 29. März 2021, Corona-Schnelltests an. Die Nutzung des Testangebotes ist freiwillig und kostenlos und richtet sich an alle teilnehmenden Gremiumsmitglieder, Verwaltungsmitarbeiter und Besucher. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor.

„Wir appellieren an alle Teilnehmenden, das Testangebot zu nutzen,“ so der erste Landesbeamte Gotthard Wirth. „Durch die Corona-Schnelltests möchten wir die Sicherheit bei Gremiensitzungen noch weiter erhöhen, um frühzeitig mögliche Corona-Infektionen von teilnehmenden Personen festzustellen und unser Umfeld noch mehr zu schützen.“ Das bestehende Hygienekonzept wird dadurch nicht ersetzt.

Bis Freitag anmelden

Eine Anmeldung zum Schnelltest ist erforderlich und nur bis Freitag, 26. März 2021, 9 Uhr, unter kreistag@hohenlohekreis.de möglich. Es ist dazu die Nennung des Vor- und Nachnamens der Person, die an der Sitzung teilnimmt und bei der ein Schnelltest durchgeführt werden soll, zwingend notwendig.

Nach erfolgter Anmeldung werden die angemeldeten Personen eine Terminbestätigung mit der Nennung des Termins und näheren Details zum Ablauf der Schnelltestung erhalten. Der Schnelltest wird voraussichtlich im Zeitfenster von 13.00 bis 13.30 Uhr in der Arztpraxis von Dr. med. Jens Ehrmann (Bachwiesenstraße 1, 74676 Niedernhall) durchgeführt.

Vom Sitzungsort (Stadthalle Niedernhall) liegt die Praxis zira fünf Gehminuten entfernt. Bei einem positiven Testergebnis muss sich die betroffene Person umgehend in Isolation begeben, ein anschließender PCR-Test wird zur Bestätigung des Schnelltest-Ergebnisses dringend empfohlen. Bei Personen mit Symptomen, die auf eine Corona-Infektion hinweisen könnten (Atemwegserkrankung, Fieber etc.), ist die Teilnahme an der Sitzung sowie die Wahrnehmung des Testangebots untersagt. In diesen Fällen wird eine PCR-Testung beim Hausarzt oder bei einer Abstrichstelle empfohlen.




Hohenlohekreis über 200 Inzidenz

Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat am Dienstag, den 23. März 2021, insgesamt 40 neue Corona-Infektionsfälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 213,9 pro 100.000 Einwohner. Betroffen sind unter anderem drei Kinderbetreuungseinrichtungen im Großraum Öhringen, weshalb für mehr als 70 Kontaktpersonen eine Quarantäne angeordnet wurde. Zudem gab es weitere Fälle in bereits betroffenen Unternehmen.

Kreisverwaltungsmitarbeiter können sich kostenlos testen lassen

„Schnelltests stellen einen wichtigen Baustein zur Bekämpfung der Corona-Pandemie dar, weil so symptomfreie aber dennoch infizierte Personen ausfindig gemacht werden können“, betont Landrat Dr. Matthias Neth. „Deshalb möchte ich ausdrücklich alle Bürger:innen dazu ermutigen, die kostenlosen Testmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.“ Seit dieser Woche besteht auch für Mitarbeiter:innen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung ein freiwilliges betriebliches Testangebot. Zudem wird an den Schulen in der Trägerschaft des Hohenlohekreises allen Schüler:innen sowie dem Personal eine regelmäßige Testung ermöglicht. Hierzu besteht der Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten, welche oft auch in ihren Praxen Tests durchführen.

„Zeitnah flächendeckendes Angebot“

Alle Anbieter von Schnelltests sind aufgrund einer Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg dazu verpflichtet, ihr Angebot dem Gesundheitsamt unter gesuamt@hohenlohekreis.de und der jeweils zuständigen Ortspolizeibehörde mitzuteilen. Sofern der Leistungserbringer der Veröffentlichung zustimmt, werden diese Daten dann in der Liste auf der Homepage ergänzt. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises geht davon aus, dass zeitnah ein flächendeckendes Angebot zur Verfügung steht.

Jede/r Bürger:in Anspruch auf einen kostenlosen Test pro Woche

Durch die vom Bund finanzierten „Bürgertests“ hat jede asymptomatische Person auch ohne konkreten Anlass einen Anspruch auf mind. einen kostenfreien Test pro Woche. Bei Symptomen einer Corona-Infektion soll Kontakt mit dem Hausarzt aufgenommen werden.

Bei einem positiven Schnelltest-Ergebnis muss sich die betroffene Person umgehend in häusliche Absonderung begeben. Da Schnelltests gegenüber PCR-Tests eine höhere Fehlerrate aufweisen, wird ein PCR-Test zur Bestätigung empfohlen. Zudem ist die Teststelle zu einer namentlichen Meldung an das Gesundheitsamt verpflichtet.

Generell gilt, betont das Landratsamt: !Da die Schnelltests keine absolute Sicherheit bieten, sind die Hygiene- und Abstandsregeln auch nach einem negativen Testergebnis zu beachten und einzuhalten.“

Die vorhandenen Schnelltestangebote können in Form einer Liste oder, wie hier, in Form einer Karte abgerufen werden.

Schnelltestangebote im Hohenlohekreis. Grafik: Landratsamt des Hohenlohekreises. Stand: 24. März 2021

 




„Wir haben mit dem Einsatz dieser Schnelltests in den vergangenen acht Wochen sehr gute Erfahrungen gesammelt“

Seit der Urlaubssaison steigen die Corona-Fallzahlen auch in Deutschland wieder an. Um zu verhindern, dass diese im Winterhalbjahr förmlich explodieren, passen Bund und Länder die Verhaltensvorgaben für die Bürger immer wieder an. Doch wie sieht das in den Firmen aus, wo die Menschen oft auf engstem Raum zusammenarbeiten? Geben die Unternehmen vor, auf was ihre Mitarbeiter achten sollen und wie sie sich zu verhalten haben? Wir haben uns in Hohenlohe umgehört.

„Alle Symptome müssen akut auftreten“

„In diesen Tagen erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Künzelsau über einen internen Newsletter und über Aushänge konkrete Angaben zum Vorgehen beim Auftreten von Krankheits- und Erkältungssymptomen“, schreibt Elke Sturm von der Pressestelle der Stadt Künzelsau in ihrer Antwort-Mail. Dabei handele es sich um die allgemein angewandten Kriterien. So dürften die städtischen Beschäftigten nicht an ihren Arbeitsplatz kommen, wenn sie unter folgenden Symptomen leiden: Fieber ab 38 Grad Celsius, trockener Husten – also ohne Schleim und nicht durch chronische Erkrankungen wie Asthma verursacht – wenn der Geschmacks- oder Geruchssinn gestört sind. „Alle Symptome müssen akut auftreten“, so Elke Sturm. „Symptome einer bekannt chronischen Erkrankung sind nicht relevant.“ Im optimalen Fall würden die Beschäftigten weitere Schritte mit ihren direkten Vorgesetzten telefonisch abstimmen.

Bisher rund 200 Schnelltests vorsorglich durchgeführt

„Bei ebm-papst haben wir Covid-19 bereits mit dem Ausbruch in China im Januar 2020 sehr ernst genommen und umgehend eine Reihe von Maßnahmen, wie beispielsweise das Tragen von Mundschutz oder die Sensibilisierung auf erhöhte Körpertemperatur, umgesetzt“, schreibt Pressesprecher Hauke Hannig. „Auch bieten wir unseren Mitarbeitern bereits seit vielen Monaten zusätzlich Sicherheit, in dem wir über unsere Betriebsärzte bei Verdachtsfällen PCR-Testungen (Mund-Nase-Abstriche) durchführen.“ Die nun beginnende Erkältungszeit werde bei ebm-papst mit Schnelltests begleitet: „Wir haben mit dem Einsatz dieser Schnelltests in den vergangenen acht Wochen sehr gute Erfahrungen gesammelt und können damit unseren Mitarbeitern einen weiteren Schutz bieten und damit eine höhere Sicherheit im Unternehmen ermöglichen“. Bisher wurden laut Hannig vorsorglich rund 200 Schnelltests in Mulfingen durchgeführt. Der Vorteil sei, „dass wir umgehend ein Ergebnis erhalten“. Ein Schnelltest schlage an, wenn eine Virenlast vorliege. Ist dies der Fall, werde über den PCR-Test (Mund-Nase-Abstrich) und eine Laboranalyse überprüft, ob eine Covid-19-Infektion vorliegt.

„Wir thematisieren Covid-19 sowie die Hygieneregeln wieder verstärkt“

„Wäre dies der Fall, gelten die Regeln des Infektionsschutzgesetzes. Der Schnelltest zeigt überdies auch an, ob eine Infektion vorlag und Antikörper gebildet wurden“, schreibt Hannig weiter. Bei einer erhöhten Körpertemperatur – mehr als 38 Grad Celsius – oder bei Erkältungssymptomen – beispielsweise Halsschmerzen – sollen die ebm-papst-Mitarbeiter umgehend ihren Hausarzt konsultieren und nicht in die Firma kommen. Zur Kommunikation werden bei dem Unternehmen vielseitige Kanäle genutzt: angefangen von Intranet über mündliche Kurzinfos bei Schichtübergaben bis hin zu Aushängen und Newslettern. „Wichtiger Kanal ist zudem unsere Corona-Hotline, deren Mitarbeiter für alle Fragen zur Verfügung stehen und Koordinationsaufgaben, beispielsweise in Bezug auf unsere Testungen, übernehmen“, so der Pressesprecher. „Aufgrund der Zunahme von Infektionen, insbesondere in Deutschland, und der anstehenden Erkältungszeit thematisieren wir Covid-19 sowie die Hygieneregeln wieder verstärkt, setzen wieder stärker auf mobiles Arbeiten in A- und B-Teams und Videokonferenzmöglichkeiten.“

Regelmäßige Informationen zum aktuellen Stand

Sascha Sprenger von der Pressestelle des Landratsamtes Hohenlohe schreibt auf die GSCHWÄTZ-Anfrage: „Schon immer gilt, dass Mitarbeitende – genau wie Besucher – mit eindeutiger COVID-19-Symptomatik das Landratsamt nicht betreten dürfen“. Allerdings würden die Mitarbeiter regelmäßig zum aktuellen Sachstand im Umgang mit COVID-19 sowie einhergehenden Änderungen informiert.

Mitarbeiter sind in selbst verantwortlich

„Unsere Mitarbeitenden sind grundsätzlich dazu aufgefordert, bei einer Erkrankung nicht zur Arbeit zu kommen“, schreibt Rainer Grill, Pressesprecher von Ziehl-Abegg. „Einmal dient dies der verbesserten eigenen Genesung, zum anderen einer Vermeidung von Ansteckungen anderer Mitarbeitenden.“ Dies geschehe aber unabhängig von Covid-19. Aber es gelte auch: „Als Unternehmen können wir nicht per Aushang definieren, ab wann jemand gesund oder krank ist: Das muss der- oder diejenige im ersten Schritt für sich selbst entscheiden und dann gegebenenfalls einen Arzt zurate ziehen. Grill nennt ein Beispiel: „Würden wir etwa eine „laufende Nase“ als Kriterium festlegen, dann müssten Mitarbeiter mit leichtem Heuschnupfen grundsätzlich zu Hause bleiben“. Daher müsse jeder für sich selbst entscheiden, ob er krank ist und nötigenfalls ärztlichen Rat einholen.

Text: Sonja Bossert