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„Dobro došli“ heißt „Herzlich willkommen“ auf Serbisch

1.200 Kilometer trennen die Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule (RWS) und die zwölf Landwirtschaftlichen Schulen der Autonomen Provinz Vojvodina, die zu Serbien gehört. Doch viel größer als diese Distanz sind die vielen Gemeinsamkeiten, welche die beiden Regionen und speziell die jeweiligen landwirtschaftlichen Ausbildungsgänge miteinander verbinden. So konnte an Vieles angeknüpft werden, als Uwe Stiefel, Leiter der Richard-von-Weizsäcker-Schule, gemeinsam mit seinem Kollegen Marco Blachut und Referatsleiter Christian Bühler vom Regierungspräsidium Stuttgart am 26. September 2022 die Delegation aus der Vojvodina im Öhringer Schulhaus Am Maßholderbach empfing. 22 Schülerinnen und Schüler aus den zwölf verschiedenen landwirtschaftlichen Schulen sowie drei Regierungsvertreter der Autonomen Provinz Vojvodina unter Leitung von Mladen Petres hatten sich auf den Weg gemacht, um an die Begegnung von 2019 anzuknüpfen, die seither wegen der Corona-Pandemie nicht intensiviert werden konnte.

„Der fachliche Austausch steht und fällt mit dem kulturellen Austausch“

Austausch, Vernetzung und Kennenlernen standen im Fokus des Besuchs der Vertreterinnen und Vertreter aus der Autonomen Provinz Vojvodina an der Öhringer Richard-von- Foto: Richard-von-Weizsäcker-Schule Öhringen.

Uwe Stiefel und Marco Blachut zeigten den interessierten Gästen die Werkstatt und die Ausstattung der Öhringer Landwirtschaftsschule und gaben Einblicke in das Duale Ausbildungssystem in Deutschland. „Der fachliche Austausch steht und fällt mit dem kulturellen Austausch“, betonte Uwe Stiefel und unterstrich, wie wichtig die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis für eine qualifizierte landwirtschaftliche Ausbildung sei. „Aber genauso wichtig ist die Verzahnung zwischen unseren beiden Regionen, damit wir voneinander lernen können“, sagte der Schulleiter an die Adresse seiner Gäste. Auch Christian Bühler betonte den hohen Wert des interkulturellen Austauschs und überbrachte Grüße von Dr. Kurt Metzger aus dem Stuttgarter Regierungspräsidium. Dieser hatte die Partnerschaft zwischen der Autonomen Provinz Vojvodina und dem Regierungsbezirk Stuttgart ins Leben gerufen.

Breit aufgestellte landwirtschaftliche Ausbildung in Öhringen

Im Anschluss an die Begrüßung wandten sich die Gäste mit großem Interesse den Landmaschinen und dem Versuchsacker direkt an der Richard-von-Weizsäcker-Schule zu, den sie sich von den Öhringer Schülerinnen und Schülern des ersten Ausbildungsjahrgangs erläutern ließen. Die serbischen Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt von der modern ausgestatteten Richard-von-Weizsäcker-Schule und waren überrascht, wie breit die landwirtschaftliche Ausbildung in Öhringen aufgestellt ist. Auch das Agrarwissenschaftliche Gymnasium an der RWS gehört dazu. Die Kommunikation zwischen den Deutschen und ihren Gästen aus der Vojvodina klappte bestens, und da, wo es hakte, übernahm Stana Tokovic, Deutschlehrerin an der RWS, die Rolle der Dolmetscherin.

Besuch des Landwirtschaftlichen Hauptfests in Bad Cannstatt

Zum weiteren Besuchsprogramm der Gäste aus der Vojvodina gehören zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe der Region, der Stuttgarter Landtag und schließlich das Landwirtschaftliche Hauptfest in Bad Cannstatt. Der Öhringer Auftakt dieser Deutschlandreise war offenkundig für alle eine große Freude – nicht zuletzt wegen des Herzlichen Willkommens an der RWS. Die Öhringer freuen sich darauf, mit einem ebenso warmherzigen „Dobro došli“ beim hoffentlich bald anstehenden Gegenbesuch in der Vojvodina begrüßt zu werden.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Träume, die auf Reisen gehen

Unter dem Motto „Träume, die auf Reisen gehen“ gestalteten 78  Schüler der Musik-, Kunst- und Theaterkurse sowie ihre Lehrerinnen und viele Helfer am Donnerstag, den 14. Februar 2019, einen festlichen Abend an der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen. Die Soirée zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen an der Schule und wurde vor 20 Jahren von Musikpädagogin Dorothee Maier-Flaig ins Leben gerufen: „Das Geheimnis der Soiree liegt in der inspirierenden und bereichernden Zusammenarbeit von Musik, Theater und Kunst.“ Sie war sehr zufrieden mit der Leistung der singenden und musizierenden Schüler, die das Publikum mit einer großen Bandbreite an Beiträgen von Chormusik aus dem 16. Jahrhundert bis hin aktuellen Stücken, wie dem träumerischen „A Million Dreams“ von P!nk, begeisterten. Auch die Schüler von Kunstlehrerin Jana Kühner bewiesen viel Kreativität in Form von aufwendig gestalteten Bühnenbildern unter Einsatz von Schwarzlicht und Schattenspiel, passend zu Gedichten von Christian Morgenstern („Auf dem Strome“) und Joseph von Eichendorff („Mondnacht“), welche von den Schülerinnen des Literatur- und Theaterkurses rezitiert wurden.

„Vielen Dank, dass Sie uns ermutigt und unterstützt haben, unsere Ideen auf die Bühne zu bringen“, bedankte sich Schülerin Burcu Cayirogu, stellvertretend für alle Beteiligten bei ihren Lehrerinnen. Über Monate hinweg hatten die Schüler von Martina Hövekamp an ihren selbst geschriebenen Mini-Dramen gefeilt. Und die Mühe hat sich gelohnt: Das Publikum war begeistert.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises