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A6 bei Öhringen: Mann bei Unfall schwerstverletzt

Der 28-jährige Fahrer eines VW Caddys wurde am Dienstagmittag, 1. März 2022, bei einem Verkehrsunfall auf der A6 bei Öhringen verletzt und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Vermutlich sah der Caddy-Fahrer das Stauende zwischen den Anschlussstellen Öhringen und Bretzfeld zu spät und fuhr unter den Sattelauflieger eines langsam vor ihm fahrenden Lkw. Hierbei wurde der Mann schwerstverletzt und es entstand ein Sachschaden von rund 13.000 Euro. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Ein Teil der Fahrbahn in Richtung Mannheim musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

Schlechte Disziplin beim Bilden der Rettungsgasse

Laut Information der Rettungskräfte wurde die Anfahrt zum Unfallort durch Autofahrer behindert, die keine Rettungsgasse bildeten – ein Phänomen, das immer wieder von den Rettungskräften bemängelt wird.

Verwarnung wegen Nutzung der Rettungsgasse

Wie die Polizei mitteilt, wurde allerdings gegen einen Autofahrer, der später die Rettungsgasse zum schnelleren Fortkommen nutzen wollte, eine Verwarnung ausgesprochen. Bei Rechtskraft warten auf ihn nun eine Geldstrafe von 240 Euro, 2 Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Text: Matthias Lauterer
Pressemitteilung der Polizei Heilbronn

 




Unfall mit 3 Lkws auf der A6 – Autofahrer bildeten teils keine Rettungsgasse

Zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkws kam es am Dienstag, 13. März 2019, um zirca 9.30 Uhr auf der A6 in Fahrtrichtung Mannheim kurz vor der Anschlussstelle Neuenstein. Aufgrund von stockendem Verkehr kam es auf dieser Strecke zu einem Stau. Der  27-jährige Fahrer einer Sattelzugmaschine übersah vermutlich das Stauende und fuhr auf der rechten Spur ungebremst auf den vor ihm stehenden Sattelzug eines 52-Jährigen auf. Durch umherfliegende Fahrzeugteile wurde ein dritter Lkw beschädigt, welcher zu dieser Zeit den mittleren Fahrstreifen befuhr. Der 27-Jährige wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden in Höhe von circa 70.000 Euro. Während der Unfallaufnahme waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen gesperrt. Die Einsatzkräfte hatten Schwierigkeiten zeitnah an die Unfallstelle zu gelangen, da Verkehrsteilnehmer teilweise keine Rettungsgasse bildeten. Durch die Polizei wurden insgesamt 16 Verstöße geahndet. Zudem überholten 37 Verkehrsteilnehmer trotz Überholverbot. Die Betroffenen müssen mit Bußgeldern rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv