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„Es besteht im Hohenlohekreis eine erhebliche Gefährdung der wirksamen Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus“

Das Landratsamt des Hohenlohekreises erlässt wegen anhaltend hoher Inzidenzwerte nun eine Ausgangsbeschränkung, die ab Mittwoch, den 31. März 2021, 21 Uhr, gilt.

„Bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Maßnahmen besteht im Hohenlohekreis eine erhebliche Gefährdung der wirksamen Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus“, begründet das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises den Erlass.

Wenn die Inzidenz wieder sinkt, soll der Erlass aufgehoben werden

Sollte im Rahmen einer regelmäßigen Prüfung durch das Gesundheitsamt festgestellt werden, dass an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tages-Inzidenz auf  weniger als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner abgesunken ist, gelten die Rechtswirkungen des § 20 Abs. 6 S. 1 der CoronaVO am Tag nach der ortsüblichen Bekanntmachung nicht mehr. Dies gelte auch für den Fall, dass das Gesundheitsamt feststellt, dass bei Berücksichtigung aller bisher getroffenen anderen Schutzmaßnahmen eine erhebliche Gefährdung der wirksamen Eindämmung
der Verbreitung des Coronavirus nicht mehr besteht.

Neuinfektionen fast ausschließlich um die besonders ansteckende und gefährliche so genannte britische Variante

Im Hohenlohekreis steigt die Sieben-Tages-Inzidenz an Neuinfektionen mit dem Coronavirus  auf 100.000 Einwohner seit einiger Zeit kontinuierlich an. Am 14. März 2021 hat das Gesundheitsamt die Feststellung getroffen, dass die Sieben-Tages-Inzidenz im Hohenlohekreis in den vergangenen drei Tagen in Folge mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner betrug.

Am 15. März 2021 lag die Inzidenz bei 106,5, eine Woche später am 22. März 2021 bei 194,4, aktuell (Stand: 28.03.2021) liegt die Inzidenz bei 268,1.
Bei den Neuinfektionen handelt es sich laut dem Landratsamt fast ausschließlich um die besonders ansteckende und gefährliche so genannte britische Variante B.1.1.7 des SARS-CoV-2-Virus.

Trotz der Coronamaßnahmen sei nicht absehbar, dass die Infektionszahlen im Landkreis zurückgehen. Zudem entwickele sich das Infektionsgeschehen zunehmend diffus.