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Kampf gegen den Blutkrebs: Typisierungstag der DKMS an der Hochschule in Künzelsau

DKMS organisiert einen Typisierungstag an der Hochschule in Künzelsau!
Am 21.06.2022, zwischen 14 und 17 Uhr stehen die Türen für jeden potenziellen Spender, im Alter von 17 bis 55 Jahren, offen.

Die Aktion findet im Gebäude G, Raum G005, Daimlerstraße 22, 74653 Künzelsau statt.


Student: innen der Hochschule Heilbronn möchten der an akuter Leukämie erkrankten Nhomsai Hagen aus Ingelfingen helfen einen passenden Spender zu finden und organisieren zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei einen Typisierungstag. Jeder, der Nhomsai und viele andere ebenfalls unterstützen möchte, kann unverbindlich und ohne
Anmeldung vorbeikommen.

Über DKMS:

Die DKMS hat sich als internationale gemeinnützige Organisation dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben. Sie wurde 1991 in Deutschland von Dr. Peter Harf gegründet und verfolgt seitdem mit heute über 1.000 Mitarbeiter:innen das Ziel, möglichst vielen Menschen eine zweite Lebenschance zu geben.
Dies ist uns bis heute mit mehr als 11 Millionen registrierten Lebensspendern durch die Vermittlung von Stammzellspenden bereits 100.000 Mal gelungen. Damit sind wir weltweit führend in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Stammzelltransplantaten.

www.dkms.de

Für die Durchführung ist lediglich ein Smartphone mit Internetzugang notwendig, alles andere wird von der Hochschule bereitgestellt. Die Registrierung ist für alle kostenlos, allerdings hat die DKMS für jede NeuRegistrierung einen Aufwand in Höhe von 35 Euro.

Bitte um Spende

Damit die DKMS noch weiter Leben retten kann, wird um eine Spende gebeten. Vor Ort befindet sich eine Spendenbox oder unter folgender IBAN könnt ihr die DKMS unterstützen: 
Kontoinhaberin: Marie Stübing
DE 86 6225 1550 1000 5872 47
Verwendungszweck: DKMS Typisierungstag am Campus Künzelsau

Save the Date, um gemeinsam Blutkrebs zu besiegen!
Die Student:innen und die DKMS freuen sich auf zahlreiches Erscheinen.

 

Pressemitteilung der Organisatoren




Mehr mit Pflanzen und Tieren machen

Im Rahmen des Studiengangs Betriebswirtschaft und Sozialmanagement der Reinhold-Würth-Hochschule, Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn, haben Studentinnen des vierten Semesters in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Künzelsau eine Befragung unter den pädagogischen Fachkräften aller 15 städtischen Kindertagesstätten durchgeführt.

Befragung für ein neues Naturkonzept der kommunalen Betreuungseinrichtungen

Damit macht sich die Stadtverwaltung auf den Weg zu einem Naturkonzept, das mehr Aktionen in der Natur in den Betreuungsalltag bringen wird. Jetzt sind die pädagogischen Fachkräfte gefordert, neues Terrain zu betreten und Tagesabläufe neu zu konzipieren. Noch im Juli arbeiteten die Einrichtungsleitungen bei einer Klausurtagung mit einer Landesbeauftragten für Naturkindergärten am Thema weiter.

Mit Fragen ans Thema

In enger Zusammenarbeit mit der stellvertretenden Hauptamtsleiterin Marion Hannig-Dümmler und dem Team des Waldkindergartens Künzelsau haben die Studentinnen Hannah Dobrautz, Anna Erlenbusch, Nadine Veile und Lisa von Glahn einen Fragebogen erstellt, der die pädagogischen Fachkräfte das aktuelle Konzept reflektieren ließ und sie an ein neues Naturkonzept
heranführen sollte.

Bei Kindern Interesse für Pflanzen und Tiere wecken, das Immunsystem stärken und Motorik fördern

Dieses neue Naturkonzept soll den Erlebnishorizont der Kinder erweitern und alltagsintegriert ihr Verständnis für Pflanzen und Tiere verbessern. Auch ihr Immunsystem soll gestärkt sowie ihre motorischen Fähigkeiten gefördert werden.

Die Ergebnisse der Onlinebefragung zeigen ein großes Interesse an der Natur und eine generelle Offenheit der Befragten, diese häufiger in den Kindergartenalltag zu integrieren.

Ursachen des Geräuschpegels im Kindergarten untersucht

Mit Fragen zu den Ursachen des oft lauten Geräuschpegels in den Gruppenräumen, sollten die pädagogischen Fachkräfte angeregt werden, das Gruppenverhalten zu analysieren, und für wetterunabhängige Bewegungs- und Umgebungsangebote sensibilisiert werden: die Raumgestaltung zum Beispiel an den Bedürfnissen der Kinder nach Bewegung und Forschung auszurichten und täglich viel mehr Zeit in der Natur außerhalb des Kindergartengeländes anzubieten. Dafür bietet die nahegelegene ländliche Umgebung rund um Künzelsau vielfältige Möglichkeiten, die Natur nicht nur im Zuge einzelner Wald- und Wiesentagen oder anderer Ausflügen einzuplanen.

Sorgen, Bedenken und Hinderungsgründe

Außerdem berücksichtigte die Befragung negative Erfahrungen, Sorgen und allgemeine Hinderungsgründe, die sich einer Veränderung hin zu einem erweiterten Naturkonzept entgegenstellen. Vor allem wechselnde Wetterbedingungen können Ausflüge in die Natur verhindern. Viele Befragte gaben an, dass hierfür die entsprechende Ausrüstung – Wetterkleidung – fehle. Auch die Kinder haben bei Schlechtwetter wenig Verständnis, die Einrichtung zu verlassen, so die Fachkräfte. Nach Ansicht der
Studentinnen kann eine Kleidungsempfehlung nach Vorbild des Waldkindergartens schon vieles erleichtern, um Aufenthalte in der Natur unabhängig vom Wetter umsetzen und genießen zu können.

Theorie wird zur Praxis

Im Rahmen dieses Projekts fanden die Studentinnen besonders interessant, die theoretischen Vorlesungsinhalte praktisch anzuwenden und gemeinsam Handlungsvorschläge zu erarbeiten.
Bei der Fachtagung der gesamten Künzelsauer Einrichtungsleitungen im Juli präsentierten die Studentinnen die Endergebnisse ihrer Befragung. Diese legen nun den Grundstein zur weiteren
Ausarbeitung des neuen Naturkonzepts der kommunalen Kindergärten in Künzelsau.

Info

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik: Mit zirka 8.200 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen
Technik, Wirtschaft und Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die
Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis sehr stark vernetzt.

Kooperation der Stadt Künzelsau mit der RWH.
v.l.: Marion Dümmler, Hannah Dobrautz, Anna Erlenbusch, Nadine Veile, Lisa von Glahn. Foto: Julia Annus, Stadt Künzelsau




„Spaß soll natürlich auch nicht fehlen“

Bunte Pavillons säumten am Samstag, den 24. Juli 2021, die Straße unterhalb des alten Rathauses in Künzelsaus Innenstadt. Viele junge Menschen, Gemurmel und Gelächter ließen Volksfestfeeling aufkommen. „Wir haben so oft gehört, dass viele Unternehmen noch Auszubildende suchen und auch, dass viele Azubis sich noch für keinen Ausbildungsplatz entscheiden konnten. Da kam unser Bürgermeister auf die Idee, eine Last-Minute-Ausbildungsmesse zu organisieren, um Unternehmen und Bewerbern die Möglichkeit zu geben, sich gegenseitig kennenzulernen“, erklärte Milen Daibert, Verwaltungsfachangestellte bei der Stadt Künzelsau. Dass viele Schüler und Absolventen noch ohne Ausbildungsplatz seien, erklärte sich Daibert folgendermaßen: „Ich glaube, dass unter den SchülerInnen eine gewisse Unentschlossenheit herrscht, die daraus resultiert, dass wegen Corona weder Praktika noch Ausbildungsmessen möglich waren.“ Das soll sich nun ändern.

Messe wurde spontan organisiert

Helen Bühler von der Stadtverwaltung Künzelsau zeigte das konkrete Ziel der spontan organisierten Messe auf: „Wir wollen die Unternehmen dabei unterstützen, noch die letzten Ausbildungsplätze für dieses Jahr zu vergeben und gleichzeitig unsere Schüler und Schülerinnen hier in Künzelsau dabei unterstützen, einfach einmal wieder mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen und sich noch einmal face to face über die Ausbildungsmöglichkeiten zu unterhalten, weil in letzter Zeit einfach vieles nur noch digital funktioniert hat.“

17 Firmen stellten sich vor

Das Angebot der offenen Ausbildungsplätze ist vielfältig: Ziehl-Abegg beispielsweise sucht im IT-Bereich noch entweder einen dualen Studenten der angewandten Informatik oder einen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung. Außerdem werden ein Industrieelektriker, ein Elektroniker für Geräte und Systeme und ein Verfahrensmechaniker eingestellt, wie Holger Matthias Rößler, IT-Ausbilder bei Ziehl-Abegg, erklärt. Doch auch bei den anderen Firmen ist das Angebot an Ausbildungsplätzen breit: Janina Engelhard von der Firma Rosenberg erklärte: „Berufsausbildungen, die man bei uns machen kann, sind verschiedene Studiengänge, Industriekaufmann und -kauffrau, technischer Produktdesigner und verschiedene Elektroniker- und Mechanikerberufe.“ Das ist nur ein kleiner Auszug des Angebotes auf der Ausbildungsmesse. 17 Firmen aus der Region waren mit Ständen präsent und standen den Bewerbern Rede und Antwort.

Voraussetzung: Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Freundlichkeit

Doch was muss ein Bewerber mitbringen, um gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu haben? „Auf jeden Fall Teamfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Freundlichkeit“, erklärte Raja Krause vom Autohaus Widmann.

Wünsche: gute Arbeitsbedingungen, gute Arbeitsklima und Spaß

Sophie besucht die Karoline Breitinger Schule in Künzelsau und träumt von einer Karriere im sozialen Bereich. Sie wünscht sich von ihrem potenziellen Arbeitgeber, „dass das Team super freundlich ist und man sich gut kennenlernen kann.“ Einige Stände weiter stand ein weiterer Interessent. „Mein Name ist Florian Bartmann. Ich habe erst meine Fachhochschulreife beendet und bin gerade auf der Suche nach einer Ausbildung als Mechatroniker oder Elektrotechniker.“ Was das Ausbildungsunternehmen bieten muss, um für Florian attraktiv zu sein? „Gute Arbeitsbedingungen, ein gutes Arbeitsklima und Spaß soll natürlich auch nicht fehlen!“

Text: Priscilla Dekorsi

 

Serhat Enül und Raja Krause vom Autohaus Widmann. Foto: GSCHWÄTZ

 

Das SWG-Team: Jan Spannagel (von links), Fabian Ott, Martin Dörner und Lena Kircher. Foto: GSCHWÄTZ

 

Mario Brand (links), Holger Matthias Rößler und Sina Hauber vertreten Ziehl-Abegg auf der Ausbildungsmesse. Foto: GSCHWÄTZ

 

Team Rosenberg: Janina Engelhard (links), Diana Bäcker und Maximilian Stier. Foto: GSCHWÄTZ

 

Bunter als sonst: Künzelsaus Innenstadt bot am vergangenen Samstag ein Forum rund ums Thema Ausbildung. Foto: GSCHWÄTZ