Anfang Januar 2020 machte ein aufmerksamer Zeuge in Öhringen/Möglingen eine furchtbare Beobachtung. Hier entdeckte er neben der Christbaumkultur im Gewann „Alte Burg“ ein Reh, welches sich in einer Drahtschlinge verfangen hatte und nun mit dem Tod kämpfte. Der alarmierte Jagdpächter musste hierauf das Reh von seinem Leiden erlösen. Bei der Kontrolle des Zaunes der Christbaumkultur wurde festgestellt, dass ein bislang Unbekannter den Zaun eingeschnitten hatte, um so einen „Zwangswechsel“ für das Wild zu schaffen.
Hier platzierte der Täter dann an einem Baum eine Drahtschlinge, in der sich schließlich das Reh verfing. Bei einer Nachschau konnte eine weitere Drahtschlinge aufgefunden werden. Laut Angaben des Jagdpächters wurden auch in benachbarten Revieren schon Drahtschlingen festgestellt. Daher werden Hundehalter gebeten, ihre Hunde zur deren Sicherheit an der Leine zu führen. Außerdem sucht die Polizei nach Hinweisgebern auf einen möglichen Fallensteller. Kontakt: Polizeipräsidium Heilbronn, Fachbereich Gewerbe und Umwelt in Tauberbischofsheim. Telefon: 09341810.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn