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Künzelsauer Raser im Tatort unterwegs

„Na, kleines Rennen gefällig?“, fragt einer der Jünglinge die Fahrer des Porsches, die neben ihnen an einer Ampelkreuzung zum Stehen kommen. Die nebenstehenden etwas gesetzter aussehenden Herren antworten: „Warum nicht.“ Die Jünglinge freuen sich schon, bis, ja bis der Porschefahrer entspannt ein Blaulicht zückt und es auf das Porschedach setzt. Dass es sich bei diesem Porsche um einen verdeckten Streifenwagen handelt, damit hätten die jungen Raser wohl nicht gerechnet. Dem Raser entgleisen die Gesichtszüge, als er das Blaulicht sieht. Er selbst sitzt in einem vermutlich getunten Auto mit – Achtung: Künzelsauer Kennzeichen. Der Porsche trägt ein Stuttgarter Kennzeichen.

Dies ist keine Szene aus einem Polizeibericht über Autorennen, sondern aus einem Tatort des öffentlich-rechtlichen Fernsehens (SWR), der in Stuttgart spielt. Im Hintergrund sieht man denn auch eine Brücke mit der richtungsweisenden Aufschrift „Hanns-Martin-Schleyer-Halle“.

Es ist nicht bekannt, wie alt diese Tatort-Aufzeichnung ist.  Immerhin kursiert sie aber derzeit in den sozialen Medien, allen voran in diversen Hohenloher WhatsApp-Gruppen mit einem speziellen Hinweise auf das Künzelsauer Kennzeichen.

Was genau die Tatort-Macher damals bewogen hat, ein Künzelsauer Kennzeichen an das Auto der Raserjungs zu montieren, ist nicht bekannt. Vielleicht gibt es in Künzelsau besonders viele rennbegeisterte Fahrer.




Nur mit Mühe kam die Polizei einem rasenden Motoradfahrer hinterher

Mit einem Bußgeld in Höhe von 1.200 Euro, Punkten in Flensburg und einem dreimonatigen Fahrverbot muss ein 35-jähriger Suzuki-Fahrer rechnen, der am Sonntagnachmittag, den 17. Mai 2020, gegen 15 Uhr, mit seinem Motorrad auf der Autobahn unterwegs war. Der Fahrer fuhr zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Neuenstein mit weit überhöhter Geschwindigkeit. Erlaubt sind auf diesem Streckenabschnitt 120 km/h. Nur mit Mühe konnte die hinterherfahrende Streife dem Kradfahrer folgen.

Über 240 Km/h wurden vom Tacho des Streifenwagens abgelesen. Trotzdem entfernte sich der Raser rasant. Unter dem Einsatz von Sondersignalen konnte der Betroffene an der Anschlussstelle Öhringen letztendlich einer Kontrolle unterzogen werden. Nach Abzug aller Toleranzen konnte eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 96 km/h festgestellt werden. Die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit war zeitweise deutlich höher.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Symbolfoto Motorradfahrer. Quelle: adobe stock




Rekordraser auf der A6 unterwegs

Am Sonntag, den 24. Februar 2019, haben Beamte der Verkehrspolizeidirektion des Polizeipräsidiums Heilbronn zwischen 8.50 Uhr und 12.30 Uhr auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Neuenstein eine Geschwindigkeits- und Abstandskontrolle durchgeführt. Insgesamt 126 Autofahrer überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometer / Stunde. 27 Temposünder waren über 40 Kilometer / Stunde schneller als erlaubt und müssen somit als Konsequenz ein Fahrverbot befürchten. Mit einer Geschwindigkeit von 209 km/h raste der Schnellste in die Kontrollstation. Auch er muss damit rechnen, seinen Führerschein für eine Weile abzugeben.

Den Sicherheitsabstand hielten insgesamt 13 Fahrzeuglenkende nicht ein. Zwei fuhren sogar so knapp hinter ihrem Vordermann, dass sie mit einen Fahrverbot rechnen müssen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 27. Februar 2019

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv