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„Es war schon hart mit dem vielen hoch und runter, aber die Aussicht war genial.“

„Familiär, kollegial und international durchgestartet. WEBike läuft.“ So lautete das Motto des diesjährigen Radevents von Würth Elektronik aus Niedernhall am Sonntag, den 26. September 2021. Geradelt wurde ohne Zeitmessung, dem eigenen Leistungsermessen nach und auf umfangreichem Streckenangebot. Zur Auswahl standen sechs verschiedene Touren: die Familientour mit 20 Kilometern, die Museumstour ebenfalls mit 20 Kilometern, eine 40-Kilometer-Strecke, eine 80-Kilometer-Strecke, eine Strecke über 100 Kilometer und eine über 120 Kilometer. Start und Ziel waren in Niedernhall auf dem Würth Elektronik Gelände. Auf den verschiedenen Touren konnte bis 11.15 Uhr gestartet werden, danach war der Start geschlossen und die Radfahrer auf den Strecken oder die ganz Schnellen schon wieder im Ziel.

Grüße aus Italien

Um 07:30 Uhr fiel der erste Startschuss für die 120-Kilometer-Tour, der mit einer besonderen Rede von Würth Elektronik-Mitarbeiter Andrea Marani begleitet wurde, welcher extra für dieses Event aus Bologna (Italien) angereist war. „Ich bin sehr glücklich, unter so vielen Radfahrern hier zu sein. Und ich habe viele liebe Grüße aus Italien mitgebracht. Und vor allem den italienischen Sonnenschein“, sagte der Radbegeisterte auf Italienisch.

„Schon im Voraus bekamen wir viele tolle Anfragen“

Zum vierten Mal seit 2017 hat das Event jetzt stattgefunden, mit einem Jahr Pause dazwischen aufgrund von Corona, weshalb die Veranstalter und Organisatoren umso glücklicher waren, dass es 2021 wieder stattfinden konnte. Aber nicht nur sie, sondern auch die Teilnehmer, wie Organisatorin Yasmin Schwenke erzählte. „Schon im Voraus bekamen wir viele tolle Anfragen, welche uns sehr gefreut haben. Es ist auch immer schön für uns positives Feedback zu erhalten. Das motiviert das Event erneut zu veranstalten.“

„Wir haben die Markierungen auf der Straße gesehen“

Auch Sabrina Hoffmann aus Westernhausen freute sich, dass das Event dieses Jahr wieder stattfand. „Wir haben die Markierungen auf der Straße gesehen und dann war uns klar, das Event findet wieder statt. Darüber haben wir uns sehr gefreut.“ Sie war bereits das zweite Mal dabei. „Ich bin die 40-Kilometer-Strecke gefahren. Es war schon hart mit dem vielen hoch und runter, aber die Aussicht war genial. Das war das Schönste an der ganzen Strecke.“ Danach wartete die 36-Jährige auf ihren Mann, der die längere Strecke über 120 Kilometer gefahren ist, um mit ihm noch eine Kleinigkeit an den Ständen zu essen, die auf dem Hof von Würth Elektronik verteilt waren. Hier hatte man viel Auswahl und es war für jeden etwas dabei: Pommes, Currywurst, Waffeln aber auch Kürbissuppe und Gulasch.

„Das Highlight war die Bergbahn“

Auch Familie Keller war pünktlich um die Mittagszeit angekommen. „Wir sind zum Startschuss der Familientour um neun Uhr losgefahren“, erklärte der Papa stolz. „Es war gut und schön zu fahren und vor allem kindgerecht“, meldete sich auch die Mama. Insgesamt hat die vierköpfige Familie zwei Stunden gebraucht. Hier war das Highlight laut der 7-jährigen Tochter und dem 9-jährigen Sohn: „Die Bergbahn.“ In dieser Tour fuhren die Fahrradfahrer von Niedernhall nach Künzelsau, dann über die Bergbahn auf die Taläcker und von dort wieder zurück nach Niedernhall. „Aber auch die Trikots von dem Rad Event sind cool“, erklärte die Familie. Als Aufdruck wurden Maskottchen aus heimischer Fauna und Flora benutzt. Zuerst war es der Distelfink, danach der Salamander, das Wildschwein, der Fuchs und dieses Jahr der Biber mit dem Spruch auf dem Trikot: „Beiß dich durch.“ „Auf das Event gekommen sind wir von meiner Arbeit aus“, sagte der Papa, „Dort bin ich in der Radsportgruppe und meine Kinder sind im Tri-Team-Heuchelberg.“ Eine begeisterte Radsport-Familie also.

Neues Würth Museum

Verena Rudolph aus Niedernhall kürte für sich ein anderes Highlight. Sie war mit ihrem Sohn und ihren Freunden die Museumstour gefahren, von welcher alle schwärmten. Auf dieser Tour befand sich in Ernsbach ein Museum: das neue Würth Museum mit dem Namen Kocherwerk. „Mir hat das Museum am besten gefallen, es war einfach ein schönes Ambiente und ich war froh, dass ich diese Tour gefahren bin, sonst hätte ich das Museum gar nicht gesehen“, erklärte die Niedernhallerin.

„Die Strecke war mega-klasse“

Aus begeisterten Radsportlern und Kollegen besteht die Gruppe von WE-Eisos, die sich auf der Strecke gesammelt haben. „Wir sind die 40 Kilometer gefahren und haben den Track besiegt.“ Aber ganz freiwillig war die „Siegergruppe“, wie sie sich selbst nennen, nicht dabei. „Wir sind gezwungenermaßen mitgefahren auf Zwang unserer Kollegen hier.“ Dennoch kamen sie aus dem Schwärmen nicht heraus. „Die Strecke war mega-klasse. Es war wunderschön zu fahren und das Wetter hätte besser nicht sein können. Am besten war aber die Stelle am Jagstberg. Dort sind uns auch viele nette Helfer begegnet – unter anderem die freiwillige Feuerwehr.“ Insgesamt waren an den verschiedenen Verpflegungsstationen und auf dem Firmenhof über 50 Helfer aus den eigenen Reihen des Unternehmens unterwegs.

Programm für alle

Langeweile gab es auf dem Event nicht. Während die Erwachsenen bei Live-Musik aßen und sich unterhielten, gab es für die Kinder ein abwechslungsreiches Programm. Sie konnten sich auf einer Wand kreativ mit Kreide austoben oder bei der Verkehrswacht ihr Wissen über den sicheren Umgang im Verkehr auffrischen. Auch auf den Strecken gab es für die Kinder Bastelgelegenheiten.

„Es war eine sehr schöne Strecke und gutes Training“

Immer dabei waren auch der 80-jährige Udo Hachtel und der 55-jährige Ralf Link. Drei Stunden waren die beiden auf der 80-Kilometer-Strecke unterwegs. „Es war eine sehr schöne Strecke und gutes Training für uns. Und das Wetter war ja auch bombastisch.“ Am besten fanden die zwei alten Hasen aber die Verpflegungsstände, welche sehr viel zu bieten hatten. Bedienen konnte man sich an belegten Brötchen, Brezeln, Müsliriegeln, Studentenfutter sowie frischem Obst und Getränken.

„Das Familiäre stand im Vordergrund.“

„Das Ziel des ganzen Events sollte sein zu genießen – ob das Fahrradfahren oder das Zusammensitzen danach zwischen den verschiedenen Ständen. Hierbei stand das Familiäre für uns im Vordergrund, dass auch die Kinder ihren Spaß hatten und es genießen konnten. Denn unsere Botschaft war: WE-Bike läuft. Es geht weiter. Das macht uns sehr glücklich“, erklärte Yasmin Schwenke.

Text: Cora-Lee Pusker

#WEBike #WürthElektronik #WürthSportfreunde

Manche Radfans sahen in dem Event das ideale Training. Foto: GSCHWÄTZ

Nach bewältigter Tour traf man sich zum Essen und Erfahrungsaustausch. Foto: GSCHWÄTZ