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Wenn ein Okapi nach Künzelsau kommt

Wie die Stadt Künzelsau mitteilt, wird das Kultur- und Veranstaltungsprogramm in Künzelsau im Herbst mit einem bunten Programm fortgesetzt:

Ein Nachmittag mit Klassik, Kaffee und Kuchen

Für Klassik-Liebhaber empfiehlt die Stadt die „Musik am Nachmittag“ am Montag, 27. September 2021 um 14 Uhr. Sieben Künstler treten auf. Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist um 13 Uhr.
„Der Klassiknachmittag findet in Kooperation mit der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation statt. Die Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, einen gemütlichen Nachmittag mit guter Unterhaltung in der Künzelsauer Stadthalle zu verbringen. In der Pause werden die Besucherinnen und Besucher mit Kaffee & Kuchen bewirtet. Der Eintritt beträgt inklusive Kaffee, Kuchen und Wasser 5 Euro. Am Konzerttag wird es auch eine Tageskasse geben.“
Corona-Regeln sind zu beachten: „An den Tischen mit jeweils sechs Personen darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden.“ 

Theater mit der Württembergischen Landesbühne

Am Freitag, 22. Oktober 2021 zeigt die Württembergische Landesbühne Esslingen das Theaterstück „Was man von hier aus sehen kann“. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Einlass in die Stadthalle um 18.30 Uhr und in den Saal um zirka 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 9 Euro. Schulkassen zahlen 3 Euro. Es wird auch eine Abendkasse geben.
Im Stück geht es um Luises Großmutter Selma. Wenn sie im Traum einem Okapi begegnet, stirbt innerhalb der nächsten 24 Stunden jemand aus ihrem Dorf. Wie bizarr es auch klingen mag: Es passiert jedes Mal und keiner weiß, wer als Nächstes an der Reihe ist. Das entspricht auch dem Wesen des Okapis: „ein absolut abwegiges Tier“, das „vollkommen zusammenhangslos aussieht“, wie irgendetwas zwischen Tapir, Zebra, Giraffe und Reh. Weil nun wieder der Tod kurz bevorsteht, versuchen die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner noch schnell all das auszusprechen, was sie ein Leben lang verborgen haben. Durch die Augen und Ohren von Luise erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer nach und nach, wie die einzelnen Lebensgeschichten miteinander verstrickt sind: Wie der Optiker, der Selma liebt, es schafft, ihr seine Liebe nicht zu gestehen; wie sich Luise in Frederik verliebt, während er ein Leben als buddhistischer Mönch in Japan führt; wie Elsbeth erfährt, dass sie von ihrem Mann betrogen wurde. Und von Luises jüngstem Freund Martin, von seinem alkoholkranken Vater Palm auf dem Jägersitz. Und von vielen anderen. Und von Liebe. Und von Tod. Die Geschichte springt durch zwanzig Jahre, lässt uns aus einer besonderen Perspektive – „von hier aus“ – am Leben Anderer teilnehmen und dieses – wie auch unser eigenes Leben – mit seinen Eigenarten schätzen lernen. Denn eine einzige unbedingte Pflicht gibt es: anwesend im eigenen Leben zu sein. Und es dennoch mutig mit Poesie und Phantasie zu füllen.

Reservierung und Corona-Regeln

Für die Veranstaltungen nimmt Renate Kilb, Stadtverwaltung Künzelsau, Telefon 07940 129-121, E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de Reservierungen gerne entgegen. An der Tageskasse ist die Anmeldung über die Luca-App oder einen Anmeldezettel notwendig. Für die Veranstaltungen ist ein 3G-Nachweis in Form eines tagesaktuellen Corona-Schnelltests, eines Genesenen-Nachweises oder Impfnachweises erforderlich. Dies wird am Eingang kontrolliert. Außerhalb des Sitzplatzes ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht.
Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften.

Krämermarkt

Traditionell findet am Donnerstag, 28. Oktober 2021 der Simon-Judä-Krämermarkt in der Künzelsauer Innenstadt statt. Von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr bieten die Marktbeschicker des Krämermarktes an diesem Tag ihr buntes Warensortiment auf der kompletten Künzelsauer Hauptstraße und am Oberen Bach an. Sie verwandeln die Straße in einen Bazar, zwischen dessen Marktständen sich die Besucher nach Haushaltsmitteln, Gewürzen und vielem mehr umschauen können. Die Marktbeschicker, Einzelhändler die Stadtverwaltung laden zum Bummel durch die Budengassen herzlich ein.

Einschränkung des Straßenverkehrs 

Die Hauptstraße ist wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, außerdem die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße. In der Stuttgarter Straße ist die Zufahrt zur Rathaustiefgarage frei. Auch die Komburgstraße ist für Anlieger aus Richtung Morsbach befahrbar. In der Stettenstraße und in der Keltergasse besteht absolutes Halteverbot. Die Stadtverwaltung bittet dringend darum, dieses einzuhalten, damit der Durchgangsverkehr nicht behindert wird. Die Bushaltestelle „Bären“ wird in die Austraße verlegt.

Corona-Regeln für den Simon-Judä-Krämermarkt

Innerhalb des Marktgeländes ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Es gelten die allgemeinen und jeweils aktuellen Corona-Vorgaben und Hygiene-Vorschriften.
Bei Änderungen der Corona-Auflagen müssen Veranstaltungen unter Umständen auch kurzfristig geändert oder abgesagt werden.

Aktuelle Informationen werden kommuniziert über die städtische Homepage unter http://www.kuenzelsau.de/inkuenzelsauistwaslos und über Facebook „Künzelsau – meine Stadt“ und Instagram „kuenzelsau.meinestadt“.

Pressemitteilung der Stadt Künzelsau




AfD: Keine Steuer-Denunziationsplattform

AfD-Kreissprecher Anton Baron kritisiert die Steuer-Denunziationsplattform von Finanzminister Bayaz (Grüne)  als Absage an den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Die Pläne des Ministers schaffen ein Klima des Misstrauens. Besonders beschämend sei, dass die grüne Spitzenkandidatin Bärbock diesen Steuer-Pranger auch noch verteidigt. Statt dem Steuerzahler, der den Staatsapparat durchfinanziert, mit derart üblen Methoden zu begegnen, sollte sich Bayaz lieber Gedanken um Ausgabenkürzungen machen, besonders bei den horrenden Kosten für grüne Weltrettungsphantasien. Zwar müsse der rechtstreue Bürger seine Steuern bezahlen, aber das Sorgen für Steuergerechtigkeit sei Kernaufgabe des Staates und nicht der Bürger. „Wir sind gespannt, ob die CDU als Koalitionspartner mit mehr als nur Wahlkampfrhetorik gegen dieses Portal aufwarten kann oder wie üblich einknickt, um die ungleiche Koalition zu erhalten“, so Baron weiter.

Pressemitteilung der AfD Hohenlohe Schwäbisch-Hall




Äpfel zu verteilen

Die Obstbauern suchen den Kontakt zum Verbraucher und möchten am 4. September 2021 mit einer Apfelverteilaktion zum Thema „regional _ klimaneutral?!“ ins Gespräch mit den Kunden kommen.

Der Kreisbauernverband teilt mit:

„Unsere Obstbauern im Dialog mit den Verbrauchern!“

„Unsere heimischen Obstbauregionen möchten mit der Aktion auf sich aufmerksam machen. Und darauf, welche Vorteile es hat, regionales Obst zu kaufen. Denn: Wer Äpfel aus regionalem Anbau kauft, erwirbt nicht nur leckere Früchte von höchster Qualität, sondern er leistet damit auch ganz nebenbei einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Kurze Transportwege, gesicherte deutsche Qualität und der Verbrauch heimischer Produkte unserer Landwirte & Höfe sind drei eindeutige Pluspunkte für regionales Obst. Egal, wie und wo sie gekauft werden: Ob direkt auf dem Hof, auf dem Wochenmarkt oder im Lebensmitteleinzelhandel. Unter dem Motto „regional = klimaneutral?!“ wollen deutsche Obstbauern mit den Verbrauchern vor Ort ins Gespräch kommen.“

„Wir kommen zu unseren Kunden!“

„Am Samstag, den 4.September 2021 auf den Wochenmärkten der Region können Sie im Laufe des Vormittages den Stadtbummel mit einem saftigen, frisch geernteten Apfel aus der Heimat genießen – persönlich überreicht von Ihren Obstbauern aus der Umgebung. Dabei können Sie sich über die vielen Vorteile von heimischem Obst informieren und alles fragen, was Sie schon immer wissen wollten – egal, ob zum Anbau, zur Lagerung, zur Ernte, zur Vermarktung oder was Sie sonst noch gerne wissen möchten.“

Weitere Info

Der Veranstalter ist die Bundesfachgruppe Obstbau. Es beteiligen sich mehr als 1000 Obstbaubetriebe aller deutschen Obstbauregionen von Kiel bis zum Bodensee. Mehr Infos unter www.regional-klimaneutral.info.

Pressemitteilung des Kreisbauernverbandes




„Es war mir wichtig, nach Forchtenberg zu kommen, in das Geburtshaus von Sophie Scholl“

Am Donnerstag, den 26. August 2021, hat Theresa Schopper, baden-württembergische Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour den Hohenlohekreis besucht. Der Schwerpunkt ihres Besuchs lag auf dem Kennenlernen der hiesigen Kultur-, Bildungs- und Sportangebote sowie dem Gedenken an Sophie Scholl, die in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Würth-Areal und Forchtenberg besucht

Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vorstandes der Stiftung Würth, Prof. Dr. Harald Unkelbach, präsentierten die Sportler:innen des FC Würth-Künzelsau bei einer Fechtvorführung ihr Können. Im Anschluss bekamen die Teilnehmenden eine Führung über das Schulgelände der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau. Ein Besuch der aktuellen Kunstausstellung im Museum Würth 2 gab Gelegenheit zum Austausch, auch über die Innovationsregion Hohenlohe e.V., der gemeinsamen Initiative Hohenloher Unternehmen zur Förderung technischer Bildung. Anlässlich des diesjährigen Gedenkens an Sophie Scholl besuchte die Ministerin am Nachmittag deren Geburtsstadt Forchtenberg und machte gemeinsam mit Renate S. Deck von der Denkstätte Weiße Rose an einigen Stationen des Hans-und-Sophie-Scholl-Pfads Halt.

Ministerin zeigt sich beeindruckt

Am Ende des Tages zeigte sich Kultusministerin Schopper beeindruckt von der Vielzahl an Bildungseinrichtungen, Museen und anderen Kulturangeboten des Kreises: „Der Hohenlohekreis ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie eine lebendige Kulturlandschaft zur lebenslangen Bildung gepflegt wird. Ich komme sehr gerne wieder.“ Besonders bewegt hat sie das Gedenken an Sophie Scholl: „Es war mir wichtig, nach Forchtenberg zu kommen, in das Geburtshaus von Sophie Scholl. Es ist unsere Aufgabe, ihre Zivilcourage auch heute noch an junge Leute weiterzugeben.“

Landrat Neth: „Ich bin stolz auf das breitgefächerte Bildungsangebot im Hohenlohekreis“

Für Landrat Dr. Matthias Neth ist die Förderung von Bildung und Sport im Landkreis besonders wichtig: „Ich bin stolz auf das breitgefächerte Bildungsangebot im Hohenlohekreis und das große Engagement, das viele der Bürgerinnen und Bürger durch aktive Vereinsarbeit leisten. Das ist die Grundlage für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg des Hohenlohekreises. Uns obliegt es, diesen stetig weiter zu fördern.“

Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis

 




Bei der Sparkasse werden Kultur-Beutel gesammelt

Ein Kulturbeutel wird gewöhnlich mit auf Reisen genommen. Doch was passiert, wenn man mit dem Begriff Kulturbeutel jongliert und daraus Kultur im Beutel kreiert? Es entsteht eine Mitmachaktion, die Menschen miteinander verbindet.

Idee kommt aus Schleswig-Holstein

„Was bedeutet Kultur für mich?“ und „Wie wirkt Kultur gemeinschaftsstiftend?“ – um diesen Fragen nachzugehen, hat das Kulturwerk Schleswig-Holstein e. V. die Veranstaltungsreihe „Kultur im Beutel“ (KiB) ins Leben gerufen. Durch die Teilnahme des Kulturwerks Schleswig-Holstein an einem Workshop des Regionalmanagements Kultur im Hohenlohekreis war auch im Hohenlohekreis die Begeisterung für die Aktion „KiB-Kultur im Beutel“ groß.

„Wie wirkt Kultur gemeinschaftsstiftend?“

In einer Art Gedankenschmiede wird nachgefragt, wie Kultur im täglichen Leben auf uns wirkt. So füllen sich Beutel mit Gegenständen, Gedanken und kreativen Ideen. Mit der Aktion „KiB – Kultur im Beutel“ im Hohenlohekreis sind alle Hohenloher Vereine, Schulklassen, Kulturschaffende und Bürgerinnen und Bürgern eingeladen, sich Gedanken über den Inhalt ihres eigenen Kulturbeutels zu machen und anschließend den befüllten Beutel in eine Ausstellung zu geben.

Kulturbeutel bei der Sparkasse abgeben

Vom 20. September bis 08. Oktober 2021 können die Kulturbeutel in einer Sparkassen-Filiale der Sparkasse Hohenlohekreis abgegeben werden. Die Hohenloher Kulturbeutel werden vom 13. Oktober bis 10. November 2021 in den Sparkassen-Filialen ausgestellt und gehen im Anschluss in die bundesweite Ausstellung von „KiB-Kultur im Beutel“ des Kulturwerks Schleswig-Holstein. Auch bei der Wahl des Beutels sind den kreativen Ideen keine Grenzen gesetzt (Zip-Beutel, Täschchen, Säckchen o.ä.).

Info

Weitere Informationen sowie die Anmeldung zur Aktion „KiB-Kultur im Beutel“ finden Sie unter www.hohenloher-kultursommer.de/de/festival-projekte/kultur-im-beutel.

Pressemitteilung Kulturstiftung Hohenlohe




Abkochgebot von Trinkwasser im Bereich Bretzfeld aufgehoben

Das Abkochgebot für die Wasserversorgung in mehreren Ortsteilen der Gemeinde Bretzfeld wird aufgehoben. Kontrolluntersuchungen haben ergeben, dass die mikrobiologischen Grenzwerte wieder eingehalten werden. Zuvor war eine Spülung der betroffenen Leitungen sowie eine Chlorung des Wassers im betroffenen Wasservorratsbehälter vorgenommen worden, um eine Desinfektion des Trinkwassers zu bewirken. In den kommenden Tagen werden weitere Kontrollen durchgeführt.

Am 25. August waren bei einer routinemäßigen Kontrolle erhöhte Werte für Echerichia coli und coliforme Keime festgestellt worden. Betroffen waren die Ortsteile Scheppach, Bretzfeld, Rappach, Waldbach, Dimbach, Schwabbach und Siebeneich.

 

Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis




„Aus Gründen, die von der Stadtverwaltung nicht nachvollziehbar sind“

Quartiere in Innenstädten zu entwickeln ist meist ein langwieriger und schwieriger Prozess. Dafür ist es unerlässlich, Areale frei von Gebäuden und Altlasten zu schaffen, um sie für eine weitere, für die Innenstadt positive, attraktive Nutzung zur Verfügung stellen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau.

Aushub ist mit Schadstoffen belastet

Im Quartier An der Stadtmauer in Künzelsau wird endlich gebaut. Es sollen in dem neuen Gebäudekomplex attraktive Flächen für Einzelhandel und Wohnungen entstehen. Bis das Quartier baureif war und ein Kaufvertrag mit dem Investor ACTIV-Group geschlossen werden konnte, verging einige Zeit. In den Jahren 2007 bis 2009 hat die Stadtverwaltung die bebauten Flächen von verschiedenen Eigentümern erworben. 2015 wurden die Gebäude abgebrochen und der Abraum teilweise zum Auffüllen des Areals verwendet. Im April 2021 wurde durch Untersuchungen festgestellt, dass der Aushub der Baugrube, der zum Teil aus Abbruchmaterial besteht, mit Schadstoffen belastet ist.

Einwandfreies Vorgehen wurde bestätigt

Das beim Baustart 2021 ausgehobene Material wurde nach einem mit dem Landratsamt Hohenlohekreis abgestimmten Untersuchungskonzept für die abfalltechnische Einstufung des Baugrubenaushubs behandelt. Die Aushubarbeiten wurden von der BFI Zeiser GmbH, einem für Altlastenerkundung qualifizierten Büro für Ingenieurgeologie aus Ellwangen, überwacht, damit eine fachkundige Entsorgung sichergestellt werden konnte. Das Aushubmaterial wurde nach einem Rasterschema beprobt. Ein zweites, von der Stadtverwaltung beauftragtes, qualifiziertes Fachingenieurbüro, CDM Smith GmbH aus Crailsheim, hat die Aushubbegleitung, das Material und die Entsorgung in der Zwischenzeit nochmals begutachtet und ein einwandfreies Vorgehen bestätigt.

Wie ist das belastete Material da hingekommen?

Aus Gründen, die von der Stadtverwaltung Künzelsau bisher nicht nachvollziehbar sind, wurde im Jahr 2015, trotz der Beteiligung von Fachinstituten, beim Abbruch der auf dem Areal stehenden Gebäude belastetes Material verfüllt. Damals konnte nicht damit gerechnet werden, dass es weitere fünf Jahre bis zu einem Baubeginn einer Neubebauung dauert. Die Stadtverwaltung steht mit den damals Beteiligten in Kontakt, um zu klären, wie das belastete Material in die Baugrube gekommen ist.

Keine Belastungen für die Umwelt

„Auch der interne Ablauf steht auf dem Prüfstand“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Wenn Fehler gemacht worden sind, müssen diese aufgearbeitet werden. Wichtig ist jetzt aber auch der Blick nach vorne: Es gab keine belastenden Auswirkungen auf die Umwelt. Und Künzelsau erhält an zentraler Stelle ein attraktives Areal mit einem Drogeriemarkt, Büro- und Wohneinheiten. Trotz der Altlasten-Entsorgung konnte die ACTIV-Group zügig weiter bauen.“

Später gibt es weitere Informationen

Beim jetzigen Verfahrensstand können keine Namen der Beteiligten genannt werden, um eine Vorverurteilung zu vermeiden. Sobald die Untersuchung des Sachverhalts abgeschlossen ist, wird die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit weiter unterrichten.

Aufwändige Beprobungen durchgeführt

In Vorbereitung auf einen Baubeginn der ACTIV-Group wurden Ende 2020 mittels Bohrungen orientierende Beprobungen (In-situ-Beprobung) durchgeführt und zunächst erhöhte Werte von belastetem Material festgestellt. Um ein teures Zwischenlagern und ein Verzögern des Bauablaufs zu vermeiden, wurde vor Beginn des Aushubs im Frühjahr 2021 eine weitere aufwändigere Beprobung mittels Baggerschürfungen vorgenommen. Dafür wurde die Baufläche in 15 Rasterfelder aufgeteilt. In jedem Rasterfeld fanden mehrere Baggerschürfe statt. Das Aushubmaterial wurde getrennt nach Auffüllungen und anstehenden (gewachsenen) Böden aufgeschüttet und dann repräsentativ beprobt.

Natürlich im Boden enthalten

Diese weiteren Untersuchungen des Abbruchmaterials, das 2015 zum Auffüllen der Kellerräume der abgebrochenen Gebäude und Einebnen des Areals verwendet wurde, ergaben erhöhte Werte für PCB (Polychlorierte Biphenyle), PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe), Schwermetalle und Sulfat. Die anstehenden (gewachsenen) Böden waren im Wesentlichen unbelastet, bis auf einige Proben mit erhöhtem Arsengehalt. Dieser Stoff ist allerdings auch natürlicherweise im Boden enthalten.

Entsorgungskonzept für die abfalltechnische Einstufung

Mit den vorliegenden Ergebnissen war es möglich, nun mit dem Deponiebetreiber und den Bauherren, Maßnahmen der Wiederverwertung und die weiteren Wege des Aushubmaterials abzustimmen. Mit dem Landratsamt Hohenlohekreis wurde ein fortgeschriebenes „Untersuchungskonzept für die abfalltechnische Einstufung des Baugrubenaushubs mittels Baggerschürfe und Haufwerksbeprobungen“ abgestimmt. Ein darüber hinaus von der Stadtverwaltung beauftragtes qualifiziertes Fachbüro, CDM Smith, hat das Konzept überprüft und es für korrekt befunden. Das Landratsamt Hohenlohekreis bestätigt dieses Vorgehen: „Das Untersuchungskonzept vom 25. Februar 2021 wurde mit der Fachbehörde im Landratsamt Hohenlohekreis abgestimmt. In diesem enthalten ist auch die weitere Vorgehensweise. Die ordnungsgemäße Umsetzung des Konzepts wurde von der Stadt Künzelsau vor Ort überprüft.“

Unterschiedlich stark belastet

Die rund 15.000 Kubikmeter Aushub, die größtenteils aus dem Auffüllmaterial stammten, waren unterschiedlich stark belastet. Gering belastete Teile davon hätten unter bestimmten hydrogeologischen Bedingungen auch wiederverwendet werden können, beispielsweise im Erdbau zur Auffüllung von Dämmen und Wällen oder unter Straßen. Allerdings haben zeitgleich und innerhalb eines wirtschaftlich akzeptablen Radius keine entsprechenden Maßnahmen stattgefunden.

Material wurde ordnungsgemäß entsorgt

Deshalb wurde das Material komplett über die qualifizierten und zertifizierten Entsorgungsfachbetriebe „Bodenaufbereitungsanlage 2.0 BVÖ“ (BVÖ), Firma Schneider aus Öhringen und Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe GmbH & Co. KG (BBH) aus Rüblingen entsorgt. Deponiert ist das Material auf Deponien in Heilbronn (Deponie Vogelsang), in Rüblingen (Deponie der Baustoff- und Bodenbehandlung Hohenlohe GmbH & Co. KG – BBH) und in Öhringen (Bodenaufbereitungsanlage 2.0 BVÖ“, Firma Schneider). Sämtliche Maßnahmen wurden also nachvollziehbar von einem qualifizierten Fachingenieurbüro begleitet, das zudem nochmals durch ein weiteres Fachbüro überprüft wurde.

Prognostizierte Gesamtkosten: zwei Millionen Euro

Dafür wurde der Stadtverwaltung von der ACTIV-Group Ende März 2021 ein Angebot und eine Kostenberechnung für die anfallenden Kosten der Entsorgung des kompletten belasteten Materials überlassen. Grundlage hierfür waren zwei Angebote von zwei Subunternehmern. Zur Übernahme dieser Kosten hat sich die Stadtverwaltung mit dem im Mai 2018 abgeschlossenen Kaufvertrag verpflichtet und hat dies im April 2021 auch nach Beratungen im Gemeinderat zugesichert. So hat der Gemeinderat Künzelsau der Zahlung der Entsorgungskosten des kontaminierten Aushubmaterials in Höhe von bisher einer Million Euro zugestimmt. Insgesamt werden rund zwei Millionen Euro prognostiziert. Ob sich nun am Ende für die Stadtverwaltung ein wirtschaftlicher Schaden ergibt, wird aufgearbeitet. Eventuell ist ein solcher entstanden, da die Entsorgungspreise in den letzten Jahren stark gestiegen sind.

Auswirkungen auf die Umwelt?

In der Zeit vom Auffüllen der Kellerräume im Jahr 2015 bis zum Ausheben der Baugrube 2021 ist der Grund und Boden nicht irreversibel geschädigt worden. Durchgeführte Grundwasserproben bestätigten das. Solange die Schadstoffe im Boden gebunden sind, gibt es keine schädlichen Auswirkungen. So stellt auch das Büro für Ingenieurgeologie BFI Zeiser aus Ellwangen in seinem Untersuchungskonzept für die abfalltechnische Einstufung des Baugrubenaushubs im Februar 2021 fest: „Am anstehenden Boden wurden bislang keine Untersuchungen durchgeführt. Da es sich um Talablagerungen beziehungsweise Verwitterungsschichten des unteren Muschelkalks handelt, sind hier erfahrungsgemäß keine Schadstoffbelastungen zu erwarten.“ Auch die beauftragten Fachinstitute haben somit keine Hinweise gefunden, die auf belastende Auswirkungen auf die Umwelt hinweisen. Da die Entsorgung durch eine Fachfirma erfolgte, gab es auch während der Aushubarbeiten keine schädlichen Auswirkungen. Mittlerweile ist das Material abgefahren.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

 

 




„Viel Potenzial auf dem Bau“

Das neue Ausbildungsjahr startet – doch viele Firmen suchen weiterhin Nachwuchs: Im Hohenlohekreis sind von insgesamt rund 1.150 gemeldeten Ausbildungsstellen aktuell noch 500 Plätze zu vergeben. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) mit und beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. Die IG BAU Stuttgart warnt vor einer Verschärfung des Fachkräftemangels, sollte ein Großteil der Stellen unbesetzt bleiben – und ruft Berufsstarter dazu auf, sich insbesondere in der Baubranche umzusehen. Laut Arbeitsagentur sind bei Hoch- und Tiefbauunternehmen in Baden-Württemberg derzeit noch rund 970 Plätze frei. Das entspricht rund 60 Prozent aller gemeldeten Ausbildungsstellen in der Branche.

Mehr Berufsanfänger gewinnen

„Die Corona-Pandemie ist insgesamt am heimischen Ausbildungsmarkt nicht spurlos vorbeigegangen. Teils bieten Firmen weniger Plätze an oder fahren die Lehre ganz zurück. Auch der Berufsschulunterricht kann nicht überall wie gewohnt stattfinden. In vielen Bereichen bewerben sich aber auch deutlich weniger Schulabgänger“, sagt Mike Paul, Bezirksvorsitzender der IG BAU Stuttgart, in der Mitteilung. Doch jeder Azubi, der jetzt fehle, sei in drei Jahren eine dringend gebrauchte Fachkraft weniger. Besonders das Baugewerbe müsse angesichts der anhaltend hohen Auftragslage – vom Wohnungs- bis zum Gleis- und Straßenbau – noch mehr Berufsanfänger für sich gewinnen.

Bei der Bezahlung an der Spitze

Dabei stünden Bau-Azubis im Branchenvergleich in puncto Bezahlung an der Spitze, wie eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt. Ein angehender Maurer kommt demnach im ersten Ausbildungsjahr auf 890 Euro pro Monat. Im zweiten Jahr liegt die Vergütung bei 1.230 Euro, im dritten sind es 1.495 Euro. Im Anschluss an den Gesellenbrief können sich Beschäftigte fortbilden und es bis zum Polier oder Bauleiter bringen.

„Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist wichtig“

Viele Fachleute verließen jedoch nach der Ausbildung ihren Baubetrieb, so die Gewerkschaft – vor allem wegen harter Arbeitsbedingungen und den oft langen, aber unbezahlten Fahrzeiten zu den Baustellen. „Es kommt darauf an, den Bau auch nach der Ausbildung attraktiver zu machen. Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist hier wichtig“, betont Carsten Burckhardt vom IG BAU-Bundesvorstand.

Die Branche soll für die Zukunft aufgestellt werden

Deshalb fordert die Gewerkschaft in der laufenden Tarifrunde für die Branche eine Entschädigung der Wegezeiten, 5,3 Prozent mehr Einkommen und den Angleich der Ost- an die Westlöhne. Die Arbeitgeber hätten in den Tarifverhandlungen bis Ende September die Chance, die Branche für die Zukunft aufzustellen. „Ohne höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen wird es kaum gelingen, die enorme Nachfrage nach neuen Wohnungen, sanierten Straßen und energetischen Gebäudesanierungen in den kommenden Jahren zu bewältigen“, so Burckhardt.

Weitere Informationen

Informationen rund um die Bau-Ausbildung und freie Plätze vor Ort gibt es bei den Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) unter https://www.bau-stellen.de/.

Quelle: Pressemitteilung der IG Bau




Kreisimpfzentrum in Öhringen schließt

Das Landratsamt des Hohenlohekreises informiert über die Schließung des Kreisimpfzentrums in Öhringen:

Nach dem 12. September 2021 keine Impfungen mehr im KIZ

Das Kreisimpfzentrum des Hohenlohekreises (KIZ) in der Hohenlohe-Sporthalle Öhringen schließt zum 12. September 2021. Auf dieses Datum haben sich Land Baden-Württemberg, Landratsamt Hohenlohekreis und Stadt Öhringen geeinigt. Danach finden Impfungen ausschließlich durch die niedergelassenen Ärzte, Betriebsärzte und durch das mobile Impfteam Heilbronn statt.

Ärzte und mobiles Impfteam Heilbronn stehen für Impfungen zur Verfügung

Der Normalbetrieb im KIZ läuft noch bis zum 5. September 2021. Parallel zum Abbau steht dann bis einschließlich 12. September 2021 ein reduziertes Impfangebot zur Verfügung. Bis zu diesem Termin finden auch weiterhin die mobilen Impfaktionen des KIZ Öhringen im Kreisgebiet statt. Am 19. September 2021 wird die Hohenlohe-Halle an die Stadt Öhringen zurückgegeben, sodass der Sportbetrieb ab dem 20. September 2021 beginnen kann.

Ab dem 20. September 2021 wieder Sportbetrieb

Im KIZ werden bis zum letzten Impftag Erstimpfungen durchgeführt. Termine für Zweitimpfungen, die nach dem 12. September 2021 liegen, müssen von den Betroffenen selbst bei Haus- oder Betriebsarzt vereinbart werden.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

 

 




Auf dem Weg zu Elon Musk – Tunnelbohrmaschine der DHBW Mosbach

Die vielleicht schnellste Tunnelbohrmaschine der Welt haben Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach entwickelt. Sie wurde am 16. August der Öffentlichkeit präsentiert. Die rund 150 Ehrengäste und Sponsoren konnten nicht nur die technische und kreative Leistung feiern, sondern auch eine erlösende Nachricht aus Berlin: Die Einreise in die USA für den im September geplanten Wettbewerb in die USA ist möglich.

12 Monate Arbeit

Von der ersten Idee bis zur Fertigstellung bauten die Studenten rund 12 Monate an ihrem sogenannten Dirt Torpedo. Er soll im von Elon Musk weltweit ausgelobten Wettbewerb „Not-a-Boring Competition“ in der kalifornischen Mojave-Wüste gegen 11 weitere Teams antreten.  „Entscheidendes Kriterium bei der Bewertung ist die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Tunnelbohrung. Die Teilnehmer sollen die bisherige Geschwindigkeit der Tunnelbohrmaschinen übertreffen, die sich normalerweise langsamer als eine Schnecke fortbewegen“, sagt Teamleiter Adrian Fleck. Die Studenten haben dazu neue technologische Ansätze beim Vortrieb und Abtransport des Aushubs sowie bei der Beton-Verschalung und Navigation entwickelt – und erreichen eine Geschwindigkeit von rund 5,4 Meter pro Stunde, also etwa ein Meter schneller als eine Schnecke.

ebm-Logistikzentrum unterstützt

Feierlich wurde die knapp 4 Meter lange Tunnelbohrmaschine nun aus dem Logistikzentrum des Ventilatorspezialisten ebm-papst auf den Weg in die USA versendet. Thomas Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei ebm-papst, einer der Hauptförderer des Projektes, begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in Mulfingen: „Am Standort Deutschland benötigen wir junge, neugierige und vielversprechende Nachwuchs-Ingenieurinnen und -Ingenieure, wie das Dirt-Torpedo-Team. Im Zusammenspiel von Unternehmen und DHBW sehr gut ausgebildet, treiben sie die Innovationsfreudigkeit unseres Landes weiter voran“, so Wagner.

Minister Hauk: „Die Leistung der Mosbacher Studenten ist sensationell“

Auch Peter Hauk MdL, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, betonte den Wert eines solchen Projekts für alle Beteiligten: „Junge Menschen sind motiviert Veränderungsprozesse voranzutreiben und Zukunft mit Innovation zu gestalten. Die Leistung der Mosbacher Studenten ist sensationell und ein absolutes Aushängeschild für den Ländlichen Raum. Es kann schließlich nicht jeder von sich behaupten, im auserwählten Kreis von Elon Musk zu stehen. Ich hoffe, dass viele Studierende mit ähnlichem Engagement an die Sache gehen und dauerhaft unsere Unternehmen im Land verstärken.“

Rund 40 Sponsoren ermöglichen Teilnahme am Wettbewerb

„Wir sind dank der Unterstützung vieler Förderer nun einsatzbereit“, so Fleck. „Sie waren nicht nur Geldgeber, sondern haben auch beraten und mitgefiebert.“ Rund 40 Unternehmen und Förderer hatten sich an dem Fundraising der Stiftung „Pro DHBW Mosbach“ beteiligt, um die Teilnahme an diesem Hightech-Wettrennen möglich zu machen und Interesse für ein MINT-Studium zu stärken. „Ohne die phänomenale Unterstützung von Spendern und Sponsoren wäre dieses Projekt nicht realisiert worden”, so Gerhard Lauth, Geschäftsführer der Stiftung Pro DHBW Mosbach. Er freut sich, dass sowohl kleine Betriebe als auch „Big Player“ von dem Vorhaben begeistert sind. „Die Unterstützung ist phänomenal, das hat uns beflügelt”, sagt Lauth.

Corona sorgt für Probleme bei Einreise in die USA

Die letzten Wochen waren für das Team nervenaufreibend. Nicht nur standen letzte Optimierungarbeiten an, sondern auch die Zollabfertigung, bei der ebm-papst unterstützte. „Jedes Bauteil muss gelistet sein – und mein Team hat bis zum Schluss Änderung vorgenommen“, verriet Adrian Fleck den Gästen schmunzelnd. Größtes Kopfzerbrechen bereitete allerdings nicht die Maschine selbst und deren Transport, sondern die Einreise des Teams. Die amerikanischen Behörden betrachten den gesamten Schengen-Raum als Corona-Hochrisikogebiet, aus dem eine Einreise nur in Ausnahmefällen, als „National Interest Exception“ (kurz NIE), genehmigt wird. Im mehrstufigen Antragsverfahren unterstützten Bundestagsabgeordnete Nina Warken und der Chef des Bundeskanzleramts Dr. Helge Braun das Team. Die erlösende Nachricht kam am Ende der Feier, gerade als Freunde und Sponsoren die Maschine umringten, fotografierten und sich technische Details erklären ließen: Das gesamte Team um Adrian Fleck und den Dirt Torpedo darf einreisen! „Ein wahrer Einreise-Krimi, der ohne die Hilfe auf bundespolitischer Ebene sicherlich kein Happy End gefunden hätte!“, resümierte Gerhard Lauth.

Unter den letzten 12 von 400 Teilnehmern

Mit dem Erreichen des Finales unter 400 Bewerbungen steht das kleine studentische Team der DHBW Mosbach auf Augenhöhe mit international renommierten Universitäten wie der TU München, der ETH Zürich, der University of Warwick (UK) oder dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus den USA. Die Rektorin der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, ist bereits jetzt stolz: „In diesem weltweit einzigartigen Wettbewerb sind unsere Studierenden das Gesicht aus Deutschland. Mit ihrem Können und viel Herzblut zeigen sie der Welt, welche Innovationskraft im dualen Studium steckt.“ Die Teammitglieder studieren Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik an den DHBW-Standorten Mosbach und Ravensburg sowie an der TU Darmstadt und bringen dadurch verschiedenen Perspektiven ins Projekt ein.

Sponsoren geben insgesamt Geld und Sachspenden im Wert von 500.000 Euro

Mehr als 30 Sponsoren haben neben Begeisterung und Knowhow rund 200.000 Euro als Geldzuwendungen und 300.000 Euro für Sachspenden und Dienstleistungen ins Projekt investiert: das Land Baden-Württemberg und die Unternehmen Bürkert, ebm-papst, FFT, Alethia Group, element six, Herrenknecht, Himmelmann, Interroll, Lütze, Mosca, Moxa, MPDV Mikrolab, Pink, Putzmeister, RSP America, Sika, Thomson, Wassermann, Wayss & Freytag, WIKA, Wittenstein Würth. Das Team erhält zudem PROMOS-Stipendien vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Spenden und ideelle Unterstützung bekam das Team von der DHBW, Siemens, der Region Fulda, der Stiftung ‘Pro DHBW Mosbach’ und von den Maschinenbau-Professoren Dr.-Ing. Gangolf Kohnen, Dr.-Ing. Manuel Ludwig und Prodekan Dr.-Ing. Michael Schrodt der DHBW Mosbach.

Über den Wettbewerb

Bei der Not-a-boring Competition bohren im September 2021 zwölf Teams – von Elon Musk das „Digging Dozen“ genannt – in der Mojave-Wüste einen Miniatur-Tunnel. Dieser wird 30 Meter lang sein und einen Durchmesser von einem halben Meter haben. Bewertet werden dabei in drei Punkte: Wie schnell ist der Tunnel gebohrt? Wie schnell und gut werden Tunnelwand und Fahrbahn ausgekleidet? Wie genau trifft das Ende des Tunnels den zuvor anvisierten Endpunkt? Am Ende soll dann idealerweise ein Mini-Tesla durch den Tunnel fahren können.

www.boringcompany.com/competition

Mehr Infos: www.dirt-torpedo.de und www.mosbach.dbhw.de/not-a-boring-competition

Pressemitteilung der DHBW Mosbach

Die Entwickler präsentieren ihre Tunnelbohrmaschine „Dirt-Torpedo“. Quelle: DHBW Mosbach

Tunnelbohrmaschine „Dirt-Torpedo“. Quelle: DHBW Mosbach

Tunnelbohrmaschine „Dirt-Torpedo“. Quelle: DHBW Mosbach

Tunnelbohrmaschine „Dirt-Torpedo“. Quelle: DHBW Mosbach