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Einbruch in leerstehende Gebäude

Unbekannte drangen in der vergangenen Woche in zwei Wohnhäuser und mehrere Scheunen in Ingelfingen-Kocherstein ein. Der oder die Täter brachen zwischen Mittwoch und Freitag gegen 18.30 Uhr die Eingangstüren der leerstehenden Gebäude auf, verwüsteten diese und randalierten darin. Hierbei kam es zu mehreren Beschädigungen. Außerdem wurde eine Spiegelreflexkamera entwendet sowie mehrere Flaschen Wein ausgetrunken und zerstört. Außerdem wurde ein Lkw beschädigt und aufgebrochen. Der Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können oder verdächtige Wahrnehmungen machen konnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 8294 beim Polizeiposten Niedernhall zu melden.

Prssemitteilung Polizei Heilbronn




Zwei Unfälle mit Motorradfahrern

Gleich zwei Motorradlenker stürzten bei Unfällen am Sonntag bei Ingelfingen und verletzten sich schwer. Ein 26-Jähriger Motorradfahrer verlor am Sonntagnachmittag bei Ingelfingen-Stachenhausen die Kontrolle über seine Honda. Der Mann war gegen 14.30 Uhr auf der B19 von Stachenhausen in Richtung Hohebach unterwegs. Auf Höhe eines Parkplatzes verlor der 26-Jährige aus unbekannter Ursache die Kontrolle und rutschte auf der rechten Seite über die Fahrbahn auf die Gegenspur. Dort kollidierte er mit einem Bordstein. Das Motorrad kam erst nach rund 150 Metern zum Stehen, der Fahrer schlitterte noch rund 50 Meter weiter. Hierbei wurde er schwer verletzt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Sachschaden von rund 4.000 Euro und musste abgeschleppt werden.

Ein weiterer Motorradfahrer stürzte am Sonntagvormittag auf der B19. Er fuhr gegen 10.15 Uhr von Hohebach in Richtung Stachenhausen. In einer Rechtskurve kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Hierdurch wurde er von seinem Motorrad geschleudert und kam nach rund 25 Metern zum Liegen. Der 63-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Am Motorrad entstand Sachschaden von rund 6.000 Euro.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Betrunkener mit Reifenschaden

Am frühen Sonntagmorgen war ein 58-Jähriger mit seinem Ford Mondeo auf der B 19 bei Kupferzell unterwegs. Ein aufmerksamer Zeuge hatte bei der Hinterherfahrt bemerkt, dass sich ein Reifen des Fahrzeuges bereits aufgelöst hatte und der Fahrer somit mit diesem Rad auf der Felge fuhr. Trotz Lichtzeichen des Zeugen reagierte der Ford Fahrer zunächst nicht. Eine hinzugerufene Streife des Polizeireviers Künzelsau stellte bei einer Überprüfung fest, warum der 58-Jährige den Defekt an seinem Fahrzeug offensichtlich nicht bemerkt hatte:

Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von fast 1,4 Promille.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Feuer in Schreinereibetrieb

Ein Feuer in einer Schreinerei wurde der Polizei am Dienstag, gegen 16:20 Uhr, auf dem Heßlachshof bei Dörzbach gemeldet. Dort war es im Bereich des Dachs einer Lagerhalle zu einem Brand gekommen.

Der Besitzer des Anwesens verständigte umgehend die Feuerwehr und begann damit selbst die Flammen zu bekämpfen. Durch das rasche Handeln und die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich das Feuer ausbreitete. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 10.000 Euro, Personen wurden nicht verletzt. Neben Polizei und den umliegenden Feuerwehren, war vorsorglich auch der Rettungsdienst am Brandort.

Pressemitteilung Polizei HN




Mann tödlich aus Fenster gestürzt?

Ein 44-jähriger Mann wurde am Freitagabend, gegen 20.30 Uhr, tot auf der Straße Karlsvorstadt, Höhe Hausnummer 43, in Öhringen aufgefunden. Ein Zeuge hatte die Person gemeldet. Sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen von Polizei und Rettungsdienst verliefen erfolglos.

In einem Mehrfamilienhaus direkt neben dem Fundort war im ersten Obergeschoss ein Fenster der Wohnung des Verstorbenen geöffnet, weshalb die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats Künzelsaus davon ausgehen, dass der Mann aus mehreren Metern Höhe auf die Fahrbahn gestürzt ist. Da die Hintergründe des Sachverhaltes unklar sind, sucht die Polizei nach Zeugen. Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder die den Sturz möglicherweise gesehen haben, werden gebeten sich unter der Rufnummer 07940/9400 beim Kriminalkommissariat Künzelsau zu melden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Schon wieder: Diebe in Ohrenbach

Nachdem bereits vor wenigen Wochen der Einbruch in ein Wohnhaus gemeldet wurde, steht jetzt eine Baustelle, nicht weit entfernt vom ersten Einbruch, im Fokus von Dieben. Die Polizei Heilbronn teilt dazu mit:

Künzelsau-Ohrenbach: Werkzeug gestohlen – Zeugen gesucht

Unbekannte entwendeten in der Nacht auf Dienstag Werkzeuge von einer Baustelle in Künzelsau-Ohrenbach. Der oder die Täter verluden zwischen 16 Uhr am Montag und 9 Uhr am Dienstag mehrere größere Baumaschinen und Geräte auf ein unbekanntes Fahrzeug im Binsenweg. Die Höhe des entstandenen Schadens ist unbekannt. Zeugenhinweise gehen unter der Telefonnummer 07940 9400 an das Polizeirevier Künzelsau.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Kircheneinbruch in Forchtenberg

Ein Unbekannter verschaffte sich am Montag Zugang zu einer Kirche in Forchtenberg und entwendete zwei Opferkassen. Der Täter brach gegen 1.30 Uhr in das auf dem Friedhof befindliche Gebäude in der Schöntaler Straße ein. Hierzu versuchte er eine Tür aufzubrechen und beschädigte ein Fenster. Zwei Opferkassen wurde abgerissen und mitgenommen.

Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Zeugenhinweise gehen an den Polizeiposten Niedernhall unter der Telefonnummer 07940 8294.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Kupferzell: Kupferdachrinne und -rohre von Kläranlage gestohlen

Acht Meter Kupferdachrinne und ein Fallrohr aus Kupfer entwendeten Unbekannte zwischen Freitag und Samstag in Kupferzell. An zwei Stellen durchtrennten die Täter den Zaun des Kläranlagengeländes. Über die Löcher im Zaun gelangten die Diebe auf das Gelände. Hier stahlen sie ein Fallrohr und die Dachrinne. Der Schaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Zeugen, die die Tat beobachten konnten oder etwas Verdächtiges gesehen haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940 9400, zu melden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Urinproben direkt am Straßenrand

Augenscheinlich aus Anlaß des Schlaraffenklang-Festivals, das vom 28. bis 30. Mai 2022 an der Hofratsmühle in Künzelsau stattfand, führte die Polizei intensive Verkehrskontrollen und Drogenkontrollen an der B19 in Gaisbach und von Ingelfingen kommend durch. Das führte zu teils absurden Szenen, wenn Menschen direkt vor dem McDonalds ins Gebüsch steigen mußten, um dort eine Urinprobe abzugeben – und von Passanten bestaunt wurden.

Die Pressestelle der Polizei teilt dazu mit:

In Künzelsau wurden im Zeitraum von Freitag bis Sonntag Verkehrs- und Personenkontrollen durchgeführt. Es befanden sich Kontrollstellen an der Bundesstraße 19 bei Gaisbach und an der Würzburger Straße. Dort konnten unter anderem 13 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt werden.

Personen unter Alkohol- und Drogeneinfluß

Des Weiteren fuhren neun Personen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen und drei Personen waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

32x ohne Führerschein erwischt

Eine dieser Personen wurde bereits zum 32. Mal ohne Führerschein erwischt. Neben rund 80 weiteren Ordnungswidrigkeiten wegen beispielsweise technischer Mängel und Ladungs- und Gurtverstößen konnten Betäubungsmittel beschlagnahmt und Dealergeld sichergestellt werden.

Weitere Details, beispielsweise die Menge der beschlagnahmten Betäubungsmittel oder die Summe des beschlagnahmten Dealergeldes, teilte die Polizeipressestelle nicht mit.

Text: Matthias Lauterer / Pressemitteilung der Polizei




Staatsanwaltschaft und Polizei hüllen sich beim Obduktionsergebnis vorerst in Schweigen

Eine bleierne Stimmung liegt über dem kleinen Künzelsauer Teilort Belsenberg, das Mißtrauen gegenüber einem Menschen, den man nicht kennt, ist greifbar. Auf den Gassen des kleinen Orts ist kaum jemand zu sehen, die wenigen Menschen, die unterwegs sind, halten Abstand oder drehen sich weg.

Tote Frau noch nicht identifiziert

Grund dafür dürfte der mysteriöse Todesfall einer Frau sein, die am Dienstagabend, 24. Mai 2022, in einem Haus in Belsenberg aufgefunden wurde. Belsenberg ist so klein, dass jeder das Haus, in dem die Leiche gefunden wurde, und dessen Bewohner kennen dürfte. Die Polizei vermutet, dass es sich bei der Toten um eine 66-jährige Bewohnerin des Hauses handelt: „Eine Identifizierung steht jedoch noch aus“, teilt das Polizeipräsidium mit. Da die Leiche offenbar bereits längere Zeit gelegen hatte, sei es aufgrund des Zustands des Leichnams nicht leicht, eine eindeutige Identifizierung vorzunehmen.

Obduktionsergebnis liegt vor, wird aber vorläufig nicht veröffentlicht

Auf konkrete Nachfrage, ob inzwischen ein Verbrechen nachgewiesen ist, beruft sich die Sprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf „ermittlungstaktische Gründe“, aus denen sie noch keine weitere Auskunft geben möchte. Eine Obduktion sei aber zwischenzeitlich durchgeführt, auch über das Ergebnis der Obduktion will sie aus denselben Gründen noch nichts sagen.

Sonderkommission „Grube“ ermittelt mit 40 Personen

Das Haus, in dem die Leiche gefunden ist, ist von der Polizei abgesperrt und die Türen sind versiegelt. Foto: GSCHWÄTZ

Akribische Spurensicherungsarbeiten seien bereits durchgeführt, die Arbeit der Spurensicherung sei aber noch im Gange, rund 40 Mitarbeiter:innen seien momentan mit der Aufklärung des Falls beschäftigt. Der Name der Sonderkommission bezieht sich auf den Straßennamen des Fundortes – die Polizeisprecherin sagt explizit, dass die Leiche nicht etwa in einer Grube aufgefunden worden wäre.

Gerüchte im Umlauf

Am Briefkasten des Hauses ist ein Name wie mit dem Lineal gezogen durchgestrichen – ob es der Name der Toten ist? Da die Polizei noch nicht einmal mitteilt, ob überhaupt eine Straftat vorliegt, sprießen die Gerüchte. Manche Anwohner sind von einer Beziehungstat überzeugt. Dieser Schluß ist möglicherweise zu schnell: Es ist ja noch nicht einmal klar, ob überhaupt eine „Tat“ vorliegt.

Text: Matthias Lauterer