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UPDATE: Leichenfund in Künzelsau

Am Donnerstag, 24. November 2022, wurde laut Angaben der Pressestelle der Polizei Heilbronn gegen 11:15 in Künzelsau eine Leiche gefunden. Die Leiche habe sich bereits in einem Zustand der Verwesung befunden.

Weitere Informationen, beispielsweise über den Fundort oder das Geschlecht der Leiche hat die Polizei noch nicht bekanntgegeben. Die Ermittlungen, ob es sich um eine Straftat oder einen natürlichen Todesfall handelt, laufen.

Update: inzwischen hat die Polizei mitgeteilt, dass es sich um eine 63-jährige Person handelt, die in einem Gebäude gefunden wurde. Derzeit geht man nicht von Fremdverschulden aus.

 




Über 1.000 Jahre Haftstrafen wegen Betrugsmasche „Falscher Polizist“

Insgesamt 1.128 Jahre, 6 Monate und 28 Tage Haft sowie Geldstrafen in Höhe von über 478 Millionen Türkische Lira [das sind etwa 25 Millionen Euro, Red.] verhängte das Landgericht im türkischen Izmir am 26.09.2022 gegen insgesamt 67 Beschuldigte eines Call-Center-Komplexes. [Im Durchschnitt sind das 17 Jahre Haft für jeden Verurteilten, Red.]

Die Gruppe operierte mit ihrem Modus Operandi als „Falsche Polizeibeamte“ auch in Heilbronn. Unter anderem wurden gegen die Gruppierung 16 vollendete und versuchte Taten mit einem Schaden von 866.500 Euro durch die Heilbronner Ermittler bearbeitet. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn und das Polizeipräsidium Heilbronn richteten bereits 2018 eine Ermittlungsgruppe ein, welche im Ermittlungsverfahren „Fake“ Straftaten aus diesem Callcenter bearbeitete. Die Ermittler konnten der Gruppierung Taten aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen zuordnen. In enger Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Heilbronn wurden die diese Bundesländer betreffenden Ermittlungen zentral durch die Staatsanwaltschaft Heilbronn geführt.

Auch in Deutschland wurden Beteiligte bereits verurteilt

Die hier ermittelten Personen, überwiegend Abholer und Logistiker der türkischen Gruppierung, wurden zwischenzeitlich auch in Heilbronn verurteilt. Die in einem Übernahmeersuchen an die türkischen Behörden übermittelten Ermittlungsergebnisse der deutschen Behörden führten im Dezember 2020 nach weiteren umfangreichen Ermittlungen der türkischen Behörden zur Festnahme der Haupttäter in der Türkei. Hierbei konnten Geld, Gold, Fahrzeuge und Immobilien im Wert von rund 105 Millionen Euro sichergestellt werden.

Deutsche Geschädigte dürfen hoffen

Die türkischen Justizbehörden beabsichtigen wohl, den in Deutschland wohnhaften Geschädigten sichergestellte Finanzmittel zur Entschädigung zukommen zu lassen. Um auch weiteren Betrugsopfern die Möglichkeit einer Entschädigung zu geben, hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn in einem zweiten Ersuchen die türkischen Justizbehörden um Übernahme eines weiteren Verfahrens gebeten.

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft Heilbronn

 




Einbruchsserie in Vereinsräumen: Polizei nimmt mit Spezialkräften drei Personen in Ingelfingen und Forchtenberg fest

Drei Personen wurden durch Einsatzkräfte der Polizei am Donnerstag, den 10. November vorläufig festgenommen. Zwei Personen sitzen in Untersuchungshaft. Eine 44-jährige Frau steht im dringenden Tatverdacht gemeinsam mit ihren 19 und 20 Jahre alten Söhnen für eine seit Sommer 2022 andauernde Serie von Einbrüchen in Vereinsheime und -gaststätten im Bereich des Polizeipräsidiums Heilbronn verantwortlich zu sein. [GSCHWÄTZ berichtete im September über diese Serie, damals waren der Polizei bereits mehrere Dutzend Fälle bekannt. Red.] Im Rahmen von umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen konnten die Tatverdächtigen identifiziert werden.

Spezialkräfte im Einsatz

Aufgrund von Erkenntnissen, dass die Tatverdächtigen im Besitz von Schusswaffen sein könnten, wurden Spezialkräfte für die Festnahmen hinzugezogen. Bei zwei koordinierten Einsätzen in Forchtenberg und Ingelfingen, wurden die drei Tatverdächtigen festgenommen und zwei Objekte, sowie ein mutmaßliches Tatfahrzeug durchsucht. Hierbei konnten die Einsatzkräfte umfangreiches Beweismittel auffinden und sicherstellen, darunter professionelles Einbruchswerkzeug, Datenträger, mehrere Schreckschusswaffen, Bargeld in vierstelliger Höhe und Betäubungsmittel. Der 19-Jährige wurde nach dem Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen.

Untersuchungshaft angeordnet

Die 44-Jährige und der 20-Jährige wurden am 11. November einem Haftrichter des Amtsgerichts Schwäbisch Hall vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft Heilbronn Zweigstelle Schwäbisch Hall beantragten Haftbefehl und setzte diesen in Vollzug. Die beiden Tatverdächtigen wurden in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Der Gruppe werden bislang eine Vielzahl von Taten in den Landkreisen Heilbronn, Neckar-Odenwald-Kreis, Main-Tauber-Kreis, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis und Schwäbisch Hall vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern an.

 

Pressemitteilung Polizei HN




Künzelsau: Mehrere hundert Liter Diesel gestohlen

Dringend tatverdächtig, am Samstag, 12. November 2022, mehrere hundert Liter Diesel entwendet zu haben sind zwei 22 und 23-Jährige. Kurz vor 4 Uhr begaben sich die beiden Tatverdächtigen wohl auf das Gelände eines Schotterwerkes bei Künzelsau. Dort befüllten sie mittels eines Schlauches neun mitgebrachte Kanister mit dem Kraftstoff eines dort abgestellten Muldenkippers. Die Ermittlungen der Polizisten ergaben ein Kennzeichen des genutzten Tatfahrzeugs.

An der Wohnadresse fanden die Beamten das Auto. Die Adresse und das Fahrzeug wurden durchsucht und mögliche Tatmittel beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an. Die beiden Männer müssen mit einer Anzeige wegen Bandendiebstahls rechnen.

Pressemitteilung Polizei HN




Tödlicher Verkehsunfall

Tödlich endete ein Unfall für einen 19-jährigen Autofahrer am Donnerstagmittag, 10. November 2022,  bei Forchtenberg. Der junge Mann war mit seinem Peugeot von Weißbach in Richtung Forchtenberg unterwegs. Am Ortseingang kam er gegen 12 Uhr vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Weißbacher Straße ab. Der Peugeot überschlug sich und landete in einem angrenzenden Baumstück.

Der Fahrer und sein ebenfalls 19-jähriger Beifahrer wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der alarmierten Feuerwehr daraus befreit werden. Beide Insassen erlitten schwerste Verletzungen. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Beifahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Peugeot war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen und abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme war die Weißbacher Straße bis 16 Uhr voll gesperrt.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Schulbusfahrer mit 2,38 Promille aus dem Verkehr gezogen.

Der Fahrer eines Kleinbusses wurde am Donnerstagmorgen, 10. November 2022, mit 2,38 Promille am Steuer erwischt. Gegen 08:15 Uhr befuhr der 56-jähirige Fahrer des Kleinbusses die B19 Richtung Künzelsau und wurde auf Höhe Gaisbach Süd von der Polizei kontrolliert. Nachdem Alkoholgeruch bei dem Fahrer festgestellt werden konnte, wurde bei ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt, welcher einen Wert von knapp 2,4 Promille ergab.

Nach Angaben des Fahrers handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Schulbus und hatte am Morgen bereits mehrere Kinder zur Schule gefahren. Der Mann musste zu Blutentnahme ins Krankenhaus und sein Führerschein wurde ihm abgenommen.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Heilbronn: Telefonbetrügerin festgenommen

Eine 32-Jährige wurde am Freitagmittag, den 14. Oktober, nach einem sogenannten „Schockanruf“ in Heilbronn durch die Kriminalpolizei festgenommen. Der Tatverdächtigen wird vorgeworfen, Mitglied einer Bande zu sein, die insbesondere ältere Menschen mittels Telefonanrufen systematisch betrügen. Da sie die Betrugsabsicht erkannte, war eine 58-Jährige nicht auf die Masche hereingefallen. Als die Frau auf ihrem Festnetz einen Anruf ihrer vermeintlichen Tochter erhielt, die einen tödlichen Unfall verursacht haben sollte, verständigte die Frau mit einem Mobiltelefon die Polizei. Während die Betrüger in typischer Manier fortfuhren, indem eine angebliche Polizistin das Gespräch übernahm und der 58-Jährigen erklärte, dass für die Tochter eine Kaution von

100.000 Euro benötigt würde, um sie auf freien Fuß zu entlassen, war die Kriminalpolizei bereits unterwegs. Nachdem die 58-Jährige den Anweisungen der vermeintlichen Polizeibeamtin gefolgt war, erschien die Tatverdächtige gegen 13.58 Uhr am vereinbarten Übergabeort im Heilbronner Zentrum. Im Moment der Übergabe wurde sie von Beamten der Kriminalpolizei festgenommen.

Die 32-Jährige wurde am Samstag, den 15. Oktober, einer Haftrichterin des Amtsgerichts Heilbronn vorgeführt. Diese erließ den von der Staatsanwaltschaft Heilbronn beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Die Frau wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

Wichtige Tipps der Polizei:

Um sich vor der Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“ zu schützen, raten das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und das Polizeipräsidium Heilbronn:

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf, so werden Sie Betrüger los.
  • Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach
    • schnellen Entscheidungen,
    • Kontaktaufnahme mit Fremden sowie
    • der Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
  • Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.
  • Kontaktieren sie ihre Familie oder Personen unter den Ihnen bekannten Rufnummern
  • Nennen Sie gegenüber den Anrufern niemals die korrekten Namen Ihrer Familienangehörigen

Pressemeldung Polizei und Staatsanwaltschaft Heilbronn




Wie im Film: Glastür stoppt Schuhdieb

Ein 30-Jähriger wurde am Freitagabend, 14. Oktober 2022, festgenommen, nachdem er versuchte zwei Paar Schuhe aus einem Geschäft in Öhringen zu entwenden. Der Mann begab sich gegen 17 Uhr in den Sportladen in der Poststraße und nahm die Schuhe an sich. Als er versuchte diese zu entwenden, schöpfte ein Mitarbeiter Verdacht und wollte in die Tasche des Mannes schauen. Hierbei versuchte dieser zu fliehen, sprang über ein Geländer vom ersten Obergeschoss auf die Treppe und rannte anschließend gegen die Glasschiebetür am Ausgang. Diese wurde zuvor durch eine Mitarbeiterin verschlossen. Der Versuch die Tür einzutreten misslang.

Der 30-Jährige bedrohte einen Mitarbeiter und schlug um sich, traf jedoch niemanden. Anschließend rannte er aus dem Geschäft davon. Zwei Passanten gelang es den Flüchtenden am Marktplatz in Öhringen zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Verletzt wurde hierbei niemand. Der Dieb muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Kabeltrommeln entwendet – Täter flüchtig

Drei Unbekannte stahlen am Sonntag, 16. Oktober 2022, mehrere Kabelrollen von einer Baustelle in Künzelsau-Gaisbach. Die Täter fuhren gegen 12.15 Uhr mit einem blauen Seat Alhambra auf das Gelände in der Schliffenstraße. Ein Zeuge beobachtete wie drei Männer die Rollen von einem Lagerplatz in den Kofferraum des Fahrzeuges luden und davonfuhren. Die Täter konnten entkommen.

Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Radfahrer nach Sturz schwer verletzt

Ein 34-Jähriger wurde am Mittwoch, 12. Oktober 2022,  nach einem Unfall bei Künzelsau mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Mann war mit seinem Fahrrad gegen 16.30 Uhr auf dem Rad- und Fußweg von Haag kommend in Richtung Künzelsau unterwegs, als er einen aufgestellten Poller mit dem Lenkrad touchierte. Hierdurch stürzte er zu Boden und wurde schwer verletzt. Am Fahrrad entstand Sachschaden von rund 1.800 Euro.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn