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40-Jähriger Mercedes-Fahrer mit 2,8 Promille in Niedernhall erwischt

Über 2,8 Promille zeigte der Alkoholtest bei einem 40Jährigen an, der in der Nacht auf Samstag, den 18. Juni 2022, in Niedernhall von der Polizei kontrolliert wurde.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann am Steuer seines Daimlers gegen 01 Uhr in de Salzstraße von einer Streife angehalten worden. Hier stellten die Polizisten Anzeichen auf Alkoholeinfluss fest.

Der Verdacht wurde durch den Alkoholtest bestätigt, weshalb der Daimlerfahrer die Beamten in ein Krankenhaus begleiten und eine Blutprobe abgeben musste.

Seinen Führerschein konnte der Mann nicht abgeben, weil er keinen besaß. Der 40-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne Führerschein rechnen.




Schwer verletzter Motorradfahrer

Schwer verletzt wurde ein Motorradfahrer am Donnerstagnachmittag, den 16. Juni 2022, bei einem Verkehrsunfall in Kupferzell.

Ein 43-Jähriger war gegen 17.45 Uhr mit seinem VW auf der L 1036 von Braunsbach kommend in Richtung Rüblingen unterwegs. Auf dieser Strecke wollte der Mann nach links abbiegen, wobei er offenbar einen entgegenkommenden 27-Jährigen mit seinem Motorrad übersah, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Durch die Kollission wurde der Mann von seinem Zweirad geschleudert und schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

 




Kupferzell: 24-Jähriger randaliert

Ein 24-Jähriger randalierte gegen 21.30 Uhr am Dienstag in und vor einem Discounter in Kupferzell. Der Mann wollte nach seinem Bezahlvorgang an der Kasse wieder zurück in den Warenbereich, obwohl der Laden bereits geschlossen hatte.

Die Mitarbeiterinnen verweigerten ihm den Zugang, woraufhin der 26-jährige Mann aggressiv wurde und sie beleidigte. Das Geschehen verlagerte sich nach draußen.

Vor dem Discounter beleidigte der 24 Jahre alte Mann einen Kunden und stieß ihn zu Boden. Beim Eintreffen der Streife war er weiterhin außer sich und schmiss die zuvor gekauften Getränkedosen ebenfalls zu Boden. Die Beamten konnten den Mann in Gewahrsam nehmen.

 




Nackte 30-Jährige ruft in Künzelsau um Hilfe

In der Nacht auf Freitag, den 20. Mai 2022, war eine betrunkene Frau vollkommen nackt in Künzelsau unterwegs. Das teilte die Polizei mit. Gegen 1 Uhr riefen Anwohner:innen die Polizei, da die Frau nackt auf dem Kirchplatz umherlief und um Hilfe schrie. Die alarmierte die Polizei und kümmerte sich um die Frau. Da die Umstände des Vorfalls zu diesem Zeitpunkt völlig unklar waren und sich die Frau an nichts erinnern konnte, wurde sie zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es keine Erkenntnisse auf eine Straftat zum Nachteil der Frau. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab mehr als 3,4 Promille, weshalb sie zum eigenen Schutz ihren Rausch in der Gewahrsamszelle des Polizeireviers ausnüchtern musste.




21-Jährige schläft ein, während Essen auf dem Herd in Brand geriet

am Montagabend, den 14. März 2022, schlief eine 21-Jährige ein, während sie Essen auf dem Herd hatte. Die Speisen fingen daraufhin an zu brennen und setzte dadurch die Küchenzeile in Brand, wie die Polizei mitteilte. Zwar wurde die Küche in Mitleidenschaft gezogen, das Feuer breitete sich aber nicht in der restlichen Wohnung aus.

Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr, die Polizei sowie der Rettungsdienst waren in der Mariannenstraße im Einsatz. Die beiden Bewohner der betroffenen Wohnung wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden wird auf zirka 20.000 Euro geschätzt.




Stadt und Kirche spenden für fünfköpfige Familie nach Wohnhausbrand in Künzelsau

Nach dem Brand in einem Wohnhaus in der Schnurgasse in der Nacht von Freitag, den 21. Januar 2022, auf Samstag, den 22. Januar 2022, steht die fünfköpfige Familie nun obdachlos und mit leeren Händen da. Die Familie wurde zunächst durch die Stadtverwaltung in einem Gasthof untergebracht. Der Brandrauch machte die kompletten Gegenstände in der Wohnung unbrauchbar. Wer der Familie in Not helfen möchte, kann das schnell und einfach mit einer Geldspende tun:

Empfänger: Stadtverwaltung Künzelsau

Verwendungszweck: Brand Schnurgasse

IBAN: DE02 6225 1550 0005 0018 08

BIC: SOLADES1KUN, Sparkasse Hohenlohekreis

Das Geld wird an die Familie für den Kauf des Nötigsten wie etwa Kleidung und Mobiliar weitergeleitet.

Eine Spendenbescheinigung kann nicht ausgestellt werden.

„Es ist tragisch, was der Familie am Wochenende zugestoßen ist. Wir wollen nun schnell und unbürokratisch unterstützen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. An der Spendenaktion der Stadtverwaltung beteiligt sich auch das Evangelische Dekanat Künzelsau mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. „In Krisenzeiten wie diesen zählt der Zusammenhalt. Wir möchten den Gemeindemitgliedern helfen, wo wir können“, so Dekan Dr. Friedemann Richert.

Eine Sofort-Hilfe von der Stadtverwaltung Künzelsau in Höhe von 500 Euro erhält die Familie durch die stellvertretende Bürgeramtsleiterin und Zuständige für das Feuerwehrwesen bei der Stadtverwaltung, Karin Schreiber.

Fotos: Feuerwehr Künzelsau. Text: Stadtverwaltung Künzelsau




Eigentümer von mutmaßlichem Diebesgut gesucht

Am 23. Oktober 2021 konnte die Polizei Heilbronn einen Einbrecher festnehmen. In diesem Zusammenhang wurden von der Polizei eine Anzahl Uhren und Schmuckstücke, sichergestellt, die mutmaßlich Diebesgut sind und deren Eigentümer bisher nicht ermittelt werden konnte.

Eigentümer und Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei Heilbronn sucht daher nach den Eigentümern der Gegenstände. Diese und Zeugen, die Angaben zur Herkunft der Gegenstände oder den eigentlichen Eigentümern machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Heilbronn unter der Telefonnummer 07131 104 4444 zu melden.

Lichtbilder des Diebesguts sind unter folgendem Link abrufbar:
https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/heilbronn-zuordnung-von-mutmasslichem-diebesgut/

Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Heilbronn und Polizeipräsidium Heilbronn

 




Fußgänger gegen Radfahrer: 2 Verletzte

Zwei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Abend des Montag, den 6. Dezember 2021, auf dem kombinierten Rad- und Fußweg an den Künzelsauer Wertwiesen ereignete: Ein Fußgänger und ein Radfahrer stießen in der Dunkelheit so schwer zusammen, dass für beide ein Rettungswagen angefordert werden mußte.

Der Radfahrer war laut Angaben der Polizei wahrscheinlich ohne Licht unterwegs.

 

 




Strafanzeige wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern

Bereits im Jahr 2020 kam es im Zuständigkeitsbereich des Ausländeramts des Landratsamtes Heilbronn zu Auffälligkeiten hinsichtlich einzelner, ursprünglich aus Kamerun stammender Landkreisbewohner. Nach zunächst hausinternen Ermittlungen durch die Ausländerbehörde stellte die Behördenleitung im November 2020 schließlich Strafanzeige wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn. Zunächst wurden die Ermittlungen durch das Polizeirevier Heilbronn geführt, wobei sich alsbald ein nicht vorhersehbares Verfahrensausmaß abzeichnete. Die Ermittlungen wurden an die Kriminalpolizei Heilbronn übergeben, die fortan die bereits mehrere Monate andauernden Ermittlungen aufnahm.

Mindestens 112 Fälle

In mindestens 112 Fällen sollen drei aus Duala in Kamerun stammende Männer gemeinsam mit sechs weiteren Mittätern Personen aus acht afrikanischen Ländern Aufenthaltstitel in der Bundesrepublik Deutschland verschafft haben, indem sie durch teilweise unrichtige Angaben in sogenannten Verpflichtungserklärungen für die Einreisenden gegenüber den Ausländerbehörden bürgten. Konkret sollen die Tatverdächtigen im Zeitraum von 2017 bis 2021 bei zumindest zwölf verschiedenen Ausländerämtern in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen inhaltlich falsche Verpflichtungserklärungen dahingehend abgegeben haben, für die finanzielle Absicherung der eingeladenen Personen, bei denen es sich überwiegend um Studenten handelte, während ihres Aufenthalts in Deutschland einstehen zu können. Zu diesem Zweck wechselten die Tatverdächtigen vermehrt den Wohnort oder meldeten sich in anderen Kreisen oder Bundesländern an.

Ein Verdächtiger mit 8 Wohnsitzen

Die mögliche Anzahl der zeitgleich durch einen Verpflichtungsgeber abgegebenen Verpflichtungserklärungen hängt von dessen finanzieller Leistungsfähigkeit ab. Da eine zentrale landes- oder bundesweite Erfassung solcher Verpflichtungserklärungen aktuell nicht erfolgt, kann die im Einzelfall befasste Ausländerbehörde nicht nachvollziehen, wie viele solcher Verpflichtungserklärungen ein Verpflichtungsgeber bereits bei anderen Ausländerbehörden abgegeben hat. Dies sollen sich die Verdächtigen des hiesigen Ermittlungsverfahrens zunutze gemacht haben, indem sie bei verschiedenen Ausländerbehörden die finanzielle Absicherung einer Vielzahl von Visumsantragsstellern versicherten, die ihre finanziellen Mittel überschritt. So hatte einer der Hauptverdächtigen im Ermittlungsverfahren der Kriminalpolizei Heilbronn neben seinem tatsächlichen Wohnsitz im Landkreis Heilbronn insgesamt acht weitere Wohnsitze angemeldet, um von dort aus weitere Studenten in die Bundesrepublik Deutschland einladen zu können. Die Wohnorte der „Eingeladenen“ erstrecken sich mittlerweile über insgesamt 13 Bundesländer.

130 Einsatzkräfte durchsuchen in mehreren Bundesländern

Aufgrund der bislang durchgeführten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei Heilbronn besteht der Verdacht, dass es sich bei den Tathandlungen um gewerbsmäßige Schleusungen gehandelt hat und die Tatverdächtigen für die Abgabe der Verpflichtungserklärungen entlohnt wurden. Im Rahmen eines großangelegten Einsatzes der Polizei in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden am 24. November 2021 unter Federführung des Polizeipräsidiums Heilbronn insgesamt 20 Wohnungen und Arbeitsstellen beteiligter Personen durchsucht. Hierbei konnte umfangreiches Beweismaterial gesichert werden. Insgesamt waren dem Heilbronner Einsatzleiter knapp 130 Einsatzkräfte unterstellt. Nach der Sicherstellung der Beweismittel werden die Heilbronner Ermittler diese nun auswerten.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn und des Polizeipräsidiums Heilbronn




Kollision mit Betonmischer endet tödlich

Der 32-jährige Fahrer eines Citroen-Transporters kollidierte am Donnerstagmorgen, 25. November 2021, bei Öhringen mit einem entgegenkommenden Betonmischer.

Der 32-jährige fuhr auf der Landesstraße 1035 gegen 09.30 Uhr von Öhringen in Richtung Windischenbach und kam aus bislang unbekannter Ursache kurz vor der Ortseinfahrt Windischenbach nach links in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Betonmischer zusammen. Hierdurch wurde der Citroen-Fahrer so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 44-jährige Fahrer des Lasters blieb unverletzt. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von rund 115.000 Euro. Außerdem musste die Fahrbahn aufgrund Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis zum Nachmittag gesperrt werden. Neben Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei, war auch ein Gutachter vor Ort.

Pressemitteilung der Polizei