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Kupferzell // Es knallt fast jeden Tag auf der A6

Auf dem Streckenabschnitt zwischen Heilbronn und Kupferzell der A6 kommt es fast an jedem Arbeitstag in beiden Fahrtrichtungen zu einem Unfall. Im vergangenen Jahr 2017 gab es 254 Unfälle bei 260 Arbeitstagen. Richtung Nürnberg (Osten) waren es 112 Unfälle und Richtung Mannheim (Westen) waren es 142 Unfälle, so Herr Gerhard Zeh vom Polizeipräsidium Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. 2016 ereigneten sich auf demselben Streckenabschnitt sogar 300 Unfälle, wohingegen es 2015 „lediglich“ 224 Unfälle waren.

Richtung Osten (Nürnberg):             2017: 112 Unfälle // 2016: 148 Unfälle // 2015: 93 Unfälle

Richtung Westen (Mannheim):        2017: 142 Unfälle // 2016: 152 Unfälle // 2015: 131 Unfälle

Gesamt:                                               2017: 254 Unfälle // 2016: 300 Unfälle // 2015: 224 Unfälle

 

// Aktuelle Verkehrsunfallstatistik für den Raum Heilbronn //

 

Laut der aktuellen, am 16. März 2018, vom Polizeipräsidium Heilbronn veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik im Zuständigkeitsbereich Heilbronn, sei die hohe Zahl von Verkehrsunfällen mit Lkw-Beteiligung „bemerkenswert, die letztlich mit der hohen Schwerverkehrsbelastung der Autobahnen korrespondiert. An 396 der insgesamt 928 Verkehrsunfälle mit bedeutendem Sachschaden beziehungsweise mit Personenschaden im gesamten Heilbronner Zuständigkeitsbereich waren Lkw beteiligt, was einem Anteil von 42,6  Prozent entspricht. Bei deutlich mehr als der Hälfte der Unfälle mit Personenschaden haben Lkw-Fahrer die Unfälle verursacht.“

Positik ist: Die Zahl der Personen, die 2017 im Rahmen von Verkehrsunfällen verletzt wurden, ging  im Vergleich zum Jahr 2016 um 22 Prozent zurück. Die Zahl der dabei schwer Verletzten sank um 24 Prozent.

 

// Unfallursachen //

 

Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit (333 Unfälle) sowie mangelnder Abstand (172 Unfälle) sind auf den Autobahnen laut der Unfallstatistik die häufigsten Hauptunfallursachen. Bei den Unfällen mit Personenschaden liegen Abstandsverstöße mit 47 Prozent noch vor den Geschwindigkeitsverstößen (44 Prozent) an erster Stelle.
Im Bereich der Verkehrstüchtigkeit war 36 mal Übermüdung des Fahrzeugführers die Unfallursache, in 19 Fällen lag die Ursache im vorangegangenen Alkoholgenuss. Drei Verkehrsteilnehmer standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und fünf Fahrer nahmen mit sonstigen körperlichen Mängeln am Verkehr teil.

 

// Gaffer, Handybenutzer, Standstreifenparker: Überwachungsschwerpunkte 2018 //

 

2018 will die Polizei verstärkt kontrollieren, ob Fahrer mit Mobiltelefonen am Ohr unterwegs sind, da mehr als jeder zehnte Unfall dadurch resultiere, dass die Fahrer mit dem Handy oder dem Navigationsgerät hantieren.
Da es immer wieder zu gefährlichen Situationen komme, wenn Lkw an den Zu- und Ausfahren von Parkplätzen halten, werde auch in diesem Bereich verstärkt kontrolliert werden, betont Karl Himmelhan, der Leiter der Verkehrsunfallaufnahme der Verkehrspolizeidirektion. Erster Polizeihauptkommissar Joachim Feucht weiß, dass „blockierte Rettungsgassen die Retter viel Zeit kosten, die für die Versorgung der Verletzten an der Unfallstelle dringend gebraucht wird. Hierdurch können entscheidende Minuten verloren gehen, die über Leben und Tod eines Verunglückten entscheiden. Neben der verstärkten Überwachung dieses Phänomens durch die Polizei hat auch der Gesetzgeber mit einer drastischen Erhöhung des Bußgeldes reagiert.“

In immer stärkerem Maße führe das Verhalten von Gaffern und rücksichtslosen Schaulustigen zu gefährlichen Situationen auf den Autobahnen. Dadurch verlängere sich nicht nur der Stau durch den Unfall, sondern es komme dadurch auch zu Folgeunfällen.

// Foto: GSCHWÄTZ/Archiv. Aufgenommen im November 2016 bei einer Polizeikontrolle auf der A6




Land verkauft Amtsgericht in Künzelsau

Das Land Baden-Württemberg trennt sich von dem Gebäude, in dem sich vor kurzem noch das Amtsgericht in Künzelsau befand. Das dreistöckige Haus, das sich in der Konsul-Uebele-Straße schräg gegenüber der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse befindet, soll heute unter den Hammer gehen. Bis heute können Interessierte noch Angebote an die Vermögen und Bau Baden-Württemberg in verschlossenen Umschlägen einreichen. Das Höchstgebot soll den Zuschlag erhalten.

Das Amtsgericht befindet sich seit November 2017 im Polizeigebäude in Künzelsau.

// Das Gebäude

Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1844 und steht unter Denkmalschutz. Neben dem Hauptgebäude gibt es noch ein zweistöckiges Nebengebäude. Das Haupthaus sowie das Nebengebäude sind sanierungs- und renovierungsbedürftig. Die Bürofläche beträgt 523 Quadratemter. Das Grundstück ist rund 1.200 Quadratmeter groß und grenzt an das ehemalige PEKA-Areal an, worauf in naher Zukunft ein neuer Stadtmittelpunkt mit Einkaufsmöglichkeiten und Parkplätzen entstehen soll.

// Kontakt

Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Heilbronn, Rollwagstraße 16; 74072 Heilbronn. Frau Jeanette Kalemba. Tel.: 07131/64 37 433

oder auf: www.immobilienscout24.de




Zoll Heilbronn beschlagnahmte 2016 fast eine halbe Million Schmuggelzigaretten

Im Zuge einer Kontrolle des Hauptzollamtes Heilbronn auf der Autobahn 6 in Hohenlohe stellten vergangene Woche Beschäftigte der Kontrolleinheit Verkehrswege 145 illegal eingeführte Kleinverkaufspackungen unterschiedlicher Tabaksorten sicher. Anbei veröffentlichen wir eine aktuelle Pressemitteilung des Hauptzollamtes Heilbronn:

Auf Befragen nach mitgeführten verbrauchsteuerpflichtigen Waren gab der Lenker eines bulgarischen Lastkraftwagens zunächst nur eine geringe Menge Tabak an. Bei der Kontrolle der Fahrerkabine fand der Zoll immer größere Mengen an Feinschnitt, versteckt in diversen Fächern und Schubladen. Am Ende der Kontrolle hatten sich auf diese Weise 45 Dosen á 190 Gramm sowie weitere 100 Päckchen á 50 Gramm Feinschnitttabak angesammelt. Der vorschriftswidrig eingeführte Tabak war mit luxemburgischen Tabaksteuerzeichen versehen und angeblich für seine Kollegen bestimmt. Laut Frachtpapieren hatte der Fahrer des Gespanns Großbritannien als Fahrtziel.

Der Zoll leitete vor Ort ein Steuerstrafverfahren gegen den Fahrer wegen des gewerblichen Verbringens verbrauchsteuerpflichtiger Waren ein und stellte den Tabak sicher. Seine Fahrt, ohne die sichergestellten 13,55 kg Feinschnitt, durfte der Schmuggler erst fortsetzen, nachdem er die fällige Tabaksteuer in Höhe von mehr als 1.000 Euro entrichtet hatte.

„Die Kontrolleinheiten Verkehrswege des Zolls sind bundesweit präsent und tragen dem Umstand offener Grenzen Rechnung“, so David Martin Einsatzleiter vor Ort. „Ihre Aufgaben sind die Bekämpfung des Schmuggels von verbrauchsteuerpflichtigen Waren und der Geldwäsche, sowie die Überwachung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs, einschließlich der sogenannten Verbote und Beschränkungen. Zum Schutz der Bevölkerung ziehen sie dabei Arzneimittel, Produktfälschungen, Rauschgift oder Waffen aus dem Verkehr“.

// Wieviel Tabak ist erlaubt?

Grundsätzlich können Privatpersonen bei Reisen innerhalb der Europäischen Union für ihren persönlichen Bedarf Waren abgabenfrei mitbringen, ohne diese beim Zoll anmelden zu müssen. Bei Tabak unterstellen die Zollbehörden der Mitgliedstaaten eine Richtmenge von einem Kilogramm, bis zu der eine Verwendung zu privaten Zwecken nicht angezweifelt wird. Bei Mengen wie im vorliegenden Fall ist jedoch von gewerblichem Handeln auszugehen. Die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Heilbronn hat im Kalenderjahr 2016 mehr als 7.500 Personen kontrolliert und fast eine halbe Million Schmuggelzigaretten aus dem Markt genommen. Ferner beschlagnahmte sie unter anderem 19 Waffen, darunter Spring- und Butterflymesser und Schlagringe.

Foto // Vergangene Woche bechlagnahmte das Zoll in einem Lkw auf der A6 13,5 Kilo Tabak. Foto: Zoll Heilbronn




Niedernhall: Polizist vom Dienst freigestellt

Der Polizist, der Geld aus einem Tresor im Polizeirevier Niedernhall entwendet haben soll (GSCHWÄTZ berichtete), ist vom Dienst freigestellt worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage mit. Die Ermittlungen seien nahezu abgeschlossen. Ende November 2017 sei mit einer Entscheidung zu rechnen. Die möglichen weiteren Konsequenzen für den betroffenen Polizisten seien erst nach Vorliegen dieser Entscheidung absehbar, so die Staatsanwaltschaft. (Foto: hohenlohekreis.de)

 

 




Nach diesem Mann sucht die Polizei

Anbei veröffentlichen eine aktuelle Pressemitteilung der Polizei Heilbronn.

Da trotz einer großen Suchaktion am vergangenen Mittwochabend in Künzelsau der Vermisste spurlos verschwunden bleibt, sucht die Polizei nun mithilfe eines Fotos nach ihm. Wie bereits berichtet, verließ der 27-Jährige bisherigen Erkenntnissen zufolge Dienstagnachmittag die elterliche Wohnung in der Taläckerallee und wurde seither nicht mehr gesehen. Auf der Fahndungsseite der Polizei Baden-Württemberg wurde nun ein Foto des Vermissten veröffentlicht. Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes geben können, sollten sich unter Telefon 07940 940-0 mit der Künzelsauer Polizei in Verbindung setzen.

Weitere aktuelle Polizeimeldungen den Hohenlohekreis betreffend im Überblick:

Neuenstein: Plane aufgeschlitzt. Ohne Beute mussten sich unbekannte Diebe am frühen Freitag rasch aus dem Staub machen, da ihr Treiben entdeckt worden war. Auf der Rastanlage Hohenlohe-Nord entlang der A6 bei Neuenstein legte sich ein Fernfahrer in der Schlafkabine seines Sattelzuges schlafen. Als ihn gegen 2 Uhr seltsame Geräusche aus der Ladefläche des Aufliegers weckten, vermutete er bereits Diebe in seinem Wagen und schaltete das Warnblinklicht ein. Hierdurch wurden die Täter in die Flucht geschlagen und fuhren mit einem PKW davon. Wie sich herausstellte, hatten die Unbekannten die Plane des Sattelaufliegers an mehreren Stellen aufgeschlitzt. An einer Stelle schnitten die Täter sogar ein zirka 50×100 Zentimeter großes Loch heraus, wodurch mindestens einer ins Innere gelangte. Dort schnitten die Diebe einen Karton auf, konnten jedoch nichts mehr entwenden. Vergeblich fahndete die Polizei mit zwei Streifen nach den Tätern. Der angerichtete Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Künzelsau: Mit Fahrrädern zusammengestoßen – Zeugen gesucht. Leichte Verletzungen erlitt eine Radfahrerin bei einem Unfall am Donnerstag in Künzelsau. Die 24-Jährige befuhr gegen 17.20 Uhr mit ihrem Rad die leicht ansteigende Schloßmühlgasse, von den Wertwiesen kommend in Richtung Hauptstraße. Aus der von links einmündenden Straße Sixtenbergele kam ihr eine Radfahrerin mit hohem Tempo entgegen und prallte seitlich gegen das Fahrrad der 24-Jährigen, die dadurch stürzte. Nach einem kurzen Gespräch ließ sich die Radfahrerin im Krankenhaus behandeln. Die Polizei Künzelsau sucht nun Zeugen des Unfalls. Diese mögen sich unter Telefon 07940 940-0 melden.

Künzelsau: Nach Unfall auf und davon. Nach dem Verursacher eines Unfalls mit rund 1.000 Euro Sachschaden am Dienstag in Künzelsau sucht die Polizei. Eine 81-Jährige stellte ihren Renault Clio zwischen 14.30 und 15 Uhr auf dem Parkplatz eines Baumarkts in der Würzburger Straße. Anschließend fuhr sie in die Kappensteige, wo das Fahrzeug bis gegen 17.30 Uhr am rechten Fahrbahnrand geparkt war. An einem der Orte fuhr ein bislang Unbekannter gegen das vordere rechte Fahrzeugeck und richtete Sachschaden an. Ohne sich um die Regulierung zu kümmern, fuhr er im Anschluss weg.

Ähnlich erging es auch einer weiteren Autofahrerin, die ihren Ford Focus am Dienstag, gegen 17 Uhr auf einem Parkplatz gegenüber des Künzelsauer Friedhofs, an der Einmündung der Gaisbacher Straße in die Stettenstraße abstellte. Gegen 19.30 Uhr fuhr sie weg und stellte den PKW in der Sudetenstraße ab, wo sie am Tag darauf gegen 15.30 Uhr einen Schaden am Wagen feststellte. Vermutlich hatte ein anderer Fahrzeuglenker den Ford gestreift und dabei Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro verursacht.

Ein weiterer unbekannter Autofahrer verursachte am Dienstag in Niedernhall Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro und machte sich danach aus dem Staub, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Zwischen 14.30 Uhr und 18 Uhr, hatte eine 47-Jährige ihren weißen Peugeot 308 auf der Burgstallstraße, Höhe Gebäude 28, ab. Gegen 18 Uhr bemerkte sie einen Streifschaden. Offenbar hatte ein LKW oder ähnlich großes Fahrzeug den Peugeot auf der linken Seite gestreift und dadurch Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro angerichtet. Anschließend fuhr der Unbekannte weiter, anstatt den Unfall bei der Polizei zu melden. Zeugen, die zum jeweiligen Fall sachdienliche Hinweise geben können, sollten sich bei der Polizei Künzelsau, Telefon 07940 940-0, melden.

Künzelsau: Unter Drogen und ohne Führerschein Ärger mit der Polizei gab es für zwei junge Männer am Donnerstag in Künzelsau. Zwei Polizeibeamte befanden sich gegen 16.45 Uhr in der Mergentheimer Straße, wo sie einen PKW stoppten und den 24-jährigen Fahrer kontrollierten. Da die Polizisten eindeutige Anzeichen auf Drogenkonsum feststellten, musste der Fahrer die Beamten zum Drogentest begleiten. Da dieser positiv auf Amphetamin sowie Cannabis verlief, musste der 24-Jährige eine Blutprobe abgeben. Seinen PKW musste er stehen lassen. Dies nahm jedoch sein 27-jähriger Beifahrer zum Anlass sich ans Steuer zu setzen und den PKW an das untere Ende einer Bushaltestelle zu fahren, in welcher der Wagen stand. Dies wurde von Zeugen beobachtet, die die Polizisten kurz darauf informierten. Wie sich herausstellte ist der 27-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Er muss daher mit einer Anzeige rechnen.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Heilbronn
Telefon: 07131 104-10 13
E-Mail: heilbronn.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/




Hubschraubereinsatz in Künzelsau: Vermisste Person gesucht

Am Mittwoch, den 25. Oktober 2017, war ein Großaufgebot an Polizei rund um Künzelsau unterwegs. Hubschrauber flogen über der Kreisstadt, Polizisten waren in Suchtrupps unterwegs, Polizeiautos allerorten. Die Bevölkerung wusste nicht, was los war. Verunsicherung machte sich breit und zeigte sich auch in vielen Kommentaren in sozialen Medien wie Facebook und WhatsApp. GSCHWÄTZ fragte nach bei dem zuständigen Polizeipräsidium Heilbronn. Yvonne Schmierer von der Pressestelle der Polizei Heilbronn bestätigte den Polizeieinsatz und sagte: „Es wurde eine vermisste Person gesucht.“ Ist die Person gefährlich? „Wenn wir davon ausgegangen wären, dass die Person gefährlich wäre, hätten wir die Bevölkerung informiert.“