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Betrunkener versprüht Fäkalien im Supermarkt

Ein pöbelnder Kunde wurde der Polizei am Donnerstagmittag, den 30. August 2018, gegen 12 Uhr, in einem Supermarkt in der Bad Mergentheimer Johann-Hammer-Straße gemeldet. Zudem soll der Mann einen Tetrapack Wein im Markt geleert haben. Der merkbar unter Alkoholeinwirkung stehende Mann wurde im Laden angetroffen.

Jogginghose rutschte runter

Trotz mehrfacher Aufforderung seitens der Beamten, wollte er den Markt nicht verlassen, sodass er nach Draußen geleitet werden musste. Hierbei wehrte sich der Volltrunkene nach Kräften und musste schlussendlich zu Boden gebracht und mittels Handschließen geschlossen werden. Bei dem Gerangel rutschte dessen Jogginghose herunter.

Betroffener gab einen Sprühstoß Diarrhö in Richtung der Beamten ab

Noch am Boden liegend, gab der Betroffene einen Sprühstoß Diarrhö in Richtung der Beamten ab. Glücklicherweise kam keiner der Polizisten mit den Fäkalien in Berührung. Der 43-jährige Slowene wurde schlussendlich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht, da er außerhalb des Supermarkts einen Krampfanfall bekam.

 

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn




Rund jeder siebte auf der B19 bei Gaisbach zu schnell unterwegs

Am Dienstagnachmittag, den 21. August 2018, wurden im Bereich der Abfahrt Gaisbach Nord Geschwindigkeitsmessungen in Fahrtrichtung Schwäbisch Hall durchgeführt. Hierbei wurden 549 Fahrzeuge gemessen und 83 beanstandet. Acht Fahrzeugführer waren deutlich zu schnell. Der höchste gemessene Wert lag bei 109 Kilometer pro Stunde bei erlaubten 70 Kilometer pro Stunde, so eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn.

Im Bereich der B19, Belzhager-Kreuzung, zwischen Künzelsau und Schwäbisch Hall, führte die Polizei Künzelsau am Dienstagabend,  zwischen 19 Uhr und 21.30 Uhr, Geschwindigkeitskontrollen in beiden Fahrtrichtungen durch. Insgesamt wurden 404 Fahrzeuge gemessen. Zehn der gemessenen Fahrzeuge waren zu schnell. Der Spitzenreiter war mit 93 Kilometer pro Stunde unterwegs.




Exhibitionist in Forchtenberg am Badeplatz am Kocher

Hinweise im Zusammenhang mit einer exhibitionistischen Handlung am Sonntagmorgen, den 19. August 2018, gegen 10.30 Uhr in Forchtenberg am Badeplatz am Kocher erhofft sich der Polizeiposten Niedernhall. Die 26-jährige Geschädigte war gerade dabei ein Buch zu lesen, als ihr etwa 15 Meter entfernt eine männliche Person auffiel, die sie anschaute. Der Unbekannte hatte ein Handy in der Hand, mit der anderen manipulierte er sein Geschlechtsteil. Der Mann trug ein rotes Oberteil und war durchschnittlich groß. Wem der Unbekannte mit seinem Handy aufgefallen ist, wird gebeten, sich beim Polizeiposten Niedernhall unter der Telefonnummer 07940/829 4 zu melden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Künzelsau: Mann erschießt erst seine Frau, dann sich selbst

Eine schreckliche Entdeckung machte am Montagnachmittag, den13. August 2018, ein 16-Jähriger in Künzelsau, als er seine Großeltern suchte. Beide lagen tot im Gartenhaus neben dem Wohnhaus des Ehepaares. Wie einem aufgefundenen Abschiedsbrief entnommen werden konnte, plante das Ehepaar den Tod gemeinsam. Beide sahen sich offenbar mit persönlichen Problemen konfrontiert, denen sie sich nicht länger gewachsen sahen. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand erschoss der 78 Jahre alte Mann zuerst seine Frau und anschließend sich mit einem gekürzten Gewehr. Woher dieses stammt, ist noch unklar. Für die Beteiligung eines Dritten gibt es bislang keinerlei Hinweise.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heilbronn/Schwäbisch Hall und des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ

 




Ist Hohenlohe ein Drogensumpf?

Im Frühjahr 2018 hat das Polizeipräsidium Heilbronn verstärkt Ermittlungen zur Rauschgiftkriminalität am Marktplatz in Heilbronn durchgeführt. Dabei wurden über 20 Haftbefehle beantragt. „Hintergrund beziehungsweise Auslöser der verstärkten Ermittlungsmaßnahmen am Marktplatz in Heilbronn waren verdeckte Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Rauschgiftermittlungsverfahren. Es stellte sich heraus, dass sich im Bereich des Kilians- und Marktplatzes eine Betäubungsmittel-Kontaktszene zu etablieren scheint. Die Polizei ist dann tätig geworden“, so Achim Küller vom Polizeipräsidiums Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. In diesem Zusammenhang wollten wir wissen, wie es im Hohenlohekreis aussieht.

Wie sieht es bei uns auf dem Ländle aus?

Die Zahlen der im Hohenlohekreis bekannten Rauschgiftdelikte, allgemeine Verstöße und auch der illegale Handel, lagen 2016 bei 272 Fällen. 2017 bereits bei 308 Fällen. Das sind 36 Fälle (+13,2 Prozent) mehr.

Drogendelikte: Anstieg in Heilbronn um 41 Prozent

Im Heilbronner Stadtkreis stieg die Anzahl der Drogendelikte von 2016 auf 2017 dagegen um 41 Prozent. Im Jahr 2017 gab es im Stadtkreis Heilbronn 667 Fälle, im Landkreis Heilbronn 656 Fälle, im Main-Tauber-Kreis 409 Fälle und im Neckar-Odenwald-Kreis 521. Von den in 2017 insgesamt 2.517 Fällen sind 1.877 allgemeine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und 425 Fälle illegaler Handel oder Schmuggel mit Drogen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

 




Forchtenberg: Polizei fahndet nach zwei Verliebten

Ihrer Liebe Ausdruck verleihen wollten offensichtlich Unbekannte zwischen Samstag, den 04. August 2018, und Sonntag, den 05. August 2018, in Ernsbach. Die Buchstaben M + K mit einem Herz umrandet, sprühten die Turteltauben unerlaubter Weise auf die Fluchttür an der Hallennordseite der Brechdarrhalle in der Forchtenberger Straße.

Zeugen sowie „M“ und „K“ werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Niedernhall unter der Telefonnummer in Verbindung zu setzen. Telefon: 07940/8294

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Zeugen zu Gewalttat in Bad Mergentheim gesucht

Die Polizei sucht Zeugen zu einer Gewalttat in Bad Mergentheim. Nach dem brutalen Angriff auf einen 61-jährigen Spaziergänger in der Nacht auf Montag, den 30. Juli 2018, im Bad Mergentheimer Kurpark hofft die Polizei im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Fotos der Beweismaterialien auf weitere Zeugenhinweise. Der Unbekannte, der den Mann zunächst auf einem Radweg angesprochen hatte und ihn verfolgt hatte, ging daraufhin gewaltsam mit einem Ast auf ihn los. Bei der Attacke und anschließenden Prügelei wurde der 61-Jährige schwer verletzt.

Mit Badesachen unterwegs

Der Täter flüchtete vor der Ankunft der Polizei und ließ einen schwarzen Rucksack der Marke Adidas zurück. Darin befanden sich zum Teil noch feuchte Badesachen: drei Handtücher in den Farben grau-beige, rosa mit blauen Streifen und blau sowie zwei Badeshorts in Camouflagefarben und ausgewaschenem hellrosa. Ebenfalls zurück blieben ein Schlüssel sowie ein schwarzer Kapuzenpullover der Mark Nike. Es ist wahrscheinlich, dass der Unbekannte vor dem Übergriff auf den 61-Jährigen schwimmen war. Möglicherweise hielt er sich beispielsweise an der Tauber auf oder besuchte ein Schwimmbad.

Junger Mann mit südländischem Aussehen

Bei dem Täter handelt es sich um einen 18 bis 20 Jahre alten Mann, der circa 175 bis 180 Zentimeter groß und schlank ist, ein südländisches Aussehen und kurze schwarze Haare hat. Der Unbekannte soll dunkle Kleidung getragen haben. Personen, die die auf den Fotos abgebildeten Gegenstände wiedererkennen oder sich an den gesuchten Unbekannten erinnern, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07931/5499-0 bei der Polizei Bad Mergentheim zu melden.

Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Heilbronn




Künzelsau: Polizeistreife muss im Kocherfreibad eingreifen

Am Dienstag, den 31. Juli 2018, kam es zu einem Polizeieinsatz im Kocherfreibad in Künzelsau. Eine Polizeistreife wurde gerufen, nachdem sich eine Frau geweigert hatte, gegen 18.55 Uhr aus dem Wasser zu gehen, so Rainer Köller vom Polizeipräsidium Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Ein Mitarbeiter des Freibades hatte die Frau darauf aufmerksam gemacht, dass das Baden nur bis 19 Uhr gestattet seit, da das Freibad dann schließe. „Aber die Anweisungen waren der Frau zunächst egal.“ Auch gegenüber der Polizeistreife habe sie sich zunächst geweigert, ihre Personalien anzugeben. Der Mitarbeiter des Kocherfreibades hat ihr nun laut der Polizei ein zweiwöchiges Hausverbot im Kocherfreibad erteilt.

Kiinderbereich des Kocherfreibades Künzelsau. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann: „„Wir bedauern den unglücklichen Vorfall im Zusammenhang mit der Schließung des Freibades vor einigen Tagen. So sollte es in der Regel nicht ablaufen“, appelliert Bürgermeister Stefan Neumann. „Auch weiterhin sollen sich die Badegäste im Freibad am Kocher wohlfühlen. Dennoch müssen wir die Öffnungszeiten einhalten und die Gäste am Ende bitten zu gehen.“

Öffnungszeiten Kocherfreibad Künzelsau

Wegend der anhaltenden Sommerhitze und der großen Nachfrage verlängert die Stadtverwaltung Künzelsau die Öffnungszeiten des Freibades bis Ferienende. das Freibad hat ab dem 02. August 2018 von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Die regulären Öffnungszeiten des Bades sind:

Montag bis Freitag: 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage und in den Sommerferien: 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

 

 




Niedernhall: Schwer verletzter Rollerfahrer

Schwer verletzt wurde ein Rollerfahrer bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend, den 25. Juli 2018, in Niedernhall. Ein 33-Jähriger war gegen 17.30 Uhr mit seinem Mercedes auf der Abt-Knittel-Straße unterwegs. In einer leichten Linkskurve wollte der Mann an einem am Straßenrand stehenden PKWs vorbeifahren. In diesem Moment kam ihm ein 52-Jähriger auf seinem Roller entgegen. Der Mann bremste sein Kraftrad beim Erkennen des entgegenkommenden PKW stark ab, stürzte und rutschte gegen diesen, sodass er sich dabei schwere Verletzungen zuzog.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

Foto: GSCHWÄTZ

 




WM: Polizei will Autokorsos vermeiden

Die Vorbereitungen des Polizeipräsidiums Heilbronn anlässlich der 21. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft sind abgeschlossen, meldet die Polizeidirektion Heilbronn. Polizeipräsident Becker und seine Mannschaft wollen den Fußballfans im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn ein friedliches und entspanntes Fußballfest ermöglichen. Allerdings sind aber auch die Interessen aller zu berücksichtigen, betonen sie in einer Pressemitteilung.

Das Sitzen auf Fahrzeugdächern ist verboten

Becker hofft dabei auf Vernunft, gegenseitige Toleranz und Rücksichtnahme. Für jedes Spiel wird es einen eigens konzipierten Polizeieinsatz geben. Grundsätzlich tragen die Polizeireviere die Verantwortung für die Einsätze in deren Zuständigkeitsbereich. Eine besondere Herausforderung stellen wieder die Autokorsos dar, bei denen die Fußballfans ihrer Freude in ganz besonderer Form Ausdruck verleihen möchten. Diesem Wunsch entgegen stehen das Ruhebedürfnis der Anwohner sowie die Verkehrssicherheit. Im Falle von Korsobildungen wird die Polizei präsent sein, um einen sicheren und geordneten Verlauf zu gewährleisten aber auch – um im Interesse der Verkehrssicherheit – uneinsichtige Teilnehmer zu sanktionieren.

Im Heilbronner Stadtgebiet wird in Absprache zwischen Stadtverwaltung und Polizei kein Fahrzeugkorso – beispielsweise durch Vorhalten einer Korsostrecke – unterstützt. Hier soll nach Spielende durch lageangepasste Verkehrsregelungen eine Korso-Bildung verhindert werden.

Im Falle von Autokorsos wird die Polizei bei besonders gefährlichen Situationen, in denen eine Fremd- oder Selbstgefährdung auf der Hand liegt, sofort und konsequent einschreiten. Die Korso-Teilnehmer sollten unter anderem auf folgende Verhaltensweisen verzichten:

   -	das Sitzen auf Fahrzeugdächern, Motorhauben oder in 
Kofferräumen, -	das Stehen in Fahrzeugen (Cabrios, etc.), -	das 
Hinauslehnen des Körpers aus den Seitenfenstern/dem Schiebedach, - 
das Sitzen auf dem Türrahmen bei geöffneter Scheibe, -	das Zufahren 
auf Personen oder Personengruppen.

Derartige Verstöße ziehen in der Regel auch Verwarnungs- oder Bußgelder nach sich. Beispielsweise wird die Missachtung des Haltegebotes oder anderer Zeichen eines Polizeibeamten mit 70 Euro Bußgeld und 1 Punkt im Verkehrszentralregister geahndet.

Knaller und Rakten werden sofort eingezogen

Auch auf das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände wird die Polizei ein Auge haben. Wer sich darauf einlässt, riskiert ein Bußgeld; außerdem werden eventuell noch vorhandene Knaller oder Raketen sofort eingezogen.

Zudem ist der Jugendschutz ein besonderer Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen. Insbesondere das Dauerthema Alkoholmissbrauch steht dabei im Fokus der präventiven und repressiven Maßnahmen der Polizei. So werden bereits im Vorfeld der WM in Absprache zwischen Polizei und Kommunen hinsichtlich des Jugendschutzes Alkoholtestkäufe im gesamten Präsidiumsgebiet durchgeführt. Die Veranstalter der größeren Public Viewings wurden für die Einhaltung jugendschutzrechtlicher Bestimmungen sensibilisiert. Die Polizei wird darüber hinaus an den Spieltagen spezielle Jugendschutzstreifen durchführen und die Anreise, den Zugang, den Aufenthalt und die Abreise von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden überwachen.

Polizeipräsident Becker sieht seine Mannschaft gut vorbereitet und freut sich auf eine spannende und hoffentlich torreiche Fußball-Weltmeisterschaft. „Wenn alle die notwendige Toleranz und Rücksicht an den Tag legen, wird die WM 2018 auch für die ganze Bevölkerung ein schönes Ereignis werden.“

Deutschland wird im Zuge der WM 2018 wieder schwarz-rot-gold. Foto: adobe stock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mexikaner warten

Die WM 2018 startet am Donnerstag, den 14. Juni 2018, mit dem Spiel Russland gegen Saudi Arabien um 17 Uhr.

Deutschland bestreitet das erste Spiel am Sonntag, den 17. Juni 2018 um 17 Uhr gegen Mexiko.

 

Foto: adobe stock

karikatur: schoenescheisse.de