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Radfahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

Eine Streifenwagenbesatzung stellte am frühen Mittwochmorgen, den 28. August 2019, kurz vor 2 Uhr einen Radfahrer im Bereich des Kocherquartiers in Schwäbisch Hall fest, der ohne Beleuchtung unterwegs war. Vom Kocherquartier bog dieser auf den ZOB ein. Die Polizeibeamten wollten den Radfahrer hier kontrollieren und stiegen dafür aus dem Fahrzeug. Der Radfahrer reagierte nicht auf die Aufforderung der Beamen anzuhalten und gab seinem Drahtesel dagegen die Sporen. Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt von der Salinenstraße in die Johanniterstraße stellten die Polizeibeamten letztlich ihr Fahrzeug quer über die Fahrbahn, um dem Mann die Durchfahrt zu verwahren. Dieser fuhr auf den Dienstwagen auf und stürzte. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Wie sich herausstellte, stand der 19-jährige Mann zum Zeitpunkt der Verfolgungsfahrt unter Einfluss von Betäubungsmittel und führte auch Drogen mit sich. Ihm droht nun ein Strafverfahren.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Polizeieinsatz wegen Beziehungsstreitigkeiten

Aufgrund von Beziehungsstreitigkeiten rückte die Polizei in der Nacht zum Dienstag, den 27. August 2019, gleich zwei Mal in den Jahnweg in Kupferzell aus. Zunächst versuchten die Beamten zwischen dem Pärchen zu schlichten
und die Fronten zu klären. Da dies nicht half, fuhr die Polizei ein zweites Mal zu der Adresse. Hierbei wurde dem aggressiven 27-jährigen Mann der Gewahrsam eröffnet. Beim Herantreten der Einsatzkräfte versperrte sich dieser und weigerte sich mitzugehen. In der Folge wurden dem Mann Handschließen angelegt. Ein Beamter wurde hierbei
leicht verletzt. Nachdem der 27-Jährige sich beruhigte, wurde ein Alkoholtest mit ihm durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von knapp 1,4 Promille. Mit einer Anzeige muss er nun rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Polizei sucht Schmierfinken

Die Polizei sucht Schmierfinken, die in Kupferzell mehrere Gegenstände besprüht haben und so für die Gemeinde einen größeren Schaden anrichteten. Ein Zeuge sah am Donnerstagnachmittag, den 22. August 2019, gegen 14.20 Uhr, wie zwei Jugendlichen am Bahnpark ein Logo aufsprühten. Als die Sprayer den Beobachter bemerkten, flüchteten sie. Die beiden jungen Männer werden auf zwölf bis 15 Jahre geschätzt. Beide trugen zur Tatzeit eine blaue Hose und ein weißes Oberteil. Der eine hatte einen schwarzen Rucksack dabei. Weitere Hinweise auf das Duo werden erbeten an die Polizei Künzelsau, Telefon 07940 9400.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Betrug am Computer

Angebliche Mitarbeiter von Computerunternehmen versuchen wieder einmal Nutzer hinters Licht zu führen. Am Mittwoch, den 21. August 2019, erhielt eine 66 Jahre alte Frau aus dem Kochertal eine Nachricht auf ihrem Rechner. Der Absender simulierte die bekannte Firma mit dem Apfel. Eine Rechnung würde aus dem AppStore vorliegen und demnächst abgebucht.

Ihre Apple-Identität solle von ihr bestätigt werden, um die Geldforderung zu stornieren sofern sie keine Online-Einkäufe getätigt habe. Glücklicherweise fiel die Frau nicht auf dieses Betrugsmasche herein, mit der sich Kriminelle mittels Schadprogrammen auf den Rechnern ihrer Opfer einloggen und an persönliche Daten kommen wollen. Leider hatte ein Mann aus dem Bereich Öhringen weniger Glück.

Der 72-Jährige glaubte einem Hinweis, der während des Surfens im Internet aufploppte. Angeblich sei sein Rechner virenverseucht und er solle sich unter der angegebenen Telefonnummer bei einem Servicepunkt melden. Dort gab eine Unbekannte an, Microsoft-Mitarbeiterin zu sein, und dem Rentner bei seinem Problem helfen zu wollen. Tatsächlich vertraute der Mann der Frau und gestattete ihr, über ein sogenanntes Fernwartungs-Tool Zugriff auf seinen Computer zu erlangen. Außerdem solle er 150 Euro für eine angeblich zu erwerbende Lizenz mit einer Online-Sofortüberweisung tätigen. De Gutgläubigkeit des betrogenen PC-Nutzers erwies sich als fatal. Die Betrüger spähten persönliche Daten aus, mit denen zum Beispiel Passwörter von Online-Shops zurückgesetzt und etliche Einkäufe getätigt und wurden. Über die Polizei wurde eine Sperrung des Bankkontos des Seniors veranlasst um weiteren finanziellen Schaden abzuwenden. Die Polizei rät dringend, auf die beschriebenen Meldungen nicht zu reagieren und schon gar keiner Freischaltung für den Zugriff auf den heimischen Computer zuzustimmen. Software-Unternehmen werden sich nicht von sich aus auf diese Art bei den Nutzern melden und auch keine Fernwartung durchführen. Hat man sich dennoch auf eine entsprechende Forderung eingelassen heißt es, schnell zu reagieren und am besten Kreditkarten- und Bankkonten sofort sperren zu lassen. Betroffene sollten solche Betrugsversuche außerdem umgehend bei der Polizei anzeigen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Baumfällung endet tragisch

Tragisch endete ein Arbeitsunfall am Montagabend, den 19. August 2019, in Neuenstein-Emmertshof. Bei einer Baumfällung wurde ein 72-Jähriger tödlich verletzt. Der Mann wollte zusammen mit seinem 48 Jahre alten Sohn auf einem Grundstück eine größere Buche fällen. Bei den Arbeiten fiel ein dürrer Ast aus einer Höhe von etwa zehn Metern von der Baumkrone hinab und traf den Senior am Kopf. Trotz des getragenen Schutzhelms erlitt er dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Motorradfahrer tödlich verletzt

Am Sonntag, den 18. August 2019, gegen 19.30 Uhr, befuhr ein 38-jähriger mit einem Linienbus die Kochertalstraße (L 1045) in Weißbach aus Richtung Forchtenberg kommend. Er ordnete sich auf der Linksabbiegerspur in die Hauptstraße ein um nach dort abzubiegen. Infolge Unachtsamkeit übersah er den aus Richtung Niedernhall entgegenkommenden 28-jährigen Krad-Lenker mit seiner 29-jährigen Mitfahrerin.  Es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge und das Krad prallte gegen das vordere linke Eck des Busses. Der Krad-Lenker verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen. Seine Mitfahrerin wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der einzige im Bus mitfahrende 19-jährige Fahrgast wurde durch den Zusammenstoß ebenfalls schwer verletzt. Der Busfahrer erlitt einen Schock und wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. Zur Unfallaufnahme musste die L 1045 bis circa 23.45 Uhr voll gesperrt werden. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von circa 40.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Er wäre besser ruhig gewesen

Öhringen-Ohrnberg: Nur weil er zu laut war, wird nun gegen einen 17-Jährigen ermittelt. Der Polizei wurde in der Nacht zum Donnerstag, den 15. August 2019, kurz nach Mitternacht eine Ruhestörung an der Bushaltestelle Backhausweg in Ohrnberg gemeldet. Eine Streife kontrollierte deswegen den mutmaßlichen Störer. Bei einer körperlichen Durchsuchung fanden die Beamten knapp sechs Gramm Marihuana und Bargeld in dealertypischen Stückelung. Gegen ihn wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Taubertal-Festival: Marihuana in einer Dose Schwartenmagen

Wie jedes Jahr lag auch 2019 der Schwerpunkt der Polizei vor, während und nach dem Taubertalfestival im bayerischen Rothenburg bei der Verkehrssicherheit. Sechs Tage lang behielten die Ordnungshüter des Polizeireviers Bad Mergentheim den An- und Abreiseverkehr im Auge. Sie wurden unterstützt von Drogenspezialisten aus dem gesamten Gebiet des Heilbronner Polizeipräsidiums sowie Polizeihundeführern.

Polizeihauptkommissar Thilo Waltert, der den Einsatz zum ersten Mal leitete, war insgesamt mit dem Ablauf zufrieden, musste aber eine Zunahme der Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz registrieren. Im vergangenen Jahr wurden 40 Frauen und Männer mit Rauschgift erwischt, in diesem Jahr waren es 58.

Die sichergestellte Rauschgiftmenge lag 2018 bei 80 Gramm Marihuana, neun Joints und einer kleinen Menge Amphetamin. Auch dieses Jahr bewiesen die besonders geschulten Beamten sowie die eingesetzten Rauschgifthunde ‚gute Näschen‘. Insgesamt konnten 71 Gramm Marihuana, 19 Joints, zwei Kilogramm Marihuanakekse sowie kleinere Mengen Amphetamine, Kokain und Haschisch beschlagnahmt werden. Revierleiter Olaf Bamberger hebt die Leistung der Einsatzkräfte beim Auffinden des Rauschgifts besonders hervor, da die Verstecke zum Teil äußerst raffiniert waren. Die kuriosesten Verstecke waren in Dosen. In einem Fall steckte Marihuana im Inhalt einer Dose mit Schwartenmagen und in einem anderen im Inhalt einer Cremedose. Auch im Himmel eines Autodachs wurde die Polizei fündig. Thilo Waltert zeigt sich zufrieden mit der Moral der Besucher. Obwohl sich aufgrund des schlechten Wetters die Hauptanreisezeit in den Donnerstag schob und sich deswegen lange Staus bildeten, waren die Leute geduldig.

Der Einsatzleiter blickt zurück: „Es gab trotz der langen Wartezeiten keinerlei Aggressionen oder Gewaltvorfälle. Alles lief in einer entspannten und freundlichen Atmosphäre ab“. Insgesamt kontrollierten seine Einsatzkräfte mehr als 2.600 Personen in knapp über 1.700 Fahrzeugen. Fast 400 Alco-Tests und weit über 200 Urintests wurden durchgeführt. Über 50 Autofahrer werden wegen Alkohol oder Drogen am Steuer angezeigt. Erster Polizeihauptkommissar Olaf Bamberger erklärt: „Es war sehr hilfreich, dass die Zusammenarbeit mit den bayerischen Kollegen, die jenseits der Landesgrenze eingesetzt waren, reibungslos klappte“. Der Revierleiter ließ eine vorbildliche Tradition weiterführen. Am Ende des Tauberfestivals können Autofahrer einen Alcotest machen – und zwar bevor sie wegfahren. Und auch in diesem Jahr waren wieder einige dabei, die sich noch einmal ein paar Stunden auf´s Ohr legten, weil das Messgerät Promillezahlen anzeigte, die nicht nur in verbotener, sondern vor allem in gefährlicher Höhe schwebten. Olaf Bamberger macht deutlich: „Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Präventionsmaßnahme die Verkehrssicherheit rund um diese Mega-Veranstaltung mit 15.000 Besuchern steigern können“.

Interessant sei die Tatsache, dass sich die Festivalgäste nicht nur an diese Maßnahme gewöhnt haben, sondern sehr gerne und zahlreich in Anspruch nehmen. Dass die Maßnahmen wirken, zeigt die Unfallbilanz. Im Bereich des Polizeireviers Bad Mergentheim geschah über die sechs Tages kein einziger Unfall mit Beteiligung eines Festivalbesuchers.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Mit 2,2 Promille gegen eine Mauer gefahren

Alkohol war vermutlich die Ursache eines Unfalls am Sonntagmorgen, den 04. August 2019, bei Schöntal. Ein 25-Jähriger war kurz vor 7 Uhr mit seinem BMW unterwegs. Er passierte die Ortsdurchfahrt in Schöntal-Winzenhofen in Richtung Schöntal-Westernhausen und bog dann an der Einmündung zur Aschhäuser Straße nach rechts ab. Beim Abbiegen verlor der Mann jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug, sodass es dann gegen eine Mauer prallte. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher einfach weiter. Den beschädigten BMW entdeckte ein Zeugen wenig später oberhalb von Westernhausen. Die darüber informierte Polizei traf den mutmaßlichen Unfallverursacher alkoholisiert dann im Bereich eines Abhangs an. Ein von dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von zirka 2,2 Promille. Er musste die Beamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten und muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen. An dem BMW entstand schätzungsweise 20.000 Euro Sachschaden. Der an der Mauer entstandene Sachschaden wird auf 1.500 Euro geschätzt.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Auto bei Unfall ausgebrannt

Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten kam es am Samstag, den 03. August 2019, um 14 Uhr auf der L 1022 zwischen Hermuthausen und Belsenberg. Die 20-jährige Fahrerin eines Pkw Opel Karl war von Hermuthausen kommend in einer Linkskurve nach rechts auf den Grünstreifen gekommen. Beim Gegenlenken geriet der Pkw außer Kontrolle und auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem Pkw Opel Astra eines 34-Jährigen zusammenstieß. Der Pkw Opel Karl geriet nach dem Unfall in Brand. Ein Ersthelfer rettete die 20-Jährige aus ihrem Pkw, der 34-Jährige konnte sein Fahrzeug selbständig verlassen. Beide erlitten schwerste Verletzungen. Die 20-Jährige wurde mit dem
Rettungshubschrauber in eine Klinik transportiert, der 34-Jährige durch das DRK in ein Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr löschte das brennende Fahrzeug. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von
ca. 25 000 Euro. Die L 1022 war bis 17.05 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Einsatzkräfte Feuerwehr: 17 Mann mit fünf Fahrzeugen DRK: zwei RTW, ein NAW und ein Rettungshubschrauber

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn