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Polizei sucht Hundebesitzerin

Nachdem eine 13-Jährige vor zwei Wochen in Künzelsau-Weckhof verletzt wurde, sucht die Polizei nun nach einer unbekannten Hundehalterin. Das Kind ging am Dienstag, den 23. März 2021, mit einem Pferd auf der Strecke zwischen Rechbach und Weckhof spazieren, als ihr zwei nicht angeleinte Hunde entgegenkamen. Diese schreckten das Pferd auf, sodass das Tier scheute und dabei das Mädchen zu Boden stieß.

Die Besitzerin der Hunde, die als Leonberger-ähnliche-Rasse beschrieben wurden, kümmerte sich nicht um das verletze Kind. Die Frau soll zierlich und im Alter zwischen 40 und 50 gewesen sein. Zeugen, die Hinweise auf die Frau oder ihre Hunde geben können, werden gebeten, sich unter der Telefon 07940/94 00 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




13-jährige Reiterin verletzt

Künzelsau: Polizei sucht Hundebesitzerin

Nachdem eine 13-Jährige vor zwei Wochen in Künzelsau-Weckhof verletzt wurde, sucht die Polizei nun nach einer Unbekannten Hundehalterin. Das Kind ging am Dienstag, den 23. März, mit einem Pferd auf der Strecke zwischen Rechbach und Weckhof spazieren, als ihr zwei nicht angeleinte Hunde entgegen kamen. Diese schreckten das Pferd auf, sodass das Tier scheute und dabei das Mädchen zu Boden stieß. Die Besitzerin der Hunde, die als Leonberger-ähnliche-Rasse beschrieben wurden, kümmerte sich nicht um das verletze Kind. Die Frau soll zierlich und im Alter zwischen 40 und 50 gewesen sein. Zeugen, die Hinweise auf die Frau oder ihre Hunde geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 bei Polizeirevier Künzelsau zu melden.

 




Feuerwehr rettet eingeklemmtes Pferd in Schöntal-Oberkessach

In einem als Futterraufe dienenden Lkw-Reifen hat sich am Samstagnachmittag, den 28. September 2019, in Oberkessach ein Pferd eingeklemmt. Derzeit ist unklar, wie sich das Tier mit dem Hinterteil in dem Reifen verklemmen konnte. Nachdem ein Veterinär das Pferd beruhigen konnte, gelang es der Feuerwehr Schöntal das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Die Floriansjünger waren mit 25 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Tierquälerei in Langenbrettach

Von Tierquälerei muss man bei einem Fall sprechen, der sich bereits am 27. oder 28. November 2018 in Langenbrettach abgespielt hat. Eine unbekannte Person betrat anscheinend eine Scheune in der Cleversulzbacher Straße und suchte eine Stute in einer Pferdebox auf. Mit einem unbekannten, viereckig-spitz zulaufenden Gegenstand fügte die unbekannte Person dem trägtiges Tier dann eine tiefe Fleischwunde in der linken Hinterflanke bei. Nachdem die Verletzungen festgestellt wurden, musste die Stute in einer Klinik genäht werden. Die Tat ereignete sich im Zeitraum von Dienstagabend bis Mittwochfrühe.

Der Polizeiposten Neuenstadt sucht nach Zeugen, die an den genannten Tagen verdächtige Beobachtungen in Langenbrettach gemacht haben. Zeugen können sich mit Hinweisen bei der Polizei melden. Telefon: 07139/4710 0.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 09. Dezember 2018

Foto: GSCHÄTZ/Archiv/Pferd




Cowgirl – mit eigener Ranch

Eine Meute Hunde kündigt laut bellend den Besucher an. Im Hintergrund wiehert ein Pferd und irgendwo miaut eine Katze. Lachend kommt Katrin Scheuermann aus dem Haus: „Die machen nichts, sie wollen aber jeden Besucher begrüßen.“ Willkommen auf der New Life Ranch in Künzelsau-Kemmeten.

Reiterhof als gemeinnützige GmbH

Auf dem ehemaligen Bauernhof betreibt die 32-Jährige mit einigen Mitstreitern einen Reiterhof als gemeinnützige GmbH. Name des Unternehmens: Nah zu Dir. Er steht für erlebnispädagogische Hintergründe, durch die Menschen wieder nah zu sich selbst finden und die Grenzen zwischen den Einzelnen überwunden werden können.

Mit 26 einen Hof in Eigenregie übernommen

„Mein Vater wollte hier bereits eine erlebnispädagogische Hofstelle mit Paddeln und Klettern aufbauen“, erzählt die Hofbesitzerin. Sie selbst kam 2005 mit zwei eigenen Pferden auf den Hof, den sie schließlich 2010, mit gerade mal 26 Jahren, in Eigenregie übernommen hat. Bis 2015 war Katrin Scheuermann allein hauptverantwortlich für den Betrieb. Doch das wurde irgendwann zu viel. Also hat Manuela Heere, die zuvor in einer Sauna gearbeitet und in ihrer Freizeit auf der Ranch geholfen hat, sich ganz auf den Hof und die Arbeit daran eingelassen.

Beritt und Korrekturreiten fremder Pferde

Gemeinsam bieten sie Reitunterricht, geführte Ausritte, einen jährlichen Trailritt, Kindergeburtstage und geführtes Ponyreiten an. Ein Highlight ist in den Sommerferien das Kinderferienprogramm, bei dem die kleinen Reiter im Heu übernachten. Zusätzlich machen die beiden Frauen den Beritt und Korrekturreiten fremder Pferde und Verladetraining.

„Im Haus leben wir zurzeit in einer Sechser-WG zusammen“

Nach und nach werden die Gebäude des Hofes renoviert. In der alten Scheune sind nun Pferdeboxen mit Paddocks, der Kuhstall hat einen neuen Anstrich und am Haus wird das Fachwerk freigelegt und gestrichen. Das Innere des 200 Jahre alten Wohngebäudes wird stückweise modernisiert. Hinterm Stall entstand ein großer Reitplatz. Alles geschieht so weit wie möglich in Eigenregie. „Im Haus leben wir zurzeit in einer Sechser-WG zusammen“, beschreibt Katrin Scheuermann das Hofleben. Vier der Mitbewohner helfen auch auf dem Hof mit.

Die Renovierung des Hofs kostet viel Zeit und Geld.
Foto: GSCHWÄTZ / Sonja Bossert

Zwei Pferde erhalten auf dem Hof ihr Gnadenbrot

Die gebürtige Neuensteinerin wollte schon immer einen eigenen Hof und Pferde. „Bereits als Kind wusste ich, dass ich mir vom ersten Lohn nach der Lehre ein Pferd kaufe“, erzählt die gelernte Floristin. „Es ist einfach eine Herzensgeschichte.“ So bevölkern die Ställe zurzeit etwa 20 Pferde und Ponys, ein Maultier, Zwerghühner und Hasen, zwei Hängebauchschweine, zwei Katzen und die Hundemeute. Unter den elf betriebseigenen Pferden sind zwei etwa 40 Jahre alte Senioren, die hier seit zehn Jahren ihr Gnadenbrot erhalten – eine absolute Seltenheit. „Die zwei sind wie ein altes Ehepaar“, schmunzelt Katrin Scheuermann. Zu einem ihrer Pferde hat sie zudem eine besondere Beziehung: Sem of Noah. Ihn zog sie mit der Hand auf, weil ihn seine Mutter nicht annahm. Im nächsten Jahr wird noch eine Kuh mit ihrem Kalb einziehen. Sie soll auch geritten werden – den Sattel akzeptiert sie bereits.

Die Hundezucht sei harte Arbeit

Als zusätzliches Standbein züchtet Katrin Scheuermann seit drei Jahren Entlebucher Sennenhunde gezüchtet – auch ein Kindheitstraum der Besitzerin. „Das mache ich, solange ich seelisch und körperlich dazu in der Lage bin“, erklärt sie. Die Hundezucht sei harte Arbeit und nehme viel Zeit in Anspruch. Das Abgeben der Jungtiere geschieht dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Wichtig ist, wie man sich die Käufer aussucht.“ So hält immer wieder neues Leben auf dem Hof Einzug. Deshalb auch der Name der Ranch – New Life. Es ist ein Kommen und Gehen, ein Wechsel und ein stetiger Neuanfang.