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„Unser Ziel ist es, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und für die Zeit nach COVID-19 brauchen wir dafür unsere gesamte Mannschaft“

Die Corona-Krise bedeutet nicht nur für die Menschen Einschränkungen. Viele haben Angst vor der Zukunft, weil sie nicht wissen, was noch alles auf sie zukommt. Doch auch Unternehmen sehen sich zunehmend vor Probleme gestellt. Viele müssen staatliche Unterstützung anfordern und rechnen damit, Personal abbauen zu müssen. GSCHWÄTZ hat bei Firmen in der Region nachgefragt, wie sie durch die Krise kommen.

Effiziensprogramm „R. Stahl 2020“ läuft seit 2018

Das Waldenburger Explosionsschutz-Unternehmen R. Stahl AG hat 2018 das Effizienzprogramm „R. STAHL 2020“ gestartet und damit eine neue Konzernorganisation mit global verantwortlichen Funktionsbereichen eingeführt. „Ziel dieser Neuaufstellung war die Führung aller konzernweiten Tochtergesellschaften nach Konzernbereichen in einer klassischen Matrixorganisation, die naturgemäß auch zu einer Verschlankung der Belegschaft geführt hat“, schreibt Unternehmenssprecher Dr. Thomas Kornek auf die GSCHWÄTZ-Anfrage. „Der damit verbundene sehr selektive Personalabbau war im Wesentlichen im Jahr 2019 abgeschlossen.“

Leichter Personalaufbau

So hätte sogar ein leichter Personalaufbau stattgefunden: Gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2019 mit damals 1.669 Mitarbeiter arbeiteten zum 30. September 2020 1.688 Menschen für die R. Stahl AG, 826 davon am Standort in Waldenburg. „Den enormen gesundheitlichen und gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen der COVID-19-Pandemie konnten wir mit einer Vielzahl von Maßnahmen erfolgreich begegnen, die in weiten Teilen ohne die früheren Erfolge aus unserem Effizienzprogramm auch nicht möglich gewesen wären“, so Dr. Kornek weiter. „Einen Covid-19-bedingten Personalabbau konnten wir dadurch vermeiden und davon gehen wir nach heutigem Stand auch weiterhin aus.“ Das Ziel des Unternehmens sei eher, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. „Für die Zeit nach Covid-19 brauchen wir dafür unsere gesamte Mannschaft.“