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Weihnachtspaten gesucht

„Kinder sind nicht nur die Hoffnung auf morgen, sondern die Freude im Heute.“ [@Damaris Wieser]

Im Rahmen unserer GSCHWÄTZ Weihnachtsaktion: „Weihnachtspate gesucht“ möchten wir Kindern, die aus dem Kriegsland Ukraine geflohen und bei uns im Hohenlohekreis gestrandet sind, eine kleine Weihnachtsfreude bereiten.

Um sich etwas fortbewegen zu können, wünschen sich die Kinder einen Roller. Dieser muss nicht neu sein, sondern kann auch gerne gebrauch, aber voll funktionsfähig sein. Neue Roller gibt es ab 30 Euro.

Die Weihnachtspaten können gerne bei der Übergabe dabei sein.

Info: Redaktion GSCHWÄTZ, Gaisbacher Str. 6; 74653 Künzelsau; Mail: gschwaetz@gschwatze.de; Telefon: 07940/93 555 7; WhatsApp: 0172/68 78 474

„Es gibt viele Menschen, denen es nicht so gut geht. Der Krieg in der Ukraine ist einfach nur unvorstellbar und ruft unfassbares Leid hervor. Die Mütter und Kinder kommen teilweise stark traumatisiert bei uns im Hohenlohekreis an, manchmal mit nichts als ihrer Kleidung, die sie am Leib tragen. Nun kommt Weihnachten. Wie schlimm muss es sein, alles zurückzulassen und verloren zu haben? Diese Roller sollen ein kleiner Willkommensgruß an Weihnachten sein, ein Zeichen, dass sie nicht alleine sind, auch nicht in dieser neuen, fremden Kultur“, so GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann, die ebenfalls eine Weihnachtspatenschaft für ein Kind übernimmt und einen Roller spendet.

 




Paten für Stolpersteine gesucht

Seit 2015 wurden 55 Stolpersteine in der Künzelsauer Kernstadt verlegt, die an das Schicksal der früher hier lebenden Juden erinnern. Nun sollen im kommenden Herbst die letzten 19 an ihren Standort kommen. Um dieses finanzieren zu können, wird für jeden Stein je ein zahlender Pate gesucht, der die Kosten von jeweils 120 Euro übernimmt.

Gunter Demnig ist der Künstler, der auf die Idee kam. Er hat die Erinnerungsmale entworfen, die in vielen Städten schon im Straßenpflaster eingefügt wurden. Insgesamt sind es weit über 70.000 Stück. Mit nationalen und internationalen Auszeichnungen wurde der Kölner Künstler für sein Engagement belohnt. Er wird auch dieses Mal die Steine in Künzelsau verlegen.

In der Vergangenheit wurde mit den Stolpersteinen hauptsächlich an jüdische Getreide- und Viehhändler erinnert. Nun stehen noch die Familien Adler und Stern aus, die als Versorger ihrer Glaubensangehörigen mit koscheren Lebensmitteln, mit rituell reinen Produkten als Metzger und Bäcker tätig waren. Auch die Lehrerswitwe Wissmann wird bedacht, deren Mann einst der erste Künzelsauer Gemeinderat jüdischen Glaubens war.

Mehr Informationen bei Stefan Kraut von der Stadtverwaltung Künzelsau. Kontakt: Stefan.Kraut@Kuenzelsau.de , Telefon 07940 129-117.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau