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Osterhasen für die Kinder im Krankenhaus

Am Ostersamstag, den 16. April 2022, besuchten GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann mit der ehrenamtlich tätigen Übersetzerin Margarita die ukrainischen Flüchtlingskinder im Krankenhaus in Künzelsau, stellvertretend für die anderen aktiv tätigen Ehrenamtlichen, die bis Ostern fast jeden Tag im Krankenhaus und bei ukrainischen Familien, die im Künzelsauer Umland untergebracht sind, im Einsatz waren. Im Gepäck: bunt gefärbte Ostereier und Osterhasen.

Verstecken und suchen – in der Ukraine gibt es das nicht an Ostern

Die ukrainischen Frauen und Kinder, die derzeit im Krankenhaus Künzelsau untergebracht sind, sind vom Glauben her katholisch oder orthodox. Orthodoxe Gläubige feiern erst nächste Woche Ostern. Bunt gefärbte Eier und Osterhasen suchen – diesen Brauch haben sie nicht. Stattdessen wird in der Ukraine Osterbrot gebacken. Aber den traditionellen Ostergottesdienst gibt es dort ebenso.

So schnell wie möglich die Sprache lernen

Das österliche Treffen nutzten die Frauen, um diverse Fragen zu stellen. Eine Frau etwa ist neu in Künzelsau angekommen und braucht dringend Insulin. Unter anderem war ein großes Bedürfnis danach zu spüren, so schnell wie möglich Deutsch zu lernen, einen Job zu finden – als Erntehelfer:in oder Reinigungskraft etwa. Auch nach Wohnungen suchen sie. Gerne möchten sie etwas mehr von der Umgebung, von Hohenlohe und den Nachbarkreisen, kennenlernen, am liebsten mit den Ehrenamtlichen zusammen.

Deutsch-Basiskurse von und mit Ehrenamtlichen

Die Ehrenamtlichen versprachen, sich um die Anliegen zu kümmern, mit dem Lrandratsamt zu sprechen und gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen wenn möglich Deutsch-Basiskurse im Krankenhaus anzubieten, bis die offiziellen Sprachkurse starten.

Wer ehrenamtlich mithelfen möchte (Sprache/Ausflüge/Jobvermittlung/Wohnungssuche/Sonstige Freizeitangebote), darf sich gerne an die Redaktion GSCHWÄTZ wenden: info@gschwaetz.de, WhatsApp: 0172/68 78 474.

Geld für die Erstversorgung

Die Osterhasen haben die Ehrenamtlichen bezahlt von einem Teil der Spende vom Keltereck in Künzelsau. Recht herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an die großzügigen Spender:innen. Dieses Geld ist zudem gedacht für akut benötigte Dinge, die schnell besorgt werden müssen, etwa wenn Flüchtlinge nach Künzelsau kommen, die nicht mal mehr brauchbare Unterwäsche haben, da sie wochenlang unter Tage ausgeharrt haben bis zu ihrer Flucht oder Medikamente aus der Apotheke, Windeln oder Tiernahrung. Die Flüchtlinge bekommen nach ihrer Registrierung vom Landratsamt 50 Euro Startgeld, etwa für Kleidung, Wasser und andere Lebensmittel.

 




Ostern 2020: Alles (wird) anders

Dieses Ostern ist alles anders. Wenn wir an den Tod und die Auferstehung Jesu Christus denken sollen, kämpfen viele Menschen parallel dazu in den Krankenhäusern auf der ganzen Welt um Leben und Tod.

Wir sollen an diesem Fest möglichst den Kontakt zu anderen, die uns wichtig sind, vermeiden. Das tut weh. Aber irgendwann wird diese Zeit vorbei sein. Irgendwann wird der Sonnenschein über uns auch tatächlich das abbilden, was ist: eine bessere Zeit.

Lassen Sie uns dieser Tage nur eines tun: Keiner ist perfekt, aber verhalten wir uns menschlich, mitmenschlich, solidarisch.

Auf das wir auch nach dieser epischen Zeit nicht vergessen, wer die wahren Säulen dieser Gesellschaft sind.

Wir werden danach eine neue Ära beschreiten mit neuen Werten. Aber das geht nur gemeinsam.

Das GCHWÄTZ-Redaktionsteam  wünscht Ihnen Frohe Ostern und jedem einen Grund, der Sonne heute ins Gesicht zu lachen.




Fasten-Experiment: Das erstaunliche Fazit

Was als eine Wette unter Kollegen anfing, wurde bald ein bitterer, täglicher Kampf. – Okay, ganz so schlimm war es nicht. Aber klingt doch ganz gut als Auftakt meiner 40-tägigen Odyssee, auf Schokolade und Kaffee zu verzichten,oder? Nun neigt sich mein Fasten-Experiment dem Ende entgegen. Am Ostersonntag darf ich wieder Süßigkeiten essen und Kaffee trinken ohne Limit. Was bleibt zu sagen nach diesen quälend langen Wochen? Am Anfang war der Verzicht auf Kaffee deutlich härter als der Verzicht auf  Schokolade.

Aber nachdem ich den Kaffee durch kontinuierliches Teetrinken ersetzt habe, habe ich mich mittlerweile so daran gewöhnt, keinen Kaffee zu trinken, dass ich selbst bei meinen Interviewpartnern nicht immer mehr daran denke, Ihnen einen Kaffee anzubieten.  Was jedoch immer härter wurde über diese 40 Tage, das war der Verzicht auf Schokolade beziehungsweise ich habe es ja dann ausgedehnt auf Süßigkeiten im Allgemeinen. Nun freue ich mich wirklich, wirklich, wirklich auf Ostern und auf meinen Osterhasen. Vielleicht esse ich auch zwei. Zur Feier des Tages.

Schokolade an Ostern. Foto: unsplash/Tim Gouw




Fotos vom Osterworkshop in der Kreativwerkstatt

Am 09. April 2019 veranstaltete Christiane Bürkert in der Kreativwerkstatt in Dörrenzimmern einen Osterworkshop. Gemeinsam kreierte man Osterdekorationen. Der Workshop stand dieses Jahr unter dem Motto: Kreative Ostergrüße, bunte Eier und Frühlingsgefühle. Die Workshop-Teilnehmer arbeiteten mit Knospen, Knollen, Moos, Wachs, Blüten, Metall und Körben.

Hier ein paar Fotos vom Osterworkshop:

Die Teilnehmer am Osterworkshop der Kreativwerkstatt. Foto: privat

Das Wachs muss erst schmelzen bevor man es weiterverarbeiten kann. Foto: privat

Mit Knospen und Blumen befüllten die Teilnehmer die Schälchen. Foto: privat

Metallhäschen. Foto: privat

Bemalte Ostereier. Foto: privat