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Die Maus wird 50

Am Sonntag, den 07. März 2021, feiert die „Sendung mit der Maus“ ihren 50. Geburtstag. 1971 wurde die erste Sendung ausgestrahlt. Seitdem begeistert sie Jung und Alt mit spannenden und informativen Lach- und Sachgeschichten.

Einladung nach Öhringen

Öhringens Oberbürgermeister und vierfacher Familienvater Thilo Michler gratuliert der Maus, dem Elefanten und dem ganzen Maus-Team auch vonseiten der Großen Kreisstadt, heißt es in einer Pressemitteilung. Michler nutzt die Gelegenheit für eine Einladung: „Herzlichen Glückwunsch liebe Maus! Wir laden Euch herzlich in unser familienfreundliches Öhringen ein und wollen Euch Hohenlohe, die innovative Region der Weltmarktführer, zeigen – hier gibt es reichlich Stoff für tolle Sachgeschichten. In Öhringen werden Kinder großgeschrieben: über 40 Spielplätze, moderne und vielfältige Schulen, tolle Sportmöglichkeiten und eine wunderschöne Natur zum Toben und Wachsen sowie super leckeres Eis. Kommt vorbei!“, sagt der OB.

Online Geburtstagsgrüße übermitteln

Wer der Maus gratulieren möchte, kann unter dem Motto „Wir feiern #mitdermaus“ mit eigenen fotografierten oder gefilmten Maus-Momenten beteiligen. Die Beiträge können auf der offiziellen Grußseite des WDR unter http://www.wdrmaus.de hochgeladen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen




„Wer mobil sein will, braucht kein eigenes Auto“

„Wer mobil sein will, braucht kein eigenes Auto“ ist der Slogan des Öhringer Carsharing-Angebots. Mit drei Fahrzeugen soll ein Beitrag zum Klimaschutz in Hohenlohe geleistet werden. Die Stadt Öhringen verspricht sich durch das Angebot mehr Platz auf den Straßen und öffentlichen Plätzen, heißt es in einer Pressemitteilung. An drei Standorten im Stadtgebiet steht jeweils ein Fahrzeug bereit: am Hafenmarkt in der Innenstadt, auf dem Kundenparkplatz des BAG Raiffeisen Marktes und ganz neu direkt am Hauptbahnhof. Der Standort an den Kesseläckern sei bisher vergleichsweise wenig genutzt worden, Stadt und Carsharing-Betreiber versprechen sich von der Standortverlagerung daher höhere Buchungszahlen und ein steigendes Bewusstsein für den Komfort des nachhaltigen Angebots.

„Carsharing auch für Berufspendler und Touristen am Bahngleis erreichbar“

„Wir freuen uns, dass die Stadt eine Standortverlagerung des Fahrzeugs in den Kesseläckern an den Bahnhof ermöglicht hat. So ist das Öhringer Carsharing zukünftig auch für Berufspendler und Touristen direkt am Bahngleis erreichbar.“, so Helmut Götz, Geschäftsführer des Carsharing-Betreibers Europaservice Götz, in der Mitteilung. „Zu Beginn der Campingsaison wollen wir ein zusätzliches Fahrzeug beim Wohnmobilpark HEICamp platzieren, um den Campern auch bei schlechtem Wetter den Weg in die Stadt so bequem wie möglich zu machen.“

Stündliche Gebühr plus Beitrag für gefahrene Kilometer

Nach der einmaligen Registrierung buchen die Nutzer die Fahrzeuge bequem online, telefonisch oder mit der Smartphone-App Flinkster. Anschließend wird das Fahrzeug auf einem der reservierten Parkplätze übernommen. Geöffnet wird das Auto mit der Kundenkarte, der sogenannten DriveCard. Für die Nutzung werden eine stündliche Gebühr sowie ein Betrag pro gefahrenem Kilometer fällig. Monatliche Kosten fallen nicht an. Nach der Fahrt wird das Auto am gleichen Parkplatz abgestellt. Einmal registrierte Nutzer können Tausende von Fahrzeugen innerhalb des Flinkster-Verbunds in ganz Deutschland nutzen.

Carsharing bereits seit 2019 in Öhringen

Die Bestenergie Hohenlohe GmbH & Co. KG wurde mit dem Ziel gegründet, moderne Energiekonzepte in der Region zu initiieren und hatte es sich in diesem Rahmen 2019 auf die Agenda geschrieben, das Thema Carsharing in Öhringen zu etablieren. So sollte zunächst für zwei Jahre ein Angebot mit drei Fahrzeugen geschaffen werden. Unterstützt wird das Öhringer Carsharing durch die Firmen Autohaus Koch GmbH, BAG Hohenlohe Raiffeisen eG und EDi Energie-Direkt Hohenlohe GmbH sowie die Stadt Öhringen.

Geteiltes Fahrzeug kann bis zu acht Privatwagen ersetzen

Die Idee, Autos mit anderen Menschen zu teilen, gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Die Vorteile sind offensichtlich: Nutzer sparen sich die teure Anschaffung eines eigenen Autos sowie hohe Kosten für Reparaturen, Wartungen und Versicherungen. Außerdem bietet Carsharing denjenigen, die sich kein eigenes Auto leisten können, einen einfachen Zugang zu Mobilität. In Deutschland gibt es bereits in etwa 855 Städten Carsharing-Angebote. Über zwei Millionen Menschen teilen sich rund 26.000 Fahrzeuge. Studien gehen davon aus, dass ein geteiltes Fahrzeug bis zu acht private Fahrzeuge ersetzen kann. Interessenten können sich unter www.drive-carsharing.com über das Angebot informieren und auf Wunsch registrieren.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen




Joggerin gefährdet – Polizei sucht Zeugen

Eine Joggerin wäre am Montag, den 15. Februar 2021, in Öhringen beinahe von einem VW angefahren worden. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug machen können. Die Joggerin war gegen 6.30 Uhr auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Öhringen-Michelbach und -Untersöllbach unterwegs, als ihr ein dunkler Wagen, vermutlich ein VW Passat älteren Baujahrs und mit weißer Werbeaufschrift am Heck, entgegenkam. Anstatt die Geschwindigkeit zu verringern, gab der unbekannte Autofahrer eher Gas und fuhr weiter auf die Joggerin zu. Diese konnte nur durch einen Sprung in die Böschung verhindern, von dem Auto angefahren zu werden.

Zeugen, die zur angegebenen Zeit auf der Strecke zwischen Neuenstein und Obersöllbach unterwegs waren und das beschriebene Fahrzeug gesehen haben, oder Personen, die Hinweise auf das Auto geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 07941/9300 beim Polizeirevier Öhringen zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




An diesem Wochenende rund 1.250 Zweitimpfungen in Öhringen

Kreisimpfzentrum Öhringen wieder in Betrieb

Bald auch der teilweise umstrittene Impfstoff AstraZeneca im Einsatz

An diesem Wochenende ist das Kreisimpfzentrum Öhringen zum fünften Mal geöffnet. Bis einschließlich Sonntag, den 21. Februar 2021, werden insgesamt rund 1.250 Erst- und Zweitimpfungen mit Impfstoff von BioNTech durchgeführt. Weiterhin werden ausschließlich Personen der Gruppe 1, also höchster Priorität laut Impfverordnung des Bundes, geimpft. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor.

Ab dem kommenden Wochenende wird auch der Impfstoff AstraZeneca im Kreisimpfzentrum Öhringen verwendet. Die ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt diesen Impfstoff nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren. Termine für die AstraZeneca-Impfung werden heute freigeschaltet und können nur an die genannte Personengruppe vergeben werden.

Das Landratsamt Hohenlohekreis hat laut eigenen Angaben nach wie vor keinerlei Einfluss auf die Terminvergabe. Diese ist Sache des Landes Baden-Württemberg und kann entweder über die Telefonnummer des Landes unter 116 117 oder über die zentrale Online-Plattform www.impfterminservice.de erfolgen. Bei der Buchung über das Internet ist darauf zu achten, den Prozess ganz bis zum Ende durchzuführen, bis eine Terminbestätigung per E-Mail versendet wird.




Wieder einmal Hotspot in Baden-Württemberg: Landratsamt verhängt nächtliche Ausgangssperre für den Hohenlohekreis

Das Landratsamt Hohenlohekreis hat am Donnerstag, den 11. Februar 2021, eine Allgemeinverfügung zur Umsetzung regionaler Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie erlassen. Demnach ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags nur beim Vorliegen triftiger Gründe gestattet. Diese sind beispielsweise die Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten sowie die Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer und therapeutischer Leistungen. Die genaue Aufzählung der triftigen Gründe findet sich im vollständigen Text der Allgemeinverfügung unter www.hohenlohekreis.de unter „Aktuelles“ – „Öffentliche Bekanntmachungen“.

Ab 21 Uhr

Diese Allgemeinverfügung tritt ab dem 12. Februar 2021 in Kraft und ist befristet bis zum 23. Februar 2021, 05:00 Uhr. Sie wird unabhängig davon aufgehoben, sobald die Sieben-Tages-Inzidenz von 50, bezogen auf den Hohenlohekreis, an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde.

Jeder Kreis entscheidet selbst

Jeder Kreis in Baden-Württemberg entscheidet selbst darüber, ob es angesichts der Inzidenzwerte und weiterer Faktoren Ausgangssperren verhängt. Der derzeit einzige kreis mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 ist der Hohenlohekreis (126).

Neben dem Hohenlohekreis haben noch vier weitere Kreise Ausgangssperren verhängt, unter anderem Karlsruhe und Calw. 

Mehrere Sprecher anderer Kommunen, die bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 50 liegen, sagten, dass sie den Erlass derzeit noch prüfen. Eine Allgemeinverfügung zu Ausgangsbeschränkungen konnte frühestens am Donnerstag verkündet werden und um Mitternacht in der Nacht zum Freitag in Kraft treten. Zuletzt lagen 24 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg über dem Wert von 50.

Das Landratsamt des Hohenlohekreises war damit einer der schnellsten Kreise im Verkünden einer Ausgangssperre.

Mehrere Sprecher anderer Kommunen, die bei der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz über dem Wert von 50 liegen, sagten, dass sie den Erlass derzeit noch prüfen. Das geht aus einer Meldung des SWR hervor. Eine Allgemeinverfügung zu Ausgangsbeschränkungen konnte frühestens am Donnerstag verkündet werden und um Mitternacht in der Nacht zum Freitag in Kraft treten. Zuletzt lagen 24 der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg über dem Wert von 50. Das Landratsamt des Hohenlohekreises war damit einer der schnellsten Kreise im Verkünden einer Ausgangssperre.

Landrat Neth: „Es liegt ein diffuses Infektionsgeschehen vor“

Landrat Dr. Matthias Neth erklärt dazu: „Gerade wir im Hohenlohekreis konnten in den vergangenen Tagen und Wochen sehen, wie dynamisch das Infektionsgeschehen sein kann. Wir hatten eine kurze Zeit mit einem sehr niedrigen Inzidenzwert, nun liegen wir wieder weit entfernt von einem Wert, der eine Lockerung der Maßnahmen rechtfertigen würde. Wir haben inzwischen unterschiedliche Infektionsquellen, sodass ein diffuses und über größere Teile des Landkreises verstreutes Infektionsgeschehen vorliegt. Zudem ist die weit ansteckendere Virusvariante B.1.1.7 gleich mehrfach im Landkreis nachgewiesen.“

Mittlerweile 83 Fälle bei Würth

Bei dem bekannten Ausbruchsgeschehen in einem Hohenloher Unternehmen ist die Zahl der positiv bestätigten Fälle, die dem Hohenlohekreis zuzuordnen sind, um 12 auf 83 gestiegen. Darin enthalten sind auch bereits die Fälle, die aus Kontaktpersonen resultieren. Außerdem sind in diesem Zusammenhang mittlerweile 16 Fälle der Virusvariante B.1.1.7 durch das Labor des Landesgesundheitsamtes bestätigt worden.

Im Fall der Kinderbetreuungseinrichtung im Raum Öhringen sind insgesamt sechs Fälle der britischen Virusvariante nachgewiesen.

KIZ am Wochenende wieder offen

Das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen geht an diesem Wochenende erneut in Betrieb. Zwischen Freitag, 12 Uhr, und Sonntag, 18.30 Uhr, sind rund 1.000 Impfungen geplant, darunter auch die ersten Zweitimpfungen. Die Impflinge werden gebeten, sich erst kurz vor dem Termin im KIZ einzufinden, insbesondere um längere Wartezeiten in der Kälte zu vermeiden. „Die Erfahrungen der ersten Wochenenden hat gezeigt, dass es kaum zu nennenswerten Verzögerungen oder Wartezeiten während des Betriebes kommt“, erklärt KIZ-Leiter Mike Weise.




Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen ab Freitag wieder in Betrieb

An diesem Freitag, 29. Januar 2021, öffnet das Kreisimpfzentrum (KIZ) Öhringen erneut seine Türen. Bis einschließlich Sonntag werden täglich laut dem Landratsamt des Hohenlohekreises insgesamt rund 600 Dosen des Biontech-Impfstoffes an Menschen aus der laut Impfverordnung des Bundes am höchsten priorisierten Gruppe verimpft, sprich Menschen über 80 Jahre sowie medizinisches Personal mit hohem Risiko, mit Covid-Patienten in Berührung zu kommen.

Viele Termine bereits ausgebucht

Die Termine für dieses Wochenende (29.01. – 31.01.) sowie für das nächste Wochenende vom 5. bis 7. Februar sind bereits ausgebucht. Termine für die folgenden Wochenenden werden freigeschaltet, sobald die definitive Zusage zur Lieferung von Impfstoff durch das Land Baden-Württemberg erfolgt ist. „Wir gehen derzeit davon aus, dass wir Anfang kommender Woche, voraussichtlich am Dienstag, 2. Februar, neue Termine freischalten können“, erklärt Mike Weise, Leiter des KIZ Öhringen. „Die genaue Zahl wird sich dann wieder an der Zahl der verfügbaren Impfdosen orientieren.“ Die Termine sind ausschließlich über die Servicenummer 116117 oder online unter www.impfterminservice.de buchbar. Andere Servicenummern, die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes, das Landratsamt Hohenlohekreis oder gar über die Rettungsleitstellen haben keinerlei Einfluss auf die Terminvergaben.

Kurz vor dem Termin Dasein reicht

Bei der Online-Buchung ist darauf zu achten, den Prozess ganz bis zum Ende durchzuführen, bis eine Terminbestätigung per E-Mail versendet wird. Sonst besteht die große Gefahr, dass Termine mehrfach vergeben werden und dadurch Impfungen nicht durchgeführt werden können.

Die Erfahrungen des ersten Impf-Wochenendes haben gezeigt, dass viele Impflinge teilweise lange vor ihrem Termin bereits am Kreisimpfzentrum waren. Dies sei jedoch nicht notwendig, wie Mike Weise erklärt: „Die Zeitfenster und Abläufe sind so gewählt, dass es im Normalfall nicht zu Verzögerungen kommt. Das bedeutet, es reicht, wenn man kurz vor dem vereinbarten Termin am KIZ ankommt. Das erspart Wartezeiten vor der Halle, gerade bei der derzeit kalten Witterung. Wir möchten nicht, dass unsere Besucher zum Impfen kommen und mit einer Erkältung nach Hause gehen.“

Die Maskenpflicht wird durch das Sicherheitspersonal im Landratsamt kontrolliert.

Das Landratsamt Hohenlohekreis weist darauf hin, dass in Anlehnung an die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg für Besucher des Landratsamtes ab sofort eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken besteht. Unter medizinischen Masken sind OP-Masken oder FFP2-Masken respektive Masken der Normen KN 95/N 95 zu verstehen. Normale Alltagsmasken reichen nicht mehr aus. Die Maskenpflicht wird durch das Sicherheitspersonal im Landratsamt kontrolliert.

Für die ersten beiden Wochen (vom 22.01. – 24.01. sowie 29.01. – 31.01.) standen im KIZ in Öhringen 1.170 Impfdosen zur Verfügung.




Landrat Neth: „Als ich vorhin hierhergefahren bin und gesehen habe: ‚Jetzt geht es los‘, war es für mich wie ein Feiertag“

Es ist so weit: Im Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Öhringer Hohenlohe-Halle bekommen die ersten Menschen den Corona-Impfstoff verabreicht. Knapp 560 sind es an dem Wochenende von Freitag, den 22. Januar 2021, bis Sonntag, den 24. Januar 2021. „Ich habe es mir schlimmer vorgestellt, als es war. Ich fühle mich gut“, erzählt die Krankenschwester Olga Boger lächelnd. Anästhesie-Pfleger Thomas Wagner ist ähnlich entspannt und sagt: „Es war eine Impfung wie jede andere auch. Ich war nicht wirklich aufgeregt.“ Neben Kranken- und Pflegepersonal können sich auch Menschen, die zur Risikogruppe gehören für einen Impftermin registrieren. Unter ihnen ist Herlinde Hock. Ihre Tochter Heidrun Widmann, die sie auch zum Termin begleitet, hat sie online angemeldet. „Wir sind sehr froh, dass wir heute hier einen Termin erhalten haben“, erläutert Widmann. „Natürlich ist man ein bisschen aufgeregt und wünscht sich, dass alles klappt und dass meine Mutter den Impfstoff auch gut verträgt. Ansonsten sind wir richtig, richtig froh, dabei zu sein.“

Kranken- und Pflegepersonal wird geimpft

Verantwortlich für die Organisation des Impfzentrums ist unter anderem der technische Leiter Mike Weise: „Viele freiwillige Helfer, die uns im Impfzentrum unterstützen wollen, haben sich bei uns beworben, dafür sind wir sehr dankbar.“ Sascha Sprenger von der Pressestelle des Hohenlohekreises ergänzt: „Ich bin froh und glücklich über die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Viele Kinder haben uns Bilder zugesendet, um das Impfzentrum zu verschönern. Das ist ein schönes Zeichen dafür, dass die Bevölkerung gerne mitmacht.“

Viele freiwillige Helfer

Das Thema Zusammenarbeit ist, wenn es um das KIZ geht, entscheidend. „Wir arbeiten alle sehr gut miteinander zusammen“, berichtet Landrat Dr. Matthias Neth und erklärt: „Von Check-In bis Check-Out dauert die Impfung bei uns im KIZ eine Stunde.“ Solche fließenden Abläufe sind unter anderem Weise zu verdanken. Dieser sieht die Besonderheit des Impfzentrum im „Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen“. Unterstützung erhält der Hohenlohekreis dabei von Soldaten aus Straßburg.

Unterstützung von Soldaten

„Wir in Öhringen haben von Anfang an gesagt: ‚Wenn wir gebraucht werden, dann helfen wir‘“, stellt Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler klar. „Ohne Impfungen gibt es keine Normalität, deshalb freue ich mich wirklich, dass das Kreisimpfzentrum heute endlich startet.“ Auch Landrat Neth ist freudig gestimmt und erzählt: „Als ich vorhin hierhergefahren bin und gesehen habe: ‚Jetzt geht es los‘, war es für mich wie ein Feiertag.“

Vorerst bis Ende Juni 2021 sollen laut Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler im KIZ Bürger gegen Corona geimpft werden, dann sollen nach und nach die Hausärzte das Impfen übernehmen. Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth betont gegenüber GSCHWÄTZ: „Nur mit Impfungen gibt es ein Licht am Ende des Tunnels.“

Text & Video: Priscilla Dekorsi

Offizielle Eröffnung des Kreisimpfzentrums (KIZ) in Öhringen am 22.01.2021. Hier der „Check-in“. Foto: GSCHWÄTZ

Thilo Michler (links) und Landrat Dr. Matthias Neth machen einen Rundgang durch die Hohenlohe-Halle in Öhringen. Foto: GSCHWÄTZ

 




Fußgängerin von Auto erfasst

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag, den 19. Dezember 2020, gegen 6.30 Uhr im Bereich der Schillerstraße in Öhringen. Ein 26-jähriger Autofahrer war mit seinem Dacia auf der Kottmannstraße unterwegs und wollte von dort in die Schillerstraße einfahren. Während des Abbiegevorgangs trat plötzlich eine Fußgängerin auf die Fahrbahn und wurde von dem Dacia erfasst. Sie zog sich schwere Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat das Polizeirevier Öhringen übernommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefon 07941/93 00 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Wie gefährlich sind die Querdenker?

Am Sonntag, den 13. Dezember 2020, kam Querdenken-Gründer Michael Ballweg auf die Querdenken-Demo nach Öhringen und hat mit Priscilla Dekorsi über die Ziele von Querdenken gesprochen, über mögliche rechtsradikale Tendenzen und warum er die Bundesrepublik Deutschland nicht mehr als Rechtsstaat empfindet (wir berichteten).

„Ballweg fordert die sofortige Aufhebung aller Coronamaßnahmen“

Zunächst einmal, betonte Ballweg, stehe er für Frieden und Freiheit. Dann aber wurde Ballweg schnell konkreter. Das Ziel der Querdenker-Demos sei die sofortige Aufhebung der Coronamaßnahmen und die „sofortige Einschränkung aller Grundrechte“. Wie er selbst zu Corona steht, ob er – ähnlich wie Sonja Erdmann von den Öhringer Querdenkern glaubt, Corona sei „keine Krankheit“, sondern nur „ein Konstrukt“ zur vermeintlichen staatlichen Gängelung der Bürger oder ob Ballweg die Coronamaßnahmen lediglich als zu hart betrachtet, darauf wird in dem Interview nicht näher eingegangen. Auch nicht, inwieweit er hinter Äußerungen wie „Masken können Hirnschäden zur Folge haben“ von einem Vater (unlängst ebenfalls in Öhringen auf einer Demo postuliert,wir berichteten) steht. Hier sollten und müssten die Organisatoren den Sprechern, die auf die Querdenkerbühne treten, nahe legen, zumindest die Quellen zu nennen, auf die sie sich bei derartigen Behauptungen beziehen.

„Deutschland kein demokratischer Rechtsstaat mehr“

Ballweg will sich in Öhringen denn auch weniger in Details verlieren, er hat jedoch eine eindeutige Meinung zur Bundesrepublik Deutschland: „Wenn so viele Grundrechte eingeschränkt sind, können wir im Moment nicht mehr von einem demokratischen Rechtsstaat sprechen. Auch insbesondere, wenn politische Gegner so diffamiert werden.“ In der Tat wurden seit dem zweiten Weltkrieg noch nie so viele Grundrechte eingeschränkt wie im Laufe der Coronapandemie. Die Freiheit, wann und wo auch immer hingehen zu wollen zum Beispiel (etwa nachts unterwegs zu sein), Treffen mit Freunden und Verwandten, oder die Ladenöffnungszeiten – um nur einige Beispiele zu nennen.

„Wir haben es nicht geschafft, den Skinhead zu einem Nicht-Skinhead zu machen“

Nichtsdestotrotz geht er auch kritisch mit seiner Querdenken-Initiative um, etwa wenn es um Äußerungen von Querdenken-Rednern geht, die ihr heutiges Leid mit dem Leid von der NS-Zeit gleichsetzen (wir berichteten): „Ich würde auf die historischen Vergleiche verzichten, um eben auch keine Angriffsfläche zu bieten. Und es wird sich sowieso erst in zwei, drei Jahren zeigen, ob die Vergleiche gerechtfertigt waren oder nicht.“ Zum Thema Rechtsradikale in den Querdenker-Reihen hat der ehemalige Unternehmer ebenfalls eine klare Meinung: „Ich selbst bin auf dem Dorf groß geworden. Wir hatten immer so eine Runde, wo wir abends an einem Brunnen ein Bier getrunken haben und da war auch immer ein Skinhead dabei. Wir haben es nicht geschafft, den Skinhead zu einem nicht Skinhead zu machen. Er hat es aber auch nicht geschafft, an den Tisch noch einem zum Skinhead zu machen. Und deshalb ist es wichtig: Ja, es gibt vielleicht diese Position, aber eine Demonstration ist eben auch eine Demonstration ohne Eintrittskarte und ohne Eingangskontrolle. Auch ohne Gedankenkontrolle übrigens. Und ich denke, es ist wichtig, dass man miteinander redet, statt übereinander und dann auch die Positionen austauscht. Ich rede mit allen, die friedlich für eine freiheitlich demokratische Grundordnung stehen. Und dieser Dialog ist wichtig, weil sobald ich anfange, Menschen auszugrenzen, habe ich auch das Risiko, dass die Positionen extremer werden.“

Demo ohne Eintrittskarte

Ballweg skizziert während des Interviews noch einmal seinen Weg nach – vom Unternehmer zum Coronamaßnahmen-Gegner. Er ist ein ruhiger Redner, unscheinbar im Aussehen und Auftritt und möchte, so sagt er, „dass Kinder in einem Erziehungssystem leben, in welchem sie nicht erzogen werden, gewissen Systemen zu folgen, sondern wo sie ihrer Bestimmung folgen können. Wo wir auch respektvoll mit unserer Natur umgehen und auch die Kraft der Natur nutzen, um uns selber gesund zu halten.“

Ballweg kritisiert dabei den blinden, systemtreuen Gehorsam. Das ist auch vollkommen richtig. Wer möchte wieder in einer Zeit leben, in dem nur noch gleichgeschaltetes Denken erlaubt ist? Dennoch sind seine Aussagen teilweise, weil nicht immer beleg- und nachvollziehbar – wie auch die Aussagen von so manch einem anderen Querdenken-Redner – mit Vorsicht zu genießen. Aber so ist es nicht nur mit Querdenken-Rednern, auch so manche Aussage eines Politikers darf man nicht immer für bare Münze nehmen. Was ist heutzutage noch Fakt oder Fake? Vor allem in Coronazeiten ändern sich die Fakten täglich.

Löschung von Querdenker-Videos von youtube – GSCHWÄTZ ebenfalls betroffen

Wie gefährlich sind die Querdenker? Sicherlich ist es richtig, ständig kritisch zu hinterfragen, inwieweit die massiven Grundrechtseinschnitte gerechtfertigt sind. Wichtig ist auch, nach der Pandemie diese Grundrechte wieder in vollem Umfang und so schnell wie möglich einzufordern. Dafür dürfen, sollen und müssen Bürger demonstrieren und ihre Meinung äussern. Das gehört zu einer lebendigen Demokratie. Bedenklich ist in diesem Zuge die Löschung von youtube-QuerdenkerAccounts, wie Ballweg in Öhringen angedeutet hat. Vor wenigen Tagen wurde ein von der Redaktion GSCHWÄTZ auf youtube hochgeladenes Video über eine Querdenken-Demo in Öhringen ebenfalls von youtube entfernt. Youtube gab als Grund an, dass hier medizinische Falschinformationen verbreitet würden. Unter anderem hatte ein Vater auf der Demo davon gesprochen, dass das Maskentragen bei Kindern nicht nur zu Konzentrationsproblemen führen, sondern auch schwere Hirnschäden verursachen könne. Aber berechtigt das zur Sperrung eines Videos? Wo endet die Meinungs- und Pressefreiheit?, das ist die große Frage.

Auf der einen staatliche Seite Eingriffe in Grundrechte, auf der anderen Seite Coronaleugner

Auf der anderen Seite ist es gefährlich, wenn eine mittlerweile so große Initiative der Querdenker Corona nicht als Krankheit, als reale Pandemie anerkennen würde, sondern als „Konstrukt“. Das wäre ein Schlag ins Gesicht für jede/n Arzt/Ärztin, für jede Krankenschwester, jeden Pfleger und jede/n Bürger:in, die/der diese Krankheit schon einmal hatte. Auch hier müsste Ballweg daher klar Stellung beziehen. Andererseits bleibt aber auch die Frage: Darf nicht jeder seine Meinung äußern, auch wenn sie falsch ist?

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann

 




David König neuer Leiter des Kulturbereichs in Öhringen

Ab Montag, den 04. Januar 2021, wird David König neuer Sachgebietsleiter des städti­schen Kultur- und Veranstaltungsteams, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemiteilung. Er tritt in dieser Position die Nachfolge von Ingrid Sterzer an, die 37 Jahre lang bei der Stadt Öhringen Verantwortung übernommen hatte und seit 2010 den Kulturbereich leitete. Ingrid Sterzer wurde im November in den Ruhestand verabschiedet.

Erfahrung im Veranstaltungsmanagement

Der 35-jährige Bretzfelder war seit 2012 Leiter vom Tourismus und Marketing auf Schloss Langenburg. Zuvor hat er als ausgebildeter Veranstaltungskauf­mann fundierte Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement gesammelt. Sei­nen Bachelorabschluss in BWL und Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement machte er 2012 bei der Hochschule Heilbronn am Campus Künzelsau. Das Thema seiner Abschlussarbeit war die Erarbeitung eines touristischen Vermarktungs- und Nutzungskonzeptes für einen Kulturbetrieb mit der Ziel­gruppe der „Best Ager“.

„Die viel gelobte Gastfreundschaft in Öhringen weithin sichtbar machen“

„Mit David König haben wir einen hervorragenden Kandidaten gefunden, der bestens in der Region vernetzt ist. Er kann mit bewährten Veranstaltungskonzepten an alte Erfolge anknüpfen und durch neue Ideen die viel gelobte Gastfreundschaft in Öhringen weithin sichtbar machen. Auch wenn der Kul­turbereich aufgrund der Corona-Beschränkungen derzeit gebremst ist, gibt es im strategischen Bereich einiges zu tun. Konsequente und runde Konzepte sind gefragt“, sagt Oberbürgermeister Thilo Michler in der Mitteilung. Neben den städtischen Veranstaltungen obliegt David König nun auch die Verantwortung für die Stadtbücherei, Volkshochschule, Jugendmusikschule, die städtischen Museen und die KULTURa.

„Ich möchte dieses positive Image der Stadt weiter ausbauen“

„Die kulturelle Vielfalt in Öhringen mit der tollen Infrastruktur und den bun­ten Veranstaltungskonzepten ist jetzt schon ein hervorragendes Aushänge­schild im Hohenlohekreis und weit darüber hinaus. Ich möchte dieses positive Image der Stadt weiter ausbauen. Hier werde ich Vernetzungen innerhalb und außerhalb der Stadt stärken“, sagt David König. Besonderen Wert legt er auf die Zusammenarbeit mit vielen Kulturschaffenden, den Akteuren aus dem Ein­zelhandel, der regionalen Kulturarbeit und dem Stadtmarketing.

Standortfaktor mit langer Tradition

„Sicher gilt es bei Veranstaltungen und der Kulturarbeit in der momentanen Corona-Krise noch zurückhaltend zu arbeiten. Trotzdem müssen wir die Zeit nutzen. Ich möchte schon jetzt die Planung für die gemeinsame Zukunft nach der akuten Krise in Angriff nehmen und gut vorbereiten.“ Für König ist die Kultur in Öhringen und Hohenlohe ein Standortfaktor mit langer Tradition und großem Potenzial. Gemeinsam mit dem Tourismusverbund Hohenloher Perlen, dem Netzwerk Hohenlohe Plus, der Tourismusgemeinschaft Hohenlohe und weiteren Partnern möchte er bestehende Konzepte weiter ausbauen, neue Ansätze nutzen und einer der Vorreiter im Hohenloher Land bleiben.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen