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Forchtenberg: eingesperrt und brutal vergewaltigt?

Am Donnerstag, den 25. August 2022, hat das Amtsgericht Öhringen einen ganzen Prozesstag angesetzt, um zu klären, ob der 69-jährige Jens Müller* die damals 15- und 16-jährigen Ina Peters* und Marta Wintermann*. Im Jahr 1998 mehrfach vergewaltigt hat.

Der Tatvorwurf ist gravierend: Mindestens drei sexuelle Übergriffe soll der Täter zu Lasten der damals noch jugendlichen Zeuginnen, begangen haben.

Ina Peters, damals 15 Jahre, behauptet, sie sei vom Beschuldigten in dessen Schusterei in Forchtenberg eingesperrt, in einen Nebenraum gestoßen und dort brutal vergewaltigt worden, als sie dort Schuhe abholen wollte.

Die damals 16-jährige Marta Wintermann sei von Jens Müller mehrmals durch Drohungen dazu gedrängt worden, ihm in seine Wohnung in Forchtenberg zu folgen. Dort habe er sie geschlagen, geknebelt und vergewaltigt.

Der mutmaßliche Täter streitet alle Vorwürfe ab. Ina Peters  kenne er nur flüchtig. Mit Marta Wintermann habe er eine einvernehmliche Beziehung geführt.

Im Laufe der stundenlangen Verhandlung kommen immer mehr Details ans Licht.

Fortsetzung folgt.

 

Für Euch vor Ort: unsere GSCHWÄTZ-Reporterin Priscilla Dekorsi

*Namen von der Redaktion geändert




Brennende/r Lok / Baustellenzug rollt von Waldenburg nach Öhringen

Am Bahnhof Öhringen hat am Mittwochmittag, den 29. Juni 2022, ein Baustellenzug gebrannt. Der Bahnverkehr ist unterbrochen. Laut Björn Wasenko, Notfallmanager der Deutschen Bahn AG, hat ein selbstfahrender Baustellenzug, der für den Gleisbau eingesetzt wurde, im Bereich Waldenburg (Hohenlohekreis) angefangen zu brennen.

Dort hatten sich wohl die Bremsen gelöst, sodass das Fahrzeug dann im brennenden Zustand führerlos zurück in den Bahnhof gerollt ist. Bauarbeiter hatten den brennenden Anhänger noch vom restlichen Bauzug abgekoppelt. Im Bahnhof Öhringen ließen Bahnmitarbeiter den Zug dann kontrolliert entgleisen, um ihn zu stoppen, so Wasenko.

Für die Feuerwehr des Hohenlohekreis war dies kein alltäglicher Brand, den es zu löschen galt.

Der Grund für den Brand ist noch unklar.

GSCHWÄTZ | Für Euch vor Ort | Wir lieben unser Ländle | www.gschwaetz.de




„Hier sind alle geliebt“

„Umso mehr Hans von Materiellem loslässt, umso freier und leichter wird seine Reise. Dieses Märchen soll auch uns dazu inspirieren, uns auf unsere ewigen, immateriellen Werte zu besinnen. Alter und sozialer Hintergrund spielen dabei keine Rolle: Die Entscheidung, frei und froh das Jetzt zu genießen kann jeder treffen – und das jeden Moment aufs Neue“, erzählt Natalie Dück. Sie sitzt am Klavier in ihrer Musikschule in Öhringen. Hintergrund unseres Gespräches sind die Proben für das Musiktheater „Hans im Glück“, das die Musiklehrerin gemeinsam mit ihren Schülern im Rahmen der interkulturellen Woche in Öhringen aufführen wird. Wenige Minuten zuvor hat eine 79-jährige Schülerin den Raum verlassen. Die nächste Gruppe von Schülern besteht aus fünf- und sechsjährigen Kindern.

GSCHWÄTZ-Kinderreporter Lukas Hartmann war beim Musikunterricht dabei und hat mit Natalie Dück über Musik, ihre Werte und überraschende Entwicklungen gesprochen.

Lukas Hartmann: „Welche Fächer bieten Sie in Ihrer Musikschule an?“

Natalie Dück: „Zum Beispiel kommen die ganz kleinen Kinder, schon ab vier Monaten, zu uns. Die spielen hier und schütteln die Rasseln. Die kommen mit ihren Eltern. Dann gibt es bei uns auch noch Einzelstunden Klavierunterricht und Akkordeonunterricht. Die Kinder kommen auch zum Malen.“

Hartmann: „Sie proben ja gerade für ein Musiktheaterstück. Können Sie etwas darüber erzählen?“

Dück: „Ja, gerne. Das ist ein Märchenmusikspiel: ‚Hans im Glück‘. Kinder verschiedener Altersgruppen veranstalten das. (…) Da geht es um einen Jungen, der einen Goldklumpen bekommen hat. Er hat dann alles abgegeben: Sein Gold, danach sein Pferd und danach sein Schweinchen,… er wollte einfach glücklich sein. Das finde ich auch für uns ganz wichtig, dass wir im Leben einfach glücklich und fröhlich sind.“

Hartmann: „Warum sind Musik und Theater so wichtig für die Entwicklung von Kindern?“

Dück: „Weißt Du, Musik und Theater spielen von Anfang an, wenn das Kind schon zu sprechen anfängt, eine Rolle. Sprechen und Sprache, Singen und Musik, Bewegung und Rhythmik – das gehört alles dazu. Das bringt das Kind in seiner Entwicklung weiter und weiter. Dann geht es auch langsam weiter zu den Instrumenten, zur Begleitung von Liedern. Und beim Theater da gehen die Kinder, die Schüler, auf die Bühne und präsentieren sich. Nach solchen Erfahrungen haben sie, bei Prüfungen zum Beispiel, kein Lampenfieber mehr. Das finde ich ganz toll und ganz locker ist das auch und macht Spaß.“

Hartmann: „Gab es Entwicklungen, die Sie berührt oder überrascht haben?“

Dück: „Oh ja, klar. Manche Kinder sind ganz schüchtern. Plötzlich bei einer Rolle schreit das Kind dann und wird richtig launisch. So etwas berührt mich und ich freue mich, wenn die Kinder sich dann trauen, etwas anders zu machen.“

Hartmann: „Welche Werte sind Ihnen beim Unterrichten wichtig?“

Dück: „Natürlich ist es für mich als Lehrerin ganz wichtig, dass ich den Kindern etwas beibringe, dass sie etwas lernen. Aber für mich ist es auch ganz wichtig, dass die Kinder gute Laune haben und ihnen der Musikunterricht Spaß macht und dass sie nicht mit Tränen nachhause gehen, sondern beim Unterricht auch einfach lachen. Glückliche Kinder sind für mich ganz wichtig.“

Hartmann: „Haben Sie ein Motto?“

Dück: „Egal, ob jung oder alt, beliebt oder nicht so beliebt, ob arm oder reich, hell- oder dunkelhäutig: In der Musik kann sich jeder finden und genau das ist es, was Musik ausmacht.“

Lukas Hartmann (links) interviewt die Musikschullehrerin Nathalie Dück. Foto: GSCHWÄTZ

Hartmann: „Wieso haben Sie das Motto ausgewählt?“

Dück: „Was meinst Du? Schau mal, Du hast gesehen, dass eine Frau gegangen ist, die 79 ist. Die kommt zur Musik, ja. Darum heißt es, egal ob jemand jung oder alt ist, denn auch die kleinen Babys mit vier Monaten kommen. Die dürfen auch mitmachen. Und die, die reich und die, die arm sind, dürfen gerne auch hierherkommen. Die werden alle akzeptiert. Hier herrscht Inklusion. Wir leben hier in einer Welt, in der jeder Mensch akzeptiert wird. Und egal, welcher Nationalität man angehört, oder aus welchem Land man kommt: Hier sind alle geliebt. Das ist für mich ganz wichtig. Für Dich auch, oder?“

Hartmann: „Ja.“

Text: Priscilla Dekorsi




„Wir wollen uns mehr öffnen“

Bärbel Kapfer trägt weiße Sneakers bei unserem Interviewtermin, keine Pumps. Auf einem der Firmenfotos lächelt die Geschäftsführerin mit einer Hawaiibluse in die Kamera. Anlass war ein Mottotag, an dem sich alle rund 200 Mitarbeiter:innen dementsprechend kleiden dürfen. Die Veith-Familie ist ihr wichtig und dass sich jeder wohl fühlt in dem Unternehmen, das sie gemeinsam mit ihrem Bruder leitet. Vor zehn Jahren ist sie in das Familienunternehmen eingestiegen, mittlerweile (seit zirka 2 Jahren) haben sie es von ihrem Vater übernommen. Sie sind nun die vierte Veith-Generation. Zuvor hat Kapfer bei GEMÜ in Criesbach gearbeitet, zunächst im Rahmen eines Stipendiums als Werkstudentin.

Bärbel Kapfer ist nicht eine von vielen, sondern öfter mal eine von wenigen Frauen.

Als sie Wirtschaftsingenieurwesen an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau studiert hat, waren sie „drei Frauen unter vielen Männern“, erinnert sie sich lachend. „Das war spannend“, fügt sie mit einem Augenzwinkern (Wiederholung drei Sätze später) hinzu. Seit zehn Jahren leitet sie nun bei Veith die Produktion, ihr Bruder die Verwaltung. „Ich liebe die Fertigung, bin gerne bei den Kunden und auf den Messen.“ Da kann es schon mal passieren, dass sie von dem ein oder anderen als „nettes Beiwerk des Verkaufsleiters“ betrachtet wird oder von potenziellen Kunden angesprochen wird, ob sie noch einen Kaffee bringen könne. Aber „man lernt, damit umzugehen“, sagt Kapfer mit einem Augenzwinkern. In der höheren Führungsebene in der Produktionsbranche gibt es noch immer überwiegend Männer. „Ich glaube, das Thema Familie und Karriere kommt sich noch in die Quere“, sagt sie. Sie selbst ist seit zehn Jahren verheiratet, hat keine Kinder – nicht wegen der Karriere, sondern weil schlicht der Wunsch noch nicht da war. In ihrem Unternehmen arbeiten aber auch Mütter in höheren Positionen,  können flexibel arbeiten und sich die Stunden selbst einteilen. Das ist ihr wichtig. Sie weiß: „Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem. Wenn man sich da nicht öffnet, hat man keine Chance, zu bestehen.“ Freizeitausgleich, home office, Elternzeit für Väter. „Leider noch immer eine Seltenheit heutzutage“, findet Kapfer.

Seit 2017 nicht nur im Veith-Club, sondern auch im Rotary Club

Seit 2017 ist die 35-Jährige nach Einladung eines Schulfreundes Ihrer Eltern Mitglied im Rotary Club Künzelsau-Öhringen. Der Vorschlag eines Mitglieds, in dem Fall der Schulfreund von Kapfer, ist Voraussetzung für eine Aufnahme. Und auch hier: ein ähnliches Bild. 2 Frauen unter 72 Männern. Aber Bärbel Kapfer freut sich, hier Dinge bewegen zu können, die ihr wichtig sind. Kapfer hielt bei ihrem ersten Treffen einen Vortrag über positive Verstärkung in der Personalentwicklung. Sie ist kein Freund von Bestrafung und Überwachung, sondern setzt auf Vertrauen und positive Beziehungen. Die zweite Frau neben ihr ist Martina Feuchter von Dorn Bestattungen in Öhringen und Künzelsau. „Rotary ist seit vielen Jahren eine reine Männerdomäne gewesen. Manche Clubs nehmen bis heute keine Frauen auf“, sagt sie und schüttelt etwas verständnislos den Kopf.

Der Rotary Club wird in diesem Jahr 50. Wofür aber steht dieser Club, den von vielen als elitär und geheimnisumwoben betrachtet wird?

Zunächst: Der Rotary-Club unterstützt mit Spenden diverse soziale Projekte. In Künzelsau-Öhringen werden mit den gesamten Spenden 50 Prozent lokale / regionale Projekte unterstützt und 50 Prozent internationale. Die Rotarier spenden dabei nicht nur selbst, sondern rufen auch zum Spenden auf, betreiben also auch selbst Fundraising.

Etwas abgeben an diejenigen, denen es weniger gut geht

Für Kapfer war klar: Sie möchte helfen. „Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man etwas abgeben und teilen mit Menschen, denen es weniger gut geht.“ Aber auch Freundschaften haben sich aus ihrer Mitgliedschaft heraus entwickelt und gute Gespräche. „Ich liebe es, mich mit langjährigen Mitgliedern auszutauschen, die Firmen aufgebaut haben.“

Als der Ukraine-Krieg begann, schob sie gemeinsam mit einem weiteren Clubmitglied einen Einkaufswagen durch den Großmarkt in Heilbronn, um Konserven und andere Dinge, die in der Ukraine benötigt wurden, als Spende im Namen des  Rotary Clubs einzukaufen. Am Kriegsgeschehen selbst hatten sie einen direkten Verbindungsmann eines dortigen Rotary-Clubs, der ihnen mitgeteilt hat, was die Menschen vor Ort brauchen. Ein Apotheker und ebenfalls Mitglied im Rotary Club stellte Medikamentenpakete von mehreren tausend Euro zusammen.

Medikamente für mehrere tausend Euro für die Ukraine

Bei der Öhringer Messe präsentierte und warb der Club für die Shelter Box und den Verein, der dahintersteht. „Wir möchten uns als Club mehr nach außen öffnen und zeigen, wer wir sind und was wir tun“, erklärt Kapfer. Die Shelter Box ist eine grüne Box, die alles zum Überleben beinhaltet, etwa nach einer Naturkatastrophe. Ein Survival Kit findet sich darunter, ein kleiner Herd, ein Zelt, eine Plane, Nägel, eben alles, um ein Obdach zu schaffen. Diese Boxen kann man sogar vom Flugzeug abwerfen, wenn man in die betroffenen Gebiete nicht mehr vordringen kann. Auch für Wasserprojekte setzt sich der Club ein.

Zum 50-jährigen Jubiläum nun spendet der Rotary Club „50 für 50“: an 5 regionale / internationale Projekte gehen 10.000 Euro.

Vorträge über aktuelle Themen

Viermal im Monat hören die Rotarier Vorträge, vor kurzem in Sindringen zum Thema: Unterstützung der ukrainischen Flüchtlinge und die Arbeit von Ehren- und Hauptamtlichen. Ab Juli 2022 ist Bärbel Kapfer ein Jahr lang für die Vorträge verantwortlich. Die genauen Themen sind noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Aber es sind Dinge, die ihr wichtig sind, Menschen inspirieren und denjenigen eine Plattform geben sollen, die etwas zu sagen haben.

Rotary Club Künzelsau-Öhringen

Der Rotary Club Künzelsau-Öhringen wurde am 21.09.1972 gegründet, der Club feiert in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen. Derzeit besteht er aus 74 Mitgliedern, darunter zwei Damen. „Unsere Mitglieder gestalten den Serviceclub nach den Grundsätzen von Rotary International. So pflegen wir Freundschaften, fördern Bildung und helfen in sozialen Notlagen. Unsere Schwerpunkte hierbei sind aktuell die Ukrainehilfe, das weltweite Projekt End Polio Now sowie die internationale Organisation Shelter Box“, erklärt Sascha Haas, der bei Rotary zuständig ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Text: Dr. Sandra Hartmann




Werde Teil des Veith Clubs

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Weitere Stellen finden Sie hier: https://veith-kg.de/karriere/stellenangebote/




OB Thilo Michler: „Alles ist wieder so wie vor der Pandemie“

Nach zwei von der Coronapandemie geprägten Jahren inklusive der bekannten Einschränkungen, herrscht ab Samstag Vollbetrieb im H2Ö – das Strandbad. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen hervor. „Wir können wieder unbegrenzt viele Personen im Freibad begrüßen, es gibt keine Zeitfenster und die beliebten Saisonkarten sind wieder da. Sie gelten für das Öhringer Freibad und das Freibad Michelbach. Auch sind die Eintrittspreise stabil geblieben. Es gibt keine Erhöhungen. Alles ist wieder so, wie vor der Pandemie“, freut sich Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler.

Keine Preiserhöhungen

„Sicherlich hatten die Einschränkungen auch ihre positiven Seiten. Durch die Gästeobergrenze und die Zeitfenster gab es mehr Platz zum Schwimmen und alles war ein bisschen entspannter“, sagt der OB. Dennoch freuen sich die Bäderbetriebe der Großen Kreisstadt das Freibad wieder wie gewohnt für alle zu öffnen. Das Freibad in Michelbach startet am Samstag, 4. Juni 2022.

Beheizte Becken

Der Vorverkauf der beliebten Saisonkarten läuft bereits seit dem 25. April. Die Nachfrage ist groß. Es wurden bereits rund 230 Karten verkauft. Sie gelten sowohl für das H2Ö – das Strandbad als auch für das Bädle in Michelbach. Die Saisonkarten sind im Rathaus-Foyer jeweils von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Rathauses erhältlich. Ab Samstag können sie auch im H2Ö – das Strandbad direkt erworben werden. Für den Erwerb der Dauerkarten ist ein Lichtbild mitzubringen, weiterhin ist die Vorlage eines Personal-, Schüler- oder Schwerbehindertenausweises notwendig. Der Verkauf von Familienkarten ist nur möglich gegen Vorlage eines Familiennachweises (Familienstammbuch).

Das H2Ö – das Strandbad bietet folgende Attraktionen: Springerbecken, Schwimmerbecken, Spaßbecken (Nichtschwimmer) mit Riesenrutsche, Massagedüsen, Sprudler, Strömungskanal sowie ein Kinderbecken mit kleiner Rutsche und Wasserspielen. Die Becken sind auf ca. 22° C beheizt. Für den Spaßfaktor außerhalb des Wassers wartet ein Spielplatz mit Kletterschiff, Schaukeln, Sandkasten, Rasenliegefläche und Sandbereich, Beachvolleyball- und Beachsoccerfelder. Hunger und Durst können im großen Kioskbereich oder dem schönen Biergarten außerhalb des Bades gestillt werden. Das Bad ist täglich von 8 bis 19:30 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten

Täglich von 8 bis 19:30 Uhr

Bis 30 Minuten vor Ende der Badezeit ist der Eintrittsbereich geöffnet.

H2Ö – Das Strandbad

Rendelstraße 31, 74613 Öhringen

Telefon 07941 68 43 50

Bäderverwaltung im Rathaus

Telefon 07941 68-137 oder 68-131

Bade-Preise

  • Personen ab 17 Jahren 4 Euro. 5er-Karte 1 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 2 Euro.
  • Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche bis einschl. 16 Jahre 2 Euro. 5er-Karte 8,50 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 1 Euro.
  • Familien mit Kindern bis einschl. 16 Jahre 10 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 4 Euro.
  • Schwerbehinderte ab 50 %, Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende gegen Vorlage eines Ausweises 2 Euro. 5er-Karte 8,50 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 1 Euro.
  • Auswärtige Kindergärten, Schulklassen und Gruppen (Zeltlager usw.) ab 15 Personen 1,50 Euro

Saisonkarten (Eintritt ins Öhringer Freibad H2Ö – das Strandbad und Freibad Michelbach)

Familien mit Kindern bis einschl. 16 Jahre gegen Vorlage eines Familienstammbuches oder Ausweises 85 Euro. Personen ab 17 Jahre 60 Euro. Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche bis einschl. 16 Jahre 30 Euro. Schwerbehinderte ab 50 %, Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende gegen Vorlage eines Ausweises 30 Euro. Familie Schwerbehinderte gegen Vorlage eines Ausweises 70 Euro.

Am Samstag, den 14. Mai 2022, öffnet das H2Ö – das Strandbad in Öhringen seine Pforten.

 




„Ich bewundere den Mut des ukrainischen Volkes“

In der Ukraine herrscht Krieg. Hunderttausende Menschen flüchten, Familien werden auseinandergerissen, Männer bleiben im Land, um ihre Heimat zu verteidigen, Frauen und Kinder nehmen tagelange und aufreibende Wege durch die winterliche Kälte in sichere Länder auf sich. Sie alle erfahren Leid, Tod, Zerstörung und einen übermächtigen Gegner, der zu allem bereit ist. Ich bewundere den Mut und die Entschlossenheit des ukrainischen Volkes, das ihr Land und – auch unsere – Werte von Freiheit und Demokratie verteidigt.

„Wichtig ist uns, schnell und unbürokratisch helfen zu können“

In Öhringen sind bereits Geflüchtete aus der Ukraine angekommen. Sie haben zunächst Zuflucht bei Familien und Freunden gefunden. In Öhringen leben dauerhaft 46 ukrainische Mitbürger:innen. Sie sorgen sich um ihre Familien und Freunde. Ihnen sei unsere Hilfe und Unterstützung gewiss. Im heutigen Krisenstab haben wir entschieden, unsere Stadt gezielt auf die Ankunft von Geflüchteten vorzubereiten und die notwendige Infrastruktur zu schaffen. Wir sind bei allen Vorkehrungen auch in enger Abstimmung mit dem Landratsamt. Wichtig ist uns, schnell und unbürokratisch helfen zu können. Unser Team der Flüchtlingshilfe steht für Beratung rund um Ankunft, Formulare und Rechte bereit. Unser Ordnungsamt kümmert sich um die Unterkünfte. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, hier brauchen wir auch ihre Mithilfe. Sollten sie private Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung haben, melden sie sich bitte bei unserem Ordnungsamt, Herrn Frank Stransky.

„Wir stehen selbstverständlich in engem Austausch mit Stadtpräsidentin Sabina Nowosielska aus unserer polnischen Partnerstadt Kędzierzyn-Kożle“

Dass Öhringer:innen helfen wollen zeigt sich in all den Anrufen und Angeboten, die uns in den letzten Tagen erreicht haben. Hilfe macht nur Sinn, wenn sie wirklich dort ankommt wo sie gebraucht wird. Die notwendige Infrastruktur wird derzeit von lokalen Akteuren aufgebaut. Informieren sie sich bitte in der Tagespresse und im Internet über lokale Spendenaktionen. Sachspenden können an das Landratsamt, Amt für Ordnung und Zuwanderung, gemeldet werden. Geldspenden sind bei dem Spendenkonto von „Aktion Deutschland Hilft“ willkommen.

„Niemand will Krieg“

Wir stehen selbstverständlich in engem Austausch mit Stadtpräsidentin Sabina Nowosielska aus unserer polnischen Partnerstadt Kędzierzyn-Kożle. Dort sind mittlerweile 300 Ukrainerinnen und Ukrainer angekommen. Polen hat über 300.000 Geflüchtete aufgenommen. Sabina Nowosielska arbeitet seit Tagen mit ihrem Team und vielen polnischen Ehrenamtlichen unter vollstem Einsatz daran, eine solide Infrastruktur für die ankommenden Geflüchteten aufzubauen. Der Landkreis ist auf rund 5.000 Ankommende vorbereitet. Strukturiert und konzentriert werden ausreichend Hygieneartikel, Kleidung und Nahrungsmittel an einem Sammelpunkt gelagert. Es gibt Koordinatoren für den Landkreis und für die Gemeinde. Die ärztliche Versorgung ist sichergestellt. Heute ist eine neunköpfige polnisch-stämmige Familie in Kędzierzyn-Kożle angekommen, die wieder dauerhaft in Polen leben wird. Wir haben unserer Partnerstadt unsere vollste Solidarität und Hilfe angeboten. Die Stadt Kędzierzyn-Kożle hat ein Spendenkonto eingerichtet. Das Geld wird für die Unterstützung der Geflüchteten in der Stadt verwendet. Sollten Sachspenden gebraucht werden, stehen wir und viele Freiwillige aus Öhringen bereit, einen Warentransport einzurichten.

Unsere Pflicht ist es, sich mit der Ukraine solidarisch zu zeigen.

Demokratie, Freiheit und Frieden sind keine Selbstverständlichkeiten. Niemand will Krieg. Unsere Pflicht ist es, sich mit der Ukraine solidarisch zu zeigen.

Kontakt

  • Bei Fragen und Angeboten zu Unterkunftsmöglichkeiten: Frank Stransky, Ordnungsamt Öhringen, Tel.: 07941-68220, E-Mail: Frank.Stransky@oehringen.de
  • Bei Fragen zur Integrationsberatung (Leistungen, Dokumente, Formulare): Hans-Jürgen Saknus, Integrationsmanagement Stadtverwaltung, Tel.: 07941-68217, E-Mail: Hans-Juergen.Saknus@oehringen.de
  • Spenden: „Aktion Deutschland hilft“, IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600, Betreff „Nothilfe Ukraine“
  • Direkte Spenden an unsere Partnerstadt Kędzierzyn-Kożle für die Unterstützung der dortigen Geflüchteten: BNP Paribas Bank Polska S.A., IBAN: PL58 1600 1462 1029 8069 5000 0002: Stichwort: POMOC UKRAINA.
  • Ehrenamtshilfe: Wer ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich an Sonja Schäfer im Amt für Kreisschulen und Bildung wenden. Sie ist Ansprechpartnerin zur Koordinierung von ehrenamtlichem Engagement in der Integrations- und Flüchtlingshilfe im Hohenlohekreis, Tel.: 07940 18-1921, E-Mail: Sonja.Schaefer@hohenlohekreis.de
  • Sachspenden: Sachspenden nimmt das Amt für Ordnung, Zuwanderung und Recht per E-Mail entgegen: OrdnungundZuwanderung@hohenlohekreis.de. Die Angebote werden zunächst gesichtet und falls Bedarf besteht, erfolgt eine Rückmeldung.



„Einerseits spricht die Regierung von den verheerenden Folgen eines Krieges, andererseits gibt sie 100 Milliarden Euro für neue Waffen frei“

Am Mittwoch, den 02. März 2022, ist der Öhringer Marktplatz bei einer Solidaritätsveranstaltung für die Ukraine in blaues und gelbes Licht gehüllt. Überall sind Schilder zu sehen, auf denen steht „Hate Putin“ oder „No war in Ukraine“. Versammlungsteilnehmer haben ihre Masken mit „Fuck Putin“ und ihre Kleidung mit „Stop killing people! You fucking twats!“ beschriftet. Während die ukrainische Nationalhymne, begleitet von tosendem Applaus, abgespielt wird, bildet sich eine lange Schlange vor einem Sparschwein, das in eine ukrainische Flagge gewickelt ist. Viele Menschen wollen spenden.

Viele Menschen wollen spenden

Grüne, CDU, SPD, FDP und deren Jugendorganisationen, sowie der Verein „Gegen Vergessen Für Demokratie“ und der „Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus“ haben zu der Veranstaltung aufgerufen. Nach Angaben der Polizei waren rund 600 Teilnehmer anwesend. Der Veranstalter hat nur rund 200 Menschen angemeldet – Die Veranstaltung hatte also weit mehr Zulauf, als erwartet.

„Wir wollen keinen Krieg in Europa“

Doch was treibt diese Menschen auf die Straße? Claudia Löhr, die die ukrainische Flagge, mit einer Friedenstaube darauf, um den Hals trägt, erklärt ihre Beweggründe: „Ich bin in den 80ern auf die Straße gegangen, dass die Pershings (Anm. Kurzstreckenrakete aus amerikanischer Produktion) in Deutschland nicht mehr sind. Wir waren mit unseren Kinderwägen in Heilbronn. Und jetzt komme ich mit meinen Enkeln, meiner Tochter und einer Nichte hierher, weil wir keinen Krieg in Europa wollen. Wir möchten auf der ganzen Welt keinen Krieg – daran haben wir geschafft. Aber wenn Europa nicht vereint in Frieden lebt und kein Vorbild ist, wie können wir dann erwarten, dass in Afrika, wo so viele Diktatoren sind, kein Krieg ist? […] Jetzt hat der Herr Putin halt so ein großes Zarendenken, dass er wieder die ganzen Länder zu sich nimmt, ohne an die Menschen zu denken. […] Die Ukrainer sind jetzt so stolz auf ihre Demokratie gewesen und jetzt macht der Mann alles kaputt. […] Da geht es ums Land und nicht um die Menschen. Wie kann man seine eigenen Brüder umbringen, nur wegen dem Land? Wir haben natürlich auch Angst wegen den Atomwaffen. Wir waren gegen Atomwaffen. Mein Mann und ich haben in den 80ern dagegen demonstriert und jetzt richten sie die Atomwaffen wieder gegen uns. […]“

Europa: Vorbild sein für den Frieden

„Die Menschen in der Ukraine berühren mich in diesem Konflikt besonders“, erzählt Verena Buck. „Was die alles durchmachen müssen. Die Kinder in den Zug setzen und einfach kämpfen für ihr Land.  Dass die Menschen für die Demokratie so einstehen müssen, dass sie gerade durchs Elend gehen. Das macht mich fassungslos und das trifft mich eigentlich am meisten. Natürlich auch, dass es in Europa passiert.“

„Das macht mich fassungslos“

Mohamed Katab trägt ein Schild, auf dem steht: „Er begann seine Verbrechen vor 6 Tagen in der Ukraine und vor 7 Jahren in Syrien. Es ist derselbe Mörder. Putin.“ Sein Bruder Nuor ist eingehüllt in eine syrische Flagge und sagt: „Ich stehe hier für die Ukraine und für Syrien. Vergesst Syrien nicht. Syrien wird von Putin seit 2011 bombardiert und keiner hat etwas gesagt. Freiheit für die Ukraine, Freiheit für Syrien!“

Nicht nur Putin, auch die NATO wird für das immer weitere Vorrücken an Russlands Grenzen vor dem Krieg kritisiert

Rainer Tüxen erläutert: „Ich stehe hier, weil mich interessiert, was hier die Argumente sind, was hier besprochen wird. Jetzt nach kurzer Zeit spüre ich einfach, dass da riesige Widersprüche in den Aussagen (Anm. der Redner) sind. Hier spricht man von Krieg und ob die Menschen sich nicht an die Vergangenheit zurückerinnern und gleichzeitig geben dann, übrigens auch die Grünen, die hier mit an der Regierung sind, 100 Milliarden Euro für neue Waffen frei [Anm. d. Red.: Bundeskanzler Olaf Scholz hat angekündigt, 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr zur Verfügung zu stellen. Wofür das Geld genau verwendet wird, steht aber noch nicht fest.] Ich habe natürlich überhaupt kein Problem damit, wenn es um die Menschen geht, denn es sind am Schluss eigentlich immer die ‚kleinen Menschen‘, die von diesen Kriegen betroffen sind, aber politisch ist das ein gigantischer Widerspruch.“ Dass, nach acht Jahren Krieg im Donbass, diesem Konflikt erst jetzt so ein großes öffentliches Interesse zuteil wird, erklärt sich Tüxen folgendermaßen: „Das hat damit zu tun, dass wir ein bisschen größer denken müssen. Wenn man sieht, wie die Ukraine geostrategisch liegt, und wenn man sich ein bisschen mit der Geschichte beschäftigt, dann weiß man eigentlich, welche Bedeutung diese Region hat. Wenn man jetzt an die heutige Zeit denkt und sieht, was gerade geschieht: die Verknüpfung von China nach Europa auf dem Festland, diese Seidenstraße, die geplant ist, vielleicht eine neue Verknüpfung zwischen Russland und China. Die Europäer stehen jetzt irgendwo in diesen, ich sage mal, atlantischen Bündnissen und müssen als Befehlsempfänger der Amerikaner noch irgendwelche anderen Interessen vertreten. Sie vertreten, aus meiner Sicht, eben gerade nicht die europäischen Interessen. […] Genau das ist das Thema. Auch dieses immer weiter Vorrücken der Nato an die Grenzen Russlands und damit auch eine gewisse, aus meiner Sicht verständliche, militärische oder auch systemische Angst, die dazu geführt hat, dass jetzt irgendwo einmal, wie unser Bundeskanzler so gerne sagt, eine rote Linie für den russischen Präsidenten überschritten ist. Verständnis für Krieg kann man keines haben. Alles, was mit Waffen gelöst wird, ist der falsche Weg. Aber trotzdem muss ich sagen, politisch habe ich ein gewisses Verständnis für diese Situation.“ Tüxen sieht die Aufstockung des Militäretats der Bundesregierung mit Besorgnis: „Man erinnert sich an die Vor-Corona-Zeit, als die amerikanischen Präsidenten regelmäßig im Sechs-Wochen-Rhythmus diese zwei Prozent Militärausgaben in Deutschland gefordert haben. […] Ich meine, ich sage es mal ganz einfach: Zwei Prozent waren gefordert und jetzt haben sie die zwei Prozent. Das geht gerade mal so ohne eine politische Debatte im Bundestag. Das wird einfach mal am Sonntagmittag entschieden. Also diese 100 Milliarden sind vom Bundeskanzler Scholz einfach mal so entschieden. Selbst seine Parteikollegen waren nicht involviert. Zwei Wochen vorher war der Flug in die USA, wo man dann die Direktiven bekommt, was zu tun ist. […]“

Spenden, hoffen, beten

Fred Langner ist zufällig am Marktplatz vorbeigekommen und verharrt am Rande des Geschehens. „Ich finde es gut, dass so viele Leute da sind, die für Frieden in Europa und auf der Welt demonstrieren. Ich denke, das ist ein großes Anliegen für uns alle, dass wir so weiterleben können, wie wir es auch gewohnt sind.“ Zu einem friedlichen Miteinander beitragen könne man, so Langner, durch „Spenden, Sachspenden, Hoffnung und Gebet“.

Text, Fotos & Video: Priscilla Dekorsi

 

 

 

 




Solidarität mit der Ukraine




„Mit Nazis geht man nicht spazieren“

Bei der Kundgebung am Samstag, den 19. Februar 2022, in Öhringen (wir berichteten) gab es am Rande der Versammlung auch Proteste, unter anderem in Form von vereinzelten Plakatträgern, Trillerpfeifen und einem Protestzug. Mehrere Menschen durchquerten geräuschlos den Versammlungsplatz und hielten sich in einem gewissen Abstand voneinander an einem rot-weißen Absperrband fest.

Auch Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler nahm als Zuhörer an der Kundgebung teil, hielt aber keine Rede, wie etwa seine lokalpolitischen Kollegen. Darüber hinaus sprachen auch die Bundestagsabgeordneten des Hohenlohekreises, Kevin Leiser (SPD) und Valentin Abel (FDP).

„Leider gibt es eine Minderheit, die derartige Maßnahmen nicht so toll findet“

„Ein kleines Risiko für uns, aber dafür die Freiheit für die Gesellschaft“, sagte Kevin Leiser, der SPD-Bundestagsagbeordnete des Hohenlohekreises bezüglich des Themas Impfen. Er verwies darüber hinaus darauf, dass bei Pandemien in früheren Zeiten wirtschaftliche Interessen im Vordergrund gestanden haben, daher habe man Schutzmaßnahmen schneller wieder zurückgefahren. „Dies ist erstmals in der Geschichte nicht der Fall“, so Leiser. „Leider gibt es eine Minderheit, die derartige Maßnahmen nicht so toll findet und sich auch nicht impfen lässt. Man erkennt übrigens eine freie Gesellschaft daran, dass man das sagen darf“, sagt Leiser und erhält dafür Applaus von den Zuhörern. Man dürfe auch spazieren gehen, aber bitte angemeldet, damit „die Polizei das planen kann. Und wenn Sie dort sind, schauen Sie bitte nach links, nach rechts, nach vorne, nach hinten, mit wem Sie da spazieren gehen. Mit Nazis geht man nicht spazieren.“

„Wir sind eine Gesellschaft. Wir halten in der Krise zusammen“

Valentin Abel betonte: „Wir sind eine Gesellschaft. Wir halten in der Krise zusammen.“ Eine Demokratie müsse diverse Meinungen, auch unbequeme, aushalten. Aber eine Demokratie müsse auch zusammenstehen, wenn Menschen gegeneinander aufhetzen. „Vor allem dann, wenn offen zu Gewalt gegen Vertreter:innen dieser Demokratie aufgerufen wird. Krisen bringen das Beste in Menschen hervor. Wir sehen es bei Pfleger:innen, bei den Ärzt:innen. Aber Krisen bringen auch immer die schlechten Seiten hervor. Hass, Ausgrenzung, Missgunst. Ich glaube aber, dass unsere Macht, mit unseren Worten Brücken zu bauen, größer ist, als jede Trillerpfeife.“

GSCHWÄTZ vor Ort mit Cora-Lee Pusker und Matthias Lauterer