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Wer reitet so spät durch Nacht und Wind…?

Die Kinder und auch Erwachsenen bekamen noch leuchtendere Augen, als sie in diesem Jahr Sankt Martin und das Christkind sahen – auf einem schneeweißen Pferd mit in der Dunkelheit leuchtend-glitzernder Mähne. Was sich zunächst anhört, wie ein Traum, war mehr als real.

Am Sankt-Martins-Umzug in Morsbach kam Miriam Gundel alias Sankt Martin traditionell in einen roten Umhang gehüllt, mit ihrem weißen Schimmel und Therapiepferd Tensor angeritten. Das Besondere: Dessen Mähne und Schweif leuchteten in der Dunkelheit. Die Kinder des Kindergartens in Morsbach waren begeistert. Das Sankt-Martins-Kostüm hatte Martina Zeller zur Verfügung gestellt.

Bei der Weihnachtsfeier vom Fußballverein Künzelsau am 12. Dezember 2023 kam Miriam Gundel als Christkind in einem weißen Engelskostüm verkleidet und ebenfalls zu Pferde auf ihrem Therapiepferd Tensor in den Heinz-Ziehl-Sportpark geritten. Das Kostüm stellte wieder Martina Zeller zur Verfügung. Martin Frank spielte den Nikolaus.

Kinder reiten auf Therapiepferden

Miriam Gundel hat ein eigenes Reitgestüt in Künzelsau-Ohrenbach und gibt dort für Kinder Reitunterricht auf ihren Therapiepferden. Am Samstag, den 09. Dezember 2023, lud die Reitlehrerin das erste Mal zu einer Hofweihnacht in ihr Reitgestüt ein. Bei Glühwein, Waffeln, Chili und diversen Ständen mit selbst gemachten Likören, Weihnachtsdeko und Feel-Good-Artikeln sowie Reitaccessoires stimmten sich zahlreiche Besucher:innen auf Weihnachten ein. Die Kinder konnten unter Anleitung Weihnachtsdeko selbst basteln und Pony reiten. Miriam Gundel freute sich über den zahlreichen Zulauf.

Der Basteltisch und auch die Waffeln erfreuten sich großer Beliebtheit.

Der Aufbau, bevor die Besucher:innen eintrudelten.

Was darf’s sein? Glühwien, Punsch oder doch lieber Chili?

Auch Ponyreiten stand auf dem Programm. Im vierbeinigen Einsatz waren Sue, Mister Potter, Joshy und Sally.

 

 




Die Geschichte vom Heiligen Nikolaus

Es gibt einige Mythen und Geschichten zur „Entstehung“ des Heiligen Nikolaus, den viele Menschen und insbesondere Kinder rund um den Globus feiern, bringt er ihnen doch am 06. Dezember 2022 oftmals Mandarinen, Nüsse und Süßigkeiten und legt sie über Nacht heimlich in ihre Stiefel. Hier erzählen wir euch eine dieser Geschichten vom Heiligen Nikolaus, die veröffentlicht wurde auf der Internetseite des Erzbistums Köln:

Ihr kennt doch den Heiligen Nikolaus? Vor vielen hundert Jahren lebte er in dem Land, das wir heute Türkei nennen.

In seinen jungen Jahren war Nikolaus natürlich noch kein Bischof. Und noch lebte er auch nicht in Myra, sondern in einer anderen Stadt. Nikolaus war damals ein reicher Mann. Von seinen Eltern hatte er viel Geld, ein großes Haus und manch anderen Besitz geerbt.

In den Sommermonaten, wenn es schön warm war, spielte sich das Leben der Menschen auf den Straßen ab. Gern spazierte Nikolaus dann umher und hörte auf das manchmal muntere, manchmal traurige, manchmal komische Stimmengewirr in den Gassen.

Doch plötzlich hört er hinter einer Mauer eine traurige Stimme. Und auch weinende Stimmen sind nicht zu überhören: „Morgen werdet ihr zu euren neuen Dienstherren gehen,“ sagt eine tiefe Männerstimme. „Wie gerne würde ich euch bei mir behalten. Aber ich bin arm. Ich schaffe es nicht, genug Geld zum Leben für uns alle zu verdienen.“

Die traurige Stimme des Vaters und das Weinen der Mädchen stimmen Nikolaus nachdenklich. Kann er nicht helfen? Rasch läuft er zurück in sein Haus. Dort füllt er einen Sack mit Goldstücken. Er eilt zurück zur Gartenmauer. Er geht bis zu der Stelle, an der die Mauer ein Fenster zum Wohnhaus hat. Schnell schaut Nikolaus sich um: niemand hat ihn gesehen. Da nimmt er den Sack mit den Goldstücken und wirft ihn hinein! Bevor noch jemand aus dem Fenster schauen kann, dreht er sich um und läuft davon.

Im Haus hat der arme Vater das ungewöhnliche Geräusch am Fenster gehört. Und wie groß ist seine Überraschung, als er den aufgeplatzten Sack und die vielen Geldstücke entdeckt! Woher das Geld wohl kommt? Wer hat es durch die Fensteröffnung geworfen? Rasch schaut der Vater auf die Straße hinaus. Aber dort ist es menschenleer! Nur etwas weiter oben in der Straße, dort, wo die Häuser der Reicheren stehen, meint er eine Bewegung an der Haustüre wahrzunehmen. Dort wohnt doch der reiche junge Mann, dieser Nikolaus?! Er wendet seinen Blick wieder dem Geld zu: Ob es wirklich für ihn und seine Töchter bestimmt ist? Dann wäre er allen Kummer und alle Sorgen los! Die Frage, wer der gute Geber ist, lässt ihm keine Ruhe. Er beschließt, im Haus von Nikolaus nachzufragen. All seinen Mut nimmt er zusammen und klopft an. Der Diener führt ihn zu Nikolaus in den Garten. „Junger Herr“, spricht der Vater, und sinkt vor Nikolaus auf die Knie, „sag, bist du es, der einen Geldsack durchs Fenster in mein Haus geworfen hat? Ist es wirklich gedacht, mir und meinen Töchtern zu helfen?“

„Steh nur auf“, antwortet Nikolaus und hilft dem Mann auf die Füße. „Ich hörte zufällig von deiner Not. Es ist doch nicht schwer, von dem Vielen, was ich besitze, abzugeben. Du brauchst mir nicht zu danken. Ich freue mich mit euch, wenn es dir und deinen Töchtern gutgeht.“

Jahre sind vergangen. Nikolaus ist älter geworden. Nun unternimmt er Reisen, um andere Städte kennenzulernen. Eines Morgens will er in der Stadt Myra die Kirche besuchen. Zu Tagesbeginn möchte er dort beten. Die Lehren Jesu sind ihm wichtig! Er weiß, dass Gott ihn liebt. Er möchte wie Jesus den Menschen helfen. Er ist gerne Christ.

Als er den dunklen Kirchenraum betritt, stellt sich ihm plötzlich ein alter Mann entgegen: „Das ist er, das ist unser neuer Bischof!“, ruft er in die Kirche hinein. Nikolaus ist verwirrt: „Ich bin kein Bischof!“, sagt er und will sich abwenden. Doch der Mann hält ihn fest: „Unser alter Bischof ist vor kurzer Zeit gestorben. Nun brauchen wir einen neuen Bischof, der sich um uns sorgt und uns führt. In der vergangenen Nacht haben wir gebetet, dass Gott uns zeigen möge, wer unser Bischof sein soll.“ Die Augen des alten Mannes glänzen. „Wir meinten, dass Gott sicher einen guten und frommen Menschen zu uns schicken wird. Und du bist nun schon so früh am Morgen in die Kirche gekommen! Wer seinen Tag im Gebet unter den Schutz Gottes stellt, der ist sicher ein guter Bischof für uns!“

Nikolaus ist verwirrt: Sollte es wirklich Gottes Wille sein? Er will darüber nachdenken. Er möchte überlegen, ob er als Bischof den Menschen und Gott dienen kann. Plötzlich merkt er, dass in der Kirche noch viele andere Menschen sind. Alle hoffen, dass er ihr Bischof werden wird! Die hoffnungsvollen Augen der Menschen und ihre Bitten bleiben bei Nikolaus nicht ungehört. Einige Zeit später wird Nikolaus zum Bischof von Myra geweiht. Nikolaus spürt, dass er Gott und den Menschen als Bischof gut helfen kann.

 




Nikolaus kommt doch nicht mit der Feuerwehr

Vor wenigen Tagen kündigte die Feuerwehr Niedernhall an, dass der Nikolaus mit dem Feuerwehrauto zu den Kindern kommt, um ihnen eine Freude zu bereiten.

Nun macht die aktuelle Corona-Verordnung allen Beteiligten einen Strich durch die Rechnung: Aufgrund der Corona-Situation muss diese Aktion leider ausfallen.




Nikolaus kommt mit der Feuerwehr

Auch in diesem Jahr kommt der Nikolaus wieder zu den Niedernhaller Kindern: Am Montag, den 06. Dezember 2021, fährt die Freiwillige Feuerwehr Niedernhall ab 16 Uhr mit den Feuerwehrfahrzeugen durch das gesamte Stadtgebiet und verteilt Schoko-Nikoläuse. Das Anfahren des Nikolaus im Feuerwehrfahrzeug kann man über das aufleuchtende Blaulicht erkennen. Damit soll wie bereits im vergangenen Jahr den Kindern eine Freude bereiten.

Die Eltern sind dazu angehalten, die aktuell gültigen Abstandsregeln zu beachten.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Niedernhall

 




Nikolaus kommt mit Blaulicht

Der Nikolaus fährt am Sonntag, den 06.12.2020 ab 15:00 mit dem Feuerwehrfahrzeug durch das gesamte Stadtgebiet von Niedernhall (inclusive Giebelheide, Au,…) und verteilt an alle Kinder einen Schoko-Nikolaus.

Trotz Corona den Kindern eine Freude bereiten

Damit soll den Kindern trotz der Corona-Pandemie eine Freude bereitet werden. Das Anfahren des Nikolaus kann man über das aufleuchtende Blaulicht  erkennen.

Wichtig: Abstandsregeln beachten

Coronabedingt ist es aber von größter Bedeutung, dass die Kinder vom Nikolaus Abstand halten. Die Eltern sind angehalten, auf die Abstandsregeln acht zu geben.

Quelle: Stadt Niedernhall