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Diese Leichenschau ist nichts für schwache Nerven

Die Ausstellung „Echte Körper – Von den Toten lernen“ ist vom 04. Juni bis 05. Juni 2022 in der Stadthalle in Niedernhall, Brückenwiesenweg 2, zu sehen. Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Veranstalters:

Früher Vorrecht von Medizinern

Bis vor wenigen Jahren war der Blick auf tote Körper und das Erforschen der anatomischen
Beschaffenheit ausschließlich das Vorrecht von Medizinern in den Sektionssälen der
Universitäten.

Rund 200 anatomische Exponate

Die Erfindung der Plastination und Präsentation der Exponate in öffentlichen Ausstellungen
ermöglicht es nun der Allgemeinheit Einblicke in den menschlichen Körper zu bekommen.
Die Ausstellung Echte Körper- VON DEN TOTEN LERNEN
vermittelt anhand einer umfangreichen wissenschaftlichen Sammlung von ca. 200 didaktisch
wertvollen anatomischen Exponaten, bestehend aus konservierten menschlichen Körpern,
Skeletten, Gliedmaßen, Organen, Organblöcken, Funktionssimulatoren, Tastmodellen und
Moulagen medizinisches Wissen an interessierte Besucher.

Ausführliche Erklärungen, Multimediavorführungen und Lehrtafeln zu allgemeinen und
spezifischen Themen des menschlichen Körpers dienen neben den Exponaten der
Wissensvermittlung.

Die Ausstellung bietet Schülern und Lehrern ein umfangreiches Bildungsangebot und
befasst sich mit sämtlichen lehrplanrelevanten Themen der Klassenstufen 6 – 12.
Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Weiterbildung in medizinischen Berufen.

Themenschwerpunkte sind:

– Skelett Bewegungsapparat
– Gehirn und Nervensystem Geschlechtsorgane
– Herz und Blutkreislauf Nieren und Harnwege
– Verdauungssystem Sinnesorgane
– Atemwege und Lunge
Darüber hinaus wird die Gelegenheit geboten, sich ausführlich mit den Themen
Organspende, Krebs, Aids, Alkohol und Nikotin auseinander zu setzen.

Öffnungszeiten
Samstag 12:00-18:00 Uhr

Sonntag  11:00-18:00 Uhr
Es werden keine Führungen angeboten.
Eintrittspreise / Tickets nur an der Ausstellungskasse vor Ort erhältlich

Schüler* 10,00 Euro

Auszubildende* 10,00 Euro

Studenten* 10,00 Euro

Erwachsene* 15,00 Euro

Kinder bis 6 Jahre * 5,00 Euro

https://echtekoerperausstellung.de/

Email: mobile-ausstellung@gmx.de
Mobil. Info 0173/6126553

 




Kelterflohmarkt in Niedernhall

Niedernhall lädt zum traditionellen Kelterflohmarkt im Kelterhof ein. Hier finden Besucher:innen gut erhaltene gebrauchte Waren, Raritäten und auch Kaffee und Kuchen sowie Vesper gibt es.

Anmeldung für den Verkauf von Waren (Achtung: Teilnehmerzahl begrenzt): 07940/51350 (Dorothea Mäder). Der laufende Meter kostet 5 Euro.




Bürgerin kritisiert: „Auto ist mehr wert als Schulkinder“

„Ein Auto ist wohl mehr wert als Schulkinder.“ So steht es in einem Facebook-Post in der Gruppe „Du weißt, dass Du aus Niedernhall kommst, wenn …“.

Die Verfasserin beklagt sich darüber, dass am Jugendhaus auf der Giebelheide ein Carport errichtet wurde, aber es für die Kinder an der dortigen Bushaltestelle kein überdachtes Wartehäuschen gibt, obwohl Bürger:innen sich bereits bei der Stadtverwaltung dafür eingesetzt hättem.

Seniorenmobil der Stadt

Alfons Rüdenauer vom Haupt- und Ordnungsamt der Stadt Niedernhall kennt die Problematik: „Das Fahrzeug, das dort steht, ist das Seniorenmobil der Stadt. Es wird von ehrenamtlichen Helfern genutzt“, erklärt er. Das Fahrzeug stehe sozusagen am höchsten Punkt der Giebelheide und soll durch das Carport vor Wind und Wetter einigermaßen geschützt werden.

Auch die Kinder sind Wind und Wetter ausgesetzt

Dass die Kinder beim Warten auf den Bus ebenfalls Wind und Wetter ausgesetzt sind, ist ihm bewußt. „Das wurde im Gemeinderat schon mehrfach besprochen“, berichtet er. Allerdings sei das Grundstück auf der rechten Straßenseite, wenn der Bus von Neufels kommt, nicht im Eigentum der Stadt. „Auf der anderen Seite könnte man problemlos überdachen, das ist ein städtisches Grundstück“, weiß er auf Anhieb Bescheid. Aber dann müßten die Kinder zum Einsteigen die Straße überqueren – das sei in den Diskussionen im Gemeinderat bisher als zu gefährlich eingeschätzt worden.

Text: Matthias Lauterer




Niedernhaller Kelterzauber unter Ausschluss von Nicht-Geimpften

Der Niedernhaller Weihnachtsmarkt, genannt Kelterzauber, wird dieses Jahr unter der G2-Regel ausgetragen. Das heißt, das Erwachsene, die nicht geimpft der genesen sind, nicht daran teilnehmen dürfen. Das geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung hervor.

Der Kelterzauber beginnt am Freitag, den 04. Dezember 2021, um 16 Uhr, und endet am Sonntag, den 05. Dezember 2021 (11 bis 18 Uhr). Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre dürfen am de Kelterzauber auch ungeimpft teilnehmen.

Die Stadtverwaltung begründet ihren Schritt damit, dass bei einer Durchführung unter der 3G-Regel (geimpfte, genesene und getestete) auf dem gesamten Veranstaltungsgelände eine Maskenpflicht gegolten hätte – ausser, wenn Besucher:innen gegessen und getrunken hätten. „Die Stadtverwaltung hält diese Regelung für nicht praktikabel und dies wäre zudem nur mit einem erhöhten Aufwand verbunden gewesen.“

 

 




Neuer Schmuck für das alte „Brünnele“

Wer in Niedernhall die Weinsteige zum Weingut Keck hochwandert, kommt bald an einer liebevoll geschmückten Mauer vorbei. Pflanzen, von Hand bemalte Schilder, beschriftete Steine, kleine Keramikfiguren, eine Vogeltränke und viele weitere Dinge haben hier eine neue Heimat gefunden. Sogar ein kleines von seinem ursprünglichen Besitzer vergessenes Spielzeugauto befindet sich unter den Gegenständen. „Meine entfernte Verwandte Margret Queisser hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Platz zu schmücken“, erzählt Susanne Seyboth, die die GSCHWÄTZ-Redaktion auf das Engagement der Niedernhallerin aufmerksam machte. Mit ihrer Anregung möchte sie das Engagement ihrer Bekannten, die noch nichts davon weiß, würdigen und diese überraschen.

Da fließt kein Wasser mehr

„Margret will damit auch die Menschen erfreuen, die hier vorbeikommen.“ Früher sei ein kleines Rinnsal den Berg heruntergekommen und in dem kleinen Wasserbecken neben der Mauer aufgefangen worden. „Aber das ist schon lange stillgelegt“, so Seyboth weiter. Heute stehen in dem Becken Geranien, Zierkürbisse und kleine Quitten.

Demnächst ist der Weihnachtsschmuck dran

Die 70-jährige Margret Queisser spaziere jeden Tag die Weinberge hinauf. „Wenn sie sieht, dass es wieder Platz gibt, bringt sie gleich etwas Neues vorbei.“ Natürlich immer der Jahreszeit entsprechend. „Demnächst stellt Margret wieder Kerzen und Weihnachtsschmuck auf“, freut sich die Ingelfingerin Seyboth.

Text: Sonja Bossert

Über die ganze Mauer hat Margret Queisser die Deko verteilt. Foto: GSCHWÄTZ

Wo früher ein Wasser war, steht heute eine Geranie. Foto: GSCHWÄTZ

Ein kleines Spielzeugauto mitten in der Deko. Foto: GSCHWÄTZ

Mutmachspruch für alle Pandemie-Geplagte. Foto: GSCHWÄTZ




Auto kollidiert mit Traktor

Am heutigen Donnerstag, den 14. Oktober 2021, kam es gegen 07.15 Uhr zu einem Unfall auf der L1045 zwischen Niedernhall und Criesbach. Laut Daniel Fessler von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Heilbronn war ein Pkw aus noch bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Im Anschluss stieß der Wagen zuerst gegen einen entgegenkommenden Traktor und ein weiteres Auto.

Bei dem Unfall verletzten sich zwei Personen leicht. Die Fahrbahn musste zwischenzeitlich voll gesperrt werden, ist aber laut Polizei Künzelsau inzwischen für den Verkehr wieder freigegeben.




Nicht irritieren lassen von kleinem Feuer in Niedernhall

 

 

Quelle: facebook/Jugendfeuerwehr Niedernhall




Brand einer Photovoltaikanlage in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide

Freitagabend, den 03. September 2021: Großbrand in der Abt-Knittel-Straße auf der Niedernhaller Giebelheide. Die Feuerwehren von Niederhall, Weißbach und Künzelsau sind laut Leserberichten wohl vor Ort im Einsatz, ebenso wie der Rettungsdienst, die Polizei und weitere Helfer sind vor Ort.

Eine Photovoltaikanlage hat laut Zeugen vor Ort gebrannt.

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat

Brand in der Abt-Knittel-Straße auf der Giebelheide. Foto: privat




In der Sackgasse

Der Streit zwischen einer Niedernhaller Familie und der Stadtverwaltung zieht sich bereits seit 2018 (GSCHWÄTZ berichtete unter https://www.gschwaetz.de/2021/02/23/wir-wurden-enteignet-und-entmuendigt/). Wie berichtet, hatte der 78-jährige Mann (sein Name ist der Redaktion bekannt, er möchte aber nicht genannt werden) Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bürgermeister Achim Beck eingereicht. Diese wurde nun vom Landratsamt Hohenlohekreis abgewiesen, weil es „im Vorgehen der Stadt beziehungsweise des Bürgermeisters keine Veranlassung zur Ergreifung aufsichtsrechtlicher Maßnahmen“ sieht. Das Schreiben des Landratsamtes an den Grundstückseigentümer liegt in der Redaktion vor.

Wem gehört der Damm?

An dem Damm und wem er gehört, scheiden sich nach wie vor die Geister: Das Landratsamt schreibt, dass bei dem Tauschgeschäft, mit dem die Familie 1985 in den Besitz des fraglichen Grundstücks gekommen ist, der Damm bereits seit 25 Jahren Bestandteil des Grundstücks gewesen sei. Und die damalige Grundstücksbesitzerin – Mutter und Schwiegermutter der heutigen Besitzer – das Grundstück mitsamt Damm übernommen habe. „Warum damals keine notarielle Eintragung für den Damm erfolgt ist, kann leider nicht mehr nachvollzogen werden“, bedauert das Landratsamt. Allerdings: Die Familie hatte bei diesem Tauschgeschäft ein unbelastetes Grundstück abgegeben und wusste nichts davon, dass ihr der Damm gehören sollte.

Laut RP nicht im Privatbesitz

Das Regierungspräsidium dagegen hatte den heutigen Besitzern bereits in einem früheren Schreiben mitgeteilt, dass der Damm dem Land gehöre und folglich nicht in Privatbesitz sei. Zwischenzeitlich hat die Familie einen Auszug aus dem Grundbuch vom Grundbuchamt Heilbronn bekommen. „Dort steht auch nicht, dass der Damm der Stadt Niedernhall gehört“, sagt der Mann. Mittlerweile sei aber auch nicht mehr nachweisbar, was bei dem ursprünglichen Tauschgeschäft wirklich geschehen ist. Sitzungsprotokolle und weitere Unterlagen seitens der Stadt sind nicht mehr vorhanden.

„Wir haben nichts gemacht“

Der Damm, um den der Streit sich nun dreht, wurde 1998 erhöht. Doch die Schwiegermutter sei damals schon nicht mehr geschäftsfähig gewesen, die Tochter habe sich um alles gekümmert. „Doch wir haben nichts gemacht“, sagen die heutigen Besitzer. Alles, was die Tochter damals für die Mutter veranlasst habe, sei schriftlich erfasst worden. Und in diesen Unterlagen sei nun nichts zu finden, was darauf schließen lasse, dass sie von der Erhöhung und den unklaren Besitzverhältnissen gewusst hätten.

Warum kein Tausch?

„Warum gibt uns die Stadtverwaltung nicht einfach das vordere Ende des Grundstücks im Tausch?“, fragen sich die Besitzer, die sowieso von Anfang an ein Tauschgeschäft wollten. Dort, direkt an einem Feldweg, gehören der Stadt Niedernhall noch Flächen auf einer Breite von rund 15 Metern. „Das hat die Stadt damals behalten, denn es gab Pläne der Firma Würth, in Richtung Criesbach ein Hotel zu bauen.“ Dann hätte der Zufahrtsweg über die freien Flächen geführt. Das Hotel ist mittlerweile Makulatur, die Flächen immer noch frei. Doch hat der Rathauschef in Gesprächen mit der Familie auch gleich gesagt, dass die Stadtverwaltung nichts verkauft oder tauscht. „Aber mit so einer Einstellung braucht man doch gar nicht zu verhandeln“, regt sich der Grundstücksbesitzer auf. „Zudem hat es früher immer geheißen hatte, dass die Stadt nur tauschen würde.“ Außerdem der Preis: „Zu D-Mark-Zeiten hat man noch rund 17 Mark je Quadratmeter bezahlt, heute liegt der Preis bei 2,50 Euro.“

„Das steht doch in keinem Verhältnis“

Vorerst rechnet die Familie nicht damit, dass es in der Sache weitergeht. Das Landratsamt weist in seinem Schreiben ausdrücklich darauf hin, dass die Besitzer „etwaige Verletzungen ihrer Eigentumsrechte auf zivilrechtlichem Weg klären“ lassen können. Doch dazu müssten sie einen spezialisierten Rechtsanwalt aus Stuttgart engagieren. „Und der kostet mich schon 400 Euro“, beklagt der Mann. „Das steht doch in keinem Verhältnis.“ Dann könnten sie das Grundstück auch gleich verschenken. Zu Wut und Enttäuschung kommt so noch das Gefühl der Hilflosigkeit. „Das macht der Bürgermeister nur mit älteren Leuten“, ist das Ehepaar überzeugt. Sie erinnern sich noch gut an ihre Goldene Hochzeit, als Achim Beck zum Gratulieren gekommen sei: „Da war er so nett und menschlich.“ Mittlerweile aber sind die Fronten verhärtet.

Text: Sonja Bossert

 




Brennende Hecke

Eine brennende Hecke ließ am Montagspätnachmittag, den 14. Juni 2021, die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen nach Niedernhall auf die Giebelheide 2 ausrücken.

Der Brand konnte allerdings schnelle gelöscht werden. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.

Feuerwehreinsatz in Niedernhall wegen einer brennenden Hecke am 14, Juni 2021. Foto: privat

Feuerwehreinsatz in Niedernhall wegen einer brennenden Hecke am 14, Juni 2021. Foto: privat

Feuerwehreinsatz in Niedernhall wegen einer brennenden Hecke am 14, Juni 2021. Foto: privat