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Bald wieder Hotspot? Corona-Fälle in Hohenloher Unternehmen mehren sich

In der Gerüchteküche brodelt es: Bei mehreren Unternehmen im Kocher- und Jagsttal soll es zu Corona-Ausbrüchen gekommen sein, teilweise in zweistelliger Anzahl.

Von REISSER-Schraubentechnik wurde die Infektion eines Mitarbeiters bestätigt. „Die Tests der Kontakte waren alle negativ“, zeigte sich Delia Pander, bei REISSER für PR zuständig, erleichtert.

Größerer Infektionsherd in Forchtenberger Unternehmen?

Bei einem Forchtenberger Unternehmen soll es einen größeren Infektionsherd geben, die Rede ist von 13 Infektionen. Dieses Unternehmen wollte auf GSCHWÄTZ-Anfrage bisher keine Stellung beziehen beziehungsweise verwies darauf, dass man keine Zeit habe, auf eine solche Anfrage zu antworten. Auch ein Unternehmen in Schöntal soll, so will es die Gerüchteküche wissen, von einem größeren Ausbruch betroffen sein.

Größere Offenheit im Umgang mit Corona gefordert

In der Kreistagssitzung vom 15. März 2021 wurde das Thema „Offenheit im Umgang mit Corona“ angesprochen: Der Landrat wurde gebeten, zukünftig die Namen von Unternehmen zu nennen, die von Corona betroffen sind. Es wurde das Argument vorgebracht, dass sich bei einer  Veröffentlichung des Unternehmens Menschen, die mit den Unternehmen Kontakt hatten, umgehend freiwillig testen lassen könnten und auf diese Weise möglicherweise weitere Infektionsketten frühzeitig erfaßt werden könnten.

Text: Matthias Lauterer