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Großer Feuerwehreinsatz bei Unfall

Der Rüstzug Künzelsau und die Abteilung Gaisbach wurden zu einem Verkehrsunfall zwischen Kemmeten und Neufels alarmiert.

Nach einem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge wurden insgesamt drei Personen verletzt. Eine Person musste möglichst schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Hierzu wurde mit einem hydraulischen Gerät das Dach abgenommen. Außerdem wurden austretende Betriebsstoffe aufgenommen.

Ein hinzugerufener Rettungshubschrauber wurde doch nicht benötigt und konnte ohne Patient wieder abheben.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




36-Jährige kommt von Fahrbahn ab

Zwischen Mangoldsall und Neufels prallte eine Audifahrerin am Montagvormittag mit ihrem Fahrzeug gegen einen Lkw eines 45-Jährigen. Auf der Kreisstraße 2386 kam die 36-Jährige beim Passieren des entgegenkommenden LKW nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dabei verlor sie wohl die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das ausbrach. Sie kam zurück auf die Fahrbahn  und stieß gegen die Hinterachse des Lasters. Der Audi rutschte noch etwa 30 Meter weiter, bis er an einem Weizenfeld zum Stehen kam. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn.




Motorradfahrer und sein neunjähriges Kind verletzt

Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto wurde am Sonntag, den 08. März 2022, die Feuerwehr Künzelsau Abteilung Gaisbach gemeinsam mit der Feuerwehr Neuenstein nach Neufels alarmiert. Bei der Kollission wurden der Motorradfahrer und sein neunjähriges Kind verletzt.

Nach Absprache mit der Polizei übernahm die Feuerwehr Künzelsau die Sperrung der Straße von Kemmeten kommend, da zwei Rettungshunbschrauber im Anflug waren.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




„Wir haben es anders gemacht als üblich“

„Man muss es authentisch machen“, sagt Marlene Metz zum Erfolgsrezept für ihren Hofladen in Neufels in einer Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V. Sie und ihr Mann Tobias mögen die Mischung aus alt und neu – was man auf dem Hof, direkt an der Straße, auch gut sehen kann. Historische Hauselemente wurden geschickt in einen Neubau integriert, heißt es weiter in der Mitteilung. Ein alter Dachstuhl wird zur Präsentationshilfe für die frisch geernteten Kürbisse, die zum Verkauf ausliegen. Darauf nehmen gerade bis zu 15 Sorten Zierkürbisse, fünf Sorten Speisekürbisse und kleine und große Schnitzkürbisse Platz und warten auf Kunden. „Wir wollen immer unseren eigenen Weg finden, wie wir leben und halt sind. So macht es schließlich auch kein anderer!“

„Unsere Produkte kommen maximal aus einem Umkreis von 20 Kilometern“

Der Hofladen startete in den 90er-Jahren in einer alten Milchkammer. Seit dem Umbau und einem Neustart in 2016, hauptsächlich mit ihren eigenen Kartoffeln, haben die jungen Landwirte ihr Sortiment deutlich erweitert. Dafür suchten sie sich Lieferanten, die zu ihnen passen. „Uns ist wichtig, dass unsere Partner ähnlich strukturiert sind wie wir. Im Durchschnitt kommen unsere Produkte maximal aus einem Umkreis von 20 Kilometern“, betonen die beiden. Um die richtigen Produzenten für ihr Hofladenangebot zu finden, sind sie selbst zu den einzelnen Betrieben gefahren und haben nachgefragt, ob diese sie beliefern wollen. „Wir haben es anders herumgemacht als üblich“, freut sich Marlene Metz. Normalerweise kommt der Anbieter zum Händler. Es war und ist den Landwirten wichtig, dass sie keine Standardprodukte haben.

„Es ist unser Getreide“

Dass ihr Konzept aufgeht, zeigt reger Betrieb im Hofladen. Die Kunden kaufen gern die feldfrischen Kartoffeln und Zwiebeln, Käse und Mehl, Wurst in Dosen, Essiggurken und Fruchtaufstrich im Glas sowie Obstbrand aus eigener Produktion. Für den Käse aus der Milch der eigenen Kühe kommt dreimal im Jahr eine mobile Käserei aus dem Allgäu. Die traditionell produzierten Käseleiber werden bis zur Verkaufsreife dann auf dem Hof gepflegt, wie Tobis Metz erklärt. Zum Mehl sagen die beiden: „Da wollen wir das eigene haben. Es ist unser Getreide – wir bauen wir ja eh an. Man muss nur sehen, dass der Weizen gelingt“. Anbau und Ernte sehen sie als Routine, der Verkauf ist nach eigenen Angaben eine andere Herausforderung. Fertiges Mehl zuzukaufen und ins Regal zu stellen, ist einfacher. Sie wissen aber auch, dass man mit eigenen Produkten die Kunden besser anzieht. Zu ihrem Hof müssen die Kunden extra kommen, zusätzlich zum Einkauf im Supermarkt. Diese kommen hauptsächlich aus dem Kochertal und nehmen eine Anfahrt von 10 bis 15 Kilometer zum Hofladen der Familie Metz in Kauf.

„Das erspart den Kunden weitere Wege“

 Bieten wir Kürbisse an, braucht es für die Suppe auch den Ingwer dazu. Das erspart den Kunden weitere Wege.“ Es fühlt sich an wie eine Reise durch Hohenlohe, wenn man die Regale im Hofladen durchschaut: Der Wein kommt aus Ingelfingen, die Äpfel aus Kirchensall, der Traubensaft aus Michelbach und der Jogurt aus Marlach. „Die Aroniaprodukte sind aus Bretzfeld und laufen besonders gut“, freut sich Marlene Metz. Dass die Ladenbetreiber aus Neufels mit ihrem Angebot auch die Region unterstützen wollen, kann man nicht übersehen. Auch deshalb möchten sie nach Möglichkeit nicht auf größere Vermarkter zurückgreifen. „Und wir schauen immer, was wir auf dem Hof haben und was wir daraus machen können. Für uns passt das“, versichern Marlene und Tobias Metz.

Quelle: Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Marlene und Tobias Metz wollen ihren eigenen Weg finden. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Im Angebot des Hofladens finden sich viele Produkte aus eigener Produktion. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Auch die Kartoffeln kommen von den eigenen Feldern. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.




Kollision bei Neufels

Bei einem Unfall bei Neuenstein-Neufels wurden am Dienstagmorgen, den 16. Juni 2020, zwei Männer leicht verletzt. Ein 58-Jähriger war gegen 06.40 Uhr in seinem Opel auf der Straße zwischen Hermersberg und Waldzimmern unterwegs. An der Kreuzung mit der Landstraße 1044 zwischen Niedernhall-Giebelheide und Neuenstein-Neufels wollte er geradeaus weiterfahren, übersah dabei aber wohl einen aus Richtung Neufels kommenden Hyundai eines 43-Jährigen.

Im Kreuzungsbereich kam es daraufhin zur Kollision beider Fahrzeuge, bei der ein Schaden von insgesamt etwa 12.000 Euro entstand. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Beide Männer wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.




Unwetter: Feuerwehreinsatz bei der Neufelser Mühle

Am 23. September 2018 fegten Sturmböen nicht nur Blätter von der Straße, sondern auch große Äste von den Bäumen. An der Neufelser Mühle (Neufels/Hohenlohekreis) spaltete es einen Baum. Dieser fiel auf darunter parkende Autos. Die Feuerwehr Neuenstein rückte aus und auch die Polizei war vor Ort, um die Personalien der geschädigten Fahrzeughalter aufzunehmen. Für die Feuerwehr war es der zweite Einsatz an diesem Tag.

Feuerwehr an der Neufelser Mühle

Hintergrund: Die lang anhaltende Dürre über die vergangenen Monate hinweg lässt nun viele der ausgetrockneten Äste und Stämme wie Streichhölzer bei Stürmen wegknicken.

Durch die Dürre sind die Bäume ausgetrocknet und brechen ab wie Streichhölzer

 

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Fotos & Videos: GSCHWÄTZ

Laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsdiums Heilbronn blieb auch der Revierbereich Künzelsau nicht von stürzenden Bäumen verschont. Auf der L1045, zwischen Ingelfingen und Künzelsau, wurde ein Baum auf der Straße gemeldet. Genau wie auf der Stecke Nitzenhausen in Richtung Mäusdorf, zwischen Hesselbronn und Goggenbach und auf der B19 im Bereich der Kupfersenke. Im Niedernhaller Bachäcker konnte der Besitzer eines VW Golfs nichts gegen die Naturgewalt tun. Sein PKW wurde unter einem Baum begraben.

Im Stadtbereich Künzelsau machten sich durch die Windböen mehrere Gegenstände selbstständig. Darunter unter anderem Mülleimer und Blumenkübel. Außerdem machten zwei Ampelanlagen entlang der B19 Probleme. An der Anschlussstelle Kupferzell fiel eine Ampel aus und an der Belzhager Kreuzung drohte die Ampel durch den Wind umzukippen. Dies konnte aber noch verhindert werden. Einem Kindergarten in Morsbach drohte beinahe ein anderes Unglück. Ein Gullideckel in der Nähe lief über, sodass das Wasser fast in den Kindergarten hineingelaufen wäre. Auch dieses Unglück konnte abgewendet werden.