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„Die Art und Weise, wie Covid-19 das Gehirn attackiert, haben wir noch nie gesehen“

Nich nur ein Angriff auf das Lungensystem, auch das Gehirn kann das Virus Covid-19 angreifen. Das geht aus einem aktuellen Artikel auf der Nachrichtenseite merkur.de hervor.

Fast jeder dritte Covid-Patient hatte eine etnzündliche Nervenkrankheit

Ein Forscherteam um Dr. Michael Zandi habe mehr als 40 Patienten untersucht, die das Virus hatten und dabei bei 12 – also fast jedem dritten – eine akute demyelinisierende Enzyphalomyelitis (ADEM) diagnostiziert.  Das ist eine entzündliche Krankheit, die zur Zerstörung des zentralen Nervensyszems führt. „Die Art und Weise, wie Covid-19 das Gehirn attackiert, haben wir bei anderen Viren noch nie zuvor gesehen“, wird Zandi in dem Artikel zitiert.  Besonders ungewöhnlich seien demnach die massiven Hirnschädigungen, die selbst bei PAtienten mit einer leichten Covid-Symptomatik auftreten.

Kann Lähmungen hervorrufen

Acht Patienten litten unter der Diagnose Guillain-Barré-Syndrom. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Krankheit der Nerven, die Lähmungen hervorruft. Auch im Kochertal gibt es mindestens einen solchen Fall, über den kürzlich eine Rehaklinik öffentlich berichtet hatte. Der Mann wollte jedoch anonym bleiben.Er kann heute wieder stehen und gehen, saß aber nach seiner Covid-Erkrankung erst einmal im Rollstuhl.

„Bei einigen wird eine langfristige Behinderung zurückbleiben, andere werden sich gut erholen“

Biologisch gesehen habe ADEM, so Dr. Zandi, Ähnlichkeiten mit MS (Multiple Sklerose,  aber „sie verläuft schwerer. Bei einigen Patienten wird eine langfristige Behinderung zurückbleiben, andere werden sich gut erholen.“

Den ganzen Artikel gibt es auf https://www.merkur.de/welt/coronavirus-spaetfolgen-symptome-forschung-hirnschaeden-grossbritannien-theorie-langzeit-zr-13832837.html