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Corona: Blutkonserven reichen nicht einmal mehr für einen Tag

Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg gehen dem Roten Kreuz die Blutkonserven aus. Momentan reichen sie wegen der Covid-19 Pandemie laut der Blutspendedienste nicht einmal mehr für einen Tag. Das berichtet das Nachrichtenportalhttp://www.bw24.de

Die Gründe hierfür sind unter anderem die zahlreichen Blutspendetermine, die wegen des Coronavirus‘ abgesagt werden müssten. Baden-Württemberg ist laut bw24.de besonders stark von den dezimierten Blutvorräten betroffen: Sie reichen nicht einmal für einen Tag. 

Die Zahlen des Roten Kreuzes (DRK) zeigen, dass die Blutkonserven in Baden-Württemberg nicht einmal mehr den Bedarf eines durchschnittlichen Tages decken können. Stephan Küpper vom Blutspendedienst West des DRK sagte zur Deutschen Presse-Agentur, Covid-19 habe das Blutspendewesen sehr deutlich durchgerüttelt. Durch die Verbreitung des Coronavirus‘ in Baden-württenberg mussten viele Blutspende-Termine abgesagt werden.

Laut einer Tabelle zum Blutvorrat umgerechnet in Tagen, erstellt von bw.24, hat Baden-Württemberg aktuell die wenigsten Vorräte an Blutkonserven im Vergleich zu allen anderen Bundesländern. Einzig Hessen weist den gleichen Wert von 0,9 auf. https://www.bw24.de/baden-wuerttemberg/coronavirus-baden-wuerttemberg-blutkonserven-knapp-blutspenden-blut-covid-19-operationen-drk-90001632.html
Am meisten Blutvorräte hat derzeit Bayern, diese reichen für zirka 4,3 Tage.
Operationen müssen nun verschoben werden
Weil das DRK in Baden-Württemberg aktuell nicht einmal den Bedarf eines einzigen Tages decken kann, muss im Land nun Blut gespart werden. In der Praxis bedeutet das, dass nicht notwendige Operationen teilweise abgesagt oder verschoben werden müssen.
„Jetzt muss jeder Blut spenden, der kann“
Das DRK rechnet nicht mit einem baldigen Ende der kritischen Situation. Wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg könnte noch das gesamte Jahr über kein normaler Betrieb bei den Blutspenden möglich sein. Hilfreich wäre es deshalb, wenn zu den seltener gewordenen Terminen mehr Leute kommen würden, um die Blutkonserven in Baden-Württemberg wieder aufzufüllen. Zum ARD-Hauptstadtstudio sagte Weck: „Jetzt muss jeder Blut spenden gehen, der kann und möchte.“
Nächste Blutspendetermine im Hohenlohekreis
Am Freitag, den 29. Mai 2020 gibt es vom DRK einen Blutspendetermin Kupferzell in der Carl-Julius-Weber-Halle, Jahnweg 2, 15.30 bid 19.30 Uhr. Achtung: nur mit Terminreservierung. https://www.blutspende.de/blutspendetermine/termine?term=74653
Am Freitag, den 05. Juni 2020, gibt es in Mulfingen in der Stauseehalle, Bachgasse 51, einen Blutspendetermin des DRK. Uhrzeit: 14.30 bis 19.30 Uhr



Mulfingen: Gemü übernimmt Blühpatenschaft

Das Mulfinger Familienunernehmen Gemü hat laut einer Pressemitteilung eine Blühpatenschaft für 2.000 Quadratmeter Ackerfläche im Ortsteil Ochsental übernommen. Der landwirtschaftliche Partner hat dort eine Blühwiese angelegt, die nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch Bienen und anderen Insekten als Lebensraum und Nahrungsquelle dient.

Durch die Förderung neuer Blühflächen will GEMÜ die Artenvielfalt der heimischen Insekten unterstützen und wertvollen Lebensraum schaffen. Unzählige Bienen und Insekten nutzen die Blühwiese als Nistplätze und Nahrungsquelle. Pflanzen binden das CO2 und bringen dieses später, wenn sie absterben, in den Boden. Der landwirtschaftliche Betrieb arbeitet rein biologisch und bringt keinerlei Pestizide aus. So ist zudem sichergestellt, dass aus der Umgebung keiner dieser Stoffe auf die Blühwiese gelangen kann.

Mit der Blühpatenschaft will GEMÜ einen Beitrag zur Umwelt leisten und sich für den Erhalt des Lebensraums von Bienen und anderen Insekten in der heimischen Region engagieren.

 Quelle: Pressemitteilung von Gemü




ebm-papst in Mulfingen: Ausgezeichneter Innovationstreiber

Laut einer Pressemitteilung erhält der Ventilatorenspezialist ebm-papst in Mulfingen für seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit zum vierten Mal in Folge das Gütesiegel „Innovativ durch Forschung“ vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Dieser zeichnet mit diesem Gütesiegel seit 2014 Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung aus und honoriert damit deren Bemühungen als Innovationstreiber.

Die für zwei Jahre gültige Auszeichnung ehrt dabei Unternehmen, „die ein besonderes Engagement für Forschung und Entwicklung zeigen“, wie es von Seiten des Verbandes heißt. “Forschung und Entwicklung sind das Herzstück eines Technologieführers. Es freut uns, erneut dafür ausgezeichnet worden zu sein. Wir sehen diese Ehrung als Ansporn, weltweite Innovation durch Forschung und Entwicklung bei ebm-papst weiter voranzutreiben“, betont Dr. Stephan Arnold, Gruppengeschäftsführer für Forschung & Entwicklung und Einkauf der ebm-papst Gruppe, in der Mitteilung.

Um die Technologieführerschaft auszubauen und Innovationen auf den Markt zu bringen, investiert die ebm-papst Gruppe jedes Jahr Millionenbeträge in Forschung und Entwicklung. Unter „GreenIntelligence“ vermarktet der Ventilatoren- und Antriebsspezialist bereits heute intelligent vernetzbare Lösungen. Diese werden geprägt durch höchste Energieeffizienz und den Vorteilen digitaler Vernetzung.

Mit seiner Denkfabrik ebm-papst Neo in Dortmund hat das Familienunternehmen seine Forschungsaktivitäten im Bereich der Digitalisierung sowie der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle noch weiter ausgebaut. Mit diesem „Think Tank“ sollen kontinuierlich neue Innovationen auf den Markt gebracht werden. Darüber hinaus kooperiert ebm-papst mit zahlreichen Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie beispielsweise der Hochschule Heilbronn oder der Universität Stuttgart.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

 

 




Familie Franz möchte rund 5.000qm-Fläche zum Schlaraffenland für Bienen, Hummeln & Schmetterlinge umwandeln

In Ochsental soll es laut einer Pressemitteilung ab Juni summen und brummen. Ein 4.700 Quadratmeter großes Feld wird zum Schlaraffenland für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Insekten. Dafür sorgt die Landwirtsfamilie Franz vom Hoflädle Ochsental in Mulfingen mit ihrem Blühpaten-Projekt. Kunden des Hofladens fördern die Bienenweide. „Es war uns schon immer ein Anliegen, Qualität statt Masse zu produzieren“, erklärt Simone Franz in der Mitteilung, „deshalb setzen wir uns ein für gute Böden, für Nachhaltigkeit und Artenvielfalt.“ Mit dem Blühpaten-Projekt will Familie Franz die Verbraucher nun mit ins Boot holen, denn viele möchten etwas für die Bienen tun. Insekten sind ein wichtiger Faktor für das Gleichgewicht des Ökosystems. Dass die Bestände von Fluginsekten und Vögeln in den vergangenen 30 Jahren um drei Viertel zurückgegangen sind, macht den Menschen Sorge, denn wir sind darauf angewiesen, dass sie unsere Nutz- und Nahrungspflanzen bestäuben.

„Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis.“

Familie Franz züchtet als Mitglied der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall in Ochsental das Schwäbisch-Hällische Landschwein und vermarktet Fleisch und Wurst im eigenen Hofladen. Das Futter für ihre Tiere bauen sie weitestgehend selbst an und achten darauf, die Böden nicht auszulaugen, sondern vital und humusreich zu halten. „Wir denken in Kreisläufen, vom gesunden Boden über gesunde Pflanzen zu hochwertigen Lebensmitteln. Deshalb arbeiten wir schon lange ohne Fungizide auf unseren Feldern“, versichert Rainer Franz. „Dass wir unseren Hof jetzt auf Bio-Anbau umgestellt haben, war für uns die logische Konsequenz. Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis, sondern ein Wirtschaften, das unsere Lebensgrundlage erhält.“

Blühpaten gesucht

Noch im April sät der Landwirtschaftsmeister eine Bio-Blühmischung mit Klatschmohn, Sonnenblume, Kornblume, Inkarnatklee und verschiedenen Kräutern auf der Bienenweide aus. Von Juni bis September wird der Tisch für die Insekten dort reich gedeckt sein. Das Blühpaten-Feld befindet sich am Ortsausgang Richtung Mulfingen, die Sponsoren werden dort und auf der Hoflädle-Website auf Wunsch namentlich genannt. Den finanziellen Aufwand für die Bienenweide tragen die Blühpaten. Auch Unternehmen können sich als Sponsoren beteiligen. Kurzentschlossene, die das Projekt in Ochsental noch unterstützen oder eine Blühpatenschaft an Freunde verschenken möchten, können sich bis Ende April bei Familie Franz melden unter Telefon 07938/72 25, per Mail an info@hoflaedle-ochsental.de oder über http://www.hoflaedle-ochsental.de.

Quelle: Pressemitteilung des Hoflädle Ochsental

Die Bienen sind vom Aussterben bedroht. Foto: unsplash/Aaron Burden




Schulleiter ohne Schüler – Ein Besuch in der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen – Keine Nachfrage bei geplanter Notfallbetreuung

Es ist sehr still an der Bischof-von-Lipp-Schule in Mulfingen. Keine Schüler rennen über die Gänge, keine Lehrer eilen in die Klassenzimmer, kein Laut ist zu hören. Die Schule hat aufgrund des Corona-Virus‘ wie alle anderen Schulen in Baden-Württemberg geschlossen. Lediglich Schulleiter Johannes Dirnberger und die Schulsekretärin sind abwechselnd vor Ort. Das Lehrerkollegium ist von Zuhause aus aktiv. Eine eigentlich geplante Notfallbetreuung gibt es nicht im Haus – die wurde laut dem Schulleiter nicht nachgefragt.

Fernwartung: „Wie bekommen den Unterricht hin?“

„Wir sind da ganz ruhig reinmarschiert“, erklärt Johannes Dirnberger. Die Schule habe mit einer Schließung gerechnet und sei sehr gut vorbereitet gewesen. „Das Lehrerkollegium hat das gut gemacht.“ Lediglich über den Zeitpunkt der Schulschließungen durch die Landesregierung sei er unglücklich. „Besser wäre gewesen, das vormittags und nicht nachmittags um 14 Uhr bekanntzugeben“, kritisiert er. Die Reaktion der Eltern und Schüler? „Ich habe in den vergangenen Tagen viele Rückmeldungen erhalten, dass Eltern von zuhause aus arbeiten, Stunden reduziert haben, frei nehmen oder Überstunden abbauen, um die Betreuung sicherzustellen“, sagt der Schulleiter.

Die Eltern versuchen mit Überstundenabbau und home Office das Ganze irgendwie zu managen

Die Großeltern gehörten ja zur Risikogruppe und sollten deshalb nicht mehr so oft mit ihren Enkeln zusammenkommen. Und natürlich hätte sich mancher Schüler über die vermeintlichen Zusatzferien gefreut. Es sei aber allen klar gewesen, dass sie auch Zuhause arbeiten müssten. Man habe frühzeitig mit der Schließung gerechnet. Viele Lehrkräfte der privaten Gemeinschaftsschule wohnen im Main-Tauber-Kreis. „Dort hatten einige Schulen teilweise bereits über eine Woche geschlossen“, berichtet der Schulleiter weiter. Aufgrund dessen hätten sie sich gefragt, was sie selbst tun würden in so einer Situation. Also wurde ein Notfallplan erstellt und täglich weitergeschrieben. Die Schüler nahmen bereits ab Mittwoch jeden Tag ihre Schulsachen mit nach Hause, um sie am nächsten Morgen wieder mitzubringen. „Wir sind jeden Nachmittag nach Hause, als wenn am nächsten Morgen keine Schule mehr wäre“, erzählt Dirnberger. Deshalb konnten Kinder und Lehrer bereits ab dem 16. März zuhause bleiben.

Beim Lernen zu Hause zeigt sich, wie schnell das Internet ist

Jetzt erhalten die 234 Schüler in den Klassen fünf bis zehn ihre Aufgaben über den Schulserver Iserv. Für Kinder, die keinen Internet-Zugang haben – auch das gibt es – geht das Ganze per Whatsapp. Seit vier Jahren bekommen die Schüler der Gemeinschaftsschule ab Klasse sechs leihweise einen Laptop. „Wir nutzen Iserv sowieso, die Schüler sind das also gewohnt“, erklärt der Schulleiter. Lediglich mit den Fünftklässlern habe man den Umgang damit noch üben müssen.

Nun gelte es, auch neuen Stoff zu lernen

Nun werde der Stoff der jeweiligen Fächer weitergeführt. Man könne ja nicht drei Wochen lang nur Wiederholungen machen. So würde zwar Zeit verloren gehen, aber keine drei ganze Wochen. Zusätzlich haben die Lehrer Zugriff auf einen schulinternen Server, auf dem alles Schulorganisatorische hinterlegt ist. „So kann jeder Lehrer auf die Kontaktdaten seiner Schüler zugreifen“, sagt der Schulleiter. Denn mancher Schüler bräuchte durchaus auch mal eine Extra-Aufforderung, sich an seine Aufgaben zu setzen.

„Die Situation ist recht spannend“

„Die Situation ist recht spannend“, findet der Schulleiter. „Auch wir lernen ständig dazu.“ Jeden Morgen bis spätestens acht Uhr müssen die täglichen Aufgaben für die Kinder online sein. Im Moment wird überlegt, ob es nicht besser wäre, das bereits bis um 18 Uhr am Vortag zu erledigen. Die Kinder bekommen ein Zeitlimit gesetzt, bis wann die Aufgaben erledigt und die Lösungen an den jeweiligen Lehrer zurückgeschickt sein müssen. In den Fächern Sport, Kunst und Musik gibt es nun Theorie statt praktischer Anwendungen. Für zusätzliche Erklärungen des Stoffes geben die Lehrer ihren Schülern Links zu Videos auf Youtube oder die Homepage simple club.

Allerdings müssten die Eltern dahinterstehen und sich von ihren Kindern zeigen lassen, was an Aufgaben ansteht. Jeder Schüler hatte bereits vor Corona ein Lerntagebuch, in das er die Aufgaben und Termine einträgt. Auch die Eltern bekommen darüber einen Überblick. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Eltern“, sagt Dirnberger. Die erhielten bereits vorher Informationen über Elternbriefe. „Wie kriegen wir den Unterricht hin?“, sei eher die Frage gewesen. Nun gehe es mehr um Kleinigkeiten: Braucht es mehr Erklärungen, machen wir zu viel oder zu wenig? „Das sind aber Feinjustierungen“, ist er überzeugt.

Die Abschlussklasse sei unruhig, so der Schulleiter

Doch was macht ein Schulleiter in einer Schule ohne Kinder und Lehrer? Johannes Dirnberger ist täglich von acht bis zwölf Uhr vor Ort und hat auch so gut zu tun. In der Zeit ist die Schule gesichert für Publikum geöffnet, das Telefon klingelt häufig. „Am Montag mussten noch Fragen zu Organisatorischem abgeklärt, die Facebook-Seite der Schule eingerichtet und ein Elternbrief verschickt werden“, erklärt er. Eine Familie aus einer Nachbargemeinde war in Quarantäne und brauchte einen neuen Termin für die Schulanmeldung eines Kindes. Ein anderes Kind hat das Ladekabel für seinen Laptop in der Schule vergessen.

Dirnberger hat es im Foyer bereitgelegt, damit die Familie es abholen kann ohne direkten Kontakt zu ihm oder der Sekretärin. Außerdem brennt dem Schulleiter die Frage unter den Nägeln, was mit der Abschlussklasse passieren wird. Gleich nach den Osterferien waren die Prüfungen der Zehntklässler angesetzt, bis dahin sollte auch deren Jahresleistung eingereicht sein. Jetzt fallen durch die Schulschließung etliche Klassenarbeiten aus. „Die Zehntklässer sind unruhig“, berichtet Dirnberger. „Viele waren am Montag noch hier im Haus, weil sie wissen wollten, wie es für sie nun weitergeht.“ Ein Gedanke war, die Schüler in Kleingruppen kommen zu lassen, damit die ihre Arbeiten weit auseinandergesetzt in der Sporthalle schreiben können. Eventuell komme aber auch eine Präsentation oder ein Portfolio infrage. Letztendlich müsse diese Entscheidung aber das Kultusministerium in Stuttgart treffen.

 

 

Der leere Eingangsbereich der Bischof-von-Lipp-Schule. Foto: GSCHWÄTZ

Schulleiter Johannes Dirnberger im leeren Foyer. Foto: GSCHWÄTZ




Mulfingen: Neuer Mann in der Geschäftsführung

Die ebm-papst-Gruppe in Mulfingen beruft laut einer aktuellen Pressemitteilung Johannes Pfeffer in die Geschäftsführung. Der 52-Jährige war bisher Sprecher der Geschäftsführung der Tochtergesellschaft ebm-papst St. Georgen GmbH & Co.KG. In seiner neuen Funktion wird er unter anderem diverse Geschäftsfelder des Technologiespezialisten von Ventilatoren und Motoren führen und strategisch weiterentwickeln. Mit der Berufung von Johannes Pfeffer wird Raymond Engelbrecht die Führung von ebm-papst St. Georgen alleine übernehmen. 

Starke Führungspersönlichkeit

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung, in der Mitteilung:  „Mit Johannes Pfeffer gewinnen wir eine starke Führungspersönlichkeit für die Gruppengeschäftsführung. Er wird eine wichtige Funktion bei der Erreichung unserer Wachstumsziele und der zukünftigen Unternehmensausrichtung einnehmen. Herr Pfeffer hat für den Standort St. Georgen gemeinsam mit Herrn Engelbrecht hervorragende Arbeit geleistet und die Tochtergesellschaft unter anderem mit Werken in Lauf und Herbolzheim, zukunftsweisend auf die Erfolgspur zurückgeführt.” Auch Dr. Ludger Laufenberg, Vorsitzender des ebm-papst Beirats, dankt Johannes Pfeffer im Namen des Beirats „für seine erfolgreiche Arbeit bei ebm-papst St. Georgen und begrüßt seine Berufung in die Gruppengeschäftsführung. Wir wünschen ihm für seine richtungsweisenden Aufgaben auf Gruppenebene viel Erfolg.“

Seit 2018 Sprecher der Geschäftsführung in St. Georgen

Johannes Pfeffer Johannes Pfeffer studierte Physik an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann er 1994 beim IT- und Messtechnikspezialisten Hewlett Packard. Von 1999 bis 2009 war der Diplom-Physiker mit MBA Abschluss der Steinbeis Hochschule für Unternehmensführung in Stuttgart in verschiedenen Führungspositionen beim Automobilzulieferer Behr tätig.  Von 2009 bis 2017 verantwortete Johannes Pfeffer als Geschäftsführer des US-amerikanischen Automatisierungsspezialisten Belden den Bereich Automation & Control. Ab 2018 war Pfeffer Sprecher der Geschäftsführung bei ebm-papst St. Georgen und unter anderem für die Unternehmensbereiche Antriebstechnik und Automobil sowie funktional für Vertrieb, Geschäftsfeldentwicklung, Produktion und Entwicklung verantwortlich.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/krautheim-tsv-sucht-taenzer-innen/

 

https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/corona-virus-zentrale-abstrichstelle-im-gesundheitsamt-kuenzelsau/

 




Mulfingen: Vollsperrung der 1022

Die Landesstraße 1022 zwischen Mulfingen und Jagstberg ist ab dem heutigen Montag, den 03. Februar 2020, bis voraussichtlich Donnerstag, den 09. April 2020, voll gesperrt. Die Sperrung war über die Weihnachtszeit ausgesetzt. Der Nahverkehr Hohenlohekreis (NVH) richtet einen Ersatzverkehr zwischen Jagstberg und Weldingsfelden ein. Die Haltestellen „Jagstberg“, „Hohenrot Abzweig“, „Hohenrot Mitte“, „Hasenklinge“ und „Seidenklingen“ werden während der Bauzeit nur von einem Ersatzbus nach dem Baustellenfahrplan angefahren. In den Faschingsferien gibt es einen Ferienfahrplan. Weitere Informationen gibt es beim NVH unter Telefon 07940/ 91 440 sowie l an info@nvh.de.

Quelle: Homepage des NVH




Mulfingen-Eberbach: Randalierer sorgt für Aufsehen

Ein in Eberbach herumschreiender und mit einem Hammer bewaffneter Mann, wurde am Donnerstagnachmittag, den 07. November 2019, gleich durch mehrere Anrufer der Polizei gemeldet. Beim Eintreffen der Polizei konnte der Mann auf einer Bank vor einem Haus sitzend angetroffen werden. Da der Angetroffene auch in Anwesenheit der Polizei Drohungen aussprach und provozierte, wurde er durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Schlussendlich wurde ärztliche Hilfe benötigt und der Proband in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Land fördert Mulfingen mit 33.000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt den Einsatz von vier kommunalen Flächenmanagern für Wohnzwecke mit insgesamt knapp 185.000 Euro. Die Städte Tuttlingen und Giengen an der Brenz erhalten jeweils 60.000 Euro Förderung, die Gemeinde Mulfingen 33.000 Euro und die Stadt Radolfzell knapp 32.000 Euro. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“.

„Um Wohnraum zu schaffen, müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen. Innenentwicklung spielt in Zeiten knapper Flächen eine sehr wichtige Rolle. Mit der Förderung kommunaler Flächenmanager unterstützen wir die Städte und Gemeinden dabei, ihre Innenentwicklungspotenziale aktiv in den Blick zu nehmen. So können sie Projekte, um Wohnraum zu schaffen, gezielt anstoßen“, so Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Der Einsatz eines kommunalen Flächenmanagers setzt Impulse für die Mobilisierung innerörtlicher Flächen und koordiniert den Wohnungsbau vor Ort.“
Zu den Aufgaben des Flächenmanagers in Tuttlingen gehören insbesondere die Ansprache und Beratung von Eigentümerinnen und Eigentümern zur Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen. Zudem will die Stadt eine Informationsplattform zu Leerstandsflächen und Nachverdichtungspotenzialen erstellen und städtische Konzepte der Innenentwicklung weiterverfolgen.

Die Gemeinde Mulfingen möchte mit ihrem Flächenmanager die Innenentwicklung steuern, für Akzeptanz für die Innenentwicklung werben, Eigentümerinnen und Eigentümer beraten sowie ein Baulücken- und Leerstandskataster führen. Ziel ist es, konkrete Projekte anzustoßen und Wohnraum zu schaffen.

Das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wurde zusammen mit den kommunalen Landesverbänden entwickelt. Es richtet sich an alle Städte, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbände, Landkreise und Zweckverbände in Baden-Württemberg. Das Programm unterstützt nichtinvestive Maßnahmen eines kommunalen Flächenmanagements. Förderschwerpunkt ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Bestehende Leerstände und innerörtliche Flächen, wie Baulücken und Brachflächen, aber auch Potenziale zur Nachverdichtung sollen aktiviert werden, insbesondere durch Aufstockungen oder Dachausbau.
Auch der Einsatz kommunaler Flächenmanager wird im Rahmen des Programms gefördert, um innerorts Flächen für den Wohnungsbau zu gewinnen. Die Flächenmanager dienen als zentrale Ansprechpartner und Koordinatoren für Prozesse der Innenentwicklung. Sie sind das Bindeglied zwischen Verwaltung, Grundstückseigentümern, Investorinnen und Investoren sowie allen beteiligten Akteuren. Baden-Württemberg ist mit diesem Fördertatbestand, der seit 2016 besteht, bundesweit Vorreiter.
Seit 2009 wurden mit dem Programm über 300 Projekte zur Innenentwicklung mit insgesamt rund 7,3 Millionen Euro unterstützt.

 

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau




Dieser „schwarze Peter“ hat eine saubere CO2-Bilanz

Am vergangenen Wochenende konnten sich die Hohenloher ins gemachte Nest legen, und zwar in Mulfingen und Umland. Dort fanden die „Kulturneschter“ unter dem Motto „Guck‘s ou“ wieder
großen Anklang, trotz widrigen Wetters. Am 07. und 08. September 2019 gab es erhellende Einblicke in Handwerk, Kunst und Kultur. Gschwätz-Videoreporter Dr. Felix Kribus hat sich mehrere Stationen in Zaisenhausen und Mulfingen näher ouguckt.

Rücken kraulen mit einem handgemachten Rechen. Foto: GSCHWÄTZ

Handarbeit vom Feinsten. Foto: GSCHWÄTZ

Lieblingsstücke. Foto: GSCHWÄTZ