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„Wenn der Müll bei uns aufschlägt, kann man ihn nicht mehr vermeiden“

Wenn von Deponien und Wertstoffhöfen die Rede ist, denkt man unwillkürlich an überall herumliegende Abfälle, Dreck und Gestank. Und genau so war es früher auch vielerorts der Fall. Schaut man sich einen modernen Wertstoffhoff an, dann sieht das ganz anders aus.

War früher vielleicht eher das Ziel, möglichst jeden Abfall einfach abzulagern, steht heute das Recycling im Vordergrund. Daher sind auf dem neu gebauten Wertstoffhof an der Deponie Stäffelesrain rund 20 Abwurfstellen für die unterschiedlichsten Stoffarten zu finden. „Wir sind froh, wenn die Leute gut trennen“, sagt Silvia Fritsch, Betriebsleiterin bei der Abfallwirtschaft Hohenlohe. Denn Müll, der nicht getrennt ist, darf nicht oder nur zu einem höheren Preis – abgegeben werden.

Wertsoffhof ist neu gebaut

Der neu gebaute Wertstoffhof macht es den Anlieferern sehr bequem: Die Anlieferzone ist komplett überdacht, die Container sind versenkt aufgestellt und Anlieferzone und Abholbereich sind getrennt, es kann also nicht zu gefährlichen Begegnungen kommen. Ein Manko gibt es noch:  Bei hohem Aufkommen staut sich der Verkehr auf der Zufahrtsstraße. Auch hier ist für die Anlieferer Abhilfe in Sicht: Die verlängerte Abbiegespur ist bereits im Bau und kann bald in Betrieb genommen werden. Etwas länger wird es noch dauern, bis für die Mitarbeiter:innen ein Gebäude mit Sanitär-  und Sozialräumen errichtet ist. Bis dahin müssen die Mitarbeiter:innen mit Containern vorlieb nehmen.

Müll wird bereits getrennt gesammelt

Um den Müll bereits vor Ort recyclinggerecht zu trennen, stehen für viele Arten von Abfall spezielle Container bereit. Diese Container werden von spezialisierten Unternehmen abgeholt und die Inhalte können ohne größere Probleme recycelt werden. Papier, Metallschrott, Holz aus dem Außenbereich, Möbelholz und so weiter, alles wird getrennt erfasst, um den Recyclingunternehmen einen möglichst reinen Rohstoff anbieten zu können. Beispielsweise werden Gips-Platten aus dem Innenausbau gesondert erfasst, da sie durch ihren Schwefelgehalt nicht zusammen mit Bauschutt entsorgt oder weiterverarbeitet werden können.

Für viele Abfallarten stehen spezielle Container bereit. Foto: GSCHWÄTZ

Werkstatt für Behinderte und AIH

Elektroschrott wird im Hohenlohekreis vor dem Recycling weiter getrennt. Kleinere Artikel werden in der Werkstätte für Behinderte in einzelne Stoffkomponenten getrennt, größere Einheiten wie „weiße Ware“, also Kühlschränke oder Waschmaschinen gehen zur AIH (Arbeitsloseninititive Hohenlohe), wo sie gegebenenfalls repariert und zur Weiterverwendung angeboten werden. Gerade in Elektrogeräten sind viele Wertstoffe enthalten, die unbedingt wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden sollten.

Bisher keine Schatzfunde

Ob es im Abfall auch Schätze gibt? „Nein“, lacht Fritsche, „bisher wurde kein Schatz gefunden. Aber manchmal denkt jemand, dass ein Teil doch zu schade zum Wegwerfen ist“ – auch für diese Teile gibt es einen Platz. Und tatsächlich finden sich für diese Sachen auch neue Besitzer.

Auch Hartkunststoffe können auf dem Wertstoffhof abgeliefert werden. Foto: GSCHWÄTZ

Kaum Rückflüsse

Geld verdienen lasse sich trotz der Trennung kaum, sagt Silvia Fritsch. Fast nur bei Metallschrott und Papier gebe es geringe Rückflüsse. Allerdings merke sie auch, dass Rohstoffe immer teurer würden und daher Recyclinggut höher im Kurs steht. Trotzdem sollte das erste Ziel die Müllvermeidung sein: „Es gibt viele Sachen, die für die Mülltonne produziert werden“, sagt Fritsch. Man merkt ihr deutlich an, dass sie sich über derartige Produkte ärgert. „Wenn der Müll bei uns aufschlägt, kann man ihn nicht mehr vermeiden“.

Mehr und unsachlichere Konflikte

„Es läuft gut mit den Anlieferern“, lobt Fritsch. Die meisten Privatleute würden den Abfall vorher sortieren. Aber manchmal käme es auch zu Konflikten, und „die werden mehr und unsachlicher“, hat sie bemerkt. Aber das Personal sei auch auf solche Situationen vorbereitet.

Bautätigkeit auf dem alten Deponieteil

Direkt neben dem Wertstoffhof liegt die Mülldeponie. Seit 1980 ist sie im Betrieb. Schwere Baumaschinen fahren auf der Deponie herum. Fritsch erklärt, dass der alte Teil der Deponie gerade abgedeckt wird: „Mehrere unterschiedliche Schichten werden zu Abdichtung aufgetragen, dann kommt noch eine Folie drauf.“ Und zum Schluss soll die abgedichtete Deponie begrünt werden. Ziel ist es, dass kein Oberflächenwasser in die Deponie eindringen kann und das Oberflächenwasser ohne Kontakt zu den Abfällen an der Oberfläche in die Bäche abfließen kann.

Deutlich zu sehen: die unterschiedlichen aufgebrachten Schichten. Foto: GSCHWÄTZ

Im Untergrund tut sich was

Doch auch im Untergrund der Deponie ist Bewegung: Material verrottet, es entstehen Gase. Diese Gase könnten theoretisch wie Erdgas verbrannt werden. „Wir hatten einen Gasmotor im Einsatz“, berichtet Fritsch, „aber die Gasmenge war zu gering und zu unterschiedlich zusammengesetzt“. Bis 2004 war der Gasmotor in Betrieb. Inzwischen dürfte ein Gasmotor noch weniger rentabel sein, da der Hausmüll immer weniger verrottbare Abfälle beinhaltet – der Biomüll wird im Hohenlohekreis inzwischen getrennt erfasst und verarbeitet.

Schwere Maschinen auf der Deponie. Foto: GSCHWÄTZ

Auch wenn das Depniegas nicht mehr verwertet wird, ist im Untergrund der Deponie ein umfangreiches Leitungssystem vorhanden. Wasser und Gase werden aufgefangen und kontrolliert ausgeleitet. Damit steht ein System zu Verfügung, durch das Proben genommen oder Messungen vorgenommen werden können: „Alle zwei Jahre wird vom Regierungspräsidium eine große Begehung durchgeführt“, erklärt Fritsch. Aber es werden ständig Proben genommen und analysiert – und vor allem: dokumentiert. Zwar ist die Deponie maximal für mäßig belastete Stoffe und nicht für gefährliche Stoffe zugelassen – aber sicher ist sicher.

6 Hektar neue Deponie

Der alte Deponiebereich wird versiegelt und gleichzeitig wurden 6 Hektar neue Deponiefläche angelegt, die zukünftig befüllt werden. „Das reicht für 17 bis 20 Jahre“, sagt Fritsche. Und wenn diese Deponie auch gefüllt ist? „Dann stehen am Standort weitere rund sechs Hektar zur Verfügung“.

Umweltschutz

Direkt neben der Deponie wurde auf einer Ausgleichsfläche ein Biotop angelegt, das von vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten gut angenommen wurde. Von diversen Reptilien, Schmetterlingen sowie weiteren Insekten berichtet Fritsch, nur ein Tier hat sich bisher gut versteckt: „Ausgerechnet eine Gelbbauchunke habe ich auf der Deponie noch nicht gesehen“.

Text: Matthias Lauterer

 

 

 




Flurputz-Teams in Mäusdorf, Vogelsberg und Laßbach sammeln fünf Kubikmeter Müll:

Die Kinder in den Dörfern Mäusdorf, Vogelsberg und Laßbach haben in den letzten Jahren festgestellt, dass verantwortungslose Menschen an den Wegrändern und Waldrändern immer mehr Abfälle wegwerfen. Schon seit zwei Jahren wollten sie eine Flurputzaktion durchführen, was die Corona-Pandemie bisher aber verhindert hatte. Ein kleines Organisationskomitee um Ortvorsteher Ernst Baudermann hatte am Samstag, 26. März 2022 zum großen Flurputz eingeladen. Melanie Limbach aus Mäusdorf, Nicole Häußler aus Vogelsberg und Patricia Bosch aus Laßbach haben alles für die Sammelaktion vorbereitet und auch selbst mit angepackt. Bei optimaler Witterung starteten drei Teams, in jedem Dorf eines. Kindergarten- und Schulkinder im Alter zwischen zwei Jahren und 15 Jahren wurden auf der Sammeltour tatkräftig von großen Geschwistern, Eltern und Großeltern unterstützt. Ausgerüstet mit Handschuhen, Eimern und Müllsäcken wurde alles, was nicht in die Natur gehört, eingesammelt und auf Anhänger geladen, die drei Väter zusammen mit den Zugmaschinen organisiert hatten.

Fünf Kubikmeter Müll in vier Stunden

Nach etwa vier Stunden kam eine enorme Menge von rund fünf Kubikmeter Müll zusammen: Kunststoff- und Papierabfälle, zahllose Flaschen, Getränkedosen, Beutel mit Hundekot, Farbeimer, Bauschutt, ein Waschbecken, Altreifen und, was für die Wildtiere lebensbedrohend ist, Reste von Stacheldraht und Maschendraht. „Das waren alles Dinge, die unsere Zeitgenossen problemlos und überwiegend kostenneutral ordnungsgemäß hätten entsorgen können“, sagt Ortsvorsteher Ernst Baudermann. Bauhofleiter Rolf Albrecht veranlasste die Abholung und die ordnungsgemäße Entsorgung.

„Das waren alles Dinge, die unsere Zeitgenossen problemlos und überwiegend kostenneutral ordnungsgemäß hätten entsorgen können“

Erstaunlich was in der Natur landet und wieviel Müll nur an einem Nachmittag gesammelt wurde. Foto Ernst Baudermann.

Als Belohnung gab es für die insgesamt 59 engagierten Helferinnen und Helfer am Abend beim Spielplatz Mäusdorf, neben einem großen Dankeschön von Ernst Baudermann, kostenfreie Getränke und ein Vesper. Die Stadtverwaltung Künzelsau hat den gemütlichen Abschluss gerne finanziell unterstützt.

Kinder: „So blöd wollen wir nicht werden“

Insbesondere für die Kinder war das Verhalten der verantwortungslosen Müllsünder überhaupt nicht akzeptabel: „So blöd wollen wir nicht werden“, war der übereinstimmende Kommentar. Und weil der Tag trotzdem allen Spaß gemacht hat, gab es ein einstimmiges „nächstes Jahr gerne wieder“ – was wohl leider auch nötig sein wird, denn nur 48 Stunden später erreichte den Ortsvorsteher die Mitteilung, dass bei Laßbach in der Nähe der Kreisgrenze erneut wohl die Ladung eines ganzen PKW-Anhängers, voll mit Abfällen, in den Wald geworfen worden war.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 

 

 




Müllsammelaktion in Künzelsau vom 04. bis 08. April 2022 sowie „Müll-Ausstellung“ am Alten Rathaus

Der Frühling ist da. Und bevor die Natur gnädig ihr grünes Kleid über all den Unrat legt, der in Stadt und Umgebung unachtsam weggeworfen wurde, ruft der Klimabeirat zum Müllsammeln auf.

Beispielhaft dafür soll die Umweltwoche der Brüder-Grimm-Schule in Künzelsau sein, in der vom 4. bis 8. April verschiedene Klassen Müll einsammeln werden. Wer sich dieser Initiative anschließen will, der kann es den Schüler:innen gleichtun und ebenfalls in der KW 14 seine Umgebung nach bestem Vermögen von Unrat befreien. Anbei veröffentlichen wir diesbezüglich eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau.

Treffpunkt Altes Rathaus Künzelsau

Am Freitag, den 08. April 2022 wird das Sammelergebnis von 11 bis 16 Uhr am Alten Rathaus in Künzelsau ausgestellt. Wer Müll gesammelt hat, kann ihn in dieser Zeit ans Alte Rathaus bringen. Zur Dokumentation wäre es gut, wenn der Müllbeutel beschriftet wäre: Ort und Dauer der Sammlung sollten vermerkt sein.

Auf los geht’s los! Der Klimabeirat und die Schülerinnen und Schüler freuen sich, wenn Künzelsau sauberer wird. Vielleicht führt der ausgestellte Müll der Flurputzete auch dazu, dass Passanten ihren Müll künftig vorschriftsmäßig entsorgen – oder gar nicht erst so viel Müll entstehen lassen.

Nach getaner Arbeit gibt es am 8. April ab 16.00 Uhr im Biergarten Künzelsau ein gemütliches Beisammensein und ein Freigetränk für alle freiwilligen Müllsammler:innen.

Die nächsten Termine der Arbeitsgruppen des Klimabeirats:

AG Energie: Donnerstag, 7. April 2022, 18.30 bis 21.00 Uhr

AG Begrünung (Startsitzung): Dienstag, 10. Mai 2022, 19.00 bis 21.30 Uhr

AG Abfallvermeidung: Mittwoch, 1. Juni 2022, 19.00 bis 21.30 Uhr

Ort: Georg-Wagner-Schule, Gebäude am Berg

Mitmachen sehr erwünscht; Anmeldung unter klimabeirat@kuenzelsau.de oder 07940/129-423

Strategie 2030

Im Rahmen des Prozesses „Künzelsau 2025 – Wie wollen wir 2025 in Künzelsau leben?“ befassen sich der Gemeinderat und die Stadtverwaltung schon seit längerem damit, die Zukunft Künzelsaus aktiv zu gestalten. Das Künzelsau klimapositiv wird, ist ein Hauptziel. Der Gemeinderat schreibt diesen Prozess jährlich fort und legt mit der „Strategie 2030“ gemeinsame Ziele für die nächsten Jahre fest. Im Jahr 2022 liegt der Fokus des städtischen Engagements auf den Bereichen Infrastruktur und Integration. Der Arbeitstitel, das Schwerpunktziel 2022, lautet deshalb kurz „Infrastruktur und Integration“. Mehr dazu ist auf der städtischen Homepage zu finden: http://www.kuenzelsau.de/Strategie2030

 

 

 

 

 

 




Illegal Müll entsorgt – Zeugen gesucht

Unbekannte entsorgten zwischen Sonntag, den 08. August 2021, und dem darauffolgenden Montagmorgen mehrere Müllsäcke auf einem Firmengelände in Ingelfingen. Die Täter begaben sich scheinbar zu der Firma in der Christian-Bürkert-Straße, welche direkt am Kocherufer liegt, und legten dort sechs Säcke ihres Hausmülls ab.

Zeugen, die Angaben zu den Umweltsündern machen können oder in diesem Bereich eine verdächtige Wahrnehmung machen konnten, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau unter Telefon 07940/94 00 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




„Kinder haben oft eine andere Sicht, meist ehrlicher oder auch direkter“

„Familien und Kinder stark für den Naherholungsraum“, ist das Motto des Malwettbewerbs in Künzelsau zum Thema „wilder Müll“. Kinder und Jugendliche konnten zu diesem Thema ihre Kunstwerke einreichen und haben dafür eine Kugel Eis als Geschenk bekommen. Die besten fünf Bilder suchte nun eine prominente zweiköpfige Jury am Mittwoch, den 28. Oktober 2020, aus. Die prämierten Bilder möchte die Stadt Künzelsau demnächst an Plätzen, bei denen oft Müll liegt, aufstellen. 

Motto: Familien und Kinder stark für den Naherholungsraum

„Der Betrachter soll es eindrücklich sehen, es soll wie ein Appell sein“, sagt Jurymitglied Jan Philippiak. 55 Einsendungen von Kindern aus unterschiedlichsten Altersklassen, darunter auch Kindergartengruppen, wurden eingereicht, aber nur fünf Bilder können gewinnen. Die Bilder liegen im Rathaus aus. „Gehören wir hier wirklich hin?“ und „Wir müssen in den Müll“ sind die Aufrufe der Kinder auf ihren Bildern.

„Kinder sehen das Problem eher als Erwachsene“

In der Jury vertreten sind Maria Würth (29) und Jan Philippiak (36), Enkel von prominenten Firmengründern und Ehrenbürgern im Hohenlohekreis. Man habe nach Botschaftern gesucht, die sich mit dem Thema befassen und auch Erfahrungen haben, wie zum Beispiel Maria Würth, die Kunsthistorikerin ist oder Jan Philippiak, der sehr sportlich ist und deshalb viel Zeit im Wald verbringt, erklärt Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadt Künzelsau. Für beide ist das Thema sehr wichtig. Besonders in Verbindung mit dem Wettbewerb, wie Maria Würth erklärt. „Kinder haben oft eine andere Sicht, meist ehrlicher oder auch direkter. Sie sehen das Problem eher als Erwachsene, wenn zum Beispiel eine Plastikflasche im Wald liegt.“ Jan Philippiak sieht das ähnlich. Er meint, eine Botschaft wie diese sei viel eindringlicher, wenn sie von Kindern stammt, sich Gedanken gemacht und sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Gelebter Umweltschutz in Familie und Firma

Auch privat achten Jan Philippiak und Maria Würth auf die Umwelt, wie sie erzählen. Jan Philippiak versucht, seinen Kindern das Thema Abfallvermeidung so früh wie möglich nahezubringen und lässt es in die Erziehung mit einfließen. Er hat auch zu Hause bei sich angefangen, auf die PET-Flaschen zu verzichten und meint, aus dem Hahn könne man auch Wasser trinken: „Wir haben das Glück, dass es trinkbar und sauber ist.“ Maria Würth spricht von ihrer Doppelrolle, denn sie achtet nicht nur im Privatleben auf die Umwelt, sondern auch in der Firma. Das Nachhaltigkeitsteam ist im Würth-Konzern hierfür zuständig und arbeitet zum Beispiel an umweltfreundlicheren Verpackungen.

„Das hat schon so einen Bääm“

Die 55 Bilder lagen im Rathaus aus und nach einer kurzen Einweisung begutachtet die Jury die Bilder und Collagen. Es fallen Sätze wie „das ist etwas ganz Besonderes“ oder „das ist sehr schön mit der Farbe“ und „das Bild erzählt eine schöne Geschichte.“ Jan Philippiak erkennt auf einem Bild den Waldsportweg in Künzelsau. Auch Maria Würth ist begeistert von den Bildern. „Ein Werk aus dem Waldkindergarten Taläcker muss definitiv vertreten sein“, meint sie, denn die KInder aus dem Waldkindergarten haben besonders kreative Werke eingereicht,  Collagen, die bunt beklebt waren mit Rinde, Blättern und Müll aus dem Wald und mit gut erkennbarer Botschaft. Die Jury ist sich einig, dass auf jeden Fall eine Collage zu einem Schild werden soll, oder mit Jan Philippiaks Worten: „Das hat schon so einen Bääm.“

„Können Sie nicht mehr Schilder drucken als fünf?“

Am Ende haben sich die beiden Jurymitglieder eine „Vorauswahl“ zurechtgelegt, aber leichter ist es dadurch nicht geworden. „Es ist wirklich schwierig“, sagt Maria Würth, „können Sie nicht mehr Schilder drucken als fünf?“ Letztendlich hat es die Jury geschafft, fünf Bilder herauszusuchen. Die glücklichen Gewinner bekommen in der nächsten Zeit Bescheid und ihre Bilder werden dafür verwendet, eine tolle Botschaft auf den Waldwegen zu hinterlassen, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen,  ihren Müll nicht in die Natur zu schmeißen.

Text: Cora-Lee Pusker

Die Siegerbilder:

Sieger beim Malwettbewerb „Wilder Müll“
Foto: Gschwätz

Sieger beim Malwettbewerb „Wilder Müll“
Foto: Gschwätz

Sieger beim Malwettbewerb „Wilder Müll“
Foto: Gschwätz

Sieger beim Malwettbewerb „Wilder Müll“
Foto: Gschwätz

Sieger beim Malwettbewerb „Wilder Müll“
Foto: Gschwätz

55 Bilder liegen für die Jury bereit.
Foto: GSCHWÄTZ

Die Jury, Jan Philippiak und Maria Würth, diskutiert.
Foto:GSCHWÄTZ

Die Jury, Jan Philippiak und Maria Würth, diskutiert.
Foto:GSCHWÄTZ

Jan Philippiak und Maria Würth begutachten die Bilder.
Foto: GSCHWÄTZ

 




„Das ist keine Müllkippe“

Achtlos weggeworfene Verpackungen, Getränkebecher von Fast-Food-Ketten, Kaugummi- und Bonbonpapiere: Müll ist ein immerwährendes Thema. „Jedoch hat sich das Problem in Zeiten von Corona verstärkt, stellt die Stadtverwaltung Künzelsau in einer Pressemitteilung fest. Diesen Eindruck nicht nur die Einwohner, die sich deshalb an die Stadtverwaltung Künzelsau gewandt haben. Auch Bürgermeister Stefan Neumann ärgert sich über den Unrat im Stadtwald, entlang von Straßen und Gehwegen und in öffentlichen Grünanlagen. Er will dieses Dauerthema wieder ins Bewusstsein aller rücken, zum Umdenken auffordern und ruft deshalb einen Malwettbewerb zum Thema „Wilder Müll“ aus. Das Motto: „Dies ist keine Müllkippe, nimm’s mit!“ Alle kleinen und großen Künstler aus Künzelsau und Umgebung sind eingeladen, an dieser Aktion mitzuwirken. Einsendeschluss ist der 14. Juni 2020.

Jeder Künstler erhält eine Kugel Eis, verspricht Bürgermeister Neumann

Die Bilder sind zu senden an: Stadtverwaltung Künzelsau, Marion Hannig-Dümmler, Stichwort Malwettbewerb, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau. Bitte Kontaktdaten auf der Rückseite des Bildes nicht vergessen.
„Wir freuen uns auf Eure Kunstwerke und Ideen zur Vermeidung von Müll wo er nicht hingehört“, lädt Bürgermeister Stefan Neumann zum Mitmachen ein. „Jeder Künstler erhält eine Kugel Eis. Die besten Bilder werden prämiert und ausgestellt.“ Sie sollen auch als Motiv auf neuen Hinweisschildern verwendet werden, die die Stadtverwaltung an verschiedenen Stellen, wo immer wieder Müll in der Natur und eben nicht im Müllereimer landet, in Künzelsau aufstellen möchte.

 

Ein Dauerthema auch in Künzelsau: Müll, wo er nicht hingehört. Diese leeren Flaschen und anderen Müll musste das Team des Künzelsauer Waldkindergartens unlängst in der Umgebung des Waldsofas im Stadtwald einsammeln. An solchen Stellen sollen Schilder mit Motiven aus dem Kinder-Malwettbewerb aufgestellt werden, die zum ordentlichen Entsorgen des Mülls auffordern. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

 




Alle Abfälle von Corona-Infizierten sollen in die Restmülltonne

Abfallentsorgung bei privaten Haushalten mit Corona-infizierten Patienten oder Patienten unter Quarantäne

Hohenlohekreis: Das Corona-Virus macht auch vor der Abfallentsorgung nicht halt. Deshalb hat das Umweltministerium Baden-Württemberg in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut Hygienemaßnahmen veröffentlicht. Entsprechend dieser Hygienemaßnahmen gibt die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis folgende Informationen zur Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten mit Corona-infizierten Patienten:

Alle Abfälle, die in diesen Haushalten entsorgt werden müssen, gehören in die Restmülltonne (schwarze Tonne), z.B.: Wertstoffe wie Altpapier und Verpackungen und häusliche Bioabfälle (Küchenabfälle); Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase im Zuge der Husten- und Nies-Etikette verwendet wurden; Taschentücher, Aufwischtücher; Einwegwäsche und Hygieneartikel (z. B. Windeln); Schutzkleidung und Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen.

Damit sich Mitarbeiter nicht anstecken

Damit ist die Pflicht zur Mülltrennung bei diesen Haushalten weitgehend aufgehoben. „Diese Maßnahmen sind wichtig. Zum eigenen Schutz, aber auch zum Schutz der Müllwerker, um die Ansteckungsgefahr bei kontaminierten Abfällen soweit es geht zu reduzieren“, so die Betriebsleiterin der Abfallwirtschaft Silvia Fritsch.

Bei der Entsorgung von kontaminierten Abfällen über die Restmülltonne sind folgende Vorsichtsmaßnahmen zu berücksichtigen:

• Spitze oder scharfe Gegenstände (z. B. Spritzen und Skalpelle) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden

• Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sind mit ausreichend saugfähigem Material in Verbindung zu bringen, um die Tropffreiheit zu gewährleisten. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden

• Alle Abfälle sind in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach Befüllung mit diesem beispielsweise durch Verknoten fest zu verschließen sind

• Die Müllsäcke sind direkt in die Abfalltonnen oder Container zu geben und dürfen nicht daneben gestellt werden. Sind die Abfalltonnen oder Container bereits gefüllt, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen (z.B. Keller).

Weitere Informationen stehen auf der Homepage der Abfallwirtschaft http://www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.deund sind in der Abfall App eingepflegt. Sie ist immer aktuell und steht in den gängigen App-Stores unter dem Namen „Abfallinfo HOK“ kostenlos zum Download zur Verfügung. Gerne berät das Team der Service-Hotline telefonisch unter 07940 18-555.

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises




Wegen Unwetter: Abfuhr Restmüll & braune Tonne 1 Tag später in Hohenlohe

Aufgrund des Sturmtiefs Sabine verschiebt sich die Abfuhr von Restmüll und die Abfuhr von Biomüll im gesamten Landkreis um einen Tag nach hinten. Das meldet das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Abfuhr der Grünen Tonne findet regulär statt. Die Abfallwirtschaft bittet um Verständnis. Weitere Informationen auf der Homepage der Abfallwirtschaft http://www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de und über die Abfall-App. Gerne berät das Team der Service-Hotline persönlich an unserer Bürgertheke oder telefonisch unter 07940 18-555.




Taubertal-Festival: „Gelände und Campingplätze blieben so sauber wie nie zuvor“

Am Sonntagabend, den 11. August 2019, ging das 24. Taubertal-Festival in Rothenburg ob der Tauber zu Ende. Insgesamt 14.500 Besucher feierten am Wochenende zu Bands wie die Die Toten Hosen, Die Fantastischen 4 oder Bosse. Am Freitag, den 09. August 2019, sorgte ein Sturmtief für die erste Programmunterbrechung und zeitweise Gelände-Räumung in der Geschichte des Taubertals. Eine Gewitterzelle brachte heftigen Regen, Blitz und Donner mit sich. Aufgrund des Unwetters und der Zeitweise-Räumung mussten die Auftritte von The Offspring und Bullet For My Valentine sowie das anschließende Programm im Steinbruch komplett entfallen, heißt es in einer Pressemitteilung vom Veranstalter.

Besonders lobend lässt sich in diesem Jahr das Umweltbewusstsein der Besucher erwähnen, wie Veranstalter Volker Hirsch von der KARO Konzertagentur und der Umweltbeauftragte des Taubertal-Festivals, erwähnt: „Gelände und Campingplätze blieben so sauber wie nie zuvor. Man kann hoffen, dass das Bewusstsein für Umweltschutz steigt.“ Die Veranstaltung, bei der Umweltbewusstsein und Mülltrennung auch für Jugendliche eine wichtige Rolle spielen, unterstützte auch in diesem Jahr wieder das Projekt Viva con agua. Die Organisation sammelte vor Ort Pfandbecher, um den Erlös einem Projekt für bessere Trinkwasserversorung in Entwicklungsländern zugute kommen zu lassen. Auch die Initiative „Tanzen statt Torkeln“ ist inzwischen fester Bestandteil des Festivalbildes. Ihre Mitarbeiter leisteten erneut vor Ort Aufklärungsarbeit über den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und regte junge wie ältere Besucher zum Nachdenken über die Gefahren von übermäßigem Alkoholgenuss an – für sich und für andere.

GSCHWÄTZ war am Montag Abend, keine 24 Stunden nach Ende des Festivals, auf dem Gelände und sich ein Bild gemacht.

Wenn das Dixi-Klo nicht reicht. Foto: GSCHWÄTZ

Hier ist wohl bei der Hälfte es Abbaues der Geduldsfaden gerissen. Foto: GSCHWÄTZ

Ob da noch jemand drin ist? Foto: GSCHWÄTZ

Da wurde scheinbar ein Sofa promt zum Lagerfeuer. Foto: GSCHWÄTZ

Mit Teppichboden wird die freie Natur gleich viel heimelicher. Foto: GSCHWÄTZ

Bereit fürs nächste Jahr. Foto: GSCHWÄTZ

Der Toilettengang wurde scheinbar optimiert. Foto: GSCHWÄTZ

Vermisst jemand seinen Schuh? Foto: GSCHWÄTZ

Es wurden einige Sofas zurück gelassen. Foto: GSCHWÄTZ

Ein Container voller Altglas – der Inhalt der Falschen wurde am Wochenende vernichtet. Foto: GSCHWÄTZ

Die Sammelstelle für Zeltgerüste. Foto: GSCHWÄTZ

Kühlschränke wurden zurück gelassen. Wo die wohl am Wochenende standen? Foto: GSCHWÄTZ

Gummistiefel, Batterien und ein leerer Müllsack. Foto: GSCHWÄTZ

Der Pavillon war es wohl nicht mehr wert mit nach Hause genommen zu werden. Foto: GSCHWÄTZ

Tütenweise Müll wurde einfach liegen gelassen. Foto: GSCHWÄTZ

Wofür das Plantschbecken wohl genutzt wurde? Foto: GSCHWÄTZ

Viel aufgeräumt wurde in diesem Lager scheinbar nicht. Foto: GSCHWÄTZ

Matratzen und Müll. Foto: GSCHWÄTZ

Glasscherben gab es selten zu sehen. Foto: GSCHWÄTZ




Die Welt ein wenig vom Schrott befreien

Stopp. Bevor Sie diese Artikel nicht lesen, weil Sie denken: Och nö. Jetzt kommen die auch noch mit dem Öko-Gelaber. Wir kennen doch das ganze Thema schon in- und auswendig. Wirklich? Wenn Sie die Debatte kennen, hier nochmal die Fakten im Schnelldurchlauf: Wir produzieren auf unserer Erde zu viel Müll, die Müllberge wachsen stetig weiter an, mancher Müll wird verbrannt, wodurch die Luft auch nicht reiner wird. Anderer Müll bleibt liegen und verrottet auch nicht. Wir stellen Ihnen nun die ultimative Frage: Wieviel Müll produzieren Sie täglich?
Es ist völlig unerheblich, was Sie jetzt antworten, denn wir wissen: Es geht, dass Sie noch weniger Müll produzieren. Wir zeigen es Ihnen mit zehn Tipps, die jeder ganz leicht im Alltag umsetzen kann.

  1. Vor einigen Jahren noch völlig aus der Mode gekommen, mittlerweile wieder total in. Es gibt sie auch schon in richtig gutausschauend mit einem netten, lustigen Spruch drauf oder in bunt: Jutebeutel, also Stofftaschen zum Einkaufen. Diese Stoffbeutel sollte man nicht nur für größere Einkäufe mitnehmen, sondern in einem eventuell kleineren Format auch zum Brötchen- oder Obsteinkauf. Auch von GSCHWÄTZ gibt es Jutebeutel.
  2. Joghurt, Marmelade, Wasser. Das sind alles oft gekaufte Produkte. Wenn man darauf achtet, dass man diese Produkte anstatt in Plastikbehältern in Glasbehältnissen kauft, kann man damit schon jede Menge Kunststoff-Müll sparen. Glas ist optimal wieder verwertbar. Zudem ist es auch nicht wirklich gesund, immer aus irgendwelchen Kunstoffen zu essen oder zu trinken, da sich Kunststoffpartikel lösen und im Magen enden könnten.
  3. Spülmaschinenpulver nehmen, anstatt einzeln in Plastik verpackte Tabs. Diese Variante ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch billiger für den Geldbeutel. Außerdem stärkt das Pulver weit mehr das Haltbarkeitsdatum Ihrer Spülmaschine, weil die Maschine das Pulver besser verwerten kann.
  4. Möglichst auf Alufolie und Frischhaltefolie verzichten. Wenn man etwa einen Topf mit Essen, das übrig geblieben ist, schützen möchte, dann einfach einen Teller zum Abdecken nehmen und keine Folie. Eine angeschnittene Melone kann auch ohne die Kunststoff-Abdeckung in das Gemüsefach in den Kühlschrank gelegt werden. Sie bleibt genauso frisch.
  5. Trennen, trennen, trennen. Seit der Einführung der Biotonne hat sich bei diversen Haushalten auch im Hohenlohekreis der Restmüll drastisch reduziert und das ist auch gut so. Denn Restmüll ist das, was letzten Endes übrig bleibt und nicht mehr wiederverwertet werden kann. Daher alles trennen, was geht: Plastikflaschen, Altpapier. Übrigens: Die Altpapiersammler freuen sich, etwa die Pfadfinder. Sie bekommen für ihr Sammeln oftmals Geld für ihre Vereinskasse.
  6. Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Nun haben wir im Januar 2019 wieder einige Traktoren gesehen, die in unserer Gegend von sämtlichen Haushalten die Tannenbäume eingesammelt und entsorgt haben. Ja, wir wissen, der Weihnachtsbaum im Wohnzimmer gehört zur Kultur in Deutschland. Einerseits. Andererseits sollte man nicht vergessen, dass all diese Bäume abgeholzt und Wochen später entsorgt werden. Die Frage ist: Muss das sein oder reicht es auch, eine Krippe hinzustellen als Zeichen für Weihnachten?
  7. Soweit es möglich ist, auf Materialien aus Kunststoff verzichten (unvorstellbar, aber wahr: Es gab ja auch mal eine Zeit vor Plastik) und wieder verwertbare Materialien bevorzugen, wie etwa Ton- oder Keramikübertöpfe für Blumen. Frauen lieber ja Deko – viele zumindest. Der neue Trend ist Deko selbst zu gestalten. Dieser Trend kommt der Umwelt zu Gute, weil die Dekomaterialien oft aus Resten, die woanders übrigbleiben, genommen werden und somit schon mal nicht in den Müll wandern.
  8. Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Wiederverwertung. In Deutschland schmeissen wir ja mittlerweile vieles gleich weg und kaufen es sofort neu, wenn es nicht mehr gut ausschaut. Warum nicht doch die Oma fragen, ob die Hose mit dem Loch kurz geflickt werden kann anstatt gleich eine neue zu kaufen? Dasselbe gilt für Essensreste. Aufwärmen. Wiederverwerten. Unsere Großeltern lernten wegen der Armut nach dem Krieg aus Kartoffeln mehr als nur ein Gericht zu zaubern. Wir sollten es ebenso wieder lernen, um unseren Planeten nicht noch mehr zu strapazieren?
  9. Sprit sparen. Ein leidiges Thema – vor allem auf dem Land, wo der öffentliche Nahverkehr nicht wirklich eine Alternative darstellt. Dennoch gibt es zumindest die Möglichkeit, nicht jeden Tag wegen zwei Kleinigkeiten zum Supermarkt zu fahren. Dann gibt es aber noch die Kinder, die zu diversen Hobbys gefahren werden müssen. Hier schließen sich nicht selten mehrere Eltern zu Fahrgemeinschaften zusammen. Eine CO2-sparende Lösung.
  10. Chemiekeulen im Haushalt. Wir wollen Sie nun nicht dazu nötigen, auf sämtliche Putzmittel zu verzichten und ihren Alltag lediglich mit Kernseife anzugehen. Aber zum Beispiel beim Flecken entfernen helfen schon Mittel, die man sowieso im Haus hat wie Essig, Salz oder Zahnpasta, um die Flecken zu entfernen, anstatt irgendwelche teuren und weniger umweltverträglichen Mittel zu verwenden. Lesen Sie hierfür einfach regelmäßig unsere Haushaltstipps. A propos Zahnpasta. Um auch in diesem Bereich Müll zu sparen, Zahnpastatube bis zum letzten Rest verbrauchen. Wenn Sie nichts mehr aus der Tube drücken können, einfach in der Mitte aufschneiden. Da verbirgt sich in der Regel noch ganz viel Zahnpasta.