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Windpark Karlsfurtebene: Betreiber ABO Wind verzichtet auf zwei Windräder

Wie die ABO Wind mitteilt, hat man den „Normenkontrollantrag vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplans ‚GVV Hohenloher Ebene'“ zurückgezogen.

Klage gegen zwei von vier Ablehnungen fallengelassen

Pressesprecher Dr. Daniel Duben fährt fort: „Damit lässt das Wiesbadener Unternehmen die Pläne zum Bau der beiden Anlagen des Windparks Öhringen-Karlsfurtebene auf Waldenburger Gemarkung fallen. Die Klage gegen die Ablehnung zweier Anlagen auf Michelbacher Gemarkung bleibt bestehen. Sodass zu den fünf bereits genehmigten Anlagen des Windparks noch zwei weitere Turbinen hinzukommen können.“  „Wir hoffen auf eine zügige Klärung des seit Dezember 2020 anhängigen Verfahrens“, sagt Projektleiter Lars Oelker.

Gründe für die Klagerücknahme sind nicht nicht bekannt

Wie GSCHWÄTZ berichtete, hat das Landratsamt Hohenlohekreis kürzlich fünf der beantragten neun Anlagen genehmigt, bis zu einer Baugenehmigung muss ABO Wind allerdings noch verschiedene Gutachten und Unterlagen nachreichen. Für vier Analgen wurde keine Genehmigung erteilt, gegen diese Ablehnung hatte ABO Wind vor dem Verwaltungsgerichtshof geklagt. Für zwei dieser Anlagen hat ABO Wind nun die Klage zurückgezogen. Über die Gründe der Klagerücknahme äußert sich ABO Wind nicht.

Aktuelle Informationen zu dem Projekt gibt es aus der Sicht von ABO Wind auf  www.windpark-öhringen-karlsfurtebene.de . Die Informationen der Bürgerinititive Gegen-Wind finden sich unter www.gegenwind-waldenburg.de.

Text: Matthias Lauterer