1

Schockierende Aufnahmen von Überwachungskamera – Mann ersticht 23-Jährige in Straßenbahn und niemand unternimmt etwas

Die 23-jährige Ukrainerin Iryna Zarutska starb nach einer Messerattacke. Ihr gewaltsamer Tod wird in den USA nun zum Politikum. US-Präsident Trump macht den Fall zur Chefsache. Unterdessen meldet sich die Familie der Getöteten zu Wort. Der Aufschrei bei anderen öffentlichen Morden ist dagegen weitaus höher gewesen wie bei Iryna Zarutska. Warum schweigt die Welt? Hier geht es direkt zum Artikel und dem Video.

Outrage Ensues Over Murder of Ukrainian Refugee Iryna Zarutska – YouTube

Die Bilder der Überwachungskamera sind erschütternd.

Der grausame Tod von Iryna Zarutska macht nicht nur in den USA Schlagzeilen. Der Hashtag „Say her name“ kursiert in den sozialen Medien – „sagt ihren Namen“, erinnert an Iryna, so lautet der Appell, da viele große Medien dem grausamen Mord bislang kaum Beachtung schenken. Tausendfach kursieren die Bilder der Überwachungskamera, die den heimtückischen Anschlag vom späten Abend des 22. August 2025 in Charlotte (North Carolina) zeigen. Auch private Bilder der Ukrainerin, die vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen war und sich in den USA in Sicherheit wähnte, werden in den sozialen Netzwerken viel geteilt.

Längst ist der tödliche Übergriff in einem Zug der Linie „Lynx Blue Line“ zu einem Politikum geworden. Denn der Tatverdächtige, ein Schwarzer namens Decarlos Brown Jr., war offenbar psychisch krank und mehrfach vorbestraft. Eine Gemengelage, die die Republikaner rund um Donald Trump zur Grundsatzdebatte anstachelte.

Trump geißelt „Wiederholungstäter“ und fordert Todesstrafe

Der US-Präsident äußerte sich dabei höchstselbst zu dem Mord. In einem Video, das im Oval Office aufgenommen wurde, zeigte er Bilder von Opfer und Angreifer und verurteilte die Attacke aufs Schärfste: „Wir können nicht zulassen, dass gewalttätige Wiederholungstäter weiterhin Zerstörung und Tod verbreiten“, sagte der Republikaner unter anderem. „Wir müssen genauso brutal sein wie sie. Das ist das Einzige, was sie verstehen.“

In einer Nachricht auf Truth Social forderte Trump am Mittwoch die Todesstrafe für den Angreifer. Es dürfe keine andere Option geben.

Auch andere Akteure der MAGA-Bewegung sprangen ihm bei. Prominente Wortführer – darunter Vizepräsident J.D. Vance, Regierungssprecherin Karoline Leavitt, Tech-Unternehmer Elon Musk und zahlreiche Influencer wie etwa Charlie Kirk – haben sich mittlerweile geäußert.

Hätte „hinter Gitter sein müssen“

Auch FBI-Chef Kash Patel schaltete sich ein, und versprach Ermittlungen auf Bundesebene – warum und mit welcher Stoßrichtung genau, verriet er nicht.

In US-Medien wird deshalb bereits spekuliert, ob dem Täter nun womöglich die Todesstrafe drohe. Die Sprecherin des Weißen Hauses ging bei einer ihrer Pressekonferenzen auf den Fall ein. Das Verbrechen an der jungen Frau, die gerade auf dem Heimweg von ihrer Arbeit in einer Pizzeria war, sei „komplett vermeidbar“ gewesen, sagte Leavitt. Der mutmaßliche Angreifer sei mehrfach vorbestraft gewesen und hätte „hinter Gittern sein müssen“.

Die Regierungssprecherin kommentierte ihre eigene Ansprache anschließend auf X noch mit den Worten: „Iryna Zarutska sollte noch am Leben sein. Aber Demokraten, liberale Richter und schwache Staatsanwälte verfolgen lieber eine woke, sanfte Agenda gegen Kriminalität, als Gewalttäter einzusperren.“

Karolin Leavitt zeigte bei ihrer Pressekonferenz auch Fotos von Opfer und mutmaßlichem Täter EB / AFP)
Karolin Leavitt zeigte bei ihrer Pressekonferenz auch Fotos von Opfer und Täter.Quelle: AFP/SAUL LOEB

Der Autor und Kommentator Dinesh S‘ Souza wiederum hatte schon kurz nach der Tat behauptet: „Wenn der Killer ein Weißer gewesen wäre, würde darüber berichtet werden. Natürlich würde es überall Schlagzeilen machen, wenn ein Weißer einen Schwarzen getötet hätte.“

Manche Kritiker behaupten, wäre sie schwarz und nicht weiß gewesen, wäre darüber mehr berichtet worden

Einige Internetusern wiesen denn auch darauf hin, dass die „New York Times“ erst vergleichsweise spät und dann auch eher kritisch in die Berichterstattung eingestiegen war. In ihrem Artikel machte die Zeitung weniger den Mordfall selbst als vielmehr seine Instrumentalisierung zum Thema: „Ein grausamer Mord in North Carolina entfacht einen Feuersturm auf der rechten Seite“, lautet die Überschrift der „NYT“.

„Genau so muss man auf Kriminelle reagieren“

US-Vizepräsident Vance wiederum attackierte politische Gegner. Er schrieb auf X: „Die große Lüge der Demokraten über Gewaltkriminalität lautet, sie sei ‚systemisch‘ und daher trage niemand wirklich die Verantwortung. (…) Die Realität ist, dass die überwiegende Mehrheit der Gewaltverbrechen von einer sehr kleinen Gruppe von Menschen begangen wird, und wir sollten sie ins Gefängnis werfen.“

Weidel: „Genau so werden wir es als AfD tun“

In Deutschland bekommt der Tod der jungen Frau in den sozialen Netzwerken ebenfalls Aufmerksamkeit. Auch die AfD schaltete sich ein. Parteichefin Alice Weidel teilte die Botschaft von Donald Trump auf der Plattform X und zog eine Parallele zu Deutschland: „Genau so muss man auf Kriminelle reagieren, wie es Donald Trump tut. Genau so werden wir es als AfD tun und unser schönes Land von migrantischen Kriminellen befreien. Die Deutschen haben Recht und Gesetz verdient. Mit uns werden sie es bekommen. (…)“. Dass Decarlos Brown Jr. kein Migrant, sondern gebürtiger US-Amerikaner ist, fällt dabei unter den Tisch.

Iryna Zarutskka auf einem Privatbild
Iryna Zarutska auf einem Privatbild. Quelle: via REUTERS/IRYNA ZARUTSKA VIA INSTAGRAM

Inmitten der lauten Debatte gerät die Trauer der Familie von Iryna Zarutska beinahe in den Hintergrund. Die Angehörigen gaben laut US-Medien nun bekannt, dass ihre Tochter nicht in der Ukraine, sondern in den USA beerdigt werden soll. Die junge Frau habe das Land geliebt, hieß es zur Begründung.

Das Model hat die USA geliebt

Im Internet kursieren derweil neue Videobilder der heimtückischen Attacke. Sie entfachen eine weitere Debatte über Themen wie Verantwortung und Zivilcourage. Denn die Bilder zeigen auch, dass die 23-Jährige von allen Augenzeugen im Stich gelassen wurde.

Keine Zivilcourage sichtbar

Mehrere Menschen, die in unmittelbarer Nähe des späteren Opfers saßen, blieben einfach sitzen. Andere verließen nach der Attacke und dem Abgang des Angreifers zügig ihre Sitzplätze. Niemand aber wandte sich an die auf ihrem Sitz gebliebene Frau. Eine Verletzung ist auf den Videoaufnahmen nicht sichtbar. Erst als Zarutska vom Sitz rutschte und Blut über den Boden floss, versuchte ihr ein Mann zu helfen.

Wegen Mordes angeklagt.

Der 34-Jährige soll der vor ihm sitzenden Frau den Ermittlungen zufolge mit einem Klappmesser dreimal in den Nacken und die Hände gestochen haben, die Verletzungen waren binnen Minuten tödlich. Der Tatverdächtige wurde kurz nach dem Messerangriff gefasst und wegen Mordes angeklagt.




Mann mit Messer bedroht und getreten

Die Polizei sucht Zeugen einer Straftat, die sich in der Nacht zum 03. Dezember 2021, ereignet hat: Ein 31-Jähriger wurde in der Nacht auf Freitag in Niedernhall mit einem Messer bedroht und verletzt. Der 31-Jährige teilte der Polizei mit, dass er mit einem Messer bedroht wurde und einer der Täter mit diesem nach ihm stach, wodurch seine Jacke kaputtging. Dann warf ihn einer der Männer zu Boden und trat ihn mit den Füßen. Hierdurch erlitt er Verletzungen am Kopf.

Polizei wurde von Zeugin alarmiert

Eine Anwohnerin der Neufelser Straße meldete gegen 0.30 Uhr, dass drei Personen einen Mann auf der Straße zusammenschlagen würden.

Es soll sich um drei Angreifer gehandelt haben, von denen einer eine Mütze und einen Rucksack trug. Einer der drei konnte bereits identifiziert werden. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können oder verdächtige Wahrnehmungen machen konnten, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940 9400, zu melden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Versuchtes Tötungsdelikt in Nagelsberg

Am Donnerstagabend, den 10. Juni 2021, gegen 19.15 Uhr verletzte ein 27-jähriger Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft in Künzelsau-Nagelsberg einen weiteren Bewohner aus noch unbekannten Gründen mit einem Messer schwer. Der Tatverdächtige wurde kurze Zeit später im Bereich der Gemeinschaftsunterkunft widerstandslos festgenommen. Der verletzte 30-jährige Mann musste mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Er befindet sich nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Der 27-jährige Tatverdächtige soll nun dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.




Heilbronn: Mann stach auf 25-Jährigen mit Messer ein

Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Heilbronn ermitteln derzeit in einem Fall des versuchten Totschlags, der einige Rätsel aufwirft. Bereits am Freitag, den 13. September 2019, stand ein 25-Jähriger zur Mittagszeit zusammen mit einer Frau in Heilbronn auf dem Gehweg der Paulinenstraße in Höhe des Gebäudes Nummer 8, als ein Unbekannter mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg heran fuhr und beim Vorbeifahren an der Handtasche der Frau hängen blieb. Im Anschluss entwickelte sich ein verbaler Streit zwischen dem Radfahrer und dem 25-Jährigen. Die Auseinandersetzung eskalierte und es kam zu Handgreiflichkeiten, in dessen Verlauf der Unbekannte mit einem spitzen Gegenstand auf seinen Widersacher einstach. Danach fuhr er in Richtung Neckarsulmer Straße weiter. Das Opfer bemerkte zwar, dass an seinem Oberkörper eine blutende Wunde entstanden war, nahm diese allerdings offenbar zunächst nicht ernst. Er ließ sich in einem Wettbüro mit einem Pflaster und einem frischen T-Shirt versorgen und begab sich zu Fuß in Richtung Innenstadt, um seinen Hausarzt aufzusuchen. In Höhe der Nikolaikirche verschlechterte sich sein Zustand rapide und er bat einen Mann, einen Rettungswagen zu rufen.

Die Rettungsassistenten stellten eine Stichverletzung am Brustkorb fest und forderten aufgrund des Zustandes des Verletzten einen Notarzt an. Nach der Erstversorgung durch diesen musste der 25-Jährige im Krankenhaus notoperiert werden. Es bestand Lebensgefahr. Die Ermittlungen im Laufe des Wochenendes brachten keine Erkenntnisse über den Unbekannten oder das Motiv des Gewaltausbruchs. Der Täter wurde beschrieben als 30 bis 40 Jahre alter Mann mit südländischem Aussehen. Er ist etwa 1,75 Meter groß und schlank, hat schwarze, lockige, etwa zehn Zentimeter lange Haare und einen Vollbart. Zur Tatzeit trug er eine Sonnenbrille. Der Mann spricht gutes Deutsch. Bei seinem Fahrrad handelte es sich um ein Mountainbike. Die Ermittler suchen Zeugen, welche die Auseinandersetzung, die sich am Freitag, 13. September, in der Zeit zwischen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr in der Paulinenstraße ereignete, beobachtet haben oder sonstige Hinweise auf den Täter oder das Tatmotiv geben können.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Öhringen: 21-jähriger Syrier niedergestochen – tatverdächtig ist ein Albaner

Verletzter nach Messerstecherei

Nachdem am Donnerstagmittag, den 01. August 2019, kurz nach 13 Uhr, in der Öhringer Poststraße ein 21 Jahre alter Syrer niedergestochen und verletzt wurde, leitete die Polizei mit starken Kräften eine Großfahndung ein. Streifen der Schutz- und Kriminalpolizei sowie der Bundespolizei suchten im Raum Öhringen nach dem 33-jährigenTatverdächtigen, albanischer Nationalität. Ein Hubschrauber unterstützte die Fahndung aus der Luft. Der Mann konnte durch die Polizei gegen 16.00 Uhr festgenommen werden. Im Rahmen der Fahndung mussten zeitweise Teile der Fußgängerzone der Öhringer Innenstadt gesperrt werden. Zur Ursache der Auseinandersetzung können nach jetzigem Ermittlungsstand noch keine Angaben gemacht werden.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn




Kochertal: Potenzieller Autokäufer geht mit Schlagring auf Autohändler los

Laut der Polizei Heilbronn kam es am Mittwoch, den 09. Mai 2018, gegen 15.15 Uhr in Niedernhall zu einer gefährlichen Körperverletzung mit Waffen. Laut dem derzeitigen Ermittlungsstand kamen zwei potenzielle Autokäufer, die nicht aus dem Hohenlohekreis stammen, zu einem Autohändler, bei dem sie ihr Fahrzeug gekauft haben. Es sei zum Streit bezüglich der Qualität eines Fahrzeuges gekommen, welches nicht den Kriterien der Ausschreibung entsprochen haben soll. Zuerst war es ein verbaler Streit, doch dann seien Metallstangen, Messer und ein Schlagring zum Einsatz gekommen. Der Autohändler habe sich aufgrund des Schlagringes Verletzungen im Gesicht zugezogen  und musste mit dem Hubschrauber nach Stuttgart in eine Klinik geflogen werden. Laut der Polizei sei es schwer herauszufinden, wer den ersten Schlag ausgeteilt habe.

// Foto: GSCHWÄTZ/Archiv