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21-Jährige kommt im wahrsten Sinne fast unter die Räder eines Sattelzuges

Noch einmal mit dem Schrecken davongekommen ist eine 21-Jährige bei einem Unfall in Schöntal.

Am Mittwochnachmittag gegen 14.50 Uhr fuhr eine VW-Fahrerin auf der Landstraße Richtung Bieringen, wo sie vor einer Kurve aufgrund eines entgegenkommenden Sattelzugs anhalten musste. Der Sattelzug kam der 21-Jährigen in der Kurve laut Polizeiangaben so nahe, dass sie ein Stück zurücksetzen musste, um einen möglichen Zusammenstoß zu vermeiden. Beim Zurücksetzen stieß die VW-Fahrerin mit einem hinter ihr stehenden Skoda zusammen. Trotz wiederholten Anhalteversuchen der Beteiligten fuhr der Fahrer des Sattelzugs weiter.

Ähnliche Unfälle ereigneen sich immer wieder in engen, übersichtlichen Kurven insbesondere mit Transportern, Lastwagen, Bussen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

Die Polizei geht von einem Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro aus.




THW musste 25 Tonnen Lebensmittel von Hand umräumen

Schäden in Höhe von fast 200.000 Euro entstanden am Montagnachmittag, den 08. Februar 2021, bei einem Unfall auf der B19 bei Künzelsau. Der Fahrer eines LKW kam aufgrund der winterlichen Verkehrsverhältnisse und glatter Fahrbahn in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und geriet in den Straßengraben. Der Sattelzug fuhr zunächst weiter, kippte dann aber nach knapp 50 Metern Fahrt durch den Seitenstreifen zur Seite.
Totalschaden
Am umgestürzten LKW entstand ein Totalschaden in Höhe von rund 160.000 Euro und auch die aus diversen Lebensmitteln bestehende Ladung wurde beschädigt. Mehrere Fahrzeuge, unter anderem ein Kran, waren nötig um den Laster zu bergen. Während der mehrere Stunden andauernden Bergung und Aufräumarbeiten musste die B19 zwischenzeitlich komplett gesperrt werden.
25 Tonnen Lebensmittel mussten ausgeräumt werden
Der Fahrer konnte sich selbst befreien und wurde nicht verletzt. Die Aufgaben der Feuerwehr Künzelsau waren zunächst die Unfallstelle abzusichern, den Brandschutz sicherzustellen und auslaufende Betriebsmittel aufzunehmen. Nach Eintreffen des Abschleppdienstes stellte sich heraus, dass der LKW erst entladen werden musste, um ihn aufrichten zu können. Da sich im Auflieger zirka 25 Tonnen Lebensmittel befanden, die von Hand umgeladen werden mussten, wurde zur Unterstützung das THW Ortsverband Künzelsau nachalarmiert.
Für die Bergungs- und Umladearbeiten musste die B19 über mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Gegen 0.30 Uhr war der Einsatz beendet und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Feuerwehreinsatz auf der B19 zwischen Künzelsau und Gaisbach am 08. Februar 2021. Foto: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehreinsatz auf der B19 zwischen Künzelsau und Gaisbach am 08. Februar 2021. Foto: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehreinsatz auf der B19 zwischen Künzelsau und Gaisbach am 08. Februar 2021. Foto: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehreinsatz auf der B19 zwischen Künzelsau und Gaisbach am 08. Februar 2021. Foto: Feuerwehr Künzelsau




Reifen geplatzt bei Lkw

Auf der A6 bei Neuenstein mussten Pendler am Mittwoch, den 24. Juni 2020, bereits morgens Geduld beweisen. An einem LKW, der zwischen den Anschlussstellen Kupferzell und Neuenstein unterwegs war, platzte gegen fünf Uhr ein Reifen. Der 55-Jährige Fahrer des Sattelzuges verlor daraufhin die Kontrolle über sein Gefährt und krachte in die Leitplanke, bevor sein Fahrzeug schließlich zum Stehen kam.

Der Tank des LKW riss infolge des Unfalls auf, weshalb die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften an den Ort des Geschehens kam. Die mittlere und rechte Spur waren für die Bergung des Sattelzuges bis etwa 9.30 Uhr gesperrt.

An der Zugmaschine des LKW entstand Totalschaden in noch zu ermittelnder Höhe, am Auflieger ein Schaden von etwa 20.000 Euro. Die Schäden am Flurstück und den Leitplankenelementen belaufen sich auf etwa 10.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




LKW-Verbot in Ingelfingens Innenstadt

Eng ist es in Ingelfingens Innenstadt und besonders eng in Höhe des Schlosshotels. Nun hat das Landratsamt Maßnahmen ergriffen, um die Verkehrssicherheit in diesen engen Stellen zu erhöhen: Ingelfingens Innenstadt wird für den LKW-Verkehr gesperrt.

Ab Ende Juli kein Durchfahrtsverbot für Schwerlastverkehr

„Um die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs in Ingelfingen zu erhöhen, werden die Kreisstraße 2382 und die Criesbacher Straße für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen tatsächlichem Gewicht ab Ende Juli in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Anliegerverkehr ist davon ausgenommen. Darauf verständigte sich das Straßenverkehrsamt des Hohenlohekreises mit der Stadt Ingelfingen und der Verkehrspolizei“, so Catharina Allerborn, Dezernentin für Verkehr im Landratsamt Hohenlohekreis.

Im Detail betrifft die Sperrung die K 2382, welche ab der L 1045, Kelterkreuzung in Ingelfingen durch die Mühl-, Schloß- und Bühlhofer Straße in Richtung Eberstal/ Dörrenzimmern verläuft. Ebenso wird die Criesbacher Straße als Zubringerstraße zur Kreisstraße 2382 für den Verkehr ab 3,5 Tonnen gesperrt. Die Anlieger sind auch hiervon ausgenommen.

Gefährliche Rangiermanöver & Behinderungen des Busverkehrs

Grund für die Sperrung sind die Engstellen in der Schloßstraße. Diese behindern den Schwerverkehr, führen zu Verkehrsstauungen und lösen teilweise gefährliche Rangiermanöver aus. Weiter werden die Linien des NVH im Begegnungsverkehr beeinträchtigt, wodurch Fahrplanabweichungen entstehen.

„Die Beschilderung der Sperrung in und um Ingelfingen erfolgt in den kommenden Wochen schrittweise durch die Straßenmeisterei Künzelsau in Zusammenarbeit mit der Stadt Ingelfingen“, so Catharina Allerborn.

Mehr Informationen unter www.hohenlohekreis.de

Durchfahrtsverbot für LKWs in der Ingelfingens Innenstadt ab Ende Juli 2018. Grafik: Landratsamt des Hohenlohekreises




Künzelsauer Schüler tüfteln an der Enteisung von LKW-Planen

// Projekt bei „Jugend forscht“ angemeldet

Die Jungforscher Kevin Erdmann und Lauritz Abel des technischen Gymnasiums der gewerblichen Schule Künzelsau tüfteln gerade an der Enteisung von LKW-Planen. Nach unterschiedlichen Lösungsansätzen haben sie die Möglichkeit gefunden, mit einer kostengünstigen und umweltverträglichen Beschichtung das Lösen von Eis um ein Vielfaches zu erleichtern, so eine Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis.

Lars Schneider, Lehrer im Schüler- Forschungs- und Technikzentrum Hohenlohe, betreut die beiden Schüler. Für das notwendige Hintergrundwissen, besonders für die Anforderungen von LKW-Aufbauten, steht dem Forscherteam die Spedition Rüdinger aus Altkrautheim zur Seite. Finanziell wird das Projekt durch die Innovationsregion Hohenlohe unterstützt.

Im Zeitraum vom 22. Februar 2018 bis 24. Februar 2018 wird das Team sein Projekt beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Heilbronn-Franken an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau präsentieren.

// Foto: (1) Spedition Rüdinger, (2) Landratsamt Hohenlohekreis