„Wir sind keine Bonzenpartei“
Was ist Generationengerechtigkeit? Darüber diskutierten der Bundesvorsitzende und Spitzenkandidat der Jungen Liberalen (Julis), Jens Teutrine, und der FDP-Bundestagskandidat im Wahlkreis Schwäbisch Hall-Hohenlohe, Valentin Abel, bei Instagram, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Corona-Pandemie habe die Menschheit vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Junge Menschen litten unter dem Lockdown, der sozialen Isolation und den Problemen bei Bildung und Digitalisierung.
Mutter ging putzen
Dem FDP-Klischee einer elitären Partei widerspreche Teutrine. Solche Vorurteile seien seine Sache nicht. Seine Mutter, sagt er, habe seine Schwester und ihn allein aufgezogen. Für den Lebensunterhalt ging sie putzen. „Meiner Mutter war immer klar: Damit ich es mal besser habe als sie, brauche ich eine gute Bildung“. Als Teutrine eingeschult wurde, ging er auf eine Förderschule. „Solche Geschichten findet man bei uns Jungen Liberalen zuhauf“, „Wir sind keine Bonzenpartei“.
Nicht der Bildungsgrad der Eltern darf entscheidend sein
Worauf es ankomme, sei eine Gesellschaft, in der alle ihre Chance bekämen. „Nicht die Herkunft, das Geschlecht, die Religion oder der soziale Hintergrund sollen über Chancen im Leben entscheiden, sondern Charakter, Leistung und Fleiß“. In der Diskussion mit Valentin Abel stellte Teutrine klar, dass nicht der Bildungsgrad der Eltern Ausschlag gebend sein darf. Er setzt sich für Talentschulen und Talentscouts zur Förderung von benachteiligten Schülern ein. Teutrine unterstrich die Aussage „Digital first – Bedenken second“ vor allem auch in der Corona-Pandemie. „Wir müssen jetzt die Schulen digitalisieren und benötigen audiovisuelle Unterrichtsformen.“ Er lobte den Einsatz der FDP im Hohenloher Kreistag für den digitalen Hausmeister.
Klimapolitik weltweit denken
Zur Klimapolitik erklärten Abel und Teutrine, dass die Julis die Klimapolitik weltweit und nicht national denken. Ihre Lösung sei es, den Emissionshandel, der auch innerhalb der EU bereits betrieben wird, weiterzuentwickeln. Es brauche ein Treibhauslimit, wie viel CO₂ und andere schädliche Treibhausgase ausgestoßen werden dürfen, um die Klimaziele zu erreichen. Länder, Branchen und Unternehmen können CO₂-Scheine kaufen und verkaufen, die zum Ausstoß berechtigen. Das führe dazu, dass Unternehmen profitieren, die klimafreundlich sind, Potenziale ausschöpfen und auf Innovationen setzen, um mit klimaschonenden Methoden Geld zu sparen und Zertifikate zu verkaufen. „Wir sind überzeugt, dass Klimaschutz und Marktwirtschaft keine Widersprüche sind, sondern dass nur marktwirtschaftliche Mechanismen langfristige Lösungen gegen den Klimawandel ermöglichen.“
Innovative Lösungen sind nötig
Es würden innovative Lösungen und keine Schlagworte wie Tempolimit oder Verbot von Kurzstreckenflügen benötigt. So brächte alleine die Umstellung von Hochöfen bei ThyssenKrupp von Steinkohle auf Wasserstoff die Reduktion von einem Prozent CO₂-Ausstoß in Deutschland. Nach der Pandemie müsse eine Diskussion über die Freiheiten geführt und die Frage beantwortet werden: Wie sieht eine freie Gesellschaft aus?
Die ganze Diskussion kann bei Instagram @valentin_christian_abel angesehen werden.
Quelle: Pressemitteilung der FDP Hohenlohe