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Corona: Auch Landratsamtsmitarbeiter hat’s erwischt

Am Dienstag, den 03. November 2020 hat das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises insgesamt 22 neue Corona-Fälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz liegt damit bei 107,4 pro 100.000 Einwohner. Mehrere Fälle in der Kreisverwaltung führen dazu, dass für Mitarbeiter eine Quarantäne angeordnet wurde. Die Ermittlung aller Kontaktpersonen der heute gemeldeten Fälle dauert derzeit noch an. Allen K1-Personen wird stets eine Testung dringend nahegelegt.

Allen K1-Personen empfiehlt das Landratsamt eine Testung

„Ich appelliere an die Vernunft und Verantwortung jedes Einzelnen. Es kann jede oder jeden von uns treffen – aber genauso kann jeder Einzelne durch sein Verhalten dazu beitragen, dass eine weitere Verbreitung unterbrochen wird“, ruft Landrat Dr. Matthias Neth die Bevölkerung dazu auf, die vom Land erlassenen Maßnahmen konsequent einzuhalten und Kontakte zu reduzieren, wo immer es möglich ist. „Für uns alle werden es schwierige Wochen werden.“

 




Sirenen heulen in Hohenlohe

Das Landratsamt Hohenlohekreis informiert, dass die nächste turnusgemäße Probealarmierung der funkansteuerbaren Sirenen für die Feuerwehren des Hohenlohekreises am Samstag, den 10. Oktober 2020, ist. Dabei werden die funkansteuerbaren Sirenen aller Gemeinden und Ortsteile im Hohenlohekreis zwischen 11 und 12 Uhr ausgelöst.




„Wir erkennen die Chancen, die mit der Digitalisierung einhergehen“

Das Landratsamt Hohenlohekreis hat mit der Einführung des Fachinformationssystems bfd online beim „information excellence bfd award 2019“ den 1. Platz belegt und als Preis ein Lizenzpaket erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung. Annette Schmidt, Leiterin des Personal- und Organisationsamtes, freut sich in der Mitteilung über die Auszeichnung: „Der erste Platz beweist, dass wir im Landratsamt die Chancen, die mit der Digitalisierung einhergehen, erkennen und nutzen.“

Bei bfd online handelt es sich um eine hocheffiziente Plattform für das Wissensmanagement. Gemeinsam mit bfd werden die vorhandenen Fachinformationen gebündelt und persönliche Zugänge geschaffen. Jeder Nutzer kann somit seine individuell abgestimmten Fachinformationen auf einen Blick einsehen und von überall und zu jeder Zeit darauf zugreifen.

Seit vielen Jahren bezieht das Landratsamt Hohenlohekreis bereits die Loseblattwerke und die dazugehörigen Ergänzungslieferungen über den Buchholz Fachinformationsdienst bfd. Mit dem Fachinformationssystem bfd online geht das Landratsamt nun einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Trockene Zeiten in Hohenlohe

Aufgrund der anhaltenden Niedrigwassersituation hat das Landratsamt Hohenlohekreis die Wasserentnahme aus den oberirdischen Gewässern ab Dienstag, 11. August 2020, per Allgemeinverfügung eingeschränkt, heißt es in einer Pressemitteilung. Über das vergangene Wochenende sind die ohnehin schon niedrigen Wasserstände weiter gefallen, sodass die Flüsse und Bäche teilweise nur noch niedrigste Wasserstände führen.

Der wasserrechtliche Gemeingebrauch, also das Entnehmen von Wasser aus Seen, Bächen und Flüssen für Zwecke der Bewässerung, ist bis mindestens 30. September 2020 untersagt. Weiterhin erlaubt bleibt das Schöpfen mit Handgefäßen (zum Beispiel Gießkanne oder Eimer).

Die mit wasserrechtlicher Erlaubnis des Hohenlohekreises zugelassenen Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern zum Zweck der Produktion bestimmter Lebensmittel im Bereich der Landwirtschaft werden auf 50 Prozent der genehmigten Wassermenge reduziert, alle anderen zugelassenen Wasserentnahmen sind ab sofort untersagt.

Die Allgemeinverfügung ist unter https://www.hohenlohekreis.de/de/aktuelles/bekanntmachungen nachzulesen. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Gewässerschutzes unter Telefon 07940/18 514 oder 852 zur Verfügung.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 




Corona Task force wird im Krankenhaus Künzelsau angesiedelt

Seit Samstag, den 01. August 2020,  ist laut einer Pressemitteilung die Besondere Aufbauorganisation Covid-19, die zur Bewältigung der ersten Welle der Corona-Pandemie eingerichtet wurde, aufgelöst und in eine tragfähige Organisation innerhalb des Gesundheitsamtes überführt. Die Bearbeitung der Corona-Pandemie ist nun im Fachdienst „Infektionsschutz und Umwelthygiene“ angesiedelt.

Räumlich wird dieser Bereich vorerst übergangsweise im ehemaligen Krankenhausgebäude Künzelsau untergebracht, wo derzeit 40 neue Büroarbeitsplätze geschaffen werden. Das Ziel ist, bei einem geringen Infektionsgeschehen in einem kleinen Team zu arbeiten, aber schnell aufstocken zu können, sollte das notwendig werden. „Es ist wichtig, dass wir auf der einen Seite unsere Dienstleistungen für die Bürger wieder regulär anbieten können, auf der anderen Seite aber flexibel reagieren können, wenn es das Infektionsgeschehen im Kreis erfordern sollte“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth in der Mitteilung.

Weiter heißt es, dass ein rollierendes System von vier Teams mit jeweils etwa 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (inklusive Fallermittler, Hotline, Testung, Isolierstation, Innerer Dienst) zunächst über ein Jahr eingeführt werden soll. Jedes Team ist jeweils drei Monate in der Fallermittlung im Einsatz. Bei der Zusammenstellung wurde darauf geachtet, dass bereits erfahrene Fallermittler zum Einsatz kommen, um Übergabe- und Einarbeitungszeiten so knapp wie möglich zu halten.

Sollte das Infektionsgeschehen erneut aufflammen, können die anderen Teams ohne großen Zeitverlust zusätzlich aktiviert werden.

Zu diesem Zweck wird der Fachdienst zudem personell aufgestockt: Es ist geplant, acht bis zehn teilweise befristete Vollzeitstellen zu schaffen und zeitnah zu besetzen. Die zusätzlichen Personalkosten werden größtenteils vom Land getragen. „Ich freue mich, dass die Landesregierung die Kreise wie zugesagt unterstützt und wir nun die Gesundheitsämter auch personell stärken können“, erklärt Dr. Matthias Neth.

Corona-Hotline wird angepasst

Auch die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes des Hohenlohekreises (Telefon 07940/18 888) wird dem aktuellen Bedarf angepasst. So sind seit Freitag, den 31. Juli 2020, im automatisierten Anrufdialog die Bereiche Wirtschaft und Landwirtschaft abgeschaltet, da das Anrufaufkommen hier derzeit überschaubar ist. Weiterhin erhalten bleiben die Auswahloptionen Medizinische Fragen und Fragen zur Quarantäne.

Fragen zu den Themen Wirtschaft und Landwirtschaft werden von den Hotline-Mitarbeitern gegebenenfalls zu einem der Experten weitergeleitet, die natürlich auch weiterhin für Fragen zur Verfügung stehen.

Quelle: Pressemitteilungen des Landratsamtes Hohenlohekreis




Neue Dezernenten und Amtsleiter

Innerhalb des Landratsamtes Hohenlohekreis hat es einen Wechsel bei verschiedenen Zuständigkeiten gegeben. Die bisherige Dezernentin für Verkehr, Catharina Allerborn, befindet sich derzeit in Elternzeit und wird danach ihren Dienst in der Region Stuttgart wiederaufnehmen. Die Aufgabe des Dezernenten für Verkehr übernimmt ab 15. Juli 2020 Patrick-Götz Hauser, der zuvor schon als Dezernent für Umwelt und Ordnung im Landratsamt tätig war. „Es war wichtig, die Stelle als Dezernent für Verkehr schnell und hochqualifiziert durch einen Volljuristen zu besetzen, da gerade auch aktuell viele rechtliche Fragestellungen in diesem kommunal- und gesellschaftspolitisch wichtigen Bereich bearbeitet werden müssen. Daher freue ich mich, dass Regierungsdirektor Patrick Hauser diese Aufgabe nun übernimmt“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth in einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.

Volljurist leitet Derzenent für Verkehr

Neuer Dezernent für Umwelt und Ordnung ist Mike Weise. Der 41-Jährige war bisher Leiter des Amtes für Ordnung und Zuwanderung im Landratsamt Hohenlohekreis und leitete zuletzt den Verwaltungsbereich der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) zur Bewältigung der Corona-Krise. Weise wurde in der Kreistagssitzung am 13. Juli von den Kreisräten ins Amt gewählt.

Neuer Dezernent für Umwelt und Ordnung

In der Sitzung wurde zudem Hedi Dörr nach insgesamt mehr als 40 Jahren im Landratsamt Hohenlohekreis in den Ruhestand verabschiedet. Sie durchlief eine erfolgreiche Beamtenlaufbahn, wurde unter anderem im Landratsamt Hohenlohekreis ausgebildet und begann dort 1980 ihre berufliche Laufbahn. Sie arbeitete unter anderem im Kreissozial- und Jugendamt, im Ordnungsamt, übernahm 2006 die Geschäftsführung der ARGE im Hohenlohekreis sowie 2015 die Leitung des Sozial- und Versorgungsamtes.

Gleichzeitig wurde ihre Nachfolgerin Anita Stark vorgestellt, die zuletzt die Position der stellvertretenden Amtsleiterin innehatte und zuvor 15 Jahre im Jobcenter Hohenlohekreis tätig war, davon seit 2009 als Teamleiterin. Sie übernimmt die Amtsleitung offiziell ab 1. September 2020.

Das LAndratsamt des Hohenlohekreisees beschäftigt an die 1.000 Mitarbeiter. Zum Vergleich: Im deutschen Bundestag sitzen 709 Mitglieder (19. Bundestag).

Hauser. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

Weise. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises




Führerscheinstelle geschlossen

Wegen Umbaumaßnahmen ist die Führerscheinstelle des Landratsamts Hohenlohekreis ganztägig am Freitag, 19. Juni, und Montag, den 22. Juni 2020, sowie vormittags am Dienstag, den 23. Juni 2020, geschlossen. Es findet auch keine telefonische Bearbeitung oder Beratung statt. Ab Dienstag, den 23. Juni 2020, 14 Uhr, ist die Führerscheinstelle wieder zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Landratsamt des Hohenlohekreises.
Foto: GSCHWÄTZ




„Zusammenhalt und Solidarität wird während Corona besonders deutlich“ – Bürkert beteiligt sich an Spendenaktion

Am Dienstag, den 12. Mai 2020, hat die Ingelfinger Firma Bürkert laut einer Pressemitteilung 100 Gesichtsschutzvisiere und mehr als 1.000 Mund-Nasen-Bedeckungen an den Hohenlohekreis übergeben. Die Gesichtsschutzvisiere werden am Standort Ingelfingen in 3D-Druckern hergestellt. Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen. 

„Dank Ihres Einsatzes können wir weitere Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im Kreisgebiet mit Schutzausrüstung ausstatten“, freute sich Landrat Dr. Matthias Neth laut der Mitteilung bei der Übergabe der Spende. „Der starke Zusammenhalt und die hohe Solidarität im Hohenlohekreis wird während der Coronakrise besonders deutlich.“ Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe, hält das Engagement im Heimatlandkreis des Unternehmens für selbstverständlich: „Gegenseitiger Schutz ist jetzt besonders wichtig und wir unterstützen natürlich wo wir können. Deshalb wollen wir noch weitere Visiere für den Hohenlohekreis produzieren.“ 

Landrat Dr. Neth, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis

 




Hohenlohe: 550 Masken für Hilfsorganisationen gespendet

Das Landratsamt Hohenlohekreis erhielt in den vergangenen Wochen laut einer Pressemitteilung eine Spende von 550 Gesichtsschutzvisieren. Die Spender Fabian Köhler aus Forchtenberg und Alex Voth aus Jagsthausen haben mehrere Pakete im Wert von mehr als 1.000 Euro an die Kreisverwaltung geliefert, welche die Masken dann an Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im ganzen Kreis weitergegeben hat. Bei der Übergabe der letzten Pakete am Mittwoch, den 06. Mai 2020, bedankte sich Landrat Dr. Matthias Neth persönlich bei den beiden Spendern: „Es freut uns als Kreisverwaltung ganz besonders, dass uns neben vielen Firmen auch Privatpersonen in dieser Zeit unterstützen. Vielen Dank für Ihr Engagement.“

Köhler und Voth sind bereits Ende März in die Produktion von Schutzausrüstung mithilfe von 3D-Druckern eingestiegen. Die Masken werden bei der Firma Voth Production in Jagsthausen hergestellt. „Wir freuen uns, dass wir damit einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten können“, so Köhler in der Mitteilung. Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen.

Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis

 

 




Landrat Neth: „Es ist noch keine Zeit für Entwarnung“ – 1.-Mai-Traditionen fallen wegen Corona aus

Landrat Dr. Matthias Neth appelliert in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis an die Bevölkerung, sich an das Kontaktverbot zu halten und dies in diesem Jahr zu unterlassen. „Auch wenn Läden wieder geöffnet haben und wenn es in anderen Bereichen zu Lockerungen gekommen ist, ist es weiterhin sehr wichtig auf Kontakte zu verzichten. Deshalb bitte ich alle, meiden Sie Menschenansammlungen, halten Sie Abstand und bleiben Sie am besten zuhause“, so der Hohenloher Landrat laut der Mitteilung. „Es ist erfreulich, dass die Anzahl der Neuinfektionen gesunken ist, aber es ist noch keine Zeit für eine Entwarnung. Ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen, deshalb ist die Einhaltung des Abstandes nach wie vor unerlässlich“, so Neth weiter.

Nur Familien oder maximal zwei Personen dürfen gemeinsam on Tour

Auch im Hohenlohekreis sind in vielen Ortschaften der „Tanz in den Mai“ mit einem Maibaumfest und bunt geschmücktem Maibaum feste Tradition, um den Anbruch der warmen Jahreszeit zu feiern. Am 01. Mai selbst ist man mit Freunden und der Familie in der Natur unterwegs und verbringt gemeinsame Zeit. Dieses Jahr werden die Brauchtümer von der Corona-Pandemie beeinflusst – das Kontaktverbot gilt auch für das 1. Mai-Wochenende. Das heißt, nur Familienmitglieder eines gemeinsamen Hausstandes, ansonsten maximal zwei Personen, dürfen zusammen etwas unternehmen.

Bürgerhotline im Gesundheitsamt am 2. Mai geöffnet

Die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt ist unter Telefon 0711/904 39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis unter der Telefon 07940/18 888 ist am Freitag, den 01. Mai 2020, nicht besetzt. Am Samstag, den 02. Mai 2020, ist dagegen das Bürger-Info-Telefon wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Fragen zur Wirtschaft kann man direkt unter Telefon 07940/18 351 und Fragen zur Landwirtschaft unter Telefon 07940/18 616 stellen.

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis