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PV-Anlage: Vermeintlicher Dachstuhlbrand in Niedernhall

Am Freitag, den 10. Juni 2022, hatte die Feuerwehr Künzelsau gleich 2 Einsätze direkt nacheinander.

Bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag wurde eine Frau so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Wie die Polizei mitteilt, war die 18-Jährige gegen 14 Uhr mit ihrem VW Touran auf der Kreisstraße 2011 von Langenbeutingen kommend in Richtung der Landesstraße 1088 unterwegs.

Sie missachtete die Vorfahrt eines von Neuenstadt kommenden Lkw. Es kam zum Zusammenst0ß. Dabei wurde der VW rund 20 Meter nach rechts geschoben. Die junge Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Auto gerettet werden. der 52-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Nach Angaben der Polizei wird der Sachschaden auf rund 35.000 Euro geschätzt. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Noch auf der Rückfahrt des Einsatzes wurde der Löschzug Künzelsau zu einem Folgeeinsatz nach Niedernhall gerufen. Gemeldet war ein Dachstuhlbrand. Nach Erkundung mit der Drehleiter stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um einen Brand, sondern um einen Defekt an der Solaranlage des Hauses handelte. Dabei trat heißes Wasser aus der Anlage. Die Feuerwehr Künzelsau löste sich daraufhin aus dem Einsatz heraus.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




Künzelsau bald die erste Sternenstadt Baden-Württembergs?

Nachhaltigkeit, Fairtrade, Klima- und Umweltschutz dafür steht Künzelsau. Da liegt es nahe, dass das Thema Lichtverschmutzung und Artenschutz eine weitere große Rolle spielen wird. „Künzelsau hat gute Voraussetzungen den offiziellen Titel Sternenstadt verliehen zu bekommen“, sagte Dr. Andreas Hänel, der Leiter der deutschen Fachgruppe Dark Sky im Auftaktgespräch für die Zertifizierung mit Bürgermeister Stefan Neumann.

Schutz der Nacht

Die IDA – International Dark-Sky Association, mit Sitz in den USA, hat eine Auszeichnung für Städte ins Leben gerufen, um den Sternenhimmel wieder sichtbar werden zu lassen. Die Auszeichnung Sternenstadt wird an jene Gemeinden und Orte verliehen, die sich mit konkreten Maßnahmen für den Schutz der Nacht und zum Schutz nachtaktiver Insekten engagieren. Falsches und fehl gerichtetes Kunstlicht verursachen „Lichtmüll“. Straßenbeleuchtungen, Werbeflächen, Gartenbeleuchtung und Schaufenster hellen den nächtlichen Himmel auf und sind dafür verantwortlich, dass wir die Sterne nicht mehr sehen.

Schutz nachtaktiver Insekten

Das Resultat daraus ist, dass nachtaktive Insekten Nacht für Nacht zu Millionen Arten vom Kunstlicht angezogen werden und sich vor Erschöpfung tot fliegen. Auch wir Menschen erhalten die Dunkelheit in unseren Wohnungen zurück und schlafen besser, ohne auf dem Komfort von Straßenbeleuchtung verzichten zu müssen. Um nur ein paar Effekte zu beschreiben.

„Damit Künzelsau die Auszeichnung erhält und die erste Sternstadt in Baden-Württemberg wird, haben wir zur fachlichen Unterstützung das Stuttgarter Lichtplanungsbüro Frank Nowicki GmbH engagiert“, so Bürgermeister Stefan Neumann.

Richtige Farbtemperatur

Das Lichtplanungsbüro Nowicki plant nun in allen Straßenzügen gemäß deren Anforderungen unter anderem die richtige Farbtemperatur (Kelvin) und Lichtstärke (Lumen) der Stadt- und Straßenbeleuchtung. Daraus resultierend entsteht eine Lichtleitlinie auch in enger Abstimmung mit dem Astronomen und Physiker Dr. Hänel.

Die Zertifizierung ist bereits eingeleitet und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da die Umrüstung der Straßen- und Stadtbeleuchtung allein nicht ausreichen wird, um den Richtlinien der IDA gerecht zu werden. Hier ist auch notwendig über Bewusstseinsbildung die Einwohnerinnen und Einwohnern sowie private Unternehmen zum aktiven Handeln zu motivieren.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Kindermusical in Künzelsau

Sind Punkte oder Streifen so entscheidend darüber, Freunde zu werden? Diese Frage beantworten die Zebras und Giraffen in der Geschichte über die Freundschaft. Ein Kindermusical mit afrikanisch-grooviger Musik. „Tuishi pamoja“ ist Swahili und bedeutet:“Wir wollen zusammen leben.“ Es singen und spielen der Kinderchor und die Band der städtischen Jugendmusikschule Künzelsau. Leitung: Susanne Koch und Stefan Bender, Lehrerin und Lehrer an der Jugendmusikschule.

Die Aufführung am Samstag, den 14. Mai 2022 beginnt um 16 Uhr. Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist um 15 Uhr, Einlass in den Saal um zirka 15.30 Uhr. Das Stück für Zuschauer ab vier Jahren dauert ungefähr 60 Minuten. Der Förderverein für die Musikschule Künzelsau e.V. bewirtet die Besucher. Die zweite Aufführung am Montag, 16. Mai 2022 ist bereits ausverkauft.

Eintrittskarten zum Preis von drei Euro sind bei Renate Kilb zu haben, E-Mail mailto:renate.kilb@kuenzelsau.de , Telefon 07940 129-121. Der günstige Eintrittspreis ist möglich, weil die Albert Berner-Stiftung das städtische Kinderkulturprogramm unterstützt.

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

Zum Foto:

Der Kinderchor und die Band der städtischen Jugendmusikschule Künzelsau singen und spielen. Foto Stadtverwaltung Künzelsau.

 




Künzelsauer Innenstadt Ausgang Richtung Kocherbrücke für Autos gesperrt

Seit Donnerstag, den 05. Mai 2022 ist die B 19 im Verlauf Lindenstraße –Konsul-Uebele-Straße in Künzelsau voraussichtlich bis Freitag, 20. Mai 2022 gesperrt. Dort wird die Fahrbahndecke erneuert. Dann sind die Baumaßnahmen im Bereich Kocherbrücke und B 19 in der Künzelsauer Innenstadt abgeschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Für von der Sperrung der Lindenstraße und Konsul-Uebele-Straße betroffene Anwohner stehen die Parkplätze auf den Wertwiesen sowie
die öffentlichen Stellplätze im Stadtbereich zur Verfügung. An der  Aumühle können entlang der Straße Autos innerhalb der Grünfläche
parken – die Begrenzungsstämme wurden entsprechend verschoben. Parkausweise können nicht ausgestellt werden. Damit die Arbeiten zügig abgeschlossen werden können, muss auch die Ausfahrt von der Hauptstraße Richtung Kocherbrücke gesperrt bleiben.

Am Unteren Markt ist zwar eine Wendemöglichkeit für Fahrzeuge geschaffen worden, die Empfehlung ist jedoch, von Norden über die
Kocherbrücke zum Wertwiesenparkplatz zu fahren, dort zu parken und zu Fuß in die Innenstadt zu kommen. Die Läden, Geschäfte und
Gebäude in der unteren Hauptstraße, dem Unteren Markt, sind während der gesamten Bauzeit erreichbar. Die Baumaßnahme ist ein Projekt des Regierungspräsidiums Stuttgart. Trotzdem bittet die Stadtverwaltung sämtliche Umstände und
Beeinträchtigungen zu entschuldigen und bedankt sich für das Verständnis.




Ehrenamtliche bieten Sprachcafé für ukrainische Flüchtlinge an – großer Andrang

Es waren die ukrainischen Frauen im Krankenhaus Künzelsau, die an Ostern zu den Ehrenamtlichen, die sie betreuen gesagt haben, sie möchten gerne so schnell wie möglich die deutsche Sprache lernen. Und da die offiziellen Sprachkurse damals noch gar nicht gestartet haben, haben sich nun Ehrenamtliche gefunden, die nun dienstags und donnerstags nachmittags ein Sprachcafé im Krankenhaus Künzelsau anbieten.

Helfer:innen gesucht

Diese Woche ging es nun an den Start mit großem Erfolg. Insgesamt befinden sich derzeit rund 50 Menschen aus der Ukraine im Krankenhaus in Künzelsau – vorwiegend Frauen und Kinder, eine große Mehrheit ging zum freiwilligen ersten Laien-Deutschkurs. Die Ehrenamtlichen freut es, sind aber auch dankbar, wenn sich ein oder zwei weitere Helfer:innen finden würden, die entweder übersetzen  oder beim Sprachcafé mithelfen und Basics der deutschen Sprache spielerisch vermitteln. Man braucht hierfür keine pädagogische Ausbildung.

Wer Interesse hat, darf gerne die Redaktion GSCHWÄTZ kontaktieren. Wir leiten den Kontakt dann weiter:

WhatsApp. 0172/68 78 474

Mail: info@gschwaetz.de

Tel.: 017940/94 555 7




„Ich arbeite auch als Erntehelfer:in“

Diverse Frauen aus der Ukraine, die derzeit in Künzelsau wohnen, suchen Arbeit. Sie wären bereit, die unterschiedlichsten Tätigkeiten auszuüben, wie Erntehelfer:in oder Reinigungskraft. Manche Frauen kommen auch aus sozialen Berufen, eine ist etwa Krankenschwester. Fachkräfte im Gesundheitswesen, auch Altepnpfleger:innen werden schon seit Jahren hängeringend in Deutschland gesucht.

Nicht alle Frauen sprechen Englisch

Rein rechtlich dürfen ukrainische Flüchtlinge in Deutschland einer Arbeit nachgehen. Jedoch können viele Frauen in Künzelsau bislang noch kein Englisch und/oder Deutsch sprechen. Daher wären einfache Tätigkeiten zum Einstieg am besten geeignet.

Wer einen Job anzubieten hat, darf sich gerne bei unserer Redaktion melden.

Wir leiten den Kontakt weiter: gschwaetz@gschwaetz.de oder per WhatsApp: 0172/68 78 474.

 

 




Das alte Krankenhaus füllt sich wieder mit Leben

Vertreter des Landratsamtes begrüßten am Mittwoch, den 23. März 2022, die ersten Flüchtlinge, die von der Landeserstaufnahmestelle in Heidelberg ins ehemalige Krankenhaus Künzelsau gebracht wurden. Dabei handelt es sich um rund 40 Personen aus der Ukraine sowie in der Ukraine lebende Angehörige von Drittstaaten, davon größtenteils Familien.

Wie lange sie bleiben werden, ist noch ungewiss. Nun haben die Flüchtlinge ihre Zimmer in einem Stockwerk des Krankenhauses bezogen und sollen da auch erst einmal bleiben und zur Ruhe kommen.

Erst einmal im Krankenhaus bleiben

Zuvor kamen auch schon einige Flüchtlingsfamilien in Künzelsau an, die nicht über die LEA und damit über den Verteilschlüssel des Landes Baden-Württemberg gekommen sind. Diese Flüchtlinge sind entweder bei Verwandenten, Freunden oder Bekannten untergekommen oder haben sich direkt bei der Stadtverwaltung Künzelsau gemeldet, die Unterkünfte vermittelt, die von Einwohner:innen Künzelsau für Flüchtlinge angeboten werden. Dabei zahlt die Stadt die Miete und tritt auch als Mieter in Erscheinung.

Stuttgart verteilt die Flüchtlinge, die über die offiziellen Stellen kommen

Anders bei der offiziellen Verteilung über das Regierungspräsidiums Stuttgart. Kommen die Flüchtlingen in einem der zentralen Aufnahmelager in Ellwangen, Karlsruhe oder Heidelberg an, werden sie von dort mit einem bestimmten Schlüssel an die einzelnen Landkreise, unter anderem den Hohenlohekreis, verteilt. Am Mittwoch, den23. März 2022, kamen die ersten Flüchtlinge von Ellwangen in Künzelsau an. In diesem Fall weist das Landratsamt den Flüchtlingen eine Unterkunft zu, das ist aktuell das alte Krankenhaus. Die Eberhard-Gienger-Halle dient lediglich als Notfallunterkunft, wenn jemand nachts oder am Wochenende hier ankommt. Diese Personen werden dann direkt von der Stadtverwaltung in angebotene private Unterkünfte weitervermittelt. sollte das ehemalige Krankenhaus voll belegt sind, hat das Landratsamt noch weitere großzügige Gebäude als Sammelunterkunft für eine gewisse Anzahl an Betten.

Eberhard-Gienger-Halle nur als Notfallunterkunft

Die Flüchtlinge werden im ersten Schritt nach Ankunft registriert und geschaut, was sie an Erstbedarf an Kleidung und anderen Dingen benötigen. Hierbei helfen Ehrenamtliche. die Redaktion GSCHWÄTZ unweit des Krankenhauses dient derzeit als Kleiderannahme- und ausgabestelle für Flüchtlinge und andere Schutzsuchende und Bedürftige. Auch hier helfen Ehrenamtliche beim Sortieren der Kleidung. Viele Hohenloher:innen haben bereits an der Redaktion Kleidung gespendet. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Spender:innen.

Corona- und Flüchtlingslage im Fokus der nächsten Kreistagssitzung

Die nächste Sitzung des Kreistages des Hohenlohekreises findet am Montag, 28. März, 14 Uhr, im Bürgerzentrum Langenbachtal in Weißbach statt. Zu Beginn der Sitzung informiert die Verwaltung über die aktuelle Corona- und Ukrainelage im Hohenlohekreis. Anschließend wird über die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes für die Gemeinschaftsunterkunft in Bretzfeld-Schwabbach entschieden. Danach geht es um die Fortsetzung des Integrationsmanagements in Zusammenarbeit mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege für den Förderzeitraum 2023/2024. Außerdem stehen die Vergabe von Elektroinstallationsarbeiten der Kaufmännischen Schule in Künzelsau sowie die Entscheidung über eine finanzielle Förderung zum Bau eines Geh- und Radweges zwischen Klepsau und Laibach (K 2313) auf der Tagesordnung.

Informationen zu den Sitzungen des Kreistags und seiner Ausschüsse sind über das Bürgerinformationssystem auf der Internetseite www.hohenlohekreis.de im Bereich Kreistag/Ratsinformationssystem abrufbar.




Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann mahnt: „Mit Wasser sparsam umgehen“

Haushaltsheld, Physikwunder und Lebenselixier: Wasser ist unstrittig einer der essenziellsten Ressourcen allen Lebens. Um dies zu würdigen und an seine Bedeutung zu erinnern, rufen die Vereinten Nationen seit dem Jahr 1992 zum Weltwassertag am 22. März auf. Dieses Jahr unter dem Motto „Groundwater: Making the Invisible Visible“ – „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“. Anbei veröffentlichen wir hierzu eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau.

Wozu ein Weltwassertag?

Der Weltwassertag ist vor dem Hintergrund der Umsetzung der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und der darin enthaltenen wasserbezogenen Ziele anzusehen. Wasser ist eine begrenzte Ressource, die es zu schätzen und zu schützen gilt – insbesondere zu Zeiten des Klimawandels und der täglichen Belastung durch den Menschen.

KünWerke gewährleisten Qualitätsstandards des Wassers

Rund 830.000 Kubikmeter Wasser beziehen die städtischen KünWerke laut der Stadtverwaltung durchschnittlich in einem Jahr für die Versorgung der Einwohner:innen von Künzelsau und den Stadtteilen vom Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW).

Erneuerung von Haushaltsanschlüssen

Künzelsau ist, wie weitere hundert Städte und Gemeinden in Nordostwürttemberg, Mitglied in dem Zweckverband, dessen Vorsitzender Bürgermeister Stefan Neumann ist. „Durch den Zusammenschluss der Kommunen ist es möglich, von einem zentralen Wasserwerk Wasser mit hoher Qualität bei vergleichsweise niedrigen Betriebskosten zu liefern“, so Stefan Neumann. „Wasser war und ist eine wertvolle Ressource, mit der wir im Alltag sparsamen umgehen sollten.“

Vier Wasserwärter, Mitarbeiter der KünWerke, haben dennoch volle Tagespläne, um die Qualitätsstandards des Trinkwassers für die rund 15.600 Einwohnerinnen und Einwohner von Künzelsau zu gewährleisten. Sie kontrollieren kontinuierlich die Wasserrohrnetze im Stadtgebiet und halten sie instand, sind bei der Behebung von Rohrbrüchen – egal zu welcher Tages- und Nachtzeit zur Stelle. Auch Haushaltsanschlüsse werden immer wieder erneuert, wie beispielsweise momentan in der Langenburger Straße im Zusammenhang mit der Baustelle für das Regenüberlaufbecken an der Kocherbrücke.

Zweckverband

Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg ist ein kommunaler Zweckverband, der hundert Städte und Gemeinden im Nordosten von Baden-Württemberg mit rund 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit Trinkwasser beliefert. Der Sitz ist in Crailsheim im Landkreis Schwäbisch Hall.

 

 




„Wir fordern das sofortige Ende dieses Krieges“

Anbei veröffentlichen wir erste Fotos von der Demo in Künzelsau am Freitag, den 18. März 2022 für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Es fanden sich zirka 100 bis 200 Teilnehmer:innen (eigene Schätzung) auf den Wertwiesen ein. Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Unter anderem Dekanatsjugendseelsorger Gerold Traub und Ingo Kuhbach vom katholischen Dekanat Hohenlohe hielten Reden.

Eine ausführliche Berichterstattung mit Videos und den einzelnen Reden folgt in Kürze.

Die meisten Teilnehmer:innen trugen Mundschutz. Foto: GSCHWÄTZ

Auch die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Foto: GSCHWÄTZ

Musikalische Einlage. Foto: GSCHWÄTZ

Demo für den Frieden

100 bis 200 Teilnehmer versammelten sich an den Wertwiesen. Foto: GSCHWÄTZ

Fridays for future stellten ihre Planungen für den Weltklimatag hintenan und demonstrieren für Frieden, Freiheit und Demokratie in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau.

Demoteilnehmer. Foto: GSCHWÄTZ

Viele ältere Mitbürger:innen, Student:innen und Mütter mit ihren Kindern waren vor Ort. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ

Demo am Freitag, den 18. März 2022 in Künzelsau für Frieden und Freiheit in der Ukraine. Foto: GSCHWÄTZ




„Wir haben jedoch in unserem 35-jährigen Bestehen noch nie so einen gravieren Fall gehabt wie in diesem Gebäude in Künzelsau“

Die Metzgerei Bauer nimmt Stellung zu den Beanstandungen der Lebensmittelkontrolleure in seinen Filialen, unter anderem, auch in Künzelsau, weswegen eine behördliche Schließung veranlasst wurde (wir berichteten). Unter anderem fanden die Kontrolleure in den Filialen Mäusekot, angenagte Verpackungen und verschimmelte Waren.

„Flut von Stornierungen“

Anbei veröffentlichen wir die Stellungnahme der Metzgerei Bauer:

„Die Untersuchung fand am 14. Dezember 2022 statt. Wie allgemein bekannt ist, wurden nur Wochen zuvor die Coronabeschränkungen wieder verschärft. Dies hat eine Flut von Stornierungen sämtlicher betrieblicher Weihnachtsfeiern als Folge. In eienr Zahl genannt betraf dies über 1.000 Essen.

Die Materialbestellungen und Vorproduktionen für all diese Feiern waren jedoch bereits getätigt und zu einem großen Teil nicht mehr stornierbar. Die Stornierungen unserer Kunden haben wir aufgrund unserer Kundenorientierung natürlich akzeptiert. Die Ware haben wir im Vorfeld natürlich trotzdem versucht zu verkaufen. Fleisch und Wurstwaren sind jedoch nicht allzu lange haltbar, wie allgemein bekannt ist. So wurde diese grpße Menge an Artikeln leider nicht veräussert. Als Folge wurden die Waren überlagert und die Haltbarkeit überschritte.

Der weitaus größte Teil der in diesem Bericht genannte Artikeln war zum Entsorgen vorgemerkt. Wir haben jedoch den fatalen Fehler begangen, die Kisten mit den betroffenen Lebensmitteln nicht zu kennzeichnen. Den Mitarbeitern war aber bekannt, diese Kisten nicht anzurühren.

„Die Kisten wären am Folgetag entsorgt worden“

Die Kisten mit den überlagerten Wurst- und Fleischwaren wären am Folgetag der Untersuchung entsorgt worden, da das Entsorgungsunternehmen immer mittwochs zu uns kommt. Es befand sich auch an anderen Standorten noch zu entsorgende Waren.

All dies wurde dem Lebensmittelkontrolldienst auch während der Untersuchung mitgeteilt, was leider nicht von Interesse war…Sämtliche Waren wurden entsorgt, darunter auch eine Vielzahl an nicht betroffenen Waren (selbst vakuuminierte Waren).

Schadnagerbefall.

Es ist natürlich richtig, dass ein solcher Befall in einer Metzgerei nichts zu suchen hat. Wir haben jedoch in unserem 35-jährigen Bestehen noch nie so einen gravieren Fall gehabt wie in diesem Gebäude in Künzelsau, wie auch mussten wir noch nie eine Filiale schließen, was der Lebensmittelkontrolldienst auch bestätigen kann.

„Eine Reaktion des Eigentümers erfolgte nicht“

Die Schadnager sind aufgrund der Gegebenheiten des Gebäudes über beispielsweise Kabelkanäle oder auch andere Wege in die Filiale gelangt. Auch handelt es sich um ein altes Gebäude mit mehreren Mietern, da reicht ein Eingreifen von uns allein nicht. Dem Eigentümer wurde mitgeteilt, dass Schadnager von aussen zu uns eindringen, eine Reaktion erfolgte jedoch nicht. Ein eigener Schädlingsbekämfer wurde bereits eingesetzt.“