Vandalismus auf dem Künzelsauer Friedhof
In der Nacht von Freitag, den 25. Januar 2019, auf Samstag, den 26. Januar 2019, wurden auf dem Friedhof Künzelsau in der Stettenstraße mehrere Gräber beschädigt beziehungsweise Grabschmuck zerstört. Die Unbekannten rissen Kreuze von den Gräbern, verteilten den Grabschmuck im Friedhofsbereich beziehungsweise beschädigten oder zerstörten diesen. Nach den bisherigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass es sich um mindestens zwei Vandalen gehandelt hat. Bisher konnte noch nicht geklärt werden, wie viele Gräber in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Der entstandene Sachschaden dürfte sich in einem vierstelligen Bereich bewegen. Die Polizei Künzelsau, Tel. 07940 9400, bittet Personen, die Hinweise zu den unbekannten Vandalen geben können, sich zu melden. Außerdem sollen sich Betroffene von geschädigten Gräbern bei der Polizei in Künzelsau melden.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 27. Januar 2019
Künzelsau: Zwei vermisste Mädchen wieder da
Die beiden seit Montag, den 14. Januar 2019, vermissten Mädchen aus Künzelsau meldeten sich am Freitagmittag, den 18. Januar 2019, persönlich bei einem Polizeirevier in Leipzig. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut. Die Eltern der Vermissten wurden umgehend verständigt und machten sich sofort auf den Weg zu ihren Kindern. Wo die Mädchen seit Montag überall waren konnte noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Derzeit ist nicht klar, wieso die beiden von Zuhause wegliefen.
Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 18. Januar 2019
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv
Kultusministerin Eisenmann lobt Künzelsau
Bürgermeister Stefan Neumann empfing dieses Mal neben den Künzelsauer Bürgern die Kultusministerin von Baden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, nicht zu vergessen die Lokalprominenz. Aktuelles Thema des traditionellen Neujahrsempfang am 11. Januar 2019 im Künzelsauer Rathaus: „Wir machen Bildung“
Wie wichtig Lernen und Bildung ist und welche Bedeutung dies besonders für Hohenlohe hat, das erörterten Neumann und Eisenmann ausführlich vor etwa 300 Künzelsauern. „Für Hohenlohe ist Bildung unglaublich wichtig. Bildung ist die Grundlage unserer Gesellschaft und auch unserer Zukunft. Wir, als Stadt Künzelsau, versuchen unseren Beitrag für die Zukunft zu leisten“, so Bürgermeister Stefan Neumann gegenüber GSCHWÄTZ. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann findet die Künzelsauer Bildungssituation „bemerkenswert gut“. Eisenmann sagt: „Ich habe großen Respekt davor wie die Stadt Künzelsau und die politischen Gremien hier Bildung konkret leben. Die Schulsanierungen, die ganzen Grundlagen, die es gibt, die Arbeit mit den Schulen und mit den Kitas ist eine Herausforderung und da wird viel Geld investiert. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Davon können sich andere Städte und Gemeinden eine Scheibe abschneiden.“
Gschwätz-Videoreporter Felix Kribus hat die Besucher zwischen Häppchen und Sektorange im legeren Teil des Abends befragt, wie gut der Abend und die Reden bei ihnen ankamen.

Neujahrsempfang im Künzelsauer Rathaus am 11. Januar 2019. Von links: Der ehemalige Hohenloher Landrat Helmut M. Jahn, Landrat Dr. Matthias Neth, Dr. Susanne Eisenmann, Carmen und Reinhold Würth, Bürgermeister Stefan Neumann, Ursula und Albert Berner, Eberhard Gienger, Christian von Stetten. Foto: GSCHWÄTZ
Hochwasser: Ingelfingen säuft ab
Ein Tag Regen reichte aus, um Ingelfingen unter Wasser zu setzen. Der Sportplatz an der Hauptstraße steht nach anhaltendem Regen komplett unter Wasser. GSCHWÄTZ war vor Ort und hat sich die Lage aus der Nähe angeschaut.

Es ist Sonntagabend, der 13. Januar 2019, 22.45 Uhr. Ein gruseliges Bild spielt sich hinter Dr. Sandra Hartmann ab, als sie am Sportplatz steht. Hinter ihr, so glaubt man im ersten Moment, könnte direkt der Kocher sein. Aber es ist der Sportplatz, der – wie so oft bei länger anhaltendem Regen – komplett vom Kocher überflutet wurde. Die Schneefälle bis Samstag, den 12. Januar 2019, waren der Vorbote für den Regen, der danach einsetzte. Binnen Stunden verbreiterte sich der Kocher um mehrere Meter, stieg gefährlich an.

Welche Maßnahmen ergreift Ingelfingen in den kommenden Jahren dagegen? Im Hintergrund ist die Kochertalstraße zu sehen.
Vor einigen Wochen erst wurden die Arbeiten für den Hochwasserschutz zwischen Criesbach und Niedernhall beendet. Eine Betonmauer entlang der Kochertalstraße (ab der Brücke zu Gemü bis kurz vor BTI in Niedernhall) soll die Kochertalstraße vor Überflutung schützen. Noch sind GSCHWÄTZ keine Pläne bekannt, dass die Stadt Ingelfingen auch das Gebiet um den Sportplatz speziell gegen Hochwasser schützen will. Die Firmen, die sich dort in unmittelbarer Nähe befinden – Reisser, Bürkert und Gemü – schützen sich bereits seit Jahren mit Sandsäcken und speziellen Spundwänden, wenn die Gefahr eines Hochwassers droht.

Dass Wasser überflutete den gesamten Sportplatz und erreichte nach mehreren Stunden bereits fast die Kochertalstraße (rechts).
Das größte Hochwasser in jüngster Zeit gab es 2015, als viele Zuflüsse die Wassermengen, die vom Himmel kamen, nicht mehr fassen konnten und dadurch nicht nur Künzelsaus Innenstadt geflutet wurde, sondern auch viele kleinere Ortschaften im Kochertal. Am schwersten hat es dabei Braunsbach erwischt. Jahrelang hatten die Bewohner dort mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen. Damals hatten Städte wie Niedernhall und Künzelsau angekündigt, ihre Hochwasserschutzmaßnahmen zu verbessern.

Dr. Sandra Hartmann vor Ort
Video gedreht von Nadja Fischer
Psychiatrische Tagesklinik Künzelsau bietet Stressbewältigungstraining an
In unserer November Ausgabe 2018 hatten wir Uwe Hauck im Interview, der mit uns offen über seine Depressionen und Angstzustände gesprochen hat. Uns haben diverse Zuschriften von Betroffenen erreicht. Viele haben von ihren eigenen Erfahrungen in der psychiatrischen Klinik in Weinsberg berichtet, manche aber auch von ihren positiven Erfahrungen mit der etwas weniger bekannten Tagesklinik in Künzelsau, die ebenfalls zu der Klinik in Weinsberg gehört. In dem Gebäude des Krankenhauses besteht die Möglichkeit, dass Betroffene nicht stationär behandelt werden, sondern ambulant, sprich: Die Patienten kommen morgens und gehen nach ihren Therapiesitzungen abends nach Hause. Die Tagesklinik hat 18 Behandlungsplätze für erwachsene Patienten, die die Tagesklinik in der Regel selbstständig aufsuchen. Es gibt individuelle, auf den jeweiligen Patienten abgestimmte, Behandlungsangebote unter dem Motto ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘. Diese umfassen unter anderem, so Frau Stefanie Wohlleben, pflegerische Stationsleitung der allgemeinen Psychiatrie und Psychotherapie Ost an der psychiatrischen Tagesklinik Künzelsau: fachärztliche und fachpsychologische Diagnostik und Therapie, Ergotherapie und Kreativtherapie, störungsspezifische Psychoedukationsgruppen, Bewegungstherapie und Nordic Walking sowie sozialdienstliche Unterstützung, soziales Kompetenztraining, progressive Muskelentspannung, Stressbewältigungstraining, Genussgruppe, Achtsamkeitstraining, Akupunktur und Aromapflege. Am ersten Donnerstag im Monat findet jeweils um 16.15 Uhr eine Stationsführung für interessierte Patienten statt, eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, aber erwünscht. Telefon: 07940/5033730. Im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg werden jährlich rund 13.000 Patienten ambulant, tagesklinisch oder stationär behandelt.
Weitere Informationen: www.klinikum-weissenhof.de/standorte/kuenzelsau/
Umbau des Kocherfreibades soll 2019 starten
Bei der Gemeinderatssitzung in Künzelsau am Dienstag, den 18. Dezember 2019, kündigte Bürgermeister Stefan Neumann an: „2019 werden wir auch in die Ausführung des Ausbaus des Kocherfreibades kommen.“ 2019 soll der Umbau des Kocherfreibades starten. Über den Winter sollen die Arbeiten ausgeschrieben und 2019 zügig begonnen werden. Hierfür sind 900.000 Euro Gesamtkosten veranschlagt. Wenn die Arbeiten wie geplant laufen, kann die Maßnahme auch 2019 abgeschlossen werden. Das neugestaltete Kocherfreibad wird dann wieder im Sommer 2020 zum Baden einladen, so die Stadtverwaltung Künzelsau.
Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau
Engelesblasen in Künzelsau
Besinnlicher Abschluss des Heiligen Abends: Das traditionelle Engelesblasen vom Turm der Johanneskirche. Trotz Kälte haben sich doch etliche Interessierte in der Hauptstraße und drumherum eingefunden, um „Stille Nacht, heilige Nacht“ oder „Ehre sei Gott in der Höhe“ zu hören. Zur Blasmusik werden Laternen an langen Schnüren vom Turm herabgelassen und geschwenkt, die an Engel erinnern sollen. Wer schon im Bett lag oder zuhause auf dem Ofen döste, für den hat Videoreporter Felix Kribus die Engelslichter samt weihnachtlicher Künzelsauer Atmosphäre mit seiner Kamera eingefangen und hat die Besucher gefragt, wie sie die stille, heilige Nacht verbracht haben.
Uralte Tradition zum Jahresende in Künzelsau: Engelesblasen
Zum Jahreswechsel findet in Künzelsau, seit mehr als 300 Jahren, ein besonderer Brauch statt: Das „Engelesblasen“ an Heiligabend, Silvester und Neujahr. Vom Turmkranz der Johanneskirche spielen Blasmusiker feierliche Choräle und eine Gruppe um Klaus Ottenbacher schwenkt Laternen von der Turmbrüstung. Die Lichter stellen schwebende Engel dar und laden nicht nur die kleinen Besucher zum Träumen ein. Im Heimatbuch der Stadt Künzelsau ist zu lesen: „Um diese Stunden denken die Künzelsauer draußen in aller Welt an ihre Heimat und die Ortsansässigen an ihre Verwandten und Freunde in der Ferne.“ Solch eine Tradition kann jedoch nur am Leben gehalten werden, solange es freiwillige oder ehemalige Bläser der Künzelsauer Stadtkapelle gibt. Zu diesen zählt Klaus Ziegler, der schon seit 1950 als Turmbläser aktiv ist: „Bis in die 70-iger Jahre haben wir täglich Choräle vom Turm gespielt. Heute machen wir das nur noch alle zwei Wochen sonntags und über den Jahreswechsel. Wir freuen uns, wenn es immer wieder freiwillige Bläser gibt, die diese Tradition aufrechterhalten.“ Zum Stamm der Gruppe gehören sechs Bläser. Sie bekommen Unterstützung von weiteren ehemaligen und aktiven Mitgliedern der Stadtkapelle.
Seit Generationen wird zu festlichen Anlässen vom Turm geblasen
Wie alt der weihnachtliche Brauch des „Engelesblasen“ genau ist, lässt sich nicht bestimmen. Fest steht jedoch, dass schon seit Generationen Turmwächter zu bestimmten Anlässen vom Turm bliesen, beispielsweise um vor Bränden oder anrückenden Feinden zu warnen. Da viele Hochwächter mit ihren Familien bis ins 19. Jahrhundert auf dem Turm wohnten, bliesen sie auch zu festlichen Anlässen. Vor allem das Musizieren und das „Laterne schwenken“ in der Weihnachtszeit wurden so von Generation zu Generation weitergegeben.
Heiligabend, Silvester und Neujahr
An Heiligabend spielen die Turmbläser um 19 Uhr die beliebte Weise „Ehre sei Gott in der Höhe“ und um 24 Uhr erklingt der Choral „Stille Nacht, heilige Nacht“ hoch über den Dächern von Künzelsau. An Silvester wird das alte Jahr um 19 Uhr mit der Schwab’schen Melodie „Lobt den Herrn“ verabschiedet. Eine schöne Gelegenheit das neue Jahr in Besinnlichkeit und Ruhe zu beginnen ist das Engelesblasen am 1. Januar um 19 Uhr.

Engelesblasen an den Feiertagen in Künzelsau: Vom Turm der Johanneskirche werden Laternen geschwenkt und feierliche Chorale geblasen.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau
Quelle: Pressemitteilung Stadtverwaltung Künzelsau
Neumann: „Wir trinken nur aus beruflichen Gründen.“
Glühweintest mit Bürgermeister Stefan Neumann auf dem Künzelsauer Weihnachtsmarkt.
Wenn jetzt schon Bayern vom Tegernsee zum Künzelsauer Weihnachtsmarkt am Schloss kommen, dann haben die Veranstalter wohl einiges richtig gemacht. Fünf Tage lang, bis zum vergangenen Sonntag, den 09. Dezember 2018, ließen es sich die Hohenloher bei Christstollen, Currywurst und Weihnachtswein gut gehen. Auch Bürgermeister Stefan Neumann, der sich mit der Hohenloher Weinkönigin durch ein Dutzend eingereichte Glühweinproben – natürlich nur aus rein beruflichen Gründen – trinken musste, um den besten Glühweinhersteller zu ermitteln. Videoreporter Felix Kribus blieb selbstverständlich während des Weihnachtsmarktes vollumfänglich standhaft das heißt nüchtern, um zwischen Lichterketten und Posaunenklängen weihnachtliche Emotionen und Eindrücke der zahlreichen Besucher einzufangen.

Neumann: „Wir trinken nur aus beruflichen Gründen.“
Foto: GSCHWÄTZ

Auf dem Künzelsauer Weihnachtsmarkt sorgt unter anderem der Posaunenchor Kocherstetten für musikalische Unterhaltung.
Foto: GSCHWÄTZ

Weihnachtsplätzchen dürfen auf dem Weihnachtsmarkt nicht fehlen.
Foto: GSCHWÄTZ

Flötenspielkreis Lilo Schmidt.
Foto: GSCHWÄTZ