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3 Tage dreht sich alles nur um eines – Künzelsau feiert sein „Fest der Feste“

Nach 2 Jahren Pause geht es ab Freitag, den 18. Juli 2025, 17 Uhr, wieder rund in der Kreisstadt des Hohenlohekreises. Künzelsau ruft zum „Fest der Feste“. Zehntausende Besucher:innen werden erwartet. An drei Tagen gibt es nicht nur ordentlich etwas auf die ohren von diversen lokalen Bands, sondern auch diverse Auftritte von lokalen und regionalen Vereinen. Hier geht es zum ausführlichen Programm der Stadt Künzelsau.

GSCHWÄTZ präsentiert einen Flashmob mit 120 Schüler:innen

Auch GSCHWÄTZ ist vor Ort mit einem noch nie dagewesenen Highlight- Am Unteren Markt führen 120 Schüler:innen aus 5 Schulen (Ganerben-Gymnasium, Schlossgymnasium, Georg-Wagner-Realschule, Freie Schule Anne-Sophie  sowie die Georg-Fahrbach-Schule aus Ingelfingen) einen Flashmob am Unteren Markt unmittelbar nach der Sportlerehrung auf. E

in Höhepunkt und ein bislang in dieser Form noch nie dagewesenes Gemeinschaftsprojekt. „Als wir vor einem halben Jahre die Idee zu diesem Flashmob hatten, hätten wir nicht gedacht, dass wir so viel Unterstützung für dieses Projekt von Seiten der Stadt, von unserem Hauptsponsor JAKO, den Schulen und den Jazztänzerinnen aus Ingelfingen bekommen würden – und insbesondere von so vielen motivierten Schüler:innen, die diesen Flashmob am Samstag präsentieren werden. Wir freuen uns sehr darauf“, sagt GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann

Video: Das letzte Stadtfest vor Corona (2019)

Künzelsauer Stadtfest – Programm am Freitag und Samstag

 

Künzelsauer Stadtfest – Programm am Sonntag.

Bus-Shuttle-Möglichkeiten

 




Würth im Krisenmodus – Gewinn stürzt um über 40 Prozent ab

Betriebsergebnis fällt um mehr als ein Drittel

Die Zahlen offenbaren einen tiefen Einschnitt. Das Betriebsergebnis fällt um mehr als ein Drittel. Der Gewinn sinkt von 1,14 Milliarden Euro auf nur noch 673 Millionen. Besonders auffällig ist der Rückgang der Rendite: Statt 7,1 Prozent bleiben nur noch 4,6 Prozent.

Der Schraubenriese  Würth kämpft mit über 40 % Gewinneinbruch – Konjunkturschwäche und Kosten belasten den Konzern

Der Umsatz selbst zeigt mit einem Minus von 0,9 Prozent auf 20,21 Milliarden Euro zwar nur leichte Einbußen. Doch für ein Unternehmen, das jahrzehntelang zweistelliges Wachstum forderte – und meist auch lieferte –, bedeutet das einen Paradigmenwechsel. Die wirtschaftlichen Ziele geraten spürbar unter Druck.

Strudel aus Belastungen

Würth gerät in einen Strudel aus externen Belastungen. Robert Friedmann, Sprecher der Konzernleitung, nennt eine Kombination aus schwacher Baukonjunktur, Rückgängen in der Industrie und geopolitischen Spannungen als Hauptursachen.

„Ein Rechtsruck geht durch unser Land“, kommentiert er die innenpolitische Lage. Die Aufrüstung in Europa, Handelskonflikte mit den USA und Zölle auf chinesische Produkte belasten zusätzlich. Besonders hart trifft Würth der US-Markt – zweitgrößter Absatzmarkt nach Deutschland – wegen der Abhängigkeit von Importen aus China.

Umsatz und Gewinn brechen weiter ein

Hinzu kommen drastische Kostensteigerungen. Rohstoffe wie Aceton kosten heute viermal so viel wie Ende 2020. Nickelpreise haben sich verdoppelt, Erdgas verteuerte sich um 150 Prozent. Verpackung, Transport und Personal schlagen ebenfalls stärker zu Buche.

Laut Schaich, Mitglied der Konzernführung, liege die Ursache des Gewinneinbruchs klar in diesen externen Faktoren: „Was uns fehlt, ist der konjunkturelle Rückenwind.“ Die Ertragslage verschlechtert sich nicht aus eigener Schwäche, sondern aus einem von außen verursachten Druck auf Margen und Struktur.

Sondervermögen der bundesregierung soll 2027 Aufwind verschaffen

Im Inland verliert Würth deutlich an Boden. Der Umsatz sinkt um 3,9 Prozent auf 8 Milliarden Euro. Dagegen wächst das Geschäft im Ausland um 1,2 Prozent. Besonders Südeuropa entwickelt sich erfreulich.

Im Chemiebereich, zu dem auch Liqui Moly gehört, steigen die Umsätze weiter. Investiert wurde trotzdem umfangreich: Eine halbe Milliarde Euro flossen in Übernahmen, unter anderem in Polen und Italien. Doch selbst diese strategischen Zukäufe konnten den Rückgang beim Gewinn nicht kompensieren.

Im Vertrieb bleibt der Leitungsdruck hoch

Trotz aller Rückschläge gibt man sich in Künzelsau kämpferisch. Die Eigenkapitalquote liegt bei stabilen 48 Prozent. Über 1.000 neue Beschäftigte kamen hinzu. Der Konzern versucht, offene Stellen intern zu besetzen und betont, dass Stellenabbau nicht geplant sei.

Langfristig setzt Würth auf Stabilisierung. Ein Sondervermögen der Bundesregierung ab 2027 könnte Impulse liefern. Im Vertrieb bleibt der Leistungsdruck hoch: Quartalsweise Bewertungen, variable Vergütung, materielle Anreize – all das soll die Verkäufe ankurbeln.

Offene Stellen werden intern besetzt, ein Stellenabbau ist aktuell nicht geplant

Reinhold Würth hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Dennoch prägt seine Philosophie den Konzern weiterhin. Die neue Führung übernimmt – mit Enkeln in Schlüsselpositionen.

Friedmann zeigt sich trotz Krise optimistisch: Im ersten Quartal 2025 stiegen die Umsätze wieder um vier Prozent. Doch angesichts des massiven Gewinneinbruchs steht fest: Der Mythos vom unaufhaltsamen Wachstum wankt. Die kommenden Monate entscheiden, ob sich Würth neu erfindet – oder mit der Krise ringen muss.




Mann angeklagt wegen Mordes: Er soll mit 15 Messerstichen seine Frau umgebracht haben

Die Wohnung, in welcher der Ehemann seine Ehefrau vermutlich mit 15 Messerstichen ermordet haben soll (so steht es zumindest in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, im laufenden Verfahren vor dem Heilbronner Landgericht wird nun der genaue Tathergang noch einmal beleuchtet werden) liegt idyllisch gegen in der Kernstadt von Künzelsau. Es ist eine Familientragödie, was hier geschehen ist. Leidtragende sind neben dem Opfer insbesondere die gemeinsamen Kinder.

Mordanklage gegen Mann aus Künzelsau: 15 Messerstiche – Ehefrau stirbt

Ein Mann, der möglicherweise seine Eifersucht nicht im Griff hatte und blind vor Wut auf seine Frau einstach, muss sich nun vor Gericht verantworten. Hierfür sind mehrere Verhandlungstage angesetzt. Der nächste Termin ist am Montag, den 10. März 2025.

Wenn Es ist ein Femizid, der hier geschehen ist – davon gibt es in Deutschland im Durchschnitt einen am Tag. Ein Femizid bezeichnet die gezielte Ermordung einer Frau, weil sie eine Frau ist und/oder weil sie von bestimmten Vorstellungen von Weiblichkeit – häufig geprägt von patriarchalem Vorstellungen wie Unterwürfigkeit und Gehorsam – abweicht, zum Beispiel, wenn selbst bestimmt leben möchte.

Nicht immer werden Mörder in Deutschland auch wegen Mordes verurteilt, da es manchmal zwar offensichtlich ist, dass hier ein Mord stattgefunden hat, aber die Mordmotive nicht eindeutig nachweisbar sind. Mordmerkmale sind unter anderem:

Eifersucht würde unter die Kategorie „niedere Beweggründe“ fallen. Wird der Täter wegen Mordes verurteilt, bringt das ein deutlich höheres  Strafmaß mit sich als bei Totschlag. Im Durchschnitt sind Mörder in Deutschland 19 Jahre in Haft, bei Totschlag lediglich zwischen 5 und 10 Jahre.

 




Künzelsaus Bürgermeister Neumann stellt klar: „Es gibt keine Masturbationsräume in städtischen Kindertageseinrichtungen“

„Liebe Mitbürgerinnern und Mitbürger,

ich bin ein besorgter Vater und Bürger dieser Stadt“, beginnt Gleb Hildmann seinen Post auf Facebook. „Mittlerweile ziehe ich ernsthaft in Erwägung, meine Kinder aus dem Kindergarten abzumelden. Denn das, was unsere Stadt da umsetzen will, ist unterirdisch, pädophil und weit weg von dem, was in einen Kindergarten gehört.“ Der Titel seines Posts: „Masturbationsräume in Kitas“ und „Doktorspiele ohne Bekleidung in Kitas“.

Der Vater bezieht sich dabei auf das so genannte sexualpräventive Konzept der Kindergären Taläcker I und II. Darin heißt es unter anderem:

Nicht nur dieser Vater, auch andere Hohenloher Bürger:innen reagieren entsetzt. In den sozialen Kanälen lassen viele ihren Unmut freuen Lauf.

Die Hohenloher Stimme greift das Thema auf und titelt: „Masturbationsräume in Künzelsauer Kitas?“ Der Artikel befindet sich hinter einer paywall. Nun eskaliert die Aufregung gänzlich. Es folgt ein offizielles Presse-Statement von Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann, in welchem er unter anderem betont:

„Es gibt keine Masturbationsräume in den städtischen Kindertageseinrichtungen – auch nicht in anderen städtischen Einrichtungen. Die irreführenden Behauptungen, die in den Sozialen Medien erhoben wurden, werden durch ständiges Teilen der Posts nicht richtig. Gleiches gilt auch für die reißerische Überschrift, die in den Kanälen der Heilbronner Stimme weitergetragen wurde und wird. Leider wird dort die Faktenlage erst im Bezahlforum korrekt dargestellt.“

Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Künzelsau erklärt gegenüber GSCHWÄTZ: „Kindertagesstätten benötigen ein Kinderschutzkonzept. Teil davon ist ein sexualpädagogisches Konzept, da das Thema im Alltag viele Fragen aufwirft. Wie handeln Fachkräfte professionell und angemessen z.B. in diesen Situationen: Wickelsituationen, sich nackt ausziehen, Interesse an den Körperausscheidungen, Fragen zu den Geschlechtsorganen/Fortpflanzung/Geburt, Selbststimulation?

Das Sprechen über Sexualität ist häufig mit Unsicherheiten verbunden. Welche Rahmenbedingungen braucht es? Wie beziehen wir Eltern ein? Wie sieht eine professionelle Nähe-Distanz Regulierung aus? Wie erkenne ich sexuelle Grenzverletzungen und Übergriffe von Kindern und/oder Erwachsenen? Wie interveniere und reagiere ich im Rahmen des Schutzauftrages? Diese Fragen werden abschließend in den Kinderschutzkonzepten beantwortet.“

Dieses sexualpräventive Konzept ist daher nicht misszuverstehen mit einer Ermunterung an alle, im Kindergarten Doktorspiele zu veranstalten, sondern ein Schutzkonzept für Kinder, die sich für ihren Körper auf spielerische Weise interessieren. Es ist zugleich aber auch eine Hilfestellung für Erzieher:innen, wie sie auf derartige Erkundungen optimal reagieren. Auch das Bewusstsein für das  wichtige Thema sexuelle Übergriffe / sexueller Missbrauch wird hierbei angesprochen – wie man einen solchen Missbrauch erkennt und wie man hier im Rahmen des Schutzauftrages interveniert, um das Kind vor eben diesen Übergriffen zu schützen.

Das Konzept gib es auch in anderen Städten wie etwa Neuenstein. Dennoch birgt es eine große Gefahr. Pädophil veranlagte Menschen könnten sich als Hilfskraft bei Kitas bewerben, um das Konzept als Argumentationsgrundlage zu nehmen, um dabei zu sein, wenn Kinder ihre Körper erkunden. Hier heißt es daher: Nochmal mehr Vorsicht bei der Neueinstellung von Kita-Personal.




Achim Beck: „Eltern können sich gerne bei mir beschweren“

Im Kocherstädtchen Niedernhall im Hohenlohekreis war die Verblüffung bei der:m ein oder anderen Einwohner:in groß, als im Amtsblatt die Freibadpreise für die Saison 2025 veröffentlicht wurden.

Die im Amtsblatt veröffentlichten neuen Preise schmecken nicht jedem.

So steigt etwa der Preis des Familientickets von 75 auf 90 Euro, was eine 20-prozentige Preissteigerung ist. In der Sitzungsvorlage werden denn auch die Gründe für die Erhöhung genannt.

So spielen die steigenden Energiepreise ebenso eine Rolle wie die geringeren Gästezahlen und das zunehmende Defizit des städtischen Haushalts:

Sitzungsvorlage zum Gemeinderatsbeschluss, die Preise für das Freibad zu erhöhen.

In dem Sitzungsbeschluss wird ebenfalls darauf verwiesen, dass die Preise letztmalig vor über elf Jahren, 2024, angehoben wurden.

Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck verweist gegenüber GSCHWÄTZ auf nach wie vor sehr günstige Eintrittspreise im Vergleich zu anderen Freibädern und hat auch zugleich noch eine Bitte an seine Bürger:innen:

Achim Beck: „Sie können sicherlich auch recherchieren“

„Sie als gute Redakteurin können sicherlich auch recherchieren, welche Preise in anderen Bädern aufgeworfen werden. Daran sehen Sie, dass wir in den letzten Jahren landesweit im Vergleich zu den Bädern mit den niedrigsten Preisen gehört haben. Abschließend sollten Sie und die Eltern wissen, dass die Eltern sich gerne bei mir „beschweren“ bzw. bei uns als Stadtverwaltung gerne auch Rückfragen stellen dürfen. Wir müssen nicht über Dritt [sic] – also Ihr Magazin – kommunizieren.“

Preise im Künzelsauer Freibad teilweise um über die Hälfte günstiger

Schaut man sich die Eintrittspreises des Kocherfreibades Künzelsau an, sind diese allerdings deutlich niedriger angesetzt. Jugendliche zahlen hier 1,50 Euro. Erwachsene 2,50 Euro – im Gegensatz zu 5 Euro in Niedernhall. Die Saisonkarte kostet mit mit 25 Euro für Erwachsene im Kocherfreibad in Künzelsau sogar die Hälfte weniger als in Niedernhall. Dort müssen Erwachsene ab dieser Saison satte 60 Euro hinlegen.

Einzelkarten

  • Erwachsene 2,50 Euro
  • Kinder und Jugendliche, 0 bis 16 Jahre, Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte (ab 50 Prozent) 1,50 Euro

Saisonkarten

  • Erwachsene 25 Euro
  • Kinder und Jugendliche, 0 bis 16 Jahre, Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte (ab 50 Prozent) 20 Euro
  • Familien (ein oder zwei Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche, 0 bis 16 Jahre) 45 Euro

Freibad Langenburg steht vor dem Aus

Andere Freibäder wie das beheizte Freibad in Langenburg steht angesichts der katastrophalen Haushaltslage der Stadt Langenburg sogar vor dem Aus. Im September rief der Verein Freibadfreunde Langenburg daher eine Spendenaktion ins Leben. Sie erklären darin:

„Liebe Freundinnen und Freunde des Freibades,
das Langenburger Freibad ist ein echtes Kleinod!
Leider sieht es für die Zukunft dieser schönen Einrichtung katastrophal aus.
Die Schulden der Stadt Langenburg haben zwischenzeitlich ein Ausmaß erreicht, das es langfristig für die Stadt unmöglich macht, das Freibad selbst zu betreiben.
Darüber hinaus stehen Sanierungen im Freibad an, die von der Stadt Langenburg nicht finanziert werden können.
Spätestens dann, wenn die Vorgaben des Gesundheitsamtes zur Hygiene nicht mehr erfüllt werden können, wird das Freibad dauerhaft schließen müssen.
Dem müssen wir vorbeugen.
Für die Sanierung sammeln wir daher Spenden. Zahlreiche kleinere Aktionen laufen bereits direkt vor Ort. Damit wir aber auch für zukünftige Generationen das Schwimmen lernen und Schwimmen sicherstellen können, braucht es einen großen Batzen Geld.
Die Gesamtkosten der Sanierung stehen noch nicht endgültig fest. Wir gehen davon aus, dass der Eigenanteil (unter Berücksichtigung aller möglichen Zuschüsse) sich am Ende des Tages auf 500.000 € summieren wird.
Daher sind die aufgerufenen 250.000 € nur ein erstes Etappenziel.
Mit dem Spendenaufruf möchten wir unser Eigenkapital erhöhen – damit wir gemeinsam mit der Stadt Langenburg Förderanträge stellen können – für die Sanierung unseres Freibads.
Unser Ziel ist es den Eigenanteil selbst zu übernehmen.
(Beispiel: Eine Sanierung kostet 1 Mio Euro, diese wird zu 90% gefördert allerdings muss man 10% selbst aufbringen) Und diese 10% möchten wir erreichen.
Die von uns angegebenen Zahlen gelten nur zur Anschauung und sind keine konkreten Zahlen.
Aktuell unterstützen wir als Förderverein „Freibadfreunde Langenburg e.V.“ die Stadtverwaltung Langenburg ebenfalls bei der Suche nach einer alternativen Betriebsform.
Sollte die Spendensumme nicht erreicht werden können, möchten wir die Stadt Langenburg mit dem gesammelten Geld bei den anfallenden Betriebskosten unterstützen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auf diesem Weg mit einer kleinen finanziellen Spende, einer Unterschrift oder einer Mitgliedschaft unterstützen würden. Auch ein Besuch in Langenburg – ob mit Freibadbesuch oder auch ohne – lohnt sich immer!
VIELEN DANK sagen die
Freibadfreunde Langenburg e.V.
Sollte das Schwimmbad nicht fortgeführt werden können, wird das Geld für zweckgebundene Angelegenheiten im Sinne der Förderung des Sports übergeben.“
500.000 Euro werden hierfür benötigt. 250.000 lautet das erste Etappenziel der Spendenrunde. Bislang sind rund 11.500 Euro zusammengekommen.
Die Corona-Pandemie hat das Freibad Langenburg vorbildlich gehandhabt. GSCHWÄTZ war damals mit einem Videoteam vor Ort:
Besucher begeistert: Geheimtipp Freibad Langenburg | GSCHWÄTZ – Das Magazin



Hoppla, wer oder was baumelt denn da?

Künzelsau: Knapp einen Monat vor den Bundestagswahlen gibt es bereits zahlreiche beschmierte und zerstörte Wahlplakate. In Künzelsau-Taläcker baumelt nun auch die Ampel von einem Galgen. Echt schräger Humor oder einfach nur geschmacklos. Was meint ihr?

Rund einen Monat vor den Bundestagswahlen haben bislang Unbekannte einen Galgen für die Ampel aufgebaut. Quelle: privat




„Auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen“ – Würth baut erneut Führungsriege um

Und das Personalkarussell dreht sich munter weiter bei der Mutter aller Schraubenkonzerne. Nachdem Würth mit Sitz in Gaisbach am09. Januar 2025 vermeldet hat, dass Simon Wieland, derzeit noch als Geschäftsführer der Würth Leasing GmbH & Co. KG tätig, in die Geschäftsführung der abcfinance GmbH wechseln wird, steht nun eine noch etwas größere Umstrukturierung an.

„Für seinen Einsatz sind wir ihm dankbar“

Zum 01. Februar 2025 setzt sich die Konzernführung der Würth-Gruppe neu zusammen: Dr. Jan Allmann (41), Mitglied der Konzernführung, verlässt laut Würth-Pressesprecherin Sigrid Schneider „auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen“ den Konzern. Weiter heißt es von Seiten des Würth-Konzerns:

Konzernführung vergrößert sich nun auf sieben weitere Mitglieder

„Seit seinem Eintritt in die Würth-Gruppe im Jahr 2016 hat Dr. Jan Allmann zum erfolgreichen Wachstum der Würth-Gruppe beigetragen. „Für diesen Einsatz und seine Leistung sind wir ihm dankbar und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, so Sebastian Würth, Vorsitzender des Beirats der Würth-Gruppe.“

Die wohl größte Zäsur bei Würth gab es vor rund einem Jahr

„Mit Blick auf das weitere Wachstum“, so Würth, werde die Konzernführung nach dem Weggang von Jan Allmann nun auf sieben (!) Mitglieder erweitert. Die Würth-Linie Handwerk, die bisher von Dr. Jan Allmann verantwortet wurde, werde regional aufgeteilt: Europa verantwortet künftig Norbert Heckmann (57), Nordamerika liegt künftig in der Verantwortung von Tom O´Neill (54) und die Regionen Asien, Südamerika, Afrika und Ozeanien werden von Dr. Reiner Specht (59) verantwortet. 

Da fragt man sich, ob Allmann für sieben gearbeitet hat, wenn es nun so viele Menschen bedarf, seinen Arbeitsbereich zu betreuen.

Die wohl größte Zäsur in der Würth-Geschäftsführung in den gesamten Unternehmensjahren gab es vor rund einem Jahr, als Reinhold Würth das Zepter an seinen Enkel, Benjamin Würth übergab. Weitere personelle Veränderungen folgten. So ist Maria Würth, ebenfalls Reinhold Würths Enkelin, nun zuständig für den Bereich Kunst und Kultur.




„Kein Selbstläufer“ – Gewinneinbruch bei Würth – Unternehmer setzen auf CDU und FDP bei der Bundestagswahl

Der Handelskonzern Würth erlebte 2024 einen massiven Gewinneinbruch von über 35 Prozent. Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge prägten das Jahresergebnis.

Rückgang von über 35 Prozent

Der Handelskonzern Würth hat im vergangenen Jahr einen starken Rückgang beim Gewinn verzeichnet. Das vorläufige Betriebsergebnis vor Steuern liege 2024 bei 900 Millionen Euro, teilte der Montage- und Befestigungsspezialist aus Künzelsau im Nordosten Baden-Württembergs mit. Das entspricht einem Rückgang von über 35 Prozent. 2023 lag es noch bei über 1,4 Milliarden Euro.

Das Unternehmen begründete den Rückgang mit dem Umsatzrückgang und Kostensteigerungen. Der Umsatz war demnach 2024 um knapp ein Prozent auf 20,2 Milliarden Euro zurückgegangen. Die anhaltend schwache Konjunktur insbesondere in der verarbeitenden Industrie habe die Umsatzentwicklung stark beeinflusst, hieß es laut Mitteilung.

Würth-Chef: „Ganz gut geschlagen“

Zu Beginn des vergangenen Jahres war Würth noch von einem mittleren einstelligen Wachstum ausgegangen, allerdings unter der Voraussetzung, dass im zweiten Halbjahr eine wirtschaftliche Belebung einkehrt. Das Betriebsergebnis sollte stabil gehalten werden. „Trotzdem sind wir der Meinung, dass wir mit diesem rückläufigen Umsatz angesichts der schweren Verhältnisse, die es in den unterschiedlichen Märkten gibt, uns ganz gut geschlagen haben“, sagte Würth-Chef Robert Friedmann.

„Kein Selbstläufer“
Für dieses Jahr plane Würth laut Friedmann erneut mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich. „Wir wissen aber auch, dass das kein Selbstläufer ist“, sagte Friedmann. Es gebe ein paar Entwicklungen, die positiv seien. Es sei aber noch zu früh, von einer Trendumkehr zu sprechen. Beim Betriebsergebnis erwarte Würth 2025 eine Stabilisierung, sagte Finanzchef Ralf Schaich.

Gemü und Ebm-Papst ergreifen Maßnahmen

Auch andere Unternehmen im Hohenlohekreis kämpfen derzeit unter anderem mit der Inflation und der derzeitigen Wirtschaftsflaute. So war im Dezember b sogar beim ewigen Musterschüler Ebm-Papst in Mulfingen sogar die Finanzbuchhaltung in Kurzarbeit. Gemü in Ingelfingen möchte derzeit wieder die Mitarbeitenden wieder mehr im Büro anstatt im home office sitzen haben und hat hier seine Vorgaben geändert.

Die CDU und die FDP gelten als wirtschaftsnahe Parteien, die viele Unternehmer gerne wählen, so vermutlich auch bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2023. Auch die AfD fordert eine starke Wirtschaftspolitik. In jedem Fall könnte die Wahl die lang ersehnte Trendwende für eine wieder in Schwung kommende deutsche Wirtschaft sein.




76-Jähriger fährt Schlangenlinien und mehrmals in den Gegenverkehr

Ein Autofahrer, der am Donnertagnachmittag auf der B19 Schlangenlinien und mehrmals in den Gegenverkehr fuhr, löste einen Polizeieinsatz aus. Zwei Zeugen fiel ein PKW durch seine gefährliche Fahrweise auf und teilten dies am Donnerstagnachmittag gegen 17:45 Uhr dem Polizeirevier Künzelsau telefonisch mit.

Durch die Beamten konnte das Auto auf Höhe Ortsausgang Belsenberg in Fahrtrichtung Künzelsau festgestellt werden. Die Polizeibeamten warnte den Gegenverkehr. Erst auf der Höhe eines Schnellrestaurants in Künzelsau konnte der PKW zum Anhalten gebracht werden.

Während der Hinterherfahrt fuhr der 76-jährige Fahrer des PKW Schlangenlinien und mehrmals in den Gegenverkehr, wodurch es wiederum zu Gefährdungen kam. Verletzt wurde hierbei niemand. Möglicherweise hatte die Fahrweise einen medizinischen Hintergrund.




Großer Krämermarkt am Montag in Künzelsau

Am Montag, den 28. Oktober 2024, verabschiedet sich der Oktober in Künzelsau mit dem Simon-Judä-Krämermarkt. Knapp hundert Markthändler bauen ihre Stände und Warenauslagen auf, um von 8.30 bis 18 Uhr ein vielfältiges Angebot zu präsentieren.

Der Simon-Judä-Krämermarkt ist der dritte und letzte traditionelle Krämermarkt in diesem Jahr in Künzelsau. Besucher können sich auf Altbewährtes und aktuell Angesagtes freuen: von Gewürzen und Haushaltswaren bis hin zu warmen Mützen, Schals und Pullovern. Natürlich dürfen gebrannte Mandeln, Magenbrot und die obligatorische Marktwurst nicht fehlen.

Ab 10 Uhr lädt die Genießermeile am Unteren Markt zum Schlemmen ein. Ein besonderes Highlight bietet die Live-Musik von „Eddy Danco“, der von 14 bis 18 Uhr für Stimmung sorgt – bei freiem Eintritt.

Hauptstraße gesperrt

Die Künzelsauer Einzelhandelsgeschäfte bieten das ganze Jahr über gute Beratung und attraktive Angebote. Zum Krämermarkt legen viele Ladengeschäfte in der Innenstadt noch einmal eine Schippe drauf und präsentieren besondere Angebote – extra zum Markttag.

Die Hauptstraße ist am Montag, 28. Oktober 2024, wegen des Simon-Judä-Krämermarktes gesperrt, ebenso die Stuttgarter Straße ab der Alleekreuzung und die Komburgstraße. In der Stuttgarter Straße ist die Zufahrt zur Rathaustiefgarage frei. Auch die Komburgstraße bleibt für Anlieger aus Richtung Morsbach befahrbar. In der Stettenstraße und der Keltergasse besteht absolutes Halteverbot. Die Stadtverwaltung bittet dringend darum, dieses einzuhalten, damit der Durchgangsverkehr nicht behindert wird. Die Bushaltestelle „Bären“ wird in die Austraße verlegt.