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Künzelsau: Ziehl-Abegg im SWR-Fernsehen

Der SWR (Drittes Programm) stellt in der Sendereihe „made in Südwest“ Firmen vor. Am Mittwoch, den 13. Mai 2020, wird laut einer Pressemitteilung ab 18.15 Uhr ein Beitrag über den Künzelsauer Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg ausgestrahlt – unter dem Aspekt Corona. Die Sendung ist eine halbe Stunde lang. Wegen aktueller Ereignisse wurde die Ausstrahlung mehrfach verschoben. Sollte es wegen Corona erneut aktuelle Sondersendungen geben, kann die Ausstrahlung verschoben werden.

Der Film besteht aus Material, das bereits 2018 im Fernsehen zu sehen war, und aus aktuellen Beiträgen zum Thema Corona, die vor Kurzem bei Ziehl-Abegg gedreht worden sind. Das Konzept der Sendereihe sieht vor, dass Firmen anhand von Menschen und deren Arbeitsumfeld sowie Freizeitaktivitäten vorgestellt werden. Es ist also keine Sendung über die Entwicklung von Ventilatoren und Motoren oder deren Produktion beziehungsweise Verkauf.

Quelle: Pressemitteilung von Ziehl-Abegg




Wenn der Obstmann zweimal klingelt

Seit halb drei in der Früh ist Alexander Kletzel schon auf den Beinen. Um 4 Uhr war er in Stuttgart auf dem Großmarkt, wo er Obst und Gemüse immer frisch bei seinen Stammlieferanten einkauft.

Probieren ist wichtig

„Da kann man alles direkt sehen“ erklärt er und schiebt lachend nach „… und probieren.“ Den Rest des Vormittags steht er mit seiner Frau in seinem kleinen Laden in Künzelsau. Statt einer Mittagspause belädt er sein Auto mit Ware für die Auslieferung und dann geht es auch schon los.

Ladengeschäft wegen Corona geschlossen

Drei Wochen hatte er sein Geschäft geschlossen. Als Lebensmittelgeschäft hätte er zwar öffnen dürfen, aber „es war einfach niemand da nach der ganzen Geschichte“. So kam er auf die Idee, seinen Kunden die Ware direkt ins Haus zu bringen. Gezielt nur das einkaufen, was auch verkauft wird, war die Idee und natürlich auch „die Kunden nicht zu verlieren und das Beste für die Kunden anzubieten.“ Inzwischen ist der Laden wieder geöffnet, allerdings nur vormittags, denn am Nachmittag ist immer noch fast keine Frequenz, merkt er die Krankheit: „Viele haben Angst vorm Anstecken“. Eine andere Auswirkung von Corona sind die Preise, die seien teils stark angezogen: „Paprika ist gut 60 Prozent teurer als im Vorjahr“.

„Lieber die hier vor Ort, als die Großen beim Discounter.“

Der erste Stop ist auf Schloss Stetten, bei Herrn Keiling, der guten Service, Pünktlichkeit und Frische lobt. Er war vor der Corona-Krise öfter im Laden, hat dort gerne Papaya gekauft. Er kann sich gut vorstellen, den Lieferservice auch in Zukunft in Anspruch zu nehmen. Steffen Lang aus Belsenberg berichtet, dass seine Frau vor Corona immer nach der Arbeit bei Alex im Laden vorbeigegangen ist. Wenn nachmittags wieder geöffnet ist, wird seine Frau wieder den Laden aufsuchen, bis dahin werden sie sich die Ware liefern lassen, denn er unterstützt „lieber die hier vor Ort als die Großen beim Discounter“.

Er kennt seine Kunden und seine Kunden kennen ihn

Weiter geht es zum nächsten Kunden. Der ist nicht zuhause, das macht aber nichts: Die Ware wird einfach vor der Tür abgestellt. Bezahlt wird dann per Überweisung. Alex kennt seine Kunden. Er erzählt, dass viele vor allem ältere Leute nicht nur zum Einkaufen kommen, sondern auch für ein Gespräch. „Das ist sehr wichtig für ältere Leute“. In Ingelfingen beliefert Alex eine Frau, die ihren Namen nicht gedruckt sehen möchte. Sie war früher zweimal pro Woche im Laden, ist aber im Moment nicht so mobil. „Wenn ich wieder mobil bin, gehe ich wieder hin. Aber in diesen Zeiten ist’s toll, was man hier kriegt“. Sie meint damit nicht nur Alex Kletzel, sondern auch andere Händler, die einen Lieferservice anbieten. Sie nutzt das Angebot der Metzgereien Braun und „Wilder Mann“ sowie von Edeka Makowe in Niedernhall.

Lieferservice ist auch bequem

Sein letzter Stopp für heute ist bei Lena Abel in Künzelsau. Sie bedauert es einerseits, dass der Laden geschlossen war: „Man begegnet doch vielen Menschen beim Einkauf und man sieht halt, was man kauft“, andererseits ist für sie der Lieferservice natürlich auch bequem, da sie einen kleinen Sohn im Kinderwagenalter hat. Jetzt hat Alex Kletzel erstmal so etwas wie Feierabend, bevor er am nächsten Morgen wieder zum Großmarkt fährt.

Text & Fotos: Matthias Lauterer

Der Laden war drei Wochen geschlossen. Foto: GSCHWÄTZ

 

Frisches Obst und Gemüse. Foto: GSCHWÄTZ

 

Immer gut gelaunt – Alex Kletzel auf dem Weg zu einem seiner Kunden. Foto: GSCHWÄTZ

Alex mit Kundin Lena Abel. Foto: GSCHWÄTZ

 




Kauf von Restmüllsäcken und Big Bags wieder möglich

Laut einer Pressemitteilung konnte die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis mit mehr als 11.000 Usern der Abfall-App auch in Zeiten von Corona die Bürger schnell und unkompliziert informieren. Über die richtige Müllentsorgung in coronainfizierten Haushalten oder zur Verschiebung der Problemstoffsammlung im Frühjahr wurden die Nutzer bequem per News direkt auf ihrem Endgerät informiert. Aufgrund der nutzerfreundlichen Bedienung erfreut sich die Abfall-App immer größerer Beliebtheit, was sich in den steigenden Userzahlen spiegelt.

Telefonische Voranmeldung ist nötig

Für Anliegen, die nicht telefonisch erledigt werden können, öffnet die Abfallwirtschaft in Künzelsau nun eingeschränkt die Verwaltung. Dazu zählen zum Beispiel der Kauf von Restmüllsäcken und Big Bags. Ab Montag, den 04. Mai 2020 stehen für diese Anliegen die Mitarbeiter der Bürgertheke wieder persönlich zur Verfügung. Eine telefonische Voranmeldung ist in jedem Fall dringend notwendig. „Wir dürfen nur unter strengen Auflagen öffnen, deshalb überprüfen Sie unbedingt, ob das Anliegen nicht telefonisch geklärt werden kann“, bittet Silvia Fritsch, Betriebsleiterin der Abfallwirtschaft, in der Mitteilung.

Immer nur ein Besucher

Um die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften zu gewährleisten, darf sich immer nur ein Besucher im Gebäude der Abfallwirtschaft aufhalten. Die Bürger werden nach telefonischer Voranmeldung deshalb gebeten, an der Eingangstüre der Abfallwirtschaft zu klingeln. Es wird geöffnet, sobald die Sicherheitsvorschriften es erlauben. Auch hier gilt eine Maskenpflicht. Nur Bürger mit Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen das Gebäude betreten. Die Abfallwirtschaft trifft diese Maßnahmen, um sowohl Bürger als auch Mitarbeiter zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen.

Aktuelles in der Abfall-App

Alle aktuellen Informationen und Hinweise werden täglich in die Abfall-App eingepflegt. Sie steht in den gängigen App-Stores unter dem Namen „Abfallinfo HOK“ kostenlos zum Download zur Verfügung. Gerne berät das Team der Service-Hotline unter Telefon 07940/18 555.

Öffnungszeiten

Die Abfallwirtschaft in Künzelsau hat ab 04. Mai für Besucher mit Voranmeldung montags und mittwochs von 9 bis 13 Uhr, dienstags von 9 bis 16 Uhr, donnerstags von 9 bis 17.30 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft Hohenlohekreis




Rotary Gutscheinaktion: Künzelsauer Handel unterstützen und dabei sparen

Viele Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen befinden sich aufgrund der Corona-Krise in einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Um die Umsätze in den Geschäften nach der Krise wieder anzukurbeln, hat das Team des Rotary Clubs Künzelsau-Öhringen laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau Unterstützung angekündigt. Ab sofort werden die beliebten Künzelsauer Geschenkgutscheine, herausgegeben von der Werbegemeinschaft Künzelsau, mit je fünf Euro bezuschusst. Der Kunde erhält einen 25-Euro-Gutschein zum Aktionspreis von 20 Euro. Die Differenz spendet der Rotary Club. Die Gutscheine können bereits jetzt wieder bei den teilnehmenden Geschäften der Werbegemeinschaft Künzelsau eingelöst werden.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Spendenaktion einen Teil dazu beitragen können, dass unsere Einkaufslagen in Künzelsau auch nach der Krise noch bunt und lebendig sind. Im Moment ist es wichtiger denn je, die Angebote vor Ort zu unterstützen“, so Dr. Uwe Reinhard, Präsident des Rotary Clubs, in der Mitteilung. Der Rotary Club ist ein Netzwerk aus Personen mit verschiedenen Berufen, unabhängig von politischen und religiösen Richtungen und engagiert sich vor allem in der Bildung, im sozialen und kulturellen Bereich sowie für die Dienstbereitschaft im täglichen Leben.

Die Aktionsgutscheine sind ab sofort online über die neue Webseite der Werbegemeinschaft www.kuen-aktiv.de/gutscheine erhältlich. Verkauft werden maximal zwei Gutscheine zu je 25 Euro pro Person und nur solange der Vorrat reicht.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Künzelsau weitet Kindernotfallbetreuung aus auf Eltern, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben

Kindertageseinrichtungen und Schulen bleiben bis einschließlich Sonntag, den 03. Mai 2020, geschlossen. Auch nach den Osterferien gibt es eine Notfallbetreuung für die Kinder angeboten, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Über diese, bereits seit einigen Wochen geltende Regelung hinaus, hat die Bundesregierung beschlossen, die Notfallbetreuung für weitere Kinder zu öffnen.

Schüler der siebten Klasse werden in die Notfallbetreuung ab Montag, den 27. April 2020, mit einbezogen. Darüber hinaus sollen auch Eltern, die aufgrund ihres Berufes einen bestätigten Bedarf haben, diese in Anspruch nehmen dürfen. Sobald hier eine Konkretisierung der Bundes- beziehungsweise Landesregierung dahingehend erfolgt ist, welche Familien unter diese Erweiterung fallen, wird das örtliche Angebot in den Kindertageseinrichtungen und Schulen, sofern möglich, entsprechend ergänzt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor. Ab dem 27. Apriil 2020 haben darüber hinuas Eltern, die  außerhalb der Wohnung eine „präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit“ wahrnehmen (Arbeitgeberbescheinigung erforderlich) einen Anspruch auf Notbetreuung sowie Eltern, bei denen eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist (Eigenbescheinigung der Erziehungsberechtigten bzw. der Alleinerziehenden erforderlich).

Sofern es personell umsetzbar ist, soll die Notbetreuung in der Einrichtung beziehungsweise Schule stattfinden, in der die Kinder normalerweise betreut beziehungsweise beschult werden. Meldungen bei Bedarf bitte zeitnah an die Kindergarten- oder Schulleitung.

Kontakt zur Realschule Künzelsau

Die Eltern der Kinder, die die Realschule Künzelsau besuchen, können ihren Bedarf an Betreuung beim Meldungen bei Bedarf an das Sekretariat der Georg-Wagner-Schule Künzelsau, per E-Mail info@gewaskuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/98 75 00 anmelden. Welche Bereiche zur kritischen Infrastruktur zählen, ist unter https://kmbw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/FAQS+Schulschliessungen zu finden. Die Eltern werden über Facebook, die städtische und die schulischen Webseiten sowie die Kita-App auf dem Laufenden gehalten.

07940/129 121 oder per E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de.

 




Welche Läden aus Künzelsau jetzt übers Internet ihre Waren verkaufen

Für niemand ist die aktuelle Situation leicht. Besonders die Unternehmen, Einzelhändler und Gastronomen vor Ort trifft die Corona-Krise.
Viele Unternehmen, Einzelhändler und Gastronomen mussten auf unbestimmte Zeit schließen. Trotzdem bieten viele von ihnen einen besonderen Service für ihre Kunden an. Mit Online-Bestellungen, Warenlieferungen, terminierten Abholmöglichkeiten, telefonischer Beratung und vielem mehr sind die Unternehmen, Einzelhändler und Gastronomen trotzdem für die Kunden da. Vor allem Restaurants und Gaststätten bieten ihre abwechslungsreichen Speisen als Lieferservice und zur Abholung an. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Künzelsau hervor.

Die Stadt Künzelsau hat die vielfältigen Angebote der Künzelsauer Unternehmen, Einzelhändler und Gastronomen unter http://www.kuenzelsau.de/kaufdaheim zusammengestellt.

Gerne nimmt Christoph Bobrich deron Stadt Künzelsau weitere Anbieter aus Künzelsau auf. E-Mail christoph.bobrich@kuenzelsau.de, Telefon 07940 129-105

 




Ins Rathaus ab sofort nur noch im Ausnahmefall – Welche Geschäfte in Künzelsau geschlossen sind – Streifzug durch die Geisterstadt

Auch am Mittwoch, den 18. März 2020, hat Bürgermeister Stefan Neumann den Leitungsstab im Rathaus zusammengerufen und die aktuelle Lage in Künzelsau erörtert sowie die letzte Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 17. März 2020 besprochen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Der Leitungsstab hat festgelegt: Das Bürgerbüro im Rathaus Künzelsau bleibt bis auf weiteres eingeschränkt geöffnet von Montag bis Freitag, 8.30 bis 18.30 Uhr. Samstags ist geschlossen. Auch die Weltraumausstellung bleibt geschlossen. „Zum Schutz der Mitarbeiter im Rathaus bitte ich Sie, nur mit äußert zwingend zu erledigenden Dingen ins Bürgerbüro im Foyer zu kommen“, So Neumann. Der Zugang zu den anderen Ämtern in den Obergeschossen des Rathauses ist ab sofort nicht mehr möglich. Dort wird im Schichtdienst gearbeitet. Die Türe von der Tiefgarage in das Treppenhaus des Rathauses bleibt geschlossen.

Alle Ämter sind telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Eine Übersicht gibt es auf der städtischen Internetseite https://kuenzelsau.de/rathaus+und+buergertheke/ansprechpartner+_+mitarbeiter

Unterlagen und Postsendungen sollen in den Briefkasten am Haupteingang des Rathauses eingeworfen werden.

Speisegaststätten noch offen, Kneipen geschlossen

Der Betrieb auch von Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Kneipen und ähnlichen Einrichtungen sowie von Gaststätten ist bis zum 19. April 2020 laut der Landesregierung untersagt. Vom Verbot ausgenommen sind Schank- und Speisegaststätten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dass zwischen den Plätzen für die Gäste ein Abstand von mindestens 1,5 Metern gewährleistet ist. Schank- und Speisegaststätten dürfen frühestens ab sechs Uhr geöffnet haben und müssen spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden.

Ebenfalls untersagt ist der Betrieb von Verkaufsstellen des Einzelhandels mit Ausnahme von Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkten, Abhol- und Lieferdiensten, Getränkemärkten, Apotheken, Sanitätshäusern, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisören, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Hofläden, Raiffeisen-, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und Großhandel, so die Stadtverwaltung Künzelsau.

Bereits am gestrigen Mittwochabend, den 18. März 2020, gegen 17.30 Uhr, spürte man die Auswirkungen auf die Innenstadt der Kreisstadt. Während  Bäcker, Metzger, Frisöre, Apotheken, Oxn und Döner (nur noch Verkauf aussen) noch offen hatten, waren Sportivo, Münch, Breuninger Lieblingsdinge, linke, Brückbauer, Lindele, Goldankauf und Yvonne’s Café geschlossen. Kaum Menschen waren noch unterwegs, nur an der Bushaltestelle Bären traf man noch den ein oder anderen an.

„Ich bitte, die von Schließungen und Einschränkungen betroffenen Betreiber von Geschäften und Gaststätten, die Vorgaben der Landesverordnung freiwillig einzuhalten“, appelliert Bürgermeister Stefan Neumann an die Betriebe. „Die so weitreichenden Einschränkungen dienen dem Schutz von uns allen und werden überwacht.“




Künzelsau: Eine Fahne für Tibet

Am heutigen Dienstag, den 10. März 2020, jährt sich der Aufstand des tibetischen Volks gegen die chinesische Besetzung in Lhasa, Tibet zum 61. Mal. Deshalb weht heute die tibetische Fahne am Rathaus in Künzelsau. Sie erinnert zudem an den Besuch des Dalai Lama im Rathaus im Jahr 1999.

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. hat die Aktion „Eine Fahne für Tibet“ am Jahrestag des Volksaufstandes angeregt. Das Bewusstsein um die problematische Tibetfrage soll damit in die Öffentlichkeit getragen werden. Besonders in diesem Jahr soll unter dem Motto „70 Jahre in Tibet – Time To Say Goodbye“ daran erinnert werden, dass Tibet seit 1949/50 von China besetzt ist.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Corona in Künzelsau: „Der Herr Spahn hinkt ä bissle hinterher“

Das Wort „Corona“ ist lateinisch und bedeutet „Krone“. Allerdings hat dieser Virus so gar nichts Krönendes, sondern verbreitet Angst und Schrecken. Neben einer grippeähnlichen Erkrankung, an der bei ungünstigem Verlauf Menschen sterben können und dies auch schon nachweislich sind. Nachdem in Heilbronn bisher acht Fälle und aktuell einer in Schwäbisch Hall von Coronainfektionen bestätigt wurden, ist es im Zeitalter der unbegrenzten Mobilität nur noch eine Frage der Zeit, bis das Virus auch Hohenlohe mit Verzögerung erreicht.

Mediale Panikmache oder politische Verharmlosung? Irgendwo dazwischen wird wohl die Wahrheit liegen. GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus hat Passanten am Mittwoch, den 04. März 2020, in Künzelsau dazu befragt. Ohne Mundschutz.

Marvin aus Künzelsau lebt seinen Alltag ganz normal weiter und wäscht sich nach dem Händeschütteln die Hand. Foto: GSCHWÄTZ

„Die Angst ist schon da, es wird auch viel hochgepuscht von den Medien, aber man sollte trotzdem aufpassen“, sagt Dana aus Kocherstetten. Foto: GSCHWÄTZ

„Jetzt haben die Medien wieder was, was sie schreiben können, und wo man was abkassieren kann“, findet Maria aus Weißbach. Foto: GSCHWÄTZ




Künzelsau: Aufklärung im Fall Derek

In unserer Februar-Ausgabe haben wir nach der Person gesucht, die in der Künzelsauer Innenstadt ein mysteriöses Plakat aufgehängt hat, auf dem der Selbstmord eines Elfjährigen beklagt wurde. Mittlerweile konnten wir die Urheberin ausfindig machen. Der kleine Junge war kein Fall des hiesigen Jugendamtes, sondern lebte wohl in Berlin Er sollte nach Osteuropa gebracht werden.

Mit ihrem Plakat wollte Barbara Hammer aus Waldenburg auf den Tod des Jungen aufmerksam machen und gleichzeitig gegen die Willkür der deutschen Jugendämter protestieren, die immer wieder Kinder in ihre Obhut nehmen und so laut Hammer ganze Familien zerstören würden. Die mehrfache Mutter, die zusätzlich zu ihren sechs eigenen Kindern noch drei Pflegekinder aufgenommen hat, schreibt Politiker an, geht auf Demos gegen Kindesentzug und schreibt sogar Lieder über dieses Thema. Wir berichten über sie in einer unserer nächsten Ausgaben.