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„Sommer in der Stadt“ – In Künzelsau ist was los

Verreisen im Sommerurlaub fällt dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie für viele aus. Deshalb bringt laut einer Pressemitteilung die Künzelsauer Stadtverwaltung zusammen mit der Werbegemeinschaft Künzelsau und den Unternehmen vor Ort an vier zentralen Plätzen Urlaubsfeeling in die Innenstadt. Liegestühle, Loungemöbel, Sandflächen, Pflanzen und kleine Aktionen laden seit Mitte Juni zum Verweilen ein am Unteren Markt, Alten Rathaus, Oberer Bach und am Restaurant Emma.

Ab Donnerstag, den 02. Juli 2020, bis Donnerstag, den 17. September 2020, gibt es jeden Donnerstag von 17 bis 20 Uhr ein unterhaltsames Angebot, das vom DJ über Live-Musiker bis zum Grillabend reicht. Die neu geschaffenen „Sommer-in-der-Stadt-Plätze“ werden von der Stadtverwaltung und der Werbegemeinschaft Künzelsau bespielt. Die dann geltenden Auflagen und Hygieneregeln der Gastronomie müssen beachtet werden. Der Eintritt ist frei.

Termine von „Sommer in der Stadt“ sind immer donnerstags:

2. Juli 2020: Emma, DJ Bott

7. Juli, Yvonne‘s Cafe, Prestige Filmtheater und Popcorn-Verkauf, autowalter mit DR!FT-Race, Raiba-Cocktails un Michael Breitschopf

16. Juli: Altes Rathaus, Karibische Nacht, Shadows Acoustics, Duft-Promotion

23. Juli: Alte Schmiede, Grillabend, autowalter mit DR!FT-Racer

30. Juli: Yvonne‘s Cafe, Michael Breitschopf und Chris Herzberger

6. August: Altes Rathaus, WeinSchmiede, Karibische Nacht, Bretter und „Fu unter uns“

13. August: Alte Schmiede, Grillabend und Freddy Hrubesch

20. August: Emma, Kokolores, Fotos, Reisen und Feuershow, Foto-Linke, Tui ReiseCenter – die reisebox

27. August: Altes Rathaus, „Steel, Wine & Honey“ und WeinSchmiede

3. September, Alte Schmiede, Kokolores und Chris Reckwardt

10. September: Emma, DJ AiTmaN, autowalter mit DR!FT-Racer

17. September 2020: Yvonne‘s Cafe, Kokolores und Michi Fahrbach

„Sommer in der Stadt“ wird vom Globus Baumarkt Künzelsau und der WeinSchmiede von Benjamin Frank unterstützt. 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Künzelsauer Kocherfreibad startet in die Saison – Eine Million investiert für gute Wasserwerte

Es darf wieder gebadet werden: Am Freitag, den 26. Juni 2020, startet das neugestaltete Künzelsauer Kocherfreibad in die Saison. „Auch wenn wir auf eine große Einweihungsparty wegen der Einschränkungen und Auflagen der Corona-Verordnung des Landes verzichten und die Anzahl der Besucher deshalb begrenzt sein wird, freue ich mich sehr, dass wir endlich in die Saison starten können“, so Bürgermeister Stefan Neumann in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Neues Naturschwimmbecken

Neu ist das rund 800 Quadratmeter große Naturschwimmbecken, das mit Wasser aus dem Kocher gespeist wird. Bevor das Kocherwasser in das 1,30 Meter tiefe Nichtschwimmerbecken mit dem Sandstrand fließt, passiert es laut der Mitteilung eine Pflanzenfilteranlage. „Wir verzichten komplett auf Chlor und andere chemische Reinigungszusätze“, erklärt der Technische Werkleiter der KünWerke Bernd Scheiderer, der die Neugestaltung des Bades betreut hat. „Mit den Planern der WasserWerkstatt aus Bamberg haben wir eine komplett biologische Reinigung mit Pflanzenfilter und UV-Licht geschaffen.“

„Das Kocherfreibad mit der Badebucht ist einzigartig.“

Claus Schmitt von der WasserWerkstatt hat das neue Bad geplant und freut sich über das Ergebnis: „Das Kocherfreibad ist eines der letzten Flussbäder in Baden-Württemberg, eventuell sogar das letzte, und nun mit der Badebucht einzigartig, da das Flusswasser durch die Zirkulation und Filtration über Pflanzenfilter gereinigt und somit eine dauerhaft verbesserte Wasserqualität herbeigeführt wird.“ Die letzten Proben vor der Eröffnung bestätigten eine ausgezeichnete Wasserqualität in dem Naturbecken, das durch eine Mauer vom Kocher abgetrennt ist und den Betrieb des Bades fortan unabhängig von den Wasserwerten des Kochers ermöglicht. Die Stadtverwaltung wird auch weiterhin selbst Wasserproben auswerten lassen, zusätzlich zu den routinemäßigen Proben des Gesundheitsamtes.

Eine Million Euro für gute Wasserwerte

Damit durchgängig im laufenden Betrieb gute Wasserwerte gehalten werden können, war der rund eine Million Euro teure Ausbau erforderlich. Die Schließung des Bades wegen schlechter Wasserqualität, die in den zurückliegenden Jahren leider immer wieder Mal erforderlich war, gehört nun der Vergangenheit an. Vom Baden im Kocher rät die Stadtverwaltung dennoch weiterhin ab. Viele Künzelsauer Einwohner haben sich mit Protestaktionen für den Erhalt des Flussfreibades eingesetzt. „Auch diesen engagierten Protestschwimmern und der Zustimmung des Gemeinderates haben wir das neue Naturschwimmbecken mit gereinigtem Kocherwasser zu verdanken“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Die Institution Kocherfreibad bleibt uns allen erhalten.“

Planschbecken, Tretboote, Stand-Up-Paddling

Das Planschbecken mit einem Wasserpilz und einer Wasserrutsche ist unverändert geblieben und ebenfalls ab 26. Juni in Betrieb. Es ist mit Trinkwasser befüllt und hat eine Wasserfläche von rund 100 Quadratmetern. Der Spielplatz in Wassernähe sorgt außerdem für Unterhaltung der kleinen Badegäste. Tretboote und Boards für Stand-Up-Paddling, gesponsert von regionalen Unternehmen, werden im Lauf der Saison dazukommen und für Abwechslung und sportliche Aktivität sorgen. Auch das Beachvolleyballfeld kann bespielt werden. „Selbstverständlich stehen auch die Umkleidekabinen und Sanitärräume zur Verfügung“, merkt Bernd Scheiderer an.

Hygiene- und Infektionsschutzkonzept

Die großzügige Liegewiese lädt zum gemütlichen Verweilen ein – und ist ein Plus, das die Einhaltung der Corona-Abstandsregeln von zurzeit 1,50 Meter erleichtert. Die jeweils aktuell geltenden Auflagen müssen in allen Bereichen des Freibades und des Campingplatzes eingehalten werden. Das für Bäder zuständige Team bei der Stadtverwaltung hat ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept ausgearbeitet, das einen größtmöglichen Schutz für die Badegäste gewährleisten soll. Demnach dürfen maximal rund 190 Personen gleichzeitig im Naturschwimmbecken mit einem Abstand von ungefähr 1,50 Meter die natürliche Erfrischung genießen. Begrenzt ist auch die Anzahl der Besucher, die sich insgesamt auf dem Gelände des Kocherfreibades aufhalten dürfen. „Beim Eintritt in das Bad werden wir ‚tickern‘“, erklärt Bernd Scheiderer. „Ist die Obergrenze erreicht, dürfen wir niemanden mehr einlassen.“ Beim Eintritt in das Bad muss ein Mund-/Nasenschutz getragen werden, der auf dem Badgelände und unter Einhalten der Abstandsregeln wieder abgelegt werden kann. Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten werden zudem in erhöhtem Umfang durchgeführt. Bürgermeister Stefan Neumann appelliert: „Für die Einhaltung der Auflagen sind Verständnis und Verantwortungsbewusstsein der Badbesucher erforderlich.“

Biergarten bereits geöffnet

Uwe Pimpl hat den Kiosk im Eingangsgebäude des Kocherfreibades und den Biergarten, der direkt angegliedert ist, gepachtet. Der Biergarten hat bei schönem Wetter bereits seit dem Frühjahr geöffnet. Der Campingplatz auf dem Freibadgelände hat acht Stellplätze für Wohnmobile und zirka 20 Plätze für Zelte. Reservierungen sind bei Uwe Pimpl möglich unter Telefon 0170/311 8099.

Um ein Anstehen an der Freibadkasse zu vermeiden und das Infektionsrisiko zu minimieren, rät die Stadtverwaltung, Eintrittskarten im Bürgerbüro im Rathaus, Stuttgarter Straße 7, Künzelsau, zu kaufen. Dort sowie im Kocherfreibad sind Einzel- und Saisonkarten zu haben. Einzeltickets für Erwachsene kosten 2,50 Euro, für Kinder und Jugendliche bis bis 16 Jahre, Schüler, Studenten, sowie Schwerbehinderte (ab 50 Grad der Behinderung) 1,50 Euro. Auf dem Campingplatz zahlen Erwachsene fünf Euro pro Nacht.

Das Kocherfreibad hat bei Badewetter montags bis freitags von elf bis 19 Uhr, an Wochenenden, Feiertagen sowie in den Ferien von zehn bis 19 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

Übersichtsplan des Kocherfreibads Künzelsau. Urheber: WasserWerkstatt

 

Badebucht im neugestalteten Kocherfreibad. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Olivier Schniepp

Die neue Pflanzenfilteranlage. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Olivier Schniepp




Sommer in der Stadt – Urlaubsfeeling und Aktionen in der Künzelsauer Innenstadt

Aufgrund von Corona können viele Menschen nicht in den Sommerurlaub fahren. Deshalb will laut einer Pressemitteilung die Stadtverwaltung Künzelsau zusammen mit der Werbegemeinschaft Künzelsau und den Unternehmen vor Ort an vier zentralen Plätzen Urlaubsfeeling in die Innenstadt bringen. Liegestühle, Loungemöbel, Sandflächen, Pflanzen und kleine Aktionen laden ab Mitte Juni an folgenden Plätzen zum Verweilen ein: Unterer Markt, Altes Rathaus, Oberer Bach und am Restaurant Emma.

Die erste Aktion im Rahmen von „Sommer in der Stadt“ wird das Faire Frühstück am kommenden Samstag, den 20. Juni 2020, von 9 bis 11.30 Uhr am Unteren Markt sein. Der faire Stadtkaffee wird kostenlos ausgeschenkt. Frühstück, Geschirr und Besteck bringt jeder Besucher selbst mit. Die geltenden Auflagen und Abstandsregeln müssen eingehalten werden.

Ab Anfang Juli werden die geschaffenen „Sommer-in-der-Stadt-Plätze“ von der Stadtverwaltung Künzelsau und der Werbegemeinschaft Künzelsau bespielt. Beginn ist am Donnerstag, den 02. Juli 2020, mit DJ Bott am Sandstrand des Restaurants Emma. Alle weiteren Aktionen werden über unsere Homepage unter http://www.kuenzelsau.de, auf Facebook unter https://www.facebook.com/Künzelsau-meine-Stadt-662900533845135/ und auf Instagram unter https://www.instagram.com/explore/locations/1012651797/kunzelsau-meine-stadt/ kommuniziert. Die dann geltenden Auflagen und Hygieneregeln der Gastronomie müssen beachtet werden.

„Sommer in der Stadt“ wird vom Globus Baumarkt Künzelsau und der WeinSchmiede von Benjamin Frank unterstützt.

Das geplante Kultur- und Veranstaltungsprogramm der Stadt Künzelsau wird aufgrund der Corona-Pandemie auch noch über den Sommer ausgesetzt. In welchem Umfang und ab welchem Zeitpunktdas Programm fortgesetzt werden kann, hängt von den zukünftigen Corona-Verordnungen ab.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Ab Juli werden die Plätze in der Stadt bespielt. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Olivier Schniepp




Neuenstein/Künzelsau: Autofahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Einiges zu kontrollieren hatte die Polizei am Sonntag, den 14. Juni 2020, in Neuenstein und Künzelsau. Weil er teilweise starke Schlangenlinien fuhr, fiel ein 61-Jähriger in Neuenstein anderen Autofahrern auf. Der Mann war gegen 0.30 Uhr mit seinem Suzuki auf der Kreisstraße von der Einmündung der L1046 in Richtung Kesselfeld unterwegs, als er mit seiner Fahrweise auffiel. Zeugen verständigten daraufhin die Polizei. In der folgenden Kontrolle stellten die Beamten deutliche Anzeichen für Alkoholeinfluss bei dem Suzuki-Lenker fest. Ein Alkoholtest ergab 2,04 Promille. Der Mann musste eine Blutprobe und seinen Führschein abgeben.

Der zweite betrunkene Autofahrer war ein 49-Jähriger, der gegen 15 Uhr mit seinem VW von der Pfarrgasse in die Neuensteiner Schloßstraße einbog. Als er einen Streifenwagen erkannte, versuchte er mit seinem Auto zurückzusetzen. In der folgenden Kontrolle stellten die Beamten deutliche Anzeichen auf Alkoholeinfluss fest. Ein Test zeigte, dass der VW-Lenker 2,02 Promille intus hatte. Er musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Auf ihn kommt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zu.

Bereits in der Nacht auf Sonntag war ein 18-Jähriger mit seinem Audi bei Künzelsau unterwegs, obwohl er möglicherweise unter dem Einfluss von Kokain stand. Bei einer Kontrolle gegen 2 Uhr, auf einem Parkplatz der Bundesstraße zwischen Belsenberg und Künzelsau, stellten die Beamten Anzeichen auf Drogeneinfluss bei dem Fahrer fest. Ein Urintest verlief positiv auf Kokain. Der Audi-Fahrer musste eine Blutprobe abgeben und nun mit einer Anzeige rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Sommer in der Stadt – Trotz Corona nach Künzelsau

Künzelsau trägt seit 2015 den Titel „Faire Stadt“. Seit der Titelverleihung findet jährlich das „Faire Frühstück“ statt. Am 20. Juni 2020 können Besucher von 9 bis 11.30 Uhr somit das sechste gemütliche gemeinsame Frühstück am Unteren Markt genießen. Es bietet den optimalen Rahmen, sich zum Thema Fairer Handel auszutauschen und in gemütlicher Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Jeder Besucher sollte selbst etwas zum Frühstücken sowie sein eigenes Geschirr und Besteck mitbringen.

Der Künzelsauer Stadtkaffee wird kostenlos in Tassen von der Stadtverwaltung ausgeschenkt. Dazu gibt es fair gehandelte Kaffeesahne und Zucker. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Informationen zum Thema „Fairtrade Stadt Künzelsau“ sind auch zu finden auf der städtischen Homepage http://www.kuenzelsau.de/fairtrade.

Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Verordnung müssen die Kontaktdaten aller Besucher notiert werden. Zum Zwecke der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde werden nach §§ 16, 25 IfSG der Name, Vorname, Datum, Telefonnummer oder Adresse des Teilnehmers bei der Anmeldung aufgenommen und vier Wochen aufbewahrt. An einem Tisch sind nur Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Teilnehmer, Beschäftige oder sonstige Mitwirkende dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen, wenn sie in Kontakt mit einer SARS-CoV-2 infizierten Person steht oder stand und noch keine 14 Tage vergangen sind oder Symptome eines Atemweginfekts oder erhöhte Temperatur aufweist. Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Die Tische und Bänke werden entsprechend aufgestellt. Sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden können, müssen Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Körperkontakt – insbesondere Händeschütteln oder Umarmen – ist zu vermeiden. Ausreichend Desinfektionsmittel ist vorhanden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau
 

 

 




Mit dem Künzelschweinchen in die Stadtbücherei – Vorlesestunde für Kinder im Alten Rathaus

Die neue Stadtbücherei im Herzen von Künzelsau ist nun schon einige Monate eröffnet. An diesem Ort der Bildung und Begegnung bietet laut einer Pressemitteilung die Stadtbücherei Künzelsau in Zusammenarbeit mit Birgitta Götzelmann-Liebig am Samstag, den 20. Juni 2020, von 10 bis 11 Uhr eine Vorlesestunde für Kinder bis zur zweiten Klasse an. Das gemeinsame Vorlesen soll dann immer am dritten Samstag im Monat stattfinden.

Lieblingsbücher für neugierige Kinder

Die Leseecke im zweiten Obergeschoss der Stadtbücherei bietet den optimalen Platz für eine Lesestunde mit klassischen Büchern, die jedem Kind gefallen. „Meine Lieblingsbücher sind die Klassiker Räuber Hotzenplotz, die kleine Hexe, das kleine Gespenst, Michel aus Lönneberga, Pippi und die Urmel-Bücher, aber auch englische Klassiker wie Winnie-the-Pooh oder Mary Poppins. Ich freue mich, diese Bücher vor neugierigen Kinderaugen vorzulesen und sie auf fantasievolle Reisen mitzunehmen,“ so Birgitta Götzelmann-Liebig in der Mitteilung. Im Anschluss an die Geschichte dürfen die Kinder das Gehörte mit kreativen Bastelaktionen vertiefen. Als besonderes Highlight erzählt Birgitta Götzelmann-Liebig Geschichten über das erfundene Künzelschweinchen.

Begleitpersonen sind willkommen

Das Team der Stadtbücherei freut sich auf viele kleine Besucher. Begleitpersonen sind herzlich willkommen, sich während der Vorlesestunde in der Stadtbücherei umzuschauen. Aufgrund der Einhaltung des Mindestabstands sollen sich Begleitpersonen nicht in der Leseecke aufhalten.

Teilnahme aus ohne Leseausweis

Die Teilnahme an der Vorlesestunde ist kostenlos und auch für Kinder ohne Leseausweis möglich. Aufgrund der Corona-Lage ist eine Anmeldung vorab erforderlich. Zum Zwecke der Auskunftserteilung gegenüber dem Gesundheitsamt oder der Ortspolizeibehörde werden nach §§ 16, 25 IfSG der Name, Vorname, Datum, Telefonnummer oder Adresse des Teilnehmers bei der Anmeldung aufgenommen und vier Wochen aufbewahrt. Anmeldungen werden erbeten bis spätestens Freitag, den 19. Juni 2020, bei Helen Bühler per E-Mail an helen.buehler@kuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/129 120. Bei der Anmeldung sind die oben genannten Kontaktdaten des Kindes anzugeben.

Abstandsregeln und Hygienestandards beachten

Teilnehmer, Beschäftige oder sonstige Mitwirkende dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen, wenn sie in Kontakt mit einer SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder stand und noch keine 14 Tage vergangen sind oder Symptome eines Atemweginfekts oder erhöhte Temperatur aufweist. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Sofern dieser nicht eingehalten werden kann, müssen Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Körperkontakt – insbesondere Händeschütteln oder Umarmen – ist zu vermeiden. Ausreichend Reinigungsmöglichkeiten sind auf den Toiletten zu finden.

Faires Frühstück

Ebenfalls am 20. Juni 2020 findet das Faire Frühstück von 9 bis 11.30 Uhr am Unteren Markt unter den dann aktuell geltenden Auflagen und Abstandsregeln statt.

Weitere Informationen sind auf der Homepage unter http://www.kuenzelsau.de, auf Facebook unter https://www.facebook.com/Künzelsau-meine-Stadt-662900533845135/ und auf Instagram unter https://www.instagram.com/explore/locations/1012651797/kunzelsau-meine-stadt/ zu finden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Die Leseecke im zweiten Obergeschoss der Stadtbücherei bietet den optimalen Platz für eine Lesestunde mit klassischen Büchern, die jedem Kind gefallen. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau




Golfcart geklaut, dann Fahrrad einer Neunjährigen, dann Firmenfahrzeug – 28-Jähriger sorgt für Unruhe im Hohenlohekreis

Ein 28-Jähriger hielt am Dienstag, den 09. Juni 2020, Einsatzkräfte im Hohenlohekreis mehrere Stunden lang in Atem. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Gegen 15 Uhr sprach der Mann einen Sportler auf einem Golfplatz in Zweiflingen-Friedrichsruhe an und fragte ob er dessen Golfcart probefahren dürfe. Nachdem ihm dieses erlaubt wurde, setzte sich der 28-Jährige in das Gefährt. Statt eine kleine Runde auf dem Platz zu drehen, brauste er jedoch einfach davon. Ein Hubschrauber, der von der Polizei für die Suche angefordert worden war, konnte das Golfcart schließlich in einem Graben bei Zweiflingen auffinden, von dem Mann fehlte allerdings jede Spur. Der hatte sich zwischenzeitlich auf den Weg nach Forchtenberg-Ernsbach gemacht und versuchte dort das Fahrrad eines 9-Jährigen zu stehlen. Die aufmerksamen Großeltern unterbanden den Versuch, woraufhin es der 28-Jährige wenige Meter weiter am Fahrrad eines kleinen Mädchens versuchte. Er saß bereits auf dem Rad als er von der 9-Jährigen und ihren Freunden am Wegfahren gehindert wurde. Im Anschluss flüchtete der Mann. Einige Zeit später stahl er ein Firmenfahrzeug von einem Betriebsgelände in Untermünkheim-Übrigshausen und fuhr damit bis nach Künzelsau-Vogelsberg. Hier stellte er das gestohlene Fahrzeug im Hof einer Familie ab und versuchte stattdessen deren Auto zu stehlen. Dieser Versuch scheiterte jedoch am Unvermögen des 28-Jährigen den Rückwärtsgang einzulegen.

Der Mann ging daraufhin auf ein Nachbargrundstück und schlug dort die Scheibe einer Terrassentür ein mit einem schweren Gegenstand ein. Diesen warf er daraufhin, auf eine im Haus befindliche Bewohnerin. Sie wurde durch das Wurfgeschoss verletzt und musste von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden. Der Mann suchte daraufhin erneut das Weite. Er wurde einige Zeit später von Streifen der Polizei im Straßengraben zwischen Künzelsau-Vogelsberg und Künzelsau-Kocherstetten aufgefunden. Da der Mann sich beim Einschlagen der Scheibe schwere Verletzungen zugezogen hatte und er außerdem eine Blutprobe abgeben musste, wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.

 




Künzelsau: Fünf Hasen geklaut

Unbekannte stahlen am Wochenende fünf Hasen und ein Notstromaggregat von einem umzäunten Gartengrundstück in Künzelsau. Der oder die Täter drückten zwischen Samstag, den 30. Mai 2020, etwa 20.30 Uhr und Sonntag, den 31. Mai 2020, um 15.30 Uhr den Maschendrahtzaun, der das Grundstück im Gewann „Unterer Laibachweg“ umgibt, um und gelangten so auf das Gelände. Sie schafften es, die verschlossene Tür des Gartenhäuschens zu öffnen und stahlen die Hasen. Auch ein lilafarbenes Notstromaggregat nahmen sie mit.

Zeugen, die verdächtige Personen im Tatzeitraum beobachten konnten oder Hinweise auf den Verbleib des Diebesgutes haben, werden gebeten, sich unter Telefon 07940/9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn, 04.06.2020




„Allerdings sind die Auflagen, die wir hierfür erfüllen müssen, noch nicht klar geregelt“

Das Prestige Filmtheater in Künzelsau lässt sich laut einer E-Mail von Kino-Betreiber Nenad Nenad Tomasinjak, die die Stadtverwaltung Künzelsau an GSCHWÄTZ weitergeleitet hat, noch etwas Zeit mit der Wiedereröffnung. Dafür gebe es „verschiedene Gründe“. So dürften in Baden-Württemberg die Kinos theoretisch seit Montag, den 01. Juni 2020, wieder öffnen. „Allerdings sind die Auflagen, die wir hierfür erfüllen müssen, noch nicht klar geregelt“, schreibt Tomasinjak weiter. „Wir werden die zum Schutz vor dem Corona-Virus notwendige Maßnahmen natürlich umsetzen beziehungsweise haben das auch schon getan.“ Abstandsregelungen, Hygienemaßnahmen sowie Maskenpflicht müssten klar definiert sein, damit das Kino-Team wisse, wie und wie viele Personen in die Säle dürfen und wie unter diesen Voraussetzungen wirtschaftlich gearbeitet werden könne.

Wiedereröffnung am Donnerstag, den 02. Juli 2020

Ein weiterer Grund sei, dass durch die Pandemie fast alle aktuellen Filmstarts verschoben oder gestrichen wurden. „So gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht genügend aktuelle Filme, um euch das abwechslungsreiche Programm zu bieten, das ihr von uns gewohnt seid“, so der Kino-Betreiber. Daher werde Donnerstag, der 02. Juli 2020, als flächendeckender Eröffnungstermin anvisiert. Das gebe den Filmverleihern die Chance zur besseren Planung, um Filme zu terminieren und diese vorab bewerben zu können. Weiter heißt es in der Mail: „In den Bundesländern, in denen verschiedene Kinos bereits unter Auflagen den Betrieb wieder aufgenommen haben, sind die Besucherzahlen so gering, dass es einfach noch keinen Sinn macht, den Betrieb wieder hoch zu fahren“. 

 




„Wesentlich weniger Kunden als vorher“

Es ist wolkig und windig an diesem Donnerstagmorgen, den 21. Mai 2020, in Künzelsau. Dennoch sind einige Menschen in den Gassen und auf der Hauptstraße von Künzelsau unterwegs. Im Außenbereich der Cafès sitzen Kunden, Kinder spielen und auf den Bänken genießen andere die spärlichen Sonnenstrahlen. An den Eingangstüren der Geschäfte weisen Plakate auf die Abstandsregeln und Maskenpflicht hin. Die Kunden, die in die Läden gehen, ziehen wie vorgeschrieben Nase-Mund-Bedeckungen auf. Doch sobald sie rauskommen, nehmen sie diese wieder ab. Nur ganz wenige Menschen bedecken auch auf den Straßen Mund und Nase. Wie ist die momentane Situation für die Künzelsauer Einzelhändler und ihre Kunden zwischen Abstandhalten und Maskentragen? GSCHWÄTZ hat sich umgehört, jedoch wollten nicht alle der Angesprochenen Auskunft geben.

„Es kommt kein Einkaufsfeeling auf“ 

Ingrid Bauer von der Landmetzgerei Bauer bedauert, dass „wesentlich weniger Kunden als vor der Corona-Krise“ in den Laden kommen. Maximal vier Personen dürften sich dort gleichzeitig aufhalten. Lediglich der Mittagstisch laufe gut, allerdings gibt es die Gerichte nur zum Mitnehmen. Insgesamt 33 Mitarbeiter hat die Landmetzgerei Bauer. Zwei der sechs Mitarbeiter in Künzelsau sind zurzeit in Kurzarbeit, in den beiden anderen Geschäftsstellen in Pfedelbach und Neuenstein wird dagegen ganz normal weitergearbeitet. „Obwohl Pfedelbach ein Hotspot war, war unser Laden dort immer gut besucht“, erzählt sie. In Künzelsau hätten sie es dagegen schon bemerkt, als die umliegenden Geschäfte noch geschlossen hatten. Die Leute würden eher in einen Laden gehen, in dem sie alles bekommen könnten, und dann schnell wieder heimgehen, so ihre Einschätzung. „Es zieht jetzt wieder an, allerdings schleppend“, so Ingrid Bauer weiter. Gefragt nach der Gesichtsmaske sagt sie: „Es muss halt sein, aber ein ganzer Tag ist schwierig“. Die Mund-Nase-Bedeckung erschwere das Sprechen und Verstehen. Dennoch hätten sie schon vor der Maskenpflicht im Laden Mund und Nase bedeckt, um sich selbst als auch die Kunden zu schützen.

„Die Leute sind entspannter und ruhiger“

Renate aus Ingelfingen – ihren vollen Namen möchte sie nicht nennen – wartet vor dem Friseurshop Ralf Poslovski. Sie hat einen Termin, auf den sie ganz schön lange warten musste – nämlich vier Wochen. Vorher sei nichts frei gewesen. Jetzt muss sie in dem Laden ihre Haare waschen lassen, das habe sie vor Corona immer zuhause erledigt. Die Kundin rechnet mit einer Preissteigerung, was sie stört. „Man hatte acht Wochen zu und jetzt sollte man eben acht Wochen von Montag bis Samstag durcharbeiten, um das Verlorene wieder aufzuholen“, meint sie. „Ich habe schließlich auch nicht mehr im Geldbeutel.“ Doch kann sie in der Corona-Krise auch etwas Positives sehen: „Ich beobachte, dass die Leute Abstand halten, insgesamt entspannter und ruhiger sind und bedachter miteinander umgehen“. So mancher lasse auch mal anderen den Vortritt. Sie hofft, das sich die Menschen in Zukunft eher darüber Gedanken machen, was nötig sei und auf was man verzichten könne.

„Die Einbußen merkt man natürlich“

Bei Blumen-Laichinger ist es noch eher ruhig. „Es kommen schon Leute“, sagt Birgit Laichinger. „Allerdings nicht mehr so viele wie vorher.“ Weil nicht klar war, ob Gärtnereien und Blumenhandlungen öffnen dürfen, hätten auch sie den Laden einige Zeit geschlossen. Die Gärtnerei in Mäusdorf hat schon früher öffnen dürfen, der Laden in Künzelsau erst etwas später. Der Start verlief stockend. „Die Einbußen merkt man natürlich“, bedauert sie. Was sie außerdem aufrege: BAGeno, Baumärkte und Discounter wie Lidl hätten weiterhin Gärtnerisches verkauft. Manche ihrer Kunden würden vergessen, Masken aufzusetzen. Andere seien ganz erstaunt, dass man auch bei ihr Mund und Nase bedecken müsse. In einem Einzelfall hatte der Kunde sogar Probleme mit dem Abstand halten. Ihn habe sie deutlich auf die Abstandsregeln hingewiesen. „Natürlich nehme auch ich die Maske mal ab, wenn sonst niemand im Laden ist“, sagt sie. Sie findet aber, „dass es Schlimmeres gibt“.

„Es läuft gut hier“

Im Erdbeerstand vom Obst- und Gemüsehof Heinrich wartet Marina Maier aus Künzelsau hinter einer Plexiglasscheibe auf Kundschaft. Sie muss keine Maske tragen, „solange die Trennung da hängt“, sagt sie. Auch die Kunden müssten an dem Stand Mund und Nase nicht bedecken, aber die Abstände einhalten. „Es läuft gut hier, eigentlich wie vorher auch“, erzählt sie weiter. Die Meinungen der Erdbeerkäufer zur Maskenpflicht sei „mal so, mal so“.

„Der Nachschub ist gerettet.“

Bei der Drogerie Müller geht es an diesem Morgen ruhig zu. „Wir hatten durchgehend offen“, erzählt eine der Verkäuferinnen. „Aber auch wir haben weniger Kunden, es geht ruhiger zu.“ Viele Leute kommen wegen Masken, Desinfektionsmittel und sonstiger Hygieneartikeln. „Da ist der Nachschub gerettet“, bemerkt sie lächelnd. Der Run aufs Toilettenpapier sei aber vorbei. Wie in jedem anderen Geschäft auch sind für jede anwesende Person zehn Quadratmeter nötig – das schließt auch das Vekaufspersonal ein. „Den Abstand können wir locker halten“, sagt die Müller-Mitarbeiterin. Lange Schlange im oder vor dem Laden häten sich noch nicht gebildet.

„Wir freuen uns über den Zulauf.“

„Am Anfang der Eröffnung war natürlich noch Alles ein bisschen seltsam, erst die Abstandsregeln und dann noch die Maskenpflicht“, so Babette Bauer vom lindele. „Aber ich muss sagen, die Kunden und auch wir haben uns schnell daran gewöhnt“. Schließlich seien es Regeln zu aller Sicherheit und die Kunden würden sich daranhalten. Mitten in dem Laden werden Masken genäht und auch verkauft, was zusätzlich viel neue Kunden gebracht habe. Doch auch sonst kämen viele Kunden – „und wir freuen uns über den Zulauf“.

„Die Maske muss man annehmen“

Im Sportivo dürfen sich wegen der Personenbegrenzung vier Personen gleichzeitig aufhalten – also zwei Kunden und zwei Verkäufer. „Manchmal stehen die Kunden außen Schlange“, sagt Mitarbeiterin Thea, die dankbar ist, dass die Kunden kommen. „Wir haben aber auch schon beobachtet, dass so mancher wieder geht, wenn es ihm zu lange dauert, und am nächsten Tag wiederkommt oder in einen unserer anderen Läden geht.“ Die meisten Kunden des Ladens sind Stammkunden, „die uns gerne unterstützen möchten“. Bereits bei der Neueröffnung seien viele da gewesen, „glücklich und geduldig“. Zwar sei es schwierig mit der Maske, ein Shopping-Gefühl zu bekommen, aber „man müsse sie annehmen“. Die Kunden würden auch nicht bummeln, sondern ganz gezielt einkaufen und den Laden schnell wieder verlassen, vor allem wenn noch andere Leute draußen warten. „Das ist aber auch vom Wetter abhängig“, sagt Thea, die momentan wie die anderen Sportivo-Mitarbeiter halbtags und in Schichten arbeitet. „Sobald die Sonne scheint, will jeder ein Sommerteilchen.“

Lindele verkauft selbst genähte Masken

Dem Lindele gehe es ganz gut in der Coronazeit, sagt Babette Bauer. „Am Anfang der Eröffnung war natürlich noch alles ein bisschen seltsam , erst die  Abstandsregeln und dann noch die Maskenpflicht, aber ich muss sagen, die Kunden und auch wir haben uns schnell  daran gewöhnt. Es sind Regeln zur aller Sicherheit und die Kunden halten sich daran. Da wir im lindele auch selbst Masken nähen und verkaufen , haben wir viel neue Kunden dazugewonnen. Und auch sonst kommen zu uns viele Kunden und wir freuen uns über den Zulauf.“

„Wir wollen es so hinkriegen, dass es für alle gut ist.“

„Die Situation ist für alle schwierig“, findet Reintraut Lindenmaier von der Buchhandlung R. Lindenmaier u. A. Harsch. Es sei anstrengend mit Maske für die Verkäufer als auch die Kundschaft. Zurzeit würden alle Mitarbeiter eine Stunde Mittagspause „zum Durchatmen“ machen. „Abends sind wir platt“, sagt die Buchhändlerin. „Manche Kunden bestellen und kommen nur schnell zum Abholen“, erzählt sie. Es komme kein Einkaufsfeeling auf. „Es hat sich viel verändert“, findet sie. Während der Schließzeit hätten sie in der Buchhandlung ganz normal weitergearbeitet. „Online ging ganz gut und telefonisch wurde auch viel bestellt“, erzählt die Buchhändlerin. Innerhalb von Künzelsau hätten sie die bestellte Ware ausgefahren. Auch jetzt noch würden sie Bestellungen von Personen, die nicht in die Buchhandlung kommen können oder wollen, per Post und mit Rechnung verschicken. Kunden ohne Mund-Nase-Bedeckung schickt Reintraut Lindenmaier wieder raus. „Manche bleiben auch draußen stehen und wir bedienen sie durch die hintere Tür“, sagt sie weiter. „Wir versuchen, es so hinzukriegen, dass es für alle gut ist.“ Doch Reintraut Lindenmaier sieht auch etwas Positives: „Vielen gehen jetzt öfter in die Natur raus“. Die Menschen würden sich ihrer Umwelt wieder bewusster werden. Dennoch fürchtet sie eine zweite Corona-Welle im Herbst, „denn im Cafè verliert man den Gedanken an Abstand und dann wird es schwierig“.

 

Text: Sonja Bossert

Solche Plakate hängen – wie hier bei Blumen-Laichinger – an allen Künzelsauer Läden und weisen auf die neuen Regeln hin. Foto: GSCHWÄTZ

 

 

Am Stand von Erdbeer-Verkäuferin Marina Maier läuft es gut. Foto: GSCHWÄTZ

 

In der Buchhandlung R. Lindenmaier u. A. Harsch müssen Kunden verschiedene Ein- und Ausgänge benutzen: Foto: GSCHWÄTZ