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Geänderte Öffnungszeiten der städtischen Einrichtungen

In Künzelsau gelten während der Feiertage über Weihnachten und den Jahreswechsel für die städtischen Einrichtungen teilweise geänderte Öffnungs- und Betriebszeiten, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Das Bürgerbüro im Rathaus ist vom 24. bis 27. Dezember 2020 und vom 31. Dezember 2020 bis einschließlich 3. Januar 2021 geschlossen. Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag durchgehend von 8.30 bis 18.30 Uhr sowie Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Die Bergbahn fährt am Donnerstag, 24. Dezember 2020, von 6.15 bis 15 Uhr. Am Freitag, den 25. Dezember, und Samstag, den 26. Dezember 2020, von 9 bis 20 Uhr. Am letzten Tag des Jahres kann man die Bahn von 6.15 bis 17 Uhr nutzen und am ersten Tag des neuen Jahres von 9 bis 20 Uhr. Am darauffolgenden Feiertag, Mittwoch, den 6. Januar 2021, fährt ist die Bergbahn von 9 bis 20 Uhr in Betrieb. Dann fährt sie wie gewohnt im Viertel-Stunden-Takt.

Die Stadtbücherei im Alten Rathaus ist vom 24. Dezember 2020 bis 11. Januar 2021 geschlossen.

Den Wochenmarkt im kleineren Rahmen gibt es über das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel von 8 bis 12.30 Uhr am Unteren Markt: am Dienstag, 22. Dezember, am Donnerstag, 24. Dezember, am Dienstag, 29. Dezember sowie am Donnerstag, 31. Dezember 2020. Am Dienstag, den 5. Januar 2021, fällt der Wochenmarkt aus. Ab Freitag, den 8. Januar 2021, bieten die Markthändler wieder wie gewohnt dienstags und freitags ihre frischen Waren auf dem Wochenmarkt an.

Das Stadtmuseum in der Scharfengasse und das Hallenbad TollKÜN bleiben aufgrund der Corona-Einschränkungen weiterhin bis mindestens Sonntag, den 10. Januar 2021, geschlossen. Schwimmunterricht der Schulen kann voraussichtlich nach den Weihnachtsferien weiterhin stattfinden.

Im Notfall – wichtige städtische Telefonnummern

Verschiedene städtische Einrichtungen sind im Notfall unter folgenden Telefonnummern zu erreichen: Abwasserbeseitigung unter 0173/699 1955, der Bauhof unter 0175/581 1203 und die Wasserwerke unter 0173/704 0213.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

Schnee – kein Thema für die Bergbahn. Sie verbindet auch über die Feiertage Künzelsau mit dem Wohngebiet Taläcker. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Wer noch Lesestoff über die Feiertage braucht: Die Stadtbücherei im Alten Rathaus Künzelsau ist noch bis Mittwoch, den 23. Dezember 2020, geöffnet. Foto: Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH




4. Kurz.Film.Fest in Künzelsau

Am Donnerstag, den 14. Januar 2021, veranstalten Studierende des sechsten Semesters des Studienganges Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Kultur- und Freizeitmanagement der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau das 4. Kurz.Film.Fest – erstmals in einer digitalen Streaming-Auflage. Das Filmfest, das in den vergangenen drei Jahren großen Anklang fand, zeigt Kurzfilme junger Filmemacher. In knapp bemessener Zeit – teilweise in nur wenigen Minuten – werden Geschichten erzählt, die rühren, informieren oder gar das Publikum zum Lachen und Nachdenken bringen. Aufgrund der Corona-Pandemie haben die Studierenden unter Leitung von Professorin Raphaela Henze diesen Abend in einem Online-Format vorbereitet. Die Kurzfilme werden online gestreamt. Aber auch in diesem Jahr wird wieder durch eine Expertenjury und das Publikum abgestimmt, wer am Ende die begehrten Preise erhält.

Die Filme werden von 20 bis 22 Uhr online gezeigt. Danach erfolgt eine Q&A-Session mit den Filmemachern. Die Teilnahme ist kostenlos und ab 18 Jahren möglich. Interessierte sollten sich unter Angabe des vollständigen Namens und Geburtsdatums per E-Mail an BK-hs.heilbronn@gmx.de bis spätestens 13. Januar 2021 anmelden. Die Anmeldedaten werden selbstverständlich umgehend nach dem kurz.film.fest wieder gelöscht und nicht weitergegeben. Weitere Informationen findet man zudem unter https://www.facebook.com/kurzfilmfest/.

 




„Künzelsau ist ein guter Nährboden für Startups und Gründer“

Bereits seit 2017 bietet die Stadtverwaltung Künzelsau mit vielen weiteren Akteuren das Konzept „Verwirkliche Deinen Traum in Künzelsau“ für Unternehmensgründer an. Beim diesjährigen Landeswettbewerb von Start-up BW Local schaffte die Stadt neben Bad Saulgau und Magstadt in der Kategorie „Gemeinde bis 20.000 Einwohner“ den Einzug ins Landesfinale, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Das virtuelle Finale fand am Donnerstag, den 03. Dezember 2020, statt und wurde live im YouTube-Kanal von Start-up BW übertragen.

Erster Platz

Bei der Preisverleihung wurde Künzelsau mit dem ersten Platz in der Kategorie „Gemeinde“ prämiert und darf sich über 10.000 Euro Preisgeld freuen. „Das Geld wird zu 100 Prozent in die Startups gehen“, so Thorben Heinrichs (hfcon GmbH & Co. KG / Digital Hub Heilbronn-Franken) als Vertreter der Stadt Künzelsau. Er ist regionaler Partner und Unterstützer des Modells. Mit dem Gründerfonds „Hohenlohe 4 Talents“ und weiteren Leistungen trägt er einen wesentlichen Teil zur Erweiterung und nachhaltigen Entwicklung des Konzepts bei.

Videopräsentation

Im Vorfeld fanden Dreharbeiten für die Videopräsentation statt. Im Video-Clip hat Christoph Bobrich, zuständig für die Wirtschaftsförderung bei der Stadtverwaltung Künzelsau, den Weg eines Gründers und Künzelsau vorgestellt. „Wir freuen uns riesig über den Gewinn“, so Bürgermeister Stefan Neumann in der Mitteilung. „Herzlichen Dank allen am Projekt Beteiligten. Künzelsau ist ein guter Nährboden für Startups und Gründer. Christoph Bobrich ist unser kompetenter Ansprechpartner, der Gründer gerne unterstützt.“ Anschließend hatte die Jury die Möglichkeit noch offene Fragen zu stellen. Die Zuschauer bekamen die Möglichkeit, für ihren Favoriten in der jeweiligen Kategorie online abzustimmen.

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Referat 43 – Initiative für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolge (ifex), Henning Schimpf | Projektleitung Start-up BW Local, Telefon 0711/123 2217 und E-Mail henning.schimpf@wm.bwl.de

Stadtverwaltung Künzelsau, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau, Pressestelle, Elke Sturm, Telefon 07940/129 122 und E-Mail elke.sturm@kuenzelsau.de

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Thorben Heinrichs, Geschäftsführer hfcon und Projektleiter des Digital Hub Heilbronn-Franken, vertrat die Stadt Künzelsau. Foto: hfcon GmbH & Co. KG / Digital Hub Heilbronn-Franken

Beratungssituation mit Christoph Bobrich (rechts) und einem Gründer. Christoph Bobrich begleitet und unterstützt Gründer in Künzelsau beim „Verwirklichen ihres Traums“. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau




Schon wieder: Graffiti-Schmiererei in Künzelsau

In der Nacht von Dienstag, den 24. November 2020, auf Mittwoch, 25. November, verzierten Unbekannte den Eingang einer Künzelsauer Schule mit Graffiti. Die Schmierer gingen zwischen 18.30 Uhr am Dienstagabend und 7.20 Uhr mittwochmorgens zu Werke und hinterließen mehrere Tags.

Zeugen, die Hinweise auf die „Künstler“ geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 07940/9400 beim Polizeirevier in Künzelsau zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 26.11.2020




Dr. Peter Faust und Chefarzt Jan Dietrich halten Gesundheitsvorträge via Live-Stream

Im Oktober wurde der Gesundheitsvortrag mit Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis, zum Thema „Corona-Pandemie – global und lokal“ erstmals live über den YouTube-Kanal der Stadtverwaltung Künzelsau übertragen. Auch die folgenden Gesundheitsvorträge im November und Dezember können wieder als Live-Stream von zu Hause aus verfolgt werden. Am Donnerstag, den 26. November 2020, hält Dr. Peter Faust um 19.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Zuckerkrank – und nun?“. Über die Behandlungsmöglichkeiten bei Knieschmerzen berichtet Chefarzt Jan Dietrich im Vortrag „Knieschmerz und Arthrose – ein neues Knie(teil)gelenk?“ am Donnerstag, den 10. Dezember 2020, um 19.30 Uhr.

Informationen zur Vortragsreihe „Gesundheit“

Das Thema Gesundheit ist ein Schwerpunktthema der Stadtverwaltung Künzelsau. Deshalb wurde dazu eine Vortragsreihe ins Leben gerufen, die medizinisches Wissen aus erster Hand bietet. Überwiegend Chefärzte des Hohenloher Krankenhauses und niedergelassene Künzelsauer Ärzte berichten aus ihrem Fachgebiet. Betroffene und Interessierte können sich umfassend informieren – zum aktuellen Stand der Medizin, Behandlungsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis.

Informationen zu den Live-Streams

Die Vortragsreihe findet in Kooperation mit dem Hohenloher Krankenhaus statt. Fragen zu den Vorträgen können vorab per E-Mail an helen.buehler@kuenzelsau.de gesendet werden. Aber auch während des Live-Streams können Benutzer über die Kommentarfunktion spontan Fragen stellen. Der Live-Stream kann einfach und kostenfrei über den städtischen YouTube-Kanal unter http://www.youtube.de/stadtkuenzelsau aufgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Möglichkeiten des digitalen Wandels

In einen Online-Bürgerdialog per Videokonferenz soll am Mittwoch, den 25. November 2020, von 17 bis 19 Uhr über den digitalen Wandel in Künzelsau diskutiert werden. Eingeladen dazu sind laut einer Pressemitteilung alle interessierten Künzelsauer. Anmeldungen nimmt Andreas Scheibmaier per E-Mail sean@hs-furtwangen.de oder unter Telefon 07723/920 2982 bis zum heutigen 24. November 2020 entgegen. Die technischen Anforderungen für die Teilnahme an der Videokonferenz sind gering, das System ist einfach und intuitiv verständlich.

Forschungsprojekt Digitaldialog 21

Die Meinung und Mitbestimmung der Bürger ist gerade bei Themen des digitalen Wandels, der das Leben nachhaltig verändert und immer mehr an Bedeutung zunimmt, besonders wichtig. Aus diesem Grund hat die Stadt Künzelsau im Kontext des Forschungsprojektes „Digitaldialog 21“ eine Kooperation mit der Hochschule Furtwangen ins Leben gerufen. Ziel ist es, ein reichhaltiges Stimmungsbild einzuholen sowie gemeinsam mit den Bürgern Möglichkeiten zur Gestaltung des digitalen Wandels in der eigenen Kommune zu diskutieren. Das Team der Hochschule Furtwangen wird daher in den nächsten Wochen und Monaten unterschiedliche Beteiligungs- und Diskussionsmöglichkeiten anbieten.

Breit angelegter Dialogprozess

Neben Künzelsau nehmen noch elf weitere Kommunen mit einer jeweiligen Größe von 1.250 bis 15.500 Einwohner (insgesamt über 75.000) aus dem ländlichen Raum in Baden-Württemberg am Forschungsprojekt „Digitaldialog 21“ teil. Das Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) aus Mitteln der Landesdigitalisierungsstrategie „digital@bw“ bis 2022 gefördert. Zusammen mit der Hochschule für Medien in Stuttgart, der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und zivilgesellschaftlichen Kooperationspartnern erforscht ein interdisziplinäres Team der Hochschule Furtwangen um Professor Dr. Stefan Selke und Professor Dr. Stefanie Betz in einem breit angelegten Dialogprozess Chancen, Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten des digitalen Wandels und setzt hierbei den Schwerpunkt auf den ländlichen Raum in Baden-Württemberg. Für weitere Informationen siehe auch die Projektwebseite http://digitaldialog21.de.

Workshop-Format

Eine Befragung zum digitalen Wandel in Künzelsau und den anderen teilnehmenden Kommunen – online und per Papierfragebogen – hat bereits über den Sommer stattgefunden. Die gute Resonanz und rege Teilnahme verdeutlicht nochmal die Bedeutung des Themas für die Bürger. Beim Online-Bürgerdialog werden die Ergebnisse der Befragung kurz vorgestellt. Anschließend diskutieren die Teilnehmer in einem Workshop-Format, moderiert durch das Team der Hochschule Furtwangen, zu den Chancen, Herausforderungen und Ideen für die gemeinsame Gestaltung des digitalen Wandels in Künzelsau.

Online-Pinnwand

Zusätzlich haben die Bürger auch unabhängig von der Teilnahme am Bürgerdialog die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf einer gemeindespezifischen Online-Pinnwand und Diskussionsforum digital zu den Themen des digitalen Wandels auszutauschen, weiterzudiskutieren oder Ideen und Vorschläge einzubringen. Der Link https://forum.digitaldialog21.de ist bereits seit dem 18. November zur Themen- und Ideensammlung für den Bürgerdialog freigeschaltet.

Zukünftig auch Präsenzveranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Situation wird die Veranstaltung dieses Mal per Videokonferenz stattfinden. In Zukunft sind jedoch auch Präsenzveranstaltungen geplant. Auch wenn die aktuelle Situation herausfordernd ist, sollten trotzdem alle Künzelsauer die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen und mitzugestalten. Es wäre daher sehr schön, wenn Mitbürger, die nicht über die entsprechende digitale Infrastruktur oder Kenntnisse verfügen, entsprechend unterstützt werden könnten, zum Beispiel durch eine gemeinsame Teilnahme in der Familie, Nachbarschaft oder sozialen Netzwerken.

Weitere Kontakte

Bei weiteren Fragen und Anmerkungen steht das Team der Hochschule Furtwangen zur Verfügung. Ansprechpartner ist hier Jan Gruß, erreichbar per E-Mail gran@hs-furtwangen.de oder unter Telefon 07723/920 2983. Für weitere Informationen siehe auch digitaldialog21.de. Bei der Stadtverwaltung ist Christoph Bobrich der Ansprechpartner. Er ist per E-Mail Christoph.bobrich@kuenzelsau.de oder unter Telefon 07940/129 105 erreichbar.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

In Künzelsau findet ein Online-Bürgerdialog zum Thema Digitalisierung statt.




„Hoffentlich bleibt die Wand dann auch stehen“

Ein Hauskauf ist in den meisten Fällen eine Entscheidung fürs Leben. „Wir machen alles aus einer Hand. Unsere Kundenbetreuerin gehört beim Einzug dann quasi schon zur Familie“, erzählt Achim Behn, Pressesprecher der Deutschen Reihenhaus AG. Am vergangenen Mittwoch, den 11. November 2020, empfing er gemeinsam mit seinen Kollegen den Künzelsauer Bürgermeister Stefan Neumann auf der Baustelle „Wohnen an der Bergbahn“. Hier entsteht eine Reihenhaussiedlung mit 30 Häusern und dem plakativen Namen „145 m² Familienglück“. Zwölf der Häuser sind schon an junge Familien aus der Region verkauft.

„Hoffentlich bleibt die Wand auch stehen“

Neumann platzierte gemeinsam mit Kundenbetreuerin Tina Kamber und Bauleiter Sebastian Benz eine neun Tonnen schwere und zwölf Meter lange Betonwand auf dem Dach eines der Häuser. Das ist Millimeterarbeit. Vorab gesteht Neumann: „Ein bisschen aufgeregt bin ich natürlich.“ Und scherzt: „Hoffentlich bleibt die Wand dann auch stehen. Ich beobachte die Baustelle auch mit, denn wenn ich meine Kinder morgens zur Schule bringe, sehen wir schon die Lkw Material anliefern.“ Tina Kamber betreut die Käufer ab Tag eins. „Vor allem, wenn die Häuser übergeben werden, freue auch ich mich natürlich riesig. Die Familien fiebern dem Tag so entgegen – und ich mit. Ich habe schon mehr als ein Mal vor Freude mit geheult.“ Besonders am „Wohnen an der Bergbahn“ sind für Stefan Neumann „die zentrale Lage“ und „die neue, grüne Ortsmitte von den Taläckern“. „Ich freue mich über dieses innovative Konzept, das die Deutsche Reihenhaus hier am Standort Künzelsau Taläcker ermöglicht.“

„Man hat sein eigenes, kleines Grundstück“

Sebastian Benz fasst die Vorteile des Projektes zusammen: „Eine Schule und ein Kindergarten sind nur 300 Meter entfernt. Außerdem liegt das Wohngebiet in einer 30er-Zone, sodass hier auch kleine Kinder gefahrlos auf der Straße laufen können. Ein weiterer Vorteil für junge Familien ist, dass es eine zentralisierte Heizungsanlage gibt. Es gibt später auch einen Hausmeister für den Wohnpark. Man hat zwar sein eigenes, kleines Grundstück, aber es gibt jemanden, der sich um die Gemeinschaftsanlagen kümmert, sodass man hier seinen Feierabend auch genießen kann.“

Der Bauleiter erklärt, wohin man sich bei Interesse wenden kann: „Sie finden auf unserer Homepage www.reihenhaus.de einen Ansprechpartner. Auch steht auf dem Werbeplakat am Baugrundstück die Nummer meiner Betriebskollegin Frau Kamber. Die ist dann für Sie erreichbar und wird sich mit Ihnen bei Interesse zu einem Beratungsgespräch treffen.“

Das „Familienglück“ ist ab einem Preis von 270.000 Euro zu haben.

Text & Video: Priscilla Dekorsi

30 Reihenäuser werden derzeit auf einer grünen Wiese auf den Taläckern gebaut. Foto: GSCHWÄTZ

Die Reihenhäuser sind laut Bürgermeister Neumann auf höchstem energetischem Niveau. Foto: GSCHWÄTZ

XXL-Wand wir mit Hilfe des Bürgermeisters eingesetzt. Foto: GSCHWÄTZ




„Ein faires Preis-Leistungsverhältnis liegt im Auge des Betrachters“

Quartier an der Stadtmauer – so heißt das ehemalige Peka-Areal in Künzelsau nun. Nach einer gefühlten Ewigkeit erfolgte am Dienstag, den 10. November 2020, der symbolische erste Spatenstich. Bald soll die Lücke im Herzen der Kreisstadt des Hohenlohekreises geschlossen werden. Eine mehrjährige Geschichte findet zu einem hoffentlich guten Ende, denn die activ-Group aus Schemmerhofen bei Ulm will auf dem Areal ein kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus bauen.

GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus war beim Spatenstich dabei, in seinem Fokus standen vor allem Künzelsaus Bürgermeister Stefan  Neumann und Christian Neudeck, zuständiger Projektentwickler bei der activ-Group.

„Gar nicht unsere Baustelle“

In seiner Begrüßung verwies Bürgermeister Neumann darauf, dass das Gelände jetzt „gar nicht unsere Baustelle ist, sondern die der activ-Group“. Nur noch wenig sei von der Stadt vorbereitend zu leisten. Die Stadt Künzelsau habe in den letzten Wochen noch Erschließungsarbeiten durchgeführt, zum Beispiel einen großen Abwassersammler errichtet. „Jetzt geht es noch um ein paar andere Leitungen, zum Beispiel Gas, aber auch das wird man noch hinbekommen, bevor die Bagger in die Tiefe gehen“, sagte Neumann.

Zwei Jahre seit dem Verkauf vergangen

Im Mai 2018, kurz vor der Bürgermeisterwahl, haben Neumann und Neudeck den Verkauf des Geländes an die activ-Group festgezurrt, jetzt erst ist Baubeginn. Neumann verwies auf die Schwierigkeiten der activ-Group, einen Generalunternehmer zu finden: „Man sieht, dass von der Baugenehmigung bis hin zur Auswahl eines Generalunternehmers schon Tage, Wochen, Monate und teilweise auch Jahre vergehen. Das war kein einfacher Prozess, weil wir uns eigentlich immer noch in einer Phase bewegen, wo in Baden-Württemberg und in Künzelsau noch immer gebaut wird. Das heißt, es war nicht einfach, jemanden zu finden, der die Kapazität hat und wo auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.“ (GSCHWÄTZ berichtete unter https://www.gschwaetz.de/2020/09/30/activ-group-hat-nun-endlich-einen-generalunternehmer-gefunden/). „Wobei ich dazu sagen muss, dass das nicht auf unsere Rechnung geht, sondern auf die der activ-Group und so freuen wir uns heute mit der activ-Group, dass das geklappt hat.“ Jetzt, so Neumann, sei das einer der wenigen Fälle, wo er sich entspannt zurücklehnen kann.

Eröffnung voraussichtlich im Sommer 2020

Im Frühling 2022 sollten die Geschäftsräume eröffnen können. Christian Neudeck von der activ-Group weist darauf hin, dass er diesen Termin wohl nicht halten kann:  „Wie vorhin beim Spatenstich schon angesprochen, wird aus Frühjahr realistisch der Sommer 2020, das aber wird funktionieren.“ Es sei „grundbuchtechnisch noch nicht möglich“ gewesen, mit dem Verkauf der Wohnungen zu beginnen, sagte Neudeck. „Wir werden in den nächsten Wochen mit dem Verkauf der Wohnungen starten, mit gleichen Chancen für alle.“ Wirklich für alle? GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus hakte nach und fragte nach den Preisen: „Das ist natürlich abhängig von der Größe einer Wohnung, wir gehen davon aus, dass eine Wohnung etwa 4.000 Euro pro Quadratmeter kosten wird. 75 bis 80 Quadratmeter dürfte der Durchschnitt sein, wir haben natürlich Zwei-Zimmer-Wohnungen und auch Vier-Zimmer-Wohnungen mit über 100 Quadratmetern.“

„Wichtig ist, dass wir hier barrierefreies Wohnen haben“

Bürgermeister Stefan Neumann betonte: „Wichtig für die Stadt Künzelsau ist immer der Wohnungsmix.“ Und verwies darauf, dass die Käufer die Wohnungen auch vermieten könnten. „Was ein faires Preis-Leistungsverhältnis ist, liegt natürlich im Auge des Betrachters“. Künzelsau habe aktuell andere Objekte, die Richtung preisgünstiges und soziales Wohnen gehen. Wichtig sei ihm, „dass wir hier barrierefreies Wohnen haben, dass man mit dem Aufzug nach oben kommt. Das ist ein Thema, das – wenn wir ans Alter denken –  für die Innenstadt und innerstädtisches Wohnen ein guter Punkt ist.“

Belebung oder Verarmung der Innenstadt?

Neumann sieht das neue Zentrum als Frequenzbringer und Magnet für den Einzelhandel der Innenstadt, obwohl der belebte Drogeriemarkt Müller die Innenstadt in Richtung PEKA-Areal verlassen wird: „Das PEKA-Areal liegt direkt an der Hauptstraße und was richtig gut ist: Dass wir einen Eingang und einen Kassenbereich haben Richtung Hauptstraße und nicht nur Richtung Konsul-Uebele-Straße.“ Auch die innenstadtnahen Parkplätze seinen ein wichtiger Punkt für Filialisten und Einzelhändler der Stadt.

Projekt „Verwirkliche Deinen Traum“

400 Quadratmeter „in bester A-Lage“ seien für das Projekt „Verwirkliche Deinen Traum in Künzelsau“ reserviert, die bekäme man auch in Künzelsau gut an den Mann oder die Frau. Die Stadt Künzelsau sei ein guter Partner und begleite ein solches Projekt „von der ersten Idee bis zum Businessplan“. Jeder könne ihn persönlich ansprechen – seine Telefonnummer nennt er im Video.

Interview: Dr. Felix Kribus

Transkript: Matthias Lauterer

GSCHWÄTZ berichtete bereits unter:

https://www.gschwaetz.de/2018/11/14/und-taeglich-gruesst-die-baustelle/

https://www.gschwaetz.de/2020/09/30/activ-group-hat-nun-endlich-einen-generalunternehmer-gefunden/

Endlich geht es los: Spatenstich am PEKA-Areal. Foto: GSCHWÄTZ

Christian Neudeck von der activ-Group will in den nächsten Wochen mit dem Verkauf der Wohnungen starten. Foto: GSCHWÄTZ

 




Verkaufsoffener Sonntag

Aufgrund der Pandemie-Einschränkungen musste der traditionelle Herbstmarkt, der für den kommenden Sonntag, den 08. November 2020, in Künzelsau geplant war, abgesagt werden. Der verkaufsoffene Sonntag der Werbegemeinschaft Künzelsau findet an diesem Tag allerdings statt.

Die Geschäfte in der Innenstadt haben von 12 bis 17 Uhr geöffnet.




„Die Freude hält sich in Grenzen“

„Die Freude hält sich in Grenzen“, sagt Konstantin Papadopoulos, der Betreiber des OXN in Künzelsau, über den zweiten Lockdown. Aber er hat GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus auch verraten, dass er nicht mehr so erschrocken sei wie beim ersten Mal, auch wenn die Situation genauso schwierig ist. „Man kann es nicht ganz nachvollziehen, weil es ist ja schon erwiesen, dass es eigentlich weniger von der Gastronomie kommt“, kommentiert der Wirt die erneute Schließung. Aber die Entscheidung sei gefallen und nun müsse man damit leben. Auch er hat keine Lösung, wie man das hätte vermeiden können, denn die Gastronomen hätten schon alles gemacht: „Mehr können wir nicht machen als Gastronomen.“ Seine Mitarbeiter sind nun wieder in Kurzarbeit.

„Es könnte wieder passieren“

Konstantin Papadopoulos hofft, dass es nicht allzu lange dauert mit der Schließung. Aber momentan sei alles möglich und alles ein großes Fragezeichen. „Es könnte wieder passieren ab Januar, Februar“, glaubt er. „Vielleicht, dass im Dezember nochmal aufgemacht wird wegen des Weihnachtsgeschäftes, dass man halt ein bisschen was reinspielt. Und danach kommt wahrscheinlich wieder, denke ich mal, ein Lockdown.“ Zurzeit können die Gäste beim OXN Essen bestellen und dort abholen. Allerdings spielen diese Einnahmen eher eine untergeordnete Rolle, sagt der Wirt, weil dieses Angebot in Künzelsau sehr groß sei und die Leute eher daheim bleiben würden, als sich etwas abzuholen.

„Die haben nur den Kopf geschüttelt“

Die Reaktion seiner Gäste auf die Schließung war weniger verständnisvoll, hat der Wirt erfahren: „Die Gäste haben alle nur den Kopf geschüttelt nach der Entscheidung und die verstehen es selber auch nicht, weil sie ja wissen, dass die Maßnahmen hier alle getroffen sind. Sie wissen auch, wie es woanders ist – zum Beispiel Busse und Bahnen – dass die Ansteckungsgefahr da natürlich extremer ist.“ Dennoch fühlt er sich nicht benachteiligt, auch wenn beispielsweise Friseure weiterhin ihrer Arbeit nachgehen dürfen. Er sei froh über „jeden, der sein Geschäft machen kann“. Nun hofft er, dass „es irgendwann mal aufhört und ein Schlussstrich gezogen wird und man sagt, okay, wir müssen jetzt mit dem Virus weiterleben.“

 

Der OXN in Künzelsau hat wie alle anderen Gaststätten wegen Corona im November 2020 geschlossen. Foto: GSCHWÄTZ